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Ophelia Fawley - Ophelia Fawley - 15.04.2026 Du kannst doch nicht… das funktioniert doch nicht… Hoffnung spiegelte sich in ihren Augen wider, als sie vor dem Gebäude stand und sich fragte, was sie hier eigentlich machte. Vielleicht war es die Hoffnung, die sie in den Tod treiben würde. Vielleicht würde sie dieses Gebäude nie wieder verlassen? Doch was hielt einen davon ab, wenn man alles um sich herum verloren hatte und man nur noch alleine durch die Welt streifte in der Hoffnung, dass jemand einem gegenüberstand, der keine Angst vor einem hatte, weil man sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelte. Ein Leben, was sie nicht steuern konnte und was durch einen Himmelskörper fremdbestimmt wurde. Ihr ging es miserabel. Was hatte sie also zu verlieren? Was konnte schon passieren? Nichts? Der Tod? Oder vielleicht eine Rettung? Es wurde nicht laut darüber gesprochen, was hier drin passierte, aber es gab Gerüchte und diese wollte sie auf den Grund gehen. Die Hoffnung trieb sie weiter nach vorne. Zu jedem Zeitpunkt. Es kam vom einen zum anderen. Man hatte sich ausgetauscht und Ophelia hatte letztlich eingewilligt an den Experimenten teilzunehmen in der Hoffnung, dass es funktionierte und sie geheilt wurde. Ein Ziel, welches so verlockend war und wo sie wusste, wie viel Leid es ihr auch bringen konnte. Die Tage zogen sich zu Wochen. Zu Monaten. Zu Jahre. Jeden Trank, den sie zu sich nahm bewirkte nicht die gewünschte Lösung, sondern bedeutete oftmals für sie mehr Schmerz, als sie es sich wünschte. Doch sie machte keinen Rückzieher. Sie war nicht den Weg weg, den sie nun auf sich genommen hatte in der Hoffnung, dass man vielleicht doch eine Heilung für dieses Problem fand. Doch je mehr Zeit verging und je mehr Werwölfe um sie herum starben, desto kleiner und fragiler wurde ihre Hoffnung. Was, wenn es doch nicht klappte? Wenn die Hoffnung sie auf den falschen Weg gebracht hatte? Jeder Tag der verging fühlte sich schmerzhafter an. Die Albträume wurden mehr, die Schlafparalyse war präsenter als vorher. Und der Vollmond… Und dann, an jenem Tag, gab es keine Verwandlung bei Vollmond. Die Schmerzen und der Instinkt blieben aus. Ein Tag zuvor hatte sie wieder einen Trank zu sich genommen. Er hatte sich anders angefühlt als die anderen zuvor. Vielleicht war es Glück gewesen. Schicksal. Ophelia wusste es nicht. Was sie allerdings wusste war, dass sie sich nicht in ein Monster verwandelte. Sie war geheilt worden. Man beobachtete es noch im nächsten Monat, doch auch da war keine Verwandlung zu sehen. Und damit war es offiziell. Ein Erfolg. Etwas Besonderes. Sie stand von jetzt auf gleich im Mittelpunkt. Ophelia wusste nicht einmal, was sie in diesem Moment denken sollte, als man ihr die Nachricht übermittelt hatte, immerhin war sie die Erste, bei der man Erfolg hatte. Und plötzlich spürte sie eine so große Dankbarkeit in sich. |