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Mary Macdonald - Druckversion

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Mary Macdonald - Mary Macdonald - 23.01.2026

Als Tochter einer halbblütigen Hexe und eines Muggels, wurde Mary Macdonald am 13. November 1959 in Muggel-London geboren. Schon ein Jahr zuvor, kurz nach der Hochzeit ihrer Eltern, veränderte sich die Dynamik im elterlichen Haus. Später würde ihre Mutter ihr erzählen, dass ihr Vater nicht damit zurechtkam, dass seine Frau anders war. Er stellte sich immer wieder unter sie, etwas das ihn mit Wut fütterte – obwohl ihre Mutter Elizabeth das nie tat und an ihrem Ehemann keine Zweifel hegte oder ihn minderwertig behandelte – oder gar ansah. Ein Zeichen dafür, dass er sich als minderwertig sah, soll wohl auch die sehr ungewöhnliche und rebellische Entscheidung ihrer Mutter gewesen sein, ihren eigenen Nachnamen zu behalten, anstatt den ihres Muggel-Mannes anzunehmen. Ihre Familie hatten schon immer Zaubrer und Hexen innegehabt und Elizabeth Macdonald wollte, als einzige die diesen Nachnamen noch weitergeben würde (da ihr Bruder nicht mehr zurechnungsfähig galt in der magischen Gesellschaft), diesen Namen in Ehren halten. Für die äußeren Betrachter war es deshalb wahrscheinlich nicht verwunderlich, dass es dem eigentlichen Familienoberhaupt ein Dorn im Auge war – erst recht als dann auch noch die Tochter geboren und ebenfalls den Namen erhielt.
Mary wuchs in einem Umfeld auf, von dem man nicht ausgehen konnte, dass daraus einmal eine sehr selbstbewusste und liebevolle Frau hervor gehen würde. Die meiste Zeit als kleines Baby umsorgte die Mutter allein die Tochter, während sie ständige Angst oder Sorge vor ihrem Ehemann haben musste. Nur wenige Monate nach der Geburt, zerstörte Reginald den Zauberstab seiner Ehefrau und verbrannte ihn im Kamin. Da Elizabeth nicht in stabloser Magie begabt war, lebte sie fortan gezwungenermaßen als Muggel. Umso älter Mary wurde, desto mehr bekam sie auch von der Gewalt mit, die ihr Vater auslebte und mit nur drei Jahren wurde auch sie das erste Mal ein Opfer dessen. Zwar versuchte ihre Mutter stetig zu vermeiden, dass der Mann an das Kind legte – war dieser Versuch aber nicht immer von Erfolg gekrönt.
Auch wenn Elisabeth nicht mehr zaubern und ihr Mann sie so sehr unter Kontrolle legte, dass sie sich keinen neuen Zauberstab besorgen konnte – schwieg sie nicht über ihre Herkunft und über die mögliche ihrer Tochter. Sie erzählte Mary vor dem Einschlafen immer wieder von Hogwarts, Einhörnern und den verschiedensten Tränken, die man sich nur vorstellen konnte. Da Mary normal in die Muggel-Schule ging und auch ihre Freunde, welche waren konnte sie den Erzählungen nicht immer Glauben schenken. Auch ihre Freunde hatten Bücher über genau solche Themen, die aber in der Muggel-Welt ganz offen als Mythen, Sagen oder Fiktion galten.

Mit 9 Jahren aber – an einem Abend, der fast wie jeder andere war (ihr Vater hatte an diesem wieder einen seiner Ausbrüche gehabt) – passierte etwas, das auch Mary die Augen öffnete. Ihr Vater schlief mittlerweile, während ihre Mutter noch weinend am Küchentisch saß – die kleine Mary kauerte an der Wand: verängstigt, weinend, gebrochen. Aber da war noch eine Emotion, die sie auch gut kannte – und doch war diese in dieser Nacht anders – intensiver. Wut. Ihr Körper kochte und Mary dachte im ersten Moment wirklich, dass sie vielleicht einfach Fieber bekam. Im nächsten Moment gab es einen lauten Knall im Kinderzimmer, der den ersten Stock in Flammen setzte – nur Magie half dem Mädchen noch heraus, in die Arme ihrer Mutter. Gemeinsam flohen die Beiden nach draußen, während der Vater eingeschlossen den Flammen erlag. Offiziell – für die Muggel – war das ein tragischer Unfall, eine Gasleitung, die explodierte und die beiden Frauen unversehrt blieben. Lediglich ein paar Kratzer hatte die kleine Mary davongetragen. Ein kleiner an ihrer Hand entwickelte sich später zu einer Narbe, die noch bis heute sichtbar war. Dezent, aber erkennbar.

