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		<title><![CDATA[OWLWAYS - Bewerbungen]]></title>
		<link>https://owlways.makemerun.de/</link>
		<description><![CDATA[OWLWAYS - https://owlways.makemerun.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 05:05:20 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Theodore "Ted" Tonks]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1074</link>
			<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:37:50 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=338">Ted Tonks</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1074</guid>
			<description><![CDATA[<i>Sie ist so winzig</i>!<br />
Das war das Erste, was ihm durch den Kopf ging, als er seine Tochter in den Händen hielt und für einen ziemlich langen Augenblick hatte Ted überhaupt keine Ahnung, was er mit ihr anfangen sollte. Nicht praktisch! Er wusste natürlich schon, was er zu tun hatte. Kopf stützen, vorsichtig halten, nicht fallen lassen. Er hatte sich schließlich informiert und vermutlich mehr als einmal rundheraus erklärt, dass das alles schon irgendwie werden würde. Nur hatte niemand erwähnt, dass ein Mensch derart klein sein konnte. Seine Hände wirkten plötzlich vollkommen ungeeignet für diese Aufgabe, viel zu groß und zu rau. Ted bewegte nicht einmal die Finger, als könne das schon ausreichen, um irgendwas an ihr kaputt zu machen.<br />
<b>„Hallo“,</b> murmelte er schließlich, weil ihm nach mehreren Sekunden auffiel, dass Schweigen vielleicht auch keine besonders überzeugende erste Vorstellung war. Auch wenn seine Tochter sich daran vermutlich eh nicht mehr erinnern würde. Die Vorstellung in Teds Kopf, dass seine Teenagertochter im mit vierzehn oder fünfzehn rundheraus erklären würde, dass sie keinen Respekt vor ihm haben musste, weil er sie ja nicht mal begrüßt hatte, war allerdings kurzzeitig sehr sehr greifbar.<br />
Sein Blick blieb an ihrem Gesicht hängen, an der winzigen Nase und dem Mund, der sich kurz verzog und ganz langsam breitete sich ein völlig bescheuertes Grinsen auf seinem Gesicht aus. Obwohl ihm gerade niemand zuhörte, blinzelte er seine Tochter grinsend an.<br />
<b>„Hallooo… ich bin dein Daddy!“</b><br />
Das checkte sie vermutlich noch gar nicht. Fairerweise musste man dazusagen, dass sie gerade ohnehin noch nichts wusste.<br />
Er hatte sich schon so oft vorgestellt, wie dieser Moment sein würde. Ted konnte ganz hervorragend und ziemlich schnell Pläne schmieden, wenn er gleichzeitig vollkommen überzeugt davon war, sie später ohnehin spontan ändern zu können. Irgendwo zwischen Andromedas Schwangerschaft und diesem Tag hatte er sich ausgemalt, dass er seine Tochter ansehen und sofort irgendwas sehr Kluges empfinden würde. Verantwortung vielleicht. Oder diesen berühmten Moment, in dem einem plötzlich klar wurde, dass das eigene Leben jetzt jemand anderem gehörte. Stattdessen war da vor allem Nymphadora. Warm und irgendwie ziemlich schwer für so ein kleines Wesen. Da waren diese riesigen Augen und diese winzigen Hände.<br />
Fingerchen die jetzt nach der Hand fassten, die er benutzt hatte, um das Tuch, in das sie eingewickelt war, von ihrem Gesicht wegzuschieben. Wie konnte eine kleine Babyhand nur so viel Kraft haben? Sie ließ ihn ja gar nicht mehr los!<br />
Aber sie sah zu ihm hoch. Sie sah ihn direkt an! Ganz bestimmt! Und bestimmt war da ein Lächeln! (Natürlich nicht. Denn selbst Ted war klar, dass sein Kind zu solchen Dingen noch gar nicht in der Lage war.)<br />
Also saß er da, seine Tochter im Arm, den Zeigefinger in ihren Händchen und wusste, dass er sie für immer lieben würde. Und… das er überfordert war. Scheiße. Er war Vater! Wie sollte er das alles hinkriegen? Was wenn sie…<br />
Ted atmete tief durch und ließ bewusst die Schultern sinken. Nein. Er konnte das. Es würde schon alles werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Sie ist so winzig</i>!<br />
Das war das Erste, was ihm durch den Kopf ging, als er seine Tochter in den Händen hielt und für einen ziemlich langen Augenblick hatte Ted überhaupt keine Ahnung, was er mit ihr anfangen sollte. Nicht praktisch! Er wusste natürlich schon, was er zu tun hatte. Kopf stützen, vorsichtig halten, nicht fallen lassen. Er hatte sich schließlich informiert und vermutlich mehr als einmal rundheraus erklärt, dass das alles schon irgendwie werden würde. Nur hatte niemand erwähnt, dass ein Mensch derart klein sein konnte. Seine Hände wirkten plötzlich vollkommen ungeeignet für diese Aufgabe, viel zu groß und zu rau. Ted bewegte nicht einmal die Finger, als könne das schon ausreichen, um irgendwas an ihr kaputt zu machen.<br />
<b>„Hallo“,</b> murmelte er schließlich, weil ihm nach mehreren Sekunden auffiel, dass Schweigen vielleicht auch keine besonders überzeugende erste Vorstellung war. Auch wenn seine Tochter sich daran vermutlich eh nicht mehr erinnern würde. Die Vorstellung in Teds Kopf, dass seine Teenagertochter im mit vierzehn oder fünfzehn rundheraus erklären würde, dass sie keinen Respekt vor ihm haben musste, weil er sie ja nicht mal begrüßt hatte, war allerdings kurzzeitig sehr sehr greifbar.<br />
Sein Blick blieb an ihrem Gesicht hängen, an der winzigen Nase und dem Mund, der sich kurz verzog und ganz langsam breitete sich ein völlig bescheuertes Grinsen auf seinem Gesicht aus. Obwohl ihm gerade niemand zuhörte, blinzelte er seine Tochter grinsend an.<br />
<b>„Hallooo… ich bin dein Daddy!“</b><br />
