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[verschiedene Häuser] built from exile, sharpened by silence - Druckversion +- OWLWAYS (https://owlways.makemerun.de) +-- Forum: Charaktere (https://owlways.makemerun.de/forumdisplay.php?fid=7) +--- Forum: Charakterentstehung (https://owlways.makemerun.de/forumdisplay.php?fid=8) +---- Forum: Vorstellungen (https://owlways.makemerun.de/forumdisplay.php?fid=10) +---- Thema: [verschiedene Häuser] built from exile, sharpened by silence (/showthread.php?tid=1031) |
built from exile, sharpened by silence - Kobik - 08.05.2026 Hi Everyone! Kurz zu mir: Ich bin Kobik, werde dieses Jahr 29 Jahre alt und es ist locker 5 Jahre her, dass meine Finger das letzte Mal in einem RPG getippt haben - bestimmt fast 10, wenn wir uns nur auf Harry Potter beschränken. Aber, wie das so ist, manchmal flammen alte Leidenschaften wieder auf und da ich jetzt fast ne Woche jeden Abend gedacht habe "Joa, ich könnte ja mal wieder..." gehe ich den Schritt jetzt einfach mal. Ich habe ein bisschen gesucht, geklickt und bin dann über das tolle Forum hier gestolpert <3 Ich habe auf jeden Fall auch Lust irgendwann noch einen Buchcharakter zu übernehmen (hab glaube ich noch nie so hart Richtung Voldemort geschielt - so fern es noch aktuell ist, dass er gesucht wird), aber ich muss mir erstmal diese Charakteridee hier von der Seele schreiben - und mal abklopfen, in wie weit das hier möglich ist. In den Regeln habe ich zwar nichts Gegenteiliges gelesen, aber vielleicht habe ich auch was überlesen. Falls irgendwas davon nicht klar geht bin ich immer für Anpassungen offen - und generell Anpassungen, wenn dadurch für mich mehr Anschluss abfällt. Ist bei Eigencharakteren ja immer so eine Sache. War es zumindest früher :D Aber es tut mir jetzt schon Leid, weil ich wieder völlig eskaliert bin. ![]() Rem Nereas ist so 24-29 Jahre alt würde ich sagen. Und wer jetzt denkt, dass das ein ungewöhnlicher Name ist: Jup! Sein voller Name lautet Remington Themis Nereas. Aber geboren wurde er eigentlich als Kronprinz Remington Themis von Valedon (- und die Tatsache, dass Valedon ein griechischer Inselstaat ist, den ich mir komplett ausgedacht habe, ist so ein bisschen der Grund, warum ich hier vorsichtig mal die Wassertemperatur erfühle). Erstmal weiter im Text bzw. Hintergrund: Valedon war früher mal eine strategisch wichtige Insel, verlor' mit der Zeit aber immer mehr an Relevanz, weil politische Machtverhältnisse und Handelswege sich änderten. Dennoch ist es eine Monarchie, die sich bis heute gehalten hat und in der etwa 250.000 Einwohner leben. Eher isolierter als ein Global Player, weil wenn wir ehrlich sind: Valedon hat gute Beziehungen zum griechischen Festland und regen Warenaustausch - vom Rest der Welt brauchen sie nichts, aber noch entscheidender: Der Rest der Welt braucht nicht wirklich irgendwas von Valedon. Aber Einwohner Valedons sind stolz, patriotisch und lieben ihre Monarchen. Man könnte auch sagen, die Bürger - sowie die Monarchen selbst - bilden sich ziemlich viel darauf ein, dass sie mehr oder weniger Progressiv sind. Schon seit den 1920ern gilt eine Thronerbfolge unabhängig vom Geschlecht. Der oder die Erstgeborene des Königspaares wird der nächste Regent, oder eben die nächste Regentin. Deswegen verehren sie auch die griechische Göttin Themis - aber das führt jetzt zu weit. Und eigentlich sollte das Rems Schicksal sein, da er in den späten 60ern bzw. den frühen 70ern (je nachdem, wie alt er jetzt wird) als erstes Kind des damaligen Königs Cassander (Muggel) und dessen Frau (Hexe - ich bin da komplett flexibel falls jemand rem als Cousin haben will oder so - ich nenne sie jetzt aber erstmal Lorna). Es gab da nur ein kleines Problem, das dann zu einer ausgewachsenen Krise wurde. Rems Tante Juliana, Cassanders