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Jaxon Mulciber - Druckversion

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Jaxon Mulciber - Jaxon Mulciber - 13.12.2025

Es war der 26.10.1978 als Jaxon Mulciber als erstes Kind der Mulcibers das Licht der Welt erblickte. Geboren zu einer Zeit, in der Voldemort noch an der Macht und sein Vater ein treuer Anhänger war, wurde Jaxon schon früh beigebracht, wie wichtig die Abstammung und der richtige Umgang doch waren. Und vor allem, wie wichtig es war, dass der Abschaum der Muggelstämmigen unter sich blieb und eben nichts in ihrer magischen Welt verloren hatte. In seinem Vater sah Jaxon schon früh einen Helden, weswegen er auch recht schnell begann davon zu sprechen - kaum, dass er sprechen konnte - genauso zu werden wie sein Vater, denn für ihn war Mulciber Senior wie ein Held und so wurde er von Jax auch verehrt. Bislang das einzige Kind der Familie bekam Jaxon im Alter von zwei Jahren schließlich eine kleine Schwester dazu und auch, wenn er davon zunächst nicht besonders begeistert war, weil er seine Eltern einfach nicht teilen wollte, begann er sie beinahe sofort zu lieben. Für ihn war sie ein kleiner Engel und obwohl er selbst noch recht klein war, begann er schon in diesen jungen Jahren auf seine kleine Schwester aufzupassen. Immerhin war das, was große Brüder eben taten. Ein Jahr später sollte das harmonische Leben der Familie Mulciber jedoch jäh gestört werden, als am 31.10.1981 der dunkle Lord gestürzt wurde und die Reinblüter somit jäh an Macht verloren. Und als das Ministerium dann auch noch seinen Vater nach Askaban brachte, fiel für Jaxon seine kleine Welt zusammen. Er war traurig und er war wütend und so hatte der kleine Junge immer häufiger heftige Wutausbrüche, wenn ihm etwas nicht gefiel, und er neigte generell zu einem eher jähzornigen Verhalten. Von dem kleinen besonnenen und lustigen jungen Mann war seit der Inhaftierung seines Vaters nicht mehr viel zu sehen. Und obwohl seiner Mutter dies Sorge bereitete, hatte sie nicht die Zeit und die Ressourcen, sich auch noch darum zu kümmern. Auch sie hatte mit der Gefangennahme ihres Mannes zu kämpfen und gleichzeitig auch mit der Auswirkung, die daraus entstanden war. Immerhin begangen die Nachbarn zu tuscheln und zeigten mit den Fingern auf die Familie, sodass seiner Mutter dazu überging Schadensbegrenzung zu betreiben in dem sie felsenfest behauptete, dass sie nichts von den Machenschaften ihres Mannes gewusst hatte und dies auch für sie ein großer Schock gewesen war als eines Tages das Ministerium vor ihrer Tür gestanden hatte um ihren Mann mitzunehmen. Zwar war Jaxon zu diesem Zeitpunkt noch zu klein um zu verstehen was genau seine Mutter da tat und das sie im begriff war ihren mann zu verleugnen, doch mit den Jahren wurde ihm dies immer bewusster und er begann seine Mutter dafür zu verabscheuen, während ein kleiner Teil von ihm dies verstand, dennoch war er sauer darüber, dass es sich seine Mutter besonders leicht machen wollte und damit auch noch Erfolg hatte.

Mit sechs Jahren hatte Jaxon dann auch endlich sein erstes magisches Ereignis, als er aus einem Wutanfall heraus die Küche der Mulcibers in Brand steckte. Glücklicherweise passierte niemandem etwas, dennoch war der Schock zunächst groß, wenngleich die Freude umso größer war, besonders bei Jaxon, der sich mehr als alles andere darüber freute, dass er nach Hogwarts gehen würde. Endlich wieder etwas Positives vor Augen wurden die Wutausbrüche von Tag zu Tag weniger, doch der Jähzorn blieb. Noch immer brauchte es nicht viel, um Jaxon wütend zu machen, doch zeigte sich dies mit den kommenden Jahren auf andere Weise und nicht mehr darin, dass er sich wie ein bockiges Kind auf den Boden warf oder dergleichen. Er neigte zur Gewalt und später in Hogwarts würde er mehr als einmal einen seiner Mitschüler heimlich verzaubern, sollte dieser ihm zu doof kommen. Und dann ging es endlich in Richtung Hogwarts und hätte man damals den kleinen Jaxon gefragt, dann hätte er wohl behauptet, dass dies der beste Tag seines Leben gewesen ist. Voller Aufregung und Vorfreude saß der kleine Junge im Zug, schloss bereits dort erste Bekanntschaften und war sehr gespannt auf die Einschulungsfeier im Schloss, wenngleich ihn auch die Sorge begleitete, dass er seinen Vater enttäuschen würde sollte der Hut ihn in ein anderes Haus als Slytherin stecke wollen. Eine Sorge, die glücklicherweise absolut unbegründet war, denn kaum saß der Hut für eine Sekunde auf dem Kopf des kleinen Jungen wurde bereits verkündet, dass er in das Haus der Schlangen gehörte und dies erfüllte ihn nicht nur mit Freude, sondern auch mit unbändigem Stolz.