Das checkte sie vermutlich noch gar nicht. Fairerweise musste man dazusagen, dass sie gerade ohnehin noch nichts wusste.<br />
Er hatte sich schon so oft vorgestellt, wie dieser Moment sein würde. Ted konnte ganz hervorragend und ziemlich schnell Pläne schmieden, wenn er gleichzeitig vollkommen überzeugt davon war, sie später ohnehin spontan ändern zu können. Irgendwo zwischen Andromedas Schwangerschaft und diesem Tag hatte er sich ausgemalt, dass er seine Tochter ansehen und sofort irgendwas sehr Kluges empfinden würde. Verantwortung vielleicht. Oder diesen berühmten Moment, in dem einem plötzlich klar wurde, dass das eigene Leben jetzt jemand anderem gehörte. Stattdessen war da vor allem Nymphadora. Warm und irgendwie ziemlich schwer für so ein kleines Wesen. Da waren diese riesigen Augen und diese winzigen Hände.<br />
Fingerchen die jetzt nach der Hand fassten, die er benutzt hatte, um das Tuch, in das sie eingewickelt war, von ihrem Gesicht wegzuschieben. Wie konnte eine kleine Babyhand nur so viel Kraft haben? Sie ließ ihn ja gar nicht mehr los!<br />
Aber sie sah zu ihm hoch. Sie sah ihn direkt an! Ganz bestimmt! Und bestimmt war da ein Lächeln! (Natürlich nicht. Denn selbst Ted war klar, dass sein Kind zu solchen Dingen noch gar nicht in der Lage war.)<br />
Also saß er da, seine Tochter im Arm, den Zeigefinger in ihren Händchen und wusste, dass er sie für immer lieben würde. Und… das er überfordert war. Scheiße. Er war Vater! Wie sollte er das alles hinkriegen? Was wenn sie…<br />
Ted atmete tief durch und ließ bewusst die Schultern sinken. Nein. Er konnte das. Es würde schon alles werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Charity Burbage]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1072</link>
			<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 22:06:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=337">Charity Burbage</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1072</guid>
			<description><![CDATA[Charity ist eine herzensgute Frau, die sich unter keinen Umständen von ihrem Vorhaben abbringen lässt. Sie ist eine hartnäckige Persönlichkeit mit einem starken Dickkopf, gepaart mit ruhiger Professionalität. Dennoch ist ihre Faszination für das Ungewöhnliche der Muggelwelt nicht jedermanns Sache: Sie liebt den Geruch von Druckerschwärze, alte Artefakte und die alltäglichen Wunder, die Muggel vollringen.<br />
​Diese Frau lässt sich nicht beirren – selbst ein klares Nein gegenüber dem Unbekannten liest sie eher als ein mutiges „Vielleicht“. Als Halbblut weiß sie genau, wie sich beide Welten anfühlen. Seine eigene Kindheit – auch wenn sie bis heute nicht weiß, wer genau in ihrer Familie der Muggelteil war – hat sie so nachhaltig geprägt, dass sie jedem zeigen möchte, wie wertvoll dieses Erbe ist. Sie besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, vor allem für die Schwachen und diejenigen, die ohnehin schon leiden.<br />
​Ihr unfassbar dickes Fell hat sie sich über die Jahre zugelegt, da sie die Verachtung der Magierwelt nur zu gut kennt. Doch genau das hat ihre Faszination nur noch weiter angefacht: Hält sie ein Muggel-Artefakt in den Händen, ist es für sie wie ein unermesslicher Schatz. Sie hinterfragt neugierig dessen Zweck und kann ununterbrochen darüber sprechen, wie viel es ihr bedeutet. In ihrem Herzen und in ihrer Magie ist sie tief mit diesem Thema verwoben – allein der Gedanke, dass jeder Muggel ein entfernter Verwandter sein könnte, hat sie für alle Menschen geöffnet.<br />
​Sie hat ihr Herz vielleicht nicht schutzlos offengelegt, aber sie hat die Tür für jeden weit aufgestoßen, der Zuflucht sucht und ihre tiefe Fürsorge spüren möchte. Dabei ist ihr magisches Talent – die Resonanz-Sensibilität für die Gefühle und Absichten der Muggel – eine immense Hilfe, da sie Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Trotzdem würde sie niemals voreilig urteilen oder jemandem grollen, der seine wahren Absichten nicht sofort preisgibt.<br />
​Meist begegnet man ihr als liebevoller Frau mit trockenem, britischem Humor, die felsenfest auf ihrem Standpunkt beharrt und jedem Widerstand trotzt. Ihr Herz glaubt unerschütterlich daran, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt. Selbst wenn dieser Gedanke naiv wirken mag, begegnet sie Ablehnung und Vorurteilen gegenüber der Muggelwelt genau mit dieser Haltung. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht, mit unermüdlich guter Laune ihre gesamte Klasse anzustecken und zu begeistern.<br />
​Charity möchte in jedem Herzen ein kleines Licht entzünden – eines, das auch die Kleinen und Schwachen sichtbar macht und zur Akzeptanz mahnt. Sie stellt sich täglich die Frage: Wie viel Magie braucht man eigentlich für die kleinsten Handgriffe – und wann könnte man sie schlicht weglassen? Dieser Gedanke beschäftigt sie oft. Manchmal verliert sie sich darin und genießt die seltene Ruhe, die ihr bleibt. Doch viel zu selten kommt sie wirklich zur Besinnung, selbst wenn sie es wollte: Ständig treibt sie das Gefühl um, dass es noch etwas zu tun gibt, etwas zu reparieren oder neu zu lernen gilt – während eigene Hobbys oft auf der Strecke bleiben.<br />