Mit dem Tod ihres Mannes, konnte Elizabeth wieder als Hexe zurückkehren und besorgte sich einen neuen Zauberstab. Außerdem zogen Mary und ihre Mutter in ein kleines Apartment ins magische London. Von diesem Zeitpunkt an wurde Mary offiziell in die magische Welt eingeführt und ihre Mutter fing an sie auf Hogwarts vorzubereiten.
Deshalb trat Mary im September 1971 auch nicht ganz unvorbereitet ihr erstes Schuljahr in Hogwarts an. Vom sprechenden Hut wurde sie ins Haus des Löwen einsortiert und spürte schon ab der ersten Nacht das Gefühl von Zuhause. Während des ersten Jahres freundete sich die Macdonald mit Lily Evans an, die nur wenig später ihre beste Freundin wurde. Schon im zweiten Schuljahr bemerkte sie ihren Mitschüler Peter Pettigrew, der für sie eine besondere Ausstrahlung hatte, da sie aber nicht wusste, ob er sie auch bemerkte, hielt sich Mary erstmal zurück – vor allem auch, weil Lily ihr meinte, dass es sich gehörte, dass er einen Anfang machen würde. In diesem Jahr ungefähr freundeten sich die beiden Freundinnen mit der Hufflepuff Emmeline Vance an und wurden zu diesem Zeitpunkt fast schon unzertrennlich. Nur selten sah man die drei Mädchen ohne einander.
Zwei Jahre später hatte Mary ihr erstes Jahr als Vertrauensschülerin des Jahrgangs ihres Hauses – zusammen mit Remus Lupin, mit dem sie sich auch gut verstand. Das machte die besondere Stellung um einiges angenehmer, eine die noch zwei weiteren Jahre folgen sollte. Doch in ihrem ersten Jahr als Vertrauensschülerin war auch das, bei dem sie das erste Mal zumindest Blicke von Peter ihr gegenüber war nahm. Lily bremste sie dennoch weiterhin aus, weshalb Mary weiterhin geduldig den Pettigrew von der Ferne im Blick behielt.
Das Jahr darauf – 1976 – war Mary allerdings das Warten müde (zumal sie diese Gesellschaftliche Norm sowieso für bescheuert hielt – warum sollte nicht auch die Frau den Mann ansprechen und etwas die Führung übernehmen?). Ihre Beobachtungen hatten gezeigt, dass Peter vor allem Comics mochte und – dank ihres Vaters – konnte Mary in diesem Thema auch mitreden. Als Kind hatte sie schließlich auch nur zu gern in den alten Heften ihres Vaters geblättert. Das war vermutlich auch der Moment, der das Eis zwischen ihnen endgültig brach und sie fingen an gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen – bis Mary an Valentinstag 1976 den weiteren ersten Schritt unternahm und Peter das erste Mal küsste. Ab diesem Zeitpunkt führten sie eine feste Beziehung und schwebten über alle Probleme hinweg – Mary war noch nie so glücklich gewesen, wie an der Seite ihres ersten Freundes und hatte zu diesem Zeitpunkt angenommen, dass sie für immer zusammenbleiben würden.

