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Corvin Nott - Corvin Nott - 14.12.2025 Corvin Nott wurde im März 1965 als zweiter Sohn einer alten Reinblutfamilie geboren. Das Anwesen der Notts war kein liebloser Ort, allerdings war seine Kindheit geprägt von Erwartungen, Traditionen und Regeln. Sein älterer Bruder nahm früh die Rolle des Erben ein und bewegte sich mühelos innerhalb der Werte, die man von ihm erwartete. Corvin hingegen lernte schon als Kind, in der zweiten Reihe zu stehen und seine Umgebung genau zu beobachten. Er hörte den Erwachsenen genau zu und lernte, stellte dabei viele Fragen und kassierte für so manche davon eine Tracht Prügel. Mit der Zeit lernte er, Fragen so zu formulieren, dass sie ihm keinen Ärger einbringen und doch eine brauchbare Antwort zutage fördern. Sein erstes magisches Ereignis ereignete sich im Alter von sieben Jahren: In einem Moment überbordender Wut über seinen Bruder ließ er unbeabsichtigt die Haare seines Bruders in Flammen aufgehen. Glücklicherweise waren seine Eltern sofort zur Stelle, sodass schlimmere Verbrennungen verhindert werden konnten. Bis zu seinem elften Lebensjahr wurde Corvin zuhause unterrichtet - entweder durch Privatlehrer oder von seinem Vater selbst. So beherrschte er bereits bei Einschulung in Hogwarts ein flüssiges Lese- und Schreibvermögen, die Grundrechenarten und Bruchrechnung sowie eine ansehnliche Allgemeinbildung. Die Einschulung nach Hogwarts wurde als Selbstverständlichkeit betrachtet. Als der Corvin der Sprechende Hut aufgesetzt wurde, herrschte eine geraume Zeit Stille. Der Hut erkannte Ehrgeiz, Intelligenz und eine starke Selbstdisziplin, zögerte jedoch zwischen Ravenclaw und Slytherin. Letztlich entschied er sich für Slytherin, vielleicht wegen der Familienbande die eng mit dem Haus Slytherin verknüpft ist oder vielleicht hat der Hut damals schon erkannt, wozu Corvin bereit war um Wissen und Macht zu mehren. Während seiner Schulzeit galt Corvin als stiller, ambitionierter Schüler. Er fiel nicht durch Lautstärke oder Provokation auf, sondern durch seine Leistungen, allem voran in Alten Runen, Zaubertränken und Geschichte der Zauberei. Er hatte nur wenige Freunde, diese Freundschaften hielten jedoch über Jahre hinweg und dauern bis heute an. Sein Verhältnis zu seinem Bruder begann sich in dieser Zeit zu verändern. Während dieser sich zunehmend radikaleren reinblütigen Idealen zuwandte, entfernte sich Corvin innerlich davon. In seinen späten Schuljahren wurde Corvin sich auch seiner Homosexualität bewusst. Es war keine plötzliche Erkenntnis, sondern vielmehr wuchs diese Feststellung über die Zeit in ihm heran. Dabei vertraute er sich nur wenigen Menschen an. Das Umfeld reagierte überwiegend distanziert. Offene Ablehnung erlebte er selten, doch auch offene Akzeptanz war rar. Corvin lernte früh, dass Schweigen einem diesbezüglich einige Freiheiten ließ. Nach seinem Abschluss widmete er sich vollständig der Forschung. Zunächst arbeitete er als Forschungsassistent in Hogwarts, später verbrachte er mehrere Jahre in Russland, unter anderem in Regionen mit alten magischen Schrifttraditionen. Dort vertiefte er seine Studien zu Runenmagie, Schutzsystemen und magischen Bindungen (oft fernab offizieller Institutionen). Diese Zeit prägte ihn nachhaltig: Sie verstärkte seine Skepsis gegenüber Autoritäten und seinen Glauben daran, dass Wissen selten dort gedeihen kann, wo es streng überwacht wird. Er hat einige beeindruckende Artikel verfasst, die in der Forschung viel Anklang gefunden haben. Insofern war es nicht verwunderlich, dass seine Bewerbung um die Stelle als Professor für Alte Runen am Ende zu einer Einstellung führte. Beziehungen spielten in seinem Leben eine untergeordnete Rolle. Corvin hatte einige wenige, intensive Verbindungen, die meist an seinem beruflichen Ehrgeiz scheiterten. Seine Anstellung als Lehrer für Alte Runen in Hogwarts erfolgte vergleichsweise jung. Die Entscheidung, zurückzukehren, war eine strategische: Hogwarts bot Zugang zu Wissen, Ressourcen und Einfluss. Als Lehrer gilt Corvin als streng, fordernd und distanziert, aber fair. Er fördert Schüler, die mitdenken und bleibt jenen gegenüber reserviert, die Abkürzungen suchen. |