​Ihr Herz hat sie – so glaubt sie zumindest – schon lange an die Muggelwelt verloren. Was Romantik angeht, ist sie jedoch gänzlich unerfahren. Mit Beziehungen hatte sie noch nie etwas am Hut und auch sexuelle Erfahrungen fehlen ihr völlig; es hat sich schlichtweg nie ergeben. Sie hat oft große Angst um die Menschen in ihrer Nähe, weil sie genau weiß, welchen umstrittenen Ruf sie genießt und welche Gefahren das mit sich bringt. Deshalb traute sie sich nie, sich wirklich zu öffnen. Selbst ein klassischer Freundeskreis existiert bei ihr kaum, da sie aus demselben Grund Distanz wahrt: Sie möchte niemanden hineinziehen und hat bereits alle Hände voll damit zu tun, Sorgen und Kämpfe für die Rechte und die Gleichberechtigung der Muggel auszufechten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Charity ist eine herzensgute Frau, die sich unter keinen Umständen von ihrem Vorhaben abbringen lässt. Sie ist eine hartnäckige Persönlichkeit mit einem starken Dickkopf, gepaart mit ruhiger Professionalität. Dennoch ist ihre Faszination für das Ungewöhnliche der Muggelwelt nicht jedermanns Sache: Sie liebt den Geruch von Druckerschwärze, alte Artefakte und die alltäglichen Wunder, die Muggel vollringen.<br />
​Diese Frau lässt sich nicht beirren – selbst ein klares Nein gegenüber dem Unbekannten liest sie eher als ein mutiges „Vielleicht“. Als Halbblut weiß sie genau, wie sich beide Welten anfühlen. Seine eigene Kindheit – auch wenn sie bis heute nicht weiß, wer genau in ihrer Familie der Muggelteil war – hat sie so nachhaltig geprägt, dass sie jedem zeigen möchte, wie wertvoll dieses Erbe ist. Sie besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, vor allem für die Schwachen und diejenigen, die ohnehin schon leiden.<br />
​Ihr unfassbar dickes Fell hat sie sich über die Jahre zugelegt, da sie die Verachtung der Magierwelt nur zu gut kennt. Doch genau das hat ihre Faszination nur noch weiter angefacht: Hält sie ein Muggel-Artefakt in den Händen, ist es für sie wie ein unermesslicher Schatz. Sie hinterfragt neugierig dessen Zweck und kann ununterbrochen darüber sprechen, wie viel es ihr bedeutet. In ihrem Herzen und in ihrer Magie ist sie tief mit diesem Thema verwoben – allein der Gedanke, dass jeder Muggel ein entfernter Verwandter sein könnte, hat sie für alle Menschen geöffnet.<br />
​Sie hat ihr Herz vielleicht nicht schutzlos offengelegt, aber sie hat die Tür für jeden weit aufgestoßen, der Zuflucht sucht und ihre tiefe Fürsorge spüren möchte. Dabei ist ihr magisches Talent – die Resonanz-Sensibilität für die Gefühle und Absichten der Muggel – eine immense Hilfe, da sie Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Trotzdem würde sie niemals voreilig urteilen oder jemandem grollen, der seine wahren Absichten nicht sofort preisgibt.<br />
​Meist begegnet man ihr als liebevoller Frau mit trockenem, britischem Humor, die felsenfest auf ihrem Standpunkt beharrt und jedem Widerstand trotzt. Ihr Herz glaubt unerschütterlich daran, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt. Selbst wenn dieser Gedanke naiv wirken mag, begegnet sie Ablehnung und Vorurteilen gegenüber der Muggelwelt genau mit dieser Haltung. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht, mit unermüdlich guter Laune ihre gesamte Klasse anzustecken und zu begeistern.<br />
​Charity möchte in jedem Herzen ein kleines Licht entzünden – eines, das auch die Kleinen und Schwachen sichtbar macht und zur Akzeptanz mahnt. Sie stellt sich täglich die Frage: Wie viel Magie braucht man eigentlich für die kleinsten Handgriffe – und wann könnte man sie schlicht weglassen? Dieser Gedanke beschäftigt sie oft. Manchmal verliert sie sich darin und genießt die seltene Ruhe, die ihr bleibt. Doch viel zu selten kommt sie wirklich zur Besinnung, selbst wenn sie es wollte: Ständig treibt sie das Gefühl um, dass es noch etwas zu tun gibt, etwas zu reparieren oder neu zu lernen gilt – während eigene Hobbys oft auf der Strecke bleiben.<br />
​Ihr Herz hat sie – so glaubt sie zumindest – schon lange an die Muggelwelt verloren. Was Romantik angeht, ist sie jedoch gänzlich unerfahren. Mit Beziehungen hatte sie noch nie etwas am Hut und auch sexuelle Erfahrungen fehlen ihr völlig; es hat sich schlichtweg nie ergeben. Sie hat oft große Angst um die Menschen in ihrer Nähe, weil sie genau weiß, welchen umstrittenen Ruf sie genießt und welche Gefahren das mit sich bringt. Deshalb traute sie sich nie, sich wirklich zu öffnen. Selbst ein klassischer Freundeskreis existiert bei ihr kaum, da sie aus demselben Grund Distanz wahrt: Sie möchte niemanden hineinziehen und hat bereits alle Hände voll damit zu tun, Sorgen und Kämpfe für die Rechte und die Gleichberechtigung der Muggel auszufechten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bewerbung Luna Lovegood]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1071</link>
			<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 17:36:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=336">Luna Lovegood</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1071</guid>
			<description><![CDATA[Luna Lovegood ist eine bemerkenswerte und zutiefst ungewöhnliche Persönlichkeit. Zu Beginn ihres vierten Schuljahres im September 1995 wirkt sie auf Außenstehende oft wie ein verträumter Orientierungsloser im hektischen Alltag von Hogwarts. Sie strahlt eine unerschütterliche, beinahe überirdische Ruhe aus, die weder durch spöttische Bemerkungen noch durch das versteckte Entwenden ihrer Schulsachen erschüttert werden kann. Der herablassende Spitzname „Loony“, den ihr Mitschüler gaben, prallt an ihr ab – keineswegs aus Naivität, sondern weil sie Hass und Vergeltung als völlig unnütze Gefühle betrachtet.<br />