Nach ihrem Schulabschluss bekam Mary die Zusage für eine Heiler-Ausbildung im St.-Mungos Hospital, während Peter beim Tagespropheten arbeitete. Im Gegensatz zu Peter, Lily und ihren anderen Freunden, lehnte Mary ab sich stärker gegen die dunkle Gefahr zu engagieren – da sie die Absicht hatte verletzte zu heilen und keine Gewalt ausüben wollte. Nur wenige Tage nach ihrem Abschluss starb ihre Mutter durch den Zauber eines Todessers, weil diese Kinder schützen wollte. Das war der Zeitpunkt, bei dem die heile Welt von Hogwarts für Mary endgültig endete und sie realisierte, in welcher Zeit sie lebten.
Nach dem Tod ihrer Mutter war Mary kurzzeitig so gelähmt, dass sie ihre eigentliche Ausbildung nicht antreten konnte und versuchte sich erstmal um sich selbst zu kümmern. In dieser Zeit waren Peter und Lily ihre größte Stütze, die ihr Kraft gaben. Mit neuer Kraft entschied sie sich einige Monate später schließlich auf eigene Faust Geld zu verdienen und bot ihre Dienste als Tutorin an, um magische Kinder zu unterrichten. Tatsächlich war diese Stelle gefragter als sie anfangs angenommen hatte und war gut beschäftigt, wenn auch die idealistischen Reinblüter einen Bogen um sie machten.
Zwar bekam Mary die Bedrohung mit, versuchte sich allerdings aus kritischen Dingen herauszuhalten. Zu ihrem Schutz aber sorgten ihre Lieben dafür, dass Mary stets mächtige Verteidigungszauber parat hatte und nicht schutzlos war.
Im August 1981 – nur wenige Wochen nach der Geburt des Kindes ihrer besten Freundin – stellte Mary fest, dass sie schwanger war. Da Peter und sie nicht verheiratet waren, wusste sie, dass die Gesellschaft das argwöhnisch betrachten würde und wollte ihn eigentlich endlich fragen (etwas, das auch gesellschaftlich nicht anerkannt war als Frau, aber besser als ein uneheliches Kind?). Doch beim ersten Besuch bei den Potters im Oktober – bei dem sie auch Harry kennen lernte – war es wieder ihre beste Freundin, die ihr riet, Peter Fragen zu lassen. In Anbetracht der Umstände – so war sich Lily sicher – würde der Pettigrew sicher nicht mehr lange zögern.
Doch kam alles anders.
Nur wenige Tage nach ihrem Besuch wurden die Potters von dem dunklen Lord persönlich besucht und getötet – nur der kleine Harry sollte den Anschlag überleben. War das nicht schon genug für Mary, so verschwand auch Peter fast spurlos und Sirius wurde beschuldigt sowohl die Potters verraten als auch Peter getötet zu haben. Von Peter allerdings fand man nicht mehr als nur einen Finger, weshalb für Mary die Realisierung seines angeblichen Todes nicht greifbar wurde.
Für die werdende Mutter war dieser Winter eine pure Herausforderung und es gab einen kurzen Moment, indem sie dachte, dass auch das kleine Wunder verschwinden und sie allein lassen würde. Doch das Baby blieb, genau wie die weitere Ungewissheit was wirklich mit dem Vater ihres Kindes passiert war.