jüngere Schwester, wollte schon immer Königin werden - Long Story Short (Ich weiß, ist jetzt schon viel zu lang): Es hat Juliana mehr als nur in die Karten gespielt, dass um den kleinen Rem merkwürdige Dinge passieren - böse Dinge natürlich. Durch das Verbreiten von Gerüchten und spinnen von Intrigen zieht Juliana einen Großteil des Hofstabs. In ihrem finalen Schlag liefert sie angebliche Beweise, dass ihr Bruder kein legitimer Thronfolger sei. Er sei nicht wirklich der Sohn ihres gemeinsamen Vaters, der den Thron vererbt hat. Als "falscher König" verbrannt muss Cassander mit seiner Familie ins Exil fliehen - nach Äthiopien. Während Juliana Königin wird. Die Folge ist das Aufwachsen mit traditionellen, mythischen, königlichen, aber auch religiös-vielfältigen und autonomen gesellschaftlichen Prägung. Rem ist legitimer Thronfolger - nur glaubt das keiner. Und er war noch so jung als sie Valedon verlassen mussten, dass er sich nicht mal an seine Heimat bzw. sein Königreich erinnern kann. Alles was Rem weiß bzw. womit er von da an aufwächst, ist eine sehr belastet Familiendynamik. (ggf. bekommen Cassander und Lorna noch weitere Kinder - weiß ich noch nicht). Cassander hat den Verlust des Throns nie verkraftet, denn obwohl er deutlich weniger scharf auf die Stellung des Königs war als seine Schwester - er wurde mit dem Ziel erzogen eines Tages König zu werden. Sein ganzes Leben wurde vorgezeichnet. Er hatte seinen Platz in der Welt. Zum einen ist es der Verrat der eigenen Schwester, der Verlust der eigenen Identität, aber auch das plötzliche "gewöhnlich sein". Er lächelt kaum noch. Er verschwindet Stück für Stück in sich selbst, während Lorna all das schon immer egal war - zumindest so lange sie Cassander an ihrer Seite hat. Aber genau dieser entglitt ihr nun. Sein Vater versuchte es zwar zu verbergen, aber von da an hatte er auch eine Abneigung gegen Zauberei (von der er als Einziger wusste, bevor Juliana es wegen dem kleinen Rem bemerkte) und seinen eigenen Sohn. So sehr er es nicht will, innerlich gibt er auch Rem die Schuld dafür, dass sie alles verloren haben. Von seinem Vater hat Rem ein Talent für Sprachen geerbt. Er spricht 4 Sprachen fließend, kann eine alte valendorische Hofsprache lesen und schreiben (gesprochen wird sie nicht mehr) und kann in 2 weiteren Sprachen zumindest oberflächliche Unterhaltungen führen. Rem ist auf die Uagadou Schule für Zauberei gegangen. Die Schule hat andere Schwerpunkte als Hogwarts und keine Häuser. Der Main-Take Away (ich versuche hier wirklich abzukürzen) ist, dass er es mit 17 schon vollständig und stabil geschafft hat seine Animagus-Form anzunehmen (hab mich da noch nicht entschieden ob Karakal oder Schakal) - wobei das in Uagadou fast schon spät ist. Dafür ist seine stablose Magie eine absolute Katastrophe, dafür das es in Uagadou einer der zentraleren Schwerpunkte ist. Wir sagen mal, das ist bei ihm ein bisschen wie bei Muggeln mit Mathe oder Chemie. Man prügelt sich da irgendwie durch den Abschluss und beschäftigt sich dann nie wieder damit. Im Grunde konnte er es nie richtig und heute quasi gar nicht mehr - kann man also vergessen. Teilweise haben andere Schüler sich auch über ihn lustig gemacht, weil er sich in einem Umfeld befand, in dem Zauberstäbe eher eine neuere westliche Erfindung sind, die "nice-to-have" ist - aber Rem braucht einen Zauberstab. Ist ja peinlich... Sonst war er eher ein mittelmäßiger Schüler. Wahrscheinlich hätte er besser sein können, aber in Bezug auf Schule hat Rem sich am Minimalprinzip orientiert. Ich mache gerade so viel, dass die Leistung okay ist und kein bisschen mehr. Zeitweise hat er sich auch einfach lieber mit Mädchen beschäftigt - oder mit seinem eigenen Frust und Groll. Rems Charakter lebt von der komplizierten Vater-Sohn-Beziehung, der