Lunas Intelligenz entspricht keineswegs dem klassischen Ravenclaw-Muster des ehrgeizigen Strebers. Ihre Stärke liegt in absoluter geistiger Unvoreingenommenheit, tiefgreifender Intuition und einer faszinierenden Empathie. Sie bewertet Menschen weder nach Blutstatus noch nach sozialem Rang. Ob Reinblut, Muggelstämmiger, Werwolf oder Hauself: Luna begegnet jedem Wesen mit derselben grundlegenden Würde. Wer zu ihrem engsten Kreis zählt – in erster Linie ihr Vater Xenophilius –, erlebt eine zutiefst loyale, sanftmütige und kreativ sprudelnde Gefährtin. In einer romantischen Beziehung sucht Luna ausschließlich seelische Tiefe und gegenseitiges Verständnis; oberflächliche Abenteuer oder emotionale Spielchen sind ihr vollkommen fremd.<br />
Im Gespräch begegnet Luna ihren Mitmenschen mit radikaler, manchmal entwaffnender Ehrlichkeit. Sie spricht tragische Ereignisse oder ihre skurrilen Überzeugungen – von der Existenz Schrumpfhornackiger Schnarchkackler bis hin zu Fudges korrupten Plänen – in völlig neutralem Tonfall aus. Dem Zaubereiministerium und der offiziellen Presse gegenüber hegt sie, geprägt durch die Berichterstattung ihres Vaters im Klitterer, eine tiefe Skepsis. Dumbledore und Harry Potter begegnet sie hingegen mit unerschütterlichem Vertrauen.<br />
<br />
Luna besitzt leicht verschwommene, silbrig-graue Augen, die oft knapp am Gegenüber vorbeizuschauen scheinen, und hüftlanges, blondes Haar. Ihre Erscheinung unterstreicht sie durch selbstgemachten, symbolträchtigen Schmuck: Ohrringe in Form leuchtend oranger Dirigabel-Pflaumen und eine Kette aus Butterbier-Korken zur Abwehr potenzieller magischer Plagegeister.<br />
Ihre magischen Qualitäten zeigen sich in einer feinen Schleier-Wahrnehmung. Sie besitzt einen natürlichen Draht zu magischen Geschöpfen und eine erstaunliche innere Klarheit. Ihr Patronus nimmt die Gestalt eines Hasen an. Würde sie einem Amortentia begegnen, nähme dieser für sie die Farbe eines schimmernden, perlmuttartigen Rosas an und duftete nach frischen Dirigabel-Pflaumen, der Druckertinte des Klitterers sowie feuchtem Morgennebel. Ein Irrwicht wiederum träte ihr als stummer, abgewandter Schattenkreis spottender Mitschüler entgegen, aus dem die verblasste Gestalt ihrer Mutter hervortritt – ein Bild, das sie mit Riddikulus in eine Horde tanzender Knuddelmuffs verwandelt.<br />
<br />
Luna wurde am 13. Februar 1981 als einziges Kind von Xenophilius und Pandora Lovegood geboren. Sie wuchs in einem eigenwilligen, turmartigen Haus nahe dem Dorf Ottery St. Catchpole auf, geprägt von Kunst, Magie und dem unkonventionellen Forschungsgeist ihrer Eltern.<br />
Im Jahr 1990 – Luna war gerade neun Jahre alt – ereignete sich die Tragödie, die ihr Leben für immer verändern sollte: Ihre Mutter Pandora verunglückte tödlich bei einem Experiment mit einem selbstentwickelten Zauberspruch. Luna musste das Unglück mitansehen. Dieser Verlust prägte ihre reife Einstellung zum Tod als natürlichen Übergang und verlieh ihr ab diesem Tag die Fähigkeit, Thestrale zu sehen.<br />
Am 1. September 1992 begann Lunas Ausbildung an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, wo der Sprechende Hut sie dem Haus Ravenclaw zuteilte. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu einem Haus, das für Verstand geschätzt wird, blieb Luna eine Außenseiterin. In ihren ersten drei Schuljahren (1992–1995) zieht sie sich häufig zurück, liest den Klitterer, verbringt Zeit bei den Thestralen am Rande des Verbotenen Waldes und erträgt stoisch den Diebstahl ihrer Besitztümer.<br />
Zu Beginn ihres vierten Schuljahres im September 1995 steht Luna als gefestigte, charakterstarke Hexe an der Schwelle zu einer Zeit, in der ihre unerschütterliche Loyalität und ihr klarer Blick auf die Welt für ihre Mitschüler noch von unschätzbarem Wert werden dürften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Luna Lovegood ist eine bemerkenswerte und zutiefst ungewöhnliche Persönlichkeit. Zu Beginn ihres vierten Schuljahres im September 1995 wirkt sie auf Außenstehende oft wie ein verträumter Orientierungsloser im hektischen Alltag von Hogwarts. Sie strahlt eine unerschütterliche, beinahe überirdische Ruhe aus, die weder durch spöttische Bemerkungen noch durch das versteckte Entwenden ihrer Schulsachen erschüttert werden kann. Der herablassende Spitzname „Loony“, den ihr Mitschüler gaben, prallt an ihr ab – keineswegs aus Naivität, sondern weil sie Hass und Vergeltung als völlig unnütze Gefühle betrachtet.<br />
Lunas Intelligenz entspricht keineswegs dem klassischen Ravenclaw-Muster des ehrgeizigen Strebers. Ihre Stärke liegt in absoluter geistiger Unvoreingenommenheit, tiefgreifender Intuition und einer faszinierenden Empathie. Sie bewertet Menschen weder nach Blutstatus noch nach sozialem Rang. Ob Reinblut, Muggelstämmiger, Werwolf oder Hauself: Luna begegnet jedem Wesen mit derselben grundlegenden Würde. Wer zu ihrem engsten Kreis zählt – in erster Linie ihr Vater Xenophilius –, erlebt eine zutiefst loyale, sanftmütige und kreativ sprudelnde Gefährtin. In einer romantischen Beziehung sucht Luna ausschließlich seelische Tiefe und gegenseitiges Verständnis; oberflächliche Abenteuer oder emotionale Spielchen sind ihr vollkommen fremd.<br />
Im Gespräch begegnet Luna ihren Mitmenschen mit radikaler, manchmal entwaffnender Ehrlichkeit. Sie spricht tragische Ereignisse oder ihre skurrilen Überzeugungen – von der Existenz Schrumpfhornackiger Schnarchkackler bis hin zu Fudges korrupten Plänen – in völlig neutralem Tonfall aus. Dem Zaubereiministerium und der offiziellen Presse gegenüber hegt sie, geprägt durch die Berichterstattung ihres Vaters im Klitterer, eine tiefe Skepsis. Dumbledore und Harry Potter begegnet sie hingegen mit unerschütterlichem Vertrauen.<br />