Im Mai 1982 wurde Mary mit der Geburt von Nova zur Mutter. Es brauchte ein wenig Zeit, bis sie sich wirklich gut in ihre Rolle einfinden konnte und es war nicht immer einfach allein für jemanden rund um die Uhr da zu sein, dennoch bereute die junge Hexe nichts davon und liebte das kleine Wesen von der ersten Sekunde bedingungslos – sie wusste, dass sie alles für sie tun würde.
Und das tat Mary auch schon von Tag eins. Schon kurze Zeit nach der Geburt sorgte sie dafür, dass sie wieder in die Arbeit fand. Es lenkte sie ab und außerdem brauchten sie das Geld, um zu überleben. Als Tutorin konnte sie Nova auch gut mitnehmen, auch wenn Mary dadurch einige ihrer Arbeitgeber dadurch verlor. Nicht jeder sah es gern, wobei sich die Macdonald auch sicher war, dass nicht allein der Grund der Ablehnung war. In den 80ern war es immer noch nicht bei allen gut angesehen, wenn eine Mutter das Kind allein erzog – vor allem, wenn das Kind auch noch ohne Ehe entstand. Sie wusste, dass getuschelt wurde. Sie wusste, was man über sie dachte – aber Mary ließ sich von Blicken, Gerüchten oder gar Sprüchen unter kriegen. Dafür hatte ihre Mutter sie schon ihrer Zeit voraus als starke, emanzipierte Frau erzogen.
Da die Macdonald dennoch merkte, dass das Geld allein durch ihren Unterricht nicht ausreichte, fing sie einige Monate nach Novas Geburt an, zusätzlich im tropfenden Kessel auszuhelfen. Sie wurde dort herzlich empfangen und gehörte schon bald hinzu, zusammen mit ihrer Tochter – die dort ebenfalls immer gerne gesehen war und mehr oder weniger hinter dem Tresen ebenfalls von nun an groß wurde, während ihre Mutter arbeitete.
Während dieser Zeit, traf Mary wieder auf Emmeline Vance, zu der sie zumindest mit einer Eule noch Kontakt hielt. Diese Treffen wurden ab diesem Zeitpunkt wieder etwas häufiger, da Emmeline auch einen Sohn hatte und Nova somit gleich einen Spielgefährten, fast im ähnlichen Alter. Während Mary es nicht mehr lange geheim halten konnte und ihrer besten Freundin aus alten Zeiten von Novas Abstammung erzählte (wobei diese es sich vermutlich denken konnte), wich die Vance nachfragen um den Vater ihres Kindes stetig aus.
Zwei Jahre nach ihrer Einstellung im Pub, traute sich Mary Tom – dem der Kessel gehörte – von ihrem eigentlichen Traum zu erzählen. Einen Traum, den die Hexe eigentlich schon fast aufgegeben hatte. Aber Tom ließ sie tatsächlich an einigen Abenden im Kessel am Klavier spielen. Das war der Moment, der sie in die Musik-Karriere brachte. Was im tropfenden Kessel anfing, endete schließlich zwei Jahre später in einer vollberuflichen Karriere. Mary wurde mehr und mehr für Veranstaltungen, Feste oder ähnliche wichtige Events gebucht, damit sie – mittlerweile – ihre eigenen Songs spielen konnte. Aber auch das Unterrichten ließ sie nicht sein und fokussierte sich vor allem auf musikalische Förderung.
September 1993 wurde schließlich Nova – die sie ebenfalls ausreichend auf ihre Schulzeit vorbereitet hatte – in Hogwarts eingeschult. Dieser Tag war nicht nur für das junge Mädchen aufregend, denn Mary hatte durch sie wieder das Gefühl selbst das Abenteuer „Hogwarts“ zu erleben. Trotz der dunklen Zeiten die, die Mary nebenbei in ihrer Schulzeit mitbekam, war es ihre glücklichste Zeit und wünscht sich genau das gleiche für ihre Tochter.
Wie vermutlich jeder, merkte auch Mary, dass sich die Welt erneut verdunkelte. Vor allem die Ereignisse des letzten Trimagischen Turniers in Hogwarts, waren für sie ein Warnzeichen – durch ihre Tochter bekam sie sowieso mit, wenn in der Schule wieder etwas Neues passierte. Die neuen Gerüchte rund um das Wiederauftauchen von Du-weißt-schon-wer trieben in Mary wieder der Gedanke hoch, diesmal nicht untätig zu bleiben und kämpfen zu wollen. Jetzt, da sie auch noch Verantwortung für ein anderes, jüngeres Leben hatte – könnte sie es sich dann wirklich erneut verzeihen, sollte sie auch diesmal nicht kämpfen?


RE: Mary Macdonald - Draco Malfoy - 02.02.2026

Peter und Ems geben ihr Okay <3


RE: Mary Macdonald - Sirius Black - 03.02.2026

Von the Black auch !


RE: Mary Macdonald - Theodore Nott - 05.02.2026

Oh, liebe Mary.
Oh du schöne Mary.

Ich hab mir dein Stecki eben durchgelesen eigentlich nur kurz… na ja, hat dann doch länger gedauert.
Und ja, ich bin ehrlich neugierig geworden. Mary wirkt wie jemand, der sehr interessant ist .
Zu meckern hab ich nichts gefunden. Wirklich nicht. Dafür aber genug Dinge, bei denen ich mir denke Okay, das will ich im ingame sehen.

Wenn dann noch ein Plotter kommt, bist du Ingame Tauglich!
Ich freu mich schon auf dich!

– Theo