aufgezwungenen "der Enterbte/Illegitime"-Identität - mit so einem leichten "Ich bin hier das Opfer"-Komplex. Ihm wurde quasi das "mir wurde etwas gestohlen" und "Ich kann meinen Platz in der Welt nicht annehmen"-Gefühl in die Wiege geliegt. So lange er denken kann ist er tief im Inneren wütend, auch wenn er manchmal gar nicht weiß, warum überhaupt. Eigentlich glaubt er an die progressiven Werte, das Gesetz und Fairness seines Königreiches - das worauf die Werte des Landes und der Monarchie basieren und weshalb sie die Göttin Themis verehren. Andererseits wurde er in gewisserweise genau davon verraten. Rem hat auch positive Erfahrungen gemacht. Er hat eine positive Beziehung zu seiner Mutter und hat sowohl Freunde aus Uagadou, als auch Muggel aus seiner Nachbarschaft. Er geht gerne in Bars, ist unschlagbar in Dart, hat eine Schwäche für schöne Frauen, gutes Bier, eine Partie Schach und in ihm stecken irgendwo auch die Vorraussetzung für das ihm eigentlich vorbestimmte Schicksal. Er hat einen Sinn für Gerechtigkeit, ein warmes Herz, Sinn für Anstand, Respekt und Philosophie. Er hat sowohl Leader- als auch Beschützerqualitäten. Doch die Einzige, die das wirklich in ihm zu sehen scheint, ist seine Mutter. Wenn Rem sich selbst durch die Augen seiner Mutter sehen könnte, würde er es für ein Trugbild halten. Er selbst ist so belastet, durcheinander, impulsiv und wütend. Es scheint als würde das seine gute Seele überlagern oder vergraben. Vielleicht sogar zerstören? Jetzt in seinen 20ern, nach dem Tod seines Vaters, scheint Rem was seine Persönlichkeit angeht am Scheideweg zu stehen. Gemeinsam mit seiner Mutter zieht er nach England, wobei auch die magische Welt derzeit auch nur eine fragwürdige Stabilität zu bieten hat. Sein Groll wurde durch den Tod seines Vaters im Exil nochmal verstärkt, wodurch sein Wunsch seine Thronfolge eines Tages doch anzutreten, sich langsam in einen Wunsch nach Rache wandelt. Auch, wenn Rem es nicht zugeben würde, aber genau das macht ihn leicht beeinflussbar. Der Wunsch seine Tante zu stürzen, sie eventuell sogar zu töten - was er leicht könnte, da er ein Zauberer ist und sie nur ein gewöhnlicher Muggel - wird so zentral, dass andere Motive, Überzeugungen und Interessen in den Hintergrund rücken. Was ihn stabilisiert hat, waren Prinzipien, die auch durch die Kultur in Valedon geprägt sind und vor allem von seinem Vater in ihm am Leben gehalten wurden. Doch nun ist sein Vater nicht mehr da und desto stärker Rems inneres Chaos wird, desto mehr scheinen die Prinzipien zu verblassen. Damit würde ich auch noch relativ offen lassen, in welche Richtung Rem sich weiter entwickelt. Das war jetzt ziemlich viel und danke, wenn sich das wirklich wer durchgelesen hat. Jedenfalls würde ich mich für Rem über jede Art von Anschluss freuen und - er braucht auch noch einen Job. Da ist mir noch nix eingefallen, aber wenn er job-wise irgendwie auch bei anderen Charakteren Anschluss finden würde, wäre das natürlich super. Ok, alles klar. Bye! :D RE: built from exile, sharpened by silence - Andromeda Tonks - 08.05.2026 Hey, Kobik! Erstmal vorneweg: Wie schön, dass du zu uns gefunden hast! Ich bespreche deine Charaktervorstellung mal mit dem Team und meld mich dann bei dir! LG Rica RE: built from exile, sharpened by silence - Andromeda Tonks - 08.05.2026 So, hallo nochmal! Ich hab mich jetzt mit einem weiteren Teammitglied zusammengesetzt und bin dein Konzept von oben bis unten durchgegangen. Gleich mal vorweg: mit kleinen Änderungen würde das zu uns passen! Nicht über die Wall of Text wundern, wir haben uns da nämlich direkt die Einbindung ins Forum mit überlegt. Und damit komme ich mal gleich zu den Dingen, die du fürs Owly angleichen müsstest:
Was meinst du? Klingt das nach vertretbaren Änderungen? LG Rica |