<br />
Luna besitzt leicht verschwommene, silbrig-graue Augen, die oft knapp am Gegenüber vorbeizuschauen scheinen, und hüftlanges, blondes Haar. Ihre Erscheinung unterstreicht sie durch selbstgemachten, symbolträchtigen Schmuck: Ohrringe in Form leuchtend oranger Dirigabel-Pflaumen und eine Kette aus Butterbier-Korken zur Abwehr potenzieller magischer Plagegeister.<br />
Ihre magischen Qualitäten zeigen sich in einer feinen Schleier-Wahrnehmung. Sie besitzt einen natürlichen Draht zu magischen Geschöpfen und eine erstaunliche innere Klarheit. Ihr Patronus nimmt die Gestalt eines Hasen an. Würde sie einem Amortentia begegnen, nähme dieser für sie die Farbe eines schimmernden, perlmuttartigen Rosas an und duftete nach frischen Dirigabel-Pflaumen, der Druckertinte des Klitterers sowie feuchtem Morgennebel. Ein Irrwicht wiederum träte ihr als stummer, abgewandter Schattenkreis spottender Mitschüler entgegen, aus dem die verblasste Gestalt ihrer Mutter hervortritt – ein Bild, das sie mit Riddikulus in eine Horde tanzender Knuddelmuffs verwandelt.<br />
<br />
Luna wurde am 13. Februar 1981 als einziges Kind von Xenophilius und Pandora Lovegood geboren. Sie wuchs in einem eigenwilligen, turmartigen Haus nahe dem Dorf Ottery St. Catchpole auf, geprägt von Kunst, Magie und dem unkonventionellen Forschungsgeist ihrer Eltern.<br />
Im Jahr 1990 – Luna war gerade neun Jahre alt – ereignete sich die Tragödie, die ihr Leben für immer verändern sollte: Ihre Mutter Pandora verunglückte tödlich bei einem Experiment mit einem selbstentwickelten Zauberspruch. Luna musste das Unglück mitansehen. Dieser Verlust prägte ihre reife Einstellung zum Tod als natürlichen Übergang und verlieh ihr ab diesem Tag die Fähigkeit, Thestrale zu sehen.<br />
Am 1. September 1992 begann Lunas Ausbildung an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, wo der Sprechende Hut sie dem Haus Ravenclaw zuteilte. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu einem Haus, das für Verstand geschätzt wird, blieb Luna eine Außenseiterin. In ihren ersten drei Schuljahren (1992–1995) zieht sie sich häufig zurück, liest den Klitterer, verbringt Zeit bei den Thestralen am Rande des Verbotenen Waldes und erträgt stoisch den Diebstahl ihrer Besitztümer.<br />
Zu Beginn ihres vierten Schuljahres im September 1995 steht Luna als gefestigte, charakterstarke Hexe an der Schwelle zu einer Zeit, in der ihre unerschütterliche Loyalität und ihr klarer Blick auf die Welt für ihre Mitschüler noch von unschätzbarem Wert werden dürften.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eugene Floyd Belby]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1064</link>
			<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:43:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=333">Eugene Belby</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1064</guid>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Harry Potter]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1060</link>
			<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 01:31:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=335">Harry Potter</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1060</guid>
			<description><![CDATA[Der Tagesprophet lag zwischen Kürbissaftbechern, Toastkrümeln und einem halb vollen Teller mit Rührei, den Ron eben noch halbherzig gegen Hedwig verteidigt hatte. Sie lag dort, als hätte man sie einfach nur abgelegt, aber in Wahrheit hatte Harry sie ein wenig angewidert fallen lassen. Ein bisschen Pergament, Druckerschwärze und ein paar sauber gesetzte Spalten. Die konnten nicht so schlimm sein. Eigentlich war das nämlich nichts, was einem fünfzehnjährigen Schüler noch vor der ersten Unterrichtsstunde den Appetit hätte verderben sollen.<br />
<br />
<b>ERNEUTE UNRUHE UM HARRY POTTER</b><br />
<i>von unserer politischen Redaktion</i><br />
Auch Wochen nach den tragischen Ereignissen des vergangenen Schuljahres reißen die Diskussionen um Harry Potter nicht ab. Der fünfzehnjährige Schüler, der in der Vergangenheit wiederholt durch ungewöhnliche Vorfälle im Umfeld von Hogwarts aufgefallen ist, hält weiterhin an der Behauptung fest, Du-weißt-schon-wer sei zurückgekehrt.<br />
Das Ministerium für Zauberei sieht hierfür nach wie vor keine belastbaren Beweise. Mehrere Quellen aus dem Umfeld der Schule äußerten unterdessen Sorge um Potters seelischen Zustand, der nach dem Tod des Hogwarts-Champions Cedric Diggory verständlicherweise belastet sein dürfte. Kritiker werfen Schulleiter Albus Dumbledore vor, den Jungen für seine eigenen politischen Zwecke zu instrumentalisieren, anstatt ihm die Ruhe zukommen zu lassen, die ein Schüler in seiner Lage dringend benötige. <br />
<br />
Harry hatte den Absatz zweimal gelesen. Er hatte ihn zwar schon beim ersten Mal verstanden, aber trotzdem hatte ein sehr naiver und vermutlich ein bisschen dummer Teil von ihm gehofft, dass sich die Worte beim zweiten Hinsehen in etwas anderes verwandelten. Taten sie nicht. Sie blieben genau da, schwarz auf hellgrauem Papier. Ordentlich und vermeintlich höflich und so widerlich vernünftig formuliert, dass man fast übersehen konnte, was genau da eigentlich passierte.<br />