In den Jahren in Hogwarts zeigte sich bereits schnell, dass Jaxon zu den eher guten Schülern gehört und auch, dass er ein gewisses Talent für Zauberkunst sowie Zaubertränke hat, zumal das auch die Fächer sind die dem jungen Slytherin am meisten Spaß machen. In seinem zweiten Schuljahr kam auch seine kleine Schwester endlich nach Hogwarts, sodass er sich fortan nicht nur auf den Unterricht konzentrierte, sondern auch darauf immer ein Auge auf seine kleine Schwester zu haben. Für ihn war sie nach wie vor sein kleiner Engel und ihr durfte unter keinen Umständen irgendwas passieren, denn sobald es um seine Schwester ging, sah der Slytherin rot. Besonders ereignisreich war seine Zeit in Hogwarts jedoch nicht, wenngleich er die Zeit im Schloss dazu nutzte sich über die damalige Todesserzeit zu informieren in dem er sich die Nächte in der Bibliothek um die Ohren schlug, damit er jedes wichtige Detail in sich aufsaugen konnte. Auch begann Jaxon seinem Vater zu schreiben, etwas was seine Mutter stets verboten hatte, damit niemand etwas falsches dachte, doch darum kümmern tat er sich längst nicht mehr. Viel zu lange hatte er nichts mehr von seinem Vater gehört und auch, wenn es bereits Jahre her war, sah er in seinem Vater noch immer den Helden, der er für ihn als Kind gewesen ist. Und so erzählte er ihm von seiner Zeit in Hogwarts, vermied es dabei jedoch Themen anzusprechen die ihn und auch seinen Vater möglicherweise in Schwierigkeiten gebracht hätten, da er sich nie sicher sein konnte, ob die Briefe nicht vorab gelesen wurden, bevor man sie an die Gefangenen weitergab. In seinem fünften Schuljahr standen schließlich die ZAGs an und tatsächlich ging die meiste Zeit fürs Lernen der Prüfungen drauf, denn auch wenn er noch keine genauen beruflichen Plan für seinen Werdegang hatte, wollte er die Prüfungen bestmöglich abschließen. Ein Umstand, der ihm schließlich auch gelang. Längst in dem Alter, sich für Mädchen zu interessieren, hatte er an keiner seiner Mitschülerinnen ein richtiges oder längerfristiges Interesse. Zwar begann er sich das Bett mit ein paar Schülerinnen zu teilen, doch etwas Ernstes wurde daraus nie, weil er bereits sehr früh wusste, dass seine Mutter ihn innerhalb der Reinblüter verloben würde und somit machte er sich gar nicht erst die Mühe irgendeine Liebesbeziehung aufzubauen oder gar zu führen. In den Sommerferien dieses Jahres war es dann auch endlich soweit und Jaxon wurde mit der Tochter der Familie Macnair verlobt. Anders als erwartet, lehnte sich der junge Mann nicht dagegen auf. Immerhin hatte er gewusst, dass dieser Moment kommen würde und zum andern wollte er seine Familie, aber besonders seinen Vater, stolz machen und da gehörte es eben auch dazu die Linie der Reinblüter zu bewahren in dem man innerhalb der reinblütigen Gesellschaft heiratete und Nachwuchs bekam. Des Weiteren hätte es Jaxon wohl auch wirklich schlimmer treffen können, immerhin war seine Verlobte eine hübsche junge Frau, mit der er sich gerne das Bett teilen und Nachwuchs zeugen würde, sollte die Hochzeit dann endlich abgeschlossen sein. Zufrieden mit dem aktuellen Verlauf seines Leben tritt er nun sein letztes Schuljahr in Hogwarts an und während er darauf hofft ein Teil des Teams werden zu können, ist sein eigentliches Ziel in diesem Jahr die Zeit im Schloss noch ausgiebig zu genießen, denn es würde das letzte Mal sein, dass er durch die Gänge wandeln und den Unterricht besuchen würde.