Harry Potter hatte längst verstanden, dass man hier einen psychologischen Krieg gegen ihn führte. Wirklich erklärt hatte ihm das niemand und Harry hätte vermutlich ein anderes Wort benutzt. Aber unterm Strich war es eben genau das. Man versuchte ihn lächerlich zu machen und benutzte ihn gefühlt aktiv als Waffe gegen Dumbledore.<br />
Seelischer Zustand. Verständlicherweise belastet. Keine belastbaren Beweise.<br />
Harry hätte beinahe darüber gelacht. Nur war ihm nicht besonders lustig zumute. Cedric war tot und Voldemort war zurück. Harry hatte auf diesem verdammten Friedhof gestanden, gefesselt, verletzt und mit dem Geschmack von Blut im Mund. Voldemorts Stimme in den Ohren. Aber sicher. <br />
Vielleicht brauchte er einfach nur ein bisschen Ruhe! Er sollte sich hinlegen, einen Tee trinken. Vielleicht mal in die Sonne gehen! Ein Spaziergang half sicher Wunder. Die endeten dann in einem Angriff von Dementoren, der einem auch nicht geglaubt wurde! Pff… vor allem sollte er vermutlich damit aufhören, die Erwachsenen um sich herum mit unangenehmen Wahrheiten zu belästigen.<br />
<br />
Harry schob die Zeitung von sich weg. Nicht besonders heftig aber auch nicht super vorsichtig. Der Rand knickte gegen Rons Becher, der bedenklich schwankte und etwas von seinem Inhalt über die Zeitung kippte. Ein dunkler Fleck Kürbissaft fraß sich langsam in das Foto neben dem Artikel.<br />
Perfektes Sinnbild. Genau das machten sie immerhin auch mit ihm. Kippten einfach irgendwas über ihm aus und erhofften sich davon, dass es schon ausreichend Schmutz hinterließ, um alles andere unleserlich zu machen. Er konnte nur hoffen, dass das Ministerium damit nicht so erfolgreich war wie er mit dieser Zeitung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Tagesprophet lag zwischen Kürbissaftbechern, Toastkrümeln und einem halb vollen Teller mit Rührei, den Ron eben noch halbherzig gegen Hedwig verteidigt hatte. Sie lag dort, als hätte man sie einfach nur abgelegt, aber in Wahrheit hatte Harry sie ein wenig angewidert fallen lassen. Ein bisschen Pergament, Druckerschwärze und ein paar sauber gesetzte Spalten. Die konnten nicht so schlimm sein. Eigentlich war das nämlich nichts, was einem fünfzehnjährigen Schüler noch vor der ersten Unterrichtsstunde den Appetit hätte verderben sollen.<br />
<br />
<b>ERNEUTE UNRUHE UM HARRY POTTER</b><br />
<i>von unserer politischen Redaktion</i><br />
Auch Wochen nach den tragischen Ereignissen des vergangenen Schuljahres reißen die Diskussionen um Harry Potter nicht ab. Der fünfzehnjährige Schüler, der in der Vergangenheit wiederholt durch ungewöhnliche Vorfälle im Umfeld von Hogwarts aufgefallen ist, hält weiterhin an der Behauptung fest, Du-weißt-schon-wer sei zurückgekehrt.<br />
Das Ministerium für Zauberei sieht hierfür nach wie vor keine belastbaren Beweise. Mehrere Quellen aus dem Umfeld der Schule äußerten unterdessen Sorge um Potters seelischen Zustand, der nach dem Tod des Hogwarts-Champions Cedric Diggory verständlicherweise belastet sein dürfte. Kritiker werfen Schulleiter Albus Dumbledore vor, den Jungen für seine eigenen politischen Zwecke zu instrumentalisieren, anstatt ihm die Ruhe zukommen zu lassen, die ein Schüler in seiner Lage dringend benötige. <br />
<br />
Harry hatte den Absatz zweimal gelesen. Er hatte ihn zwar schon beim ersten Mal verstanden, aber trotzdem hatte ein sehr naiver und vermutlich ein bisschen dummer Teil von ihm gehofft, dass sich die Worte beim zweiten Hinsehen in etwas anderes verwandelten. Taten sie nicht. Sie blieben genau da, schwarz auf hellgrauem Papier. Ordentlich und vermeintlich höflich und so widerlich vernünftig formuliert, dass man fast übersehen konnte, was genau da eigentlich passierte.<br />
Harry Potter hatte längst verstanden, dass man hier einen psychologischen Krieg gegen ihn führte. Wirklich erklärt hatte ihm das niemand und Harry hätte vermutlich ein anderes Wort benutzt. Aber unterm Strich war es eben genau das. Man versuchte ihn lächerlich zu machen und benutzte ihn gefühlt aktiv als Waffe gegen Dumbledore.<br />
Seelischer Zustand. Verständlicherweise belastet. Keine belastbaren Beweise.<br />
Harry hätte beinahe darüber gelacht. Nur war ihm nicht besonders lustig zumute. Cedric war tot und Voldemort war zurück. Harry hatte auf diesem verdammten Friedhof gestanden, gefesselt, verletzt und mit dem Geschmack von Blut im Mund. Voldemorts Stimme in den Ohren. Aber sicher. <br />
Vielleicht brauchte er einfach nur ein bisschen Ruhe! Er sollte sich hinlegen, einen Tee trinken. Vielleicht mal in die Sonne gehen! Ein Spaziergang half sicher Wunder. Die endeten dann in einem Angriff von Dementoren, der einem auch nicht geglaubt wurde! Pff… vor allem sollte er vermutlich damit aufhören, die Erwachsenen um sich herum mit unangenehmen Wahrheiten zu belästigen.<br />
<br />
Harry schob die Zeitung von sich weg. Nicht besonders heftig aber auch nicht super vorsichtig. Der Rand knickte gegen Rons Becher, der bedenklich schwankte und etwas von seinem Inhalt über die Zeitung kippte. Ein dunkler Fleck Kürbissaft fraß sich langsam in das Foto neben dem Artikel.<br />
Perfektes Sinnbild. Genau das machten sie immerhin auch mit ihm. Kippten einfach irgendwas über ihm aus und erhofften sich davon, dass es schon ausreichend Schmutz hinterließ, um alles andere unleserlich zu machen. Er konnte nur hoffen, dass das Ministerium damit nicht so erfolgreich war wie er mit dieser Zeitung.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ronald Bilius Weasley]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1059</link>
			<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 16:03:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=334">Ron Weasley</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=1059</guid>
			<description><![CDATA[Ron wusste selbst nicht so genau, was ihn eigentlich geritten hatte. Er war sich beinahe schon sicher, überreagiert zu haben. Warum hätte Harry lügen sollen? Und wie war er nur auch nur für einen Augenblick auf den Gedanken gekommen, dass ausgerechnet Harry sich freiwillig für das Trimagische Turnier gemeldet hatte? Ausgerechnet Harry, dem jede Aufmerksamkeit um seine Person zu viel war!<br />
Ron verpasste mit einem frustrierten Fauchen seinem Schrankkoffer einen Tritt und ließ sich auf sein Bett fallen. Den Kopf vergrub er in seinem Kissen und legte sich die Hände über die Ohren.<br />
Er schämte sich fürchterlich. Hatte sich schon schrecklich geschämt, als die Worte gerade erst seinen Mund verlassen hatte. Aber da war die Sache schon vorbei gewesen. Die Anschuldigung war raus gewesen, ehe er darüber nachgedacht hatte, was er eigentlich sagte. Und sie zurücknehmen konnte er sie ja schlecht. Ausgesprochen war ausgesprochen, oder etwa nicht?<br />
Was hätte er schon dazu sagen sollen? Dass er es nicht so gemeint hatte? Das stimmte ja nicht. Er war im Unrecht gewesen, das ja. Aber in dem Moment, in dem er gesagt hatte, dass er Harry nicht glaubte, hatte er es so gemeint. Er war sich sicher </i> gewesen, richtig zu liegen.<br />
Und jetzt? Jetzt fühlte er sich deswegen so schuldig, dass er sich wünschte, die Matratze würde ihn verschlucken.<br />
Er wusste doch, dass Harry gar nicht so war.<br />
Unvermittelt setzte Ron sich wieder auf, zog die Vorhänge zu, nur um sie noch einmal aufzuziehen und sich Feder und Pergament zu hangeln. Er versuchte, seine Gedanken irgendwie schriftlich zu ordnen. Die passenden Worte zu finden, um Harry um Entschuldigung zu bitten, gelang ihm allerdings nicht. Nach dem dritten Versuch gab er es auf, zerknüllte das Pergament und warf es weg.<br />
Als ob sich so eine verdammte Nullnummer mit einem dämlichen Brief wieder in Ordnung bringen ließe!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ron wusste selbst nicht so genau, was ihn eigentlich geritten hatte. Er war sich beinahe schon sicher, überreagiert zu haben. Warum hätte Harry lügen sollen? Und wie war er nur auch nur für einen Augenblick auf den Gedanken gekommen, dass ausgerechnet Harry sich freiwillig für das Trimagische Turnier gemeldet hatte? Ausgerechnet Harry, dem jede Aufmerksamkeit um seine Person zu viel war!<br />
Ron verpasste mit einem frustrierten Fauchen seinem Schrankkoffer einen Tritt und ließ sich auf sein Bett fallen. Den Kopf vergrub er in seinem Kissen und legte sich die Hände über die Ohren.<br />
Er schämte sich fürchterlich. Hatte sich schon schrecklich geschämt, als die Worte gerade erst seinen Mund verlassen hatte. Aber da war die Sache schon vorbei gewesen. Die Anschuldigung war raus gewesen, ehe er darüber nachgedacht hatte, was er eigentlich sagte. Und sie zurücknehmen konnte er sie ja schlecht. Ausgesprochen war ausgesprochen, oder etwa nicht?<br />
Was hätte er schon dazu sagen sollen? Dass er es nicht so gemeint hatte? Das stimmte ja nicht. Er war im Unrecht gewesen, das ja. Aber in dem Moment, in dem er gesagt hatte, dass er Harry nicht glaubte, hatte er es so gemeint. Er war sich sicher </i> gewesen, richtig zu liegen.<br />
Und jetzt? Jetzt fühlte er sich deswegen so schuldig, dass er sich wünschte, die Matratze würde ihn verschlucken.<br />
Er wusste doch, dass Harry gar nicht so war.<br />
Unvermittelt setzte Ron sich wieder auf, zog die Vorhänge zu, nur um sie noch einmal aufzuziehen und sich Feder und Pergament zu hangeln. Er versuchte, seine Gedanken irgendwie schriftlich zu ordnen. Die passenden Worte zu finden, um Harry um Entschuldigung zu bitten, gelang ihm allerdings nicht. Nach dem dritten Versuch gab er es auf, zerknüllte das Pergament und warf es weg.<br />
Als ob sich so eine verdammte Nullnummer mit einem dämlichen Brief wieder in Ordnung bringen ließe!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Branwen Starling]]></title>
			<link>https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=907</link>
			<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 16:29:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://owlways.makemerun.de/member.php?action=profile&uid=301">Branwen Starling</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://owlways.makemerun.de/showthread.php?tid=907</guid>
			<description><![CDATA[<article style="font-size:1.1em;line-height:1.4em;"><section style="font-size:0.75em;line-height:1.25em;"> <b>Inhaltsverzeichnis:</b><a href="#erscheinung">Äußerliche Erscheinung</a> ; <a href="#familie">Familie & Heimat</a> ; <a href="#stammbaum">Stammbaum</a> ; <a href="#likesdislikes">Vorlieben und Abneigungen</a></section><br />
<b id="erscheinung" style="font-size:1.25em">Äußerliche Erscheinung</b><br />
Branwen übersieht man selten. Nicht, weil sie sich bewusst in den Mittelpunkt drängt, sondern weil sie irgendwie immer <b>in Bewegung</b> ist: ein wippender Fuß oder unruhige Finger, die auf Oberflächen trommeln; ein aufmerksamer Blick, der dennoch flatterhaft von einem Geräusch zum nächsten Detail springt oder lose Haarsträhnen, die gezwirbelt oder geflochten werden. Und dabei wirkt sie immer kraftvoll und energisch, manchmal sogar ungeduldig, aber seltsamerweise trotzdem selten unbesonnen. Man sieht der Hexe an, dass sie zupacken kann; dass sie widerstandsfähig und beweglich ist und auf ihren Körper achtet.<br />
Dazu kommt das auffällige <b>Haar</b>. Von Natur aus ist es dunkel, gelockt und dicht und je nach Tagesplan fällt es Branwen offen über die Schultern, wird schlicht zurückgebunden oder in einer Weise hochgesteckt, die zwar als praktisch empfunden werden könnte, sich aber Minuten später dann doch schon wieder halb dekonstruiert hat. Ganz gleich jedoch wie angekokelt der Saum ihrer Jacke oder wie schmutzig ihre Stiefel sind: Branwens Haare sind gepflegt und haben Farbe. Zumeist finden sich violette, rosafarbene oder pinke Strähnen darin – manchmal nur kleine Farbakzente und manchmal so deutlich, dass ihre Mähne zu leuchten scheint.<br />
Dieser wilde Schopf umrahmt ein Gesicht, dessen warme Züge und Offenheit nahezu entwaffnend wirken können. Die <b>dunkelbraunen Augen</b> scheinen zwar immer in Bewegung, sind jedoch überaus aufmerksam. Umrahmt von ebenso dunklen Wimpern und markanten Brauen sind ihre Züge ausdrucksstark und verraten schneller ihre Gefühle, als ihr manches Mal lieb wäre. Zurückhaltung existiert in Branwens Wortschatz jedoch kaum und Freude, Ungeduld, Begeisterung und auch Ärger sind ihr schnell an der Nasenspitze anzusehen.<br />
Auf die Pflege ihrer <b>Haut</b> legt Branwen großen Wert. Nicht weil sie im klassischen Sinn eitel wäre, sondern weil sie in ihrer frühen Jugendzeit mit unreiner Haut und einer leichten Form von Akne zu kämpfen hatte. Inzwischen kaum mehr sichtbare Narben an den Schläfen und Wangen erzählen noch von den Schwierigkeiten und kleine Rituale der Reinigung und Pflege helfen ihr dabei, erneute Ausbrüche zu vermeiden. Die verbrachte Zeit unter freiem Himmel – aus Freude an der Natur während der Schulzeit, seit ihrem Ausbildungsbeginn auch aus Pflicht – zwingt Branwen zudem zu täglichem Sonnenschutz. Ihre von Natur aus dunklere Haut rötet zwar nicht so schnell wie die manch anderer, ist aber ebenso wenig unempfindlich gegenüber der Sonne, Wind, Ruß und Hitze.<br />
Ähnlich intensiv pflegt Branwen ihre <b>Hände</b>. Die Nägel trägt sie immer kurz und so gepflegt, wie es ihr ihre Ausbildung eben zulässt. Dreck unter den Nägeln oder auch rissige Nagelhaut kann die Waliserin jedoch nicht leiden. Gleichzeitig ist es aber auch eindeutig, dass sie Hände besitzt, die vor harter Arbeit nicht scheuen: kleine Kratzer, vereinzelte Brandspuren und raue Stellen, die mit viel Handcreme behandelt werden, sind bei genauer Betrachtung sichtbar.<br />
Die junge Hexe mag körperbetonte Schnitte, dunkle Farben und <b>Kleidungsstücke</b>, in denen sie sich schön und trotzdem auf alles vorbereitet fühlt. Gleichzeitig sollen jene auch noch Materialien sein, in denen sie sich gut bewegen kann, die Schmutz nicht sofort aufsaugen und sich auch bei Hitze nicht instant auflösen – Kleidung, die zum einen praktisch, aber auch ästhetisch ansprechend ist. Robuste Stiefel und Handschuhe aus Drachenleder, dunkle Hosen und eng anliegende Oberteile sowie wetterfeste Jacken gehören zu Branwens Alltag im Reservat – seltener sieht man Branwen in klassischen Roben, Kleidern oder gar Röcken; wobei sie durchaus welche besitzt. Gedämpfte Farben wie Anthrazit, gräuliche Brauntöne, Olive oder auch waldige Grünnuancen dominieren, weil man den Ruß, die Erde und den Staub weitaus weniger schnell darauf erkennt. Die Farbtupfer trägt sie immerhin so oder so im Haar … und nicht selten auch auch auf den Lippen.<br />
<br />
<b id="familie" style="font-size:1.25em">Die Familie und die (walisische) Heimat</b><br />
Offiziell lebt Branwen bei ihrer Familie in Llanberis, in dem <b>schmalen Reihenhaus</b> mit grauen Steinwänden, weiß gestrichenen Fensterrahmen und dunklem Schieferdach, das die Familie ihrer Mutter seit Generationen ihr Eigen nennt. Ein kleiner Vorgarten voller Blumen und ein winziger Garten mit Wäscheleine und Schuppen schmücken das ehemalige Steinbrucharbeiterhaus und trotz der kompakten Größe bietet es Platz für alle Starlings und Griffiths – nur Branwens Onkel Emrys lebt mit seiner Gattin am anderen Ende des Dorfes.<br>Zwar befinden sich in ihrem Zimmer nicht nur all die liebgewonnenen Kindheitserinnerungen, alte Muggel-Schulbücher und jede Menge Poster von Muggel-Bands sondern auch Quidditchteams, dennoch verbringt Branwen den Großteil der Woche inzwischen in der ebenso <b>winzigen Unterkunft</b>, die ihr zu Beginn ihrer Ausbildung als Drachenwärterin in der Nähe des Reservats zugewiesen wurde. An manchen Wochenenden und auch zu besonderen Anlässen kommt die Waliserin jedoch gerne zurück in den Schoß ihrer lauten, chaotischen und liebevollen Familie.<br>Es lässt sich dennoch nicht verleugnen, dass Branwens Familie gegenüber der magischen Welt zwar aufgeschlossen, oft aber auch einfach nur ratlos ist. Als <b>einzige Hexe zwischen Muggeln</b> fühlt sie sich trotz all der Liebe – besonders für ihre zwei jüngeren Brüder – oft am falschen Ort und zeitweise auch schlicht unverstanden. Dabei bringen gerade Rhys und Dylan ihr große Bewunderung entgegen; besonders der Jüngere idealisiert seine ältere Schwester nahezu unreflektiert, während der Ältere seiner Faszination für diese andere Welt zwar Ausdruck verleiht, aber Branwen auch immer wieder spüren lässt, dass sie ihn augenscheinlich verlassen hat.<br><br>Aktuell verteilen sich ihre wenigen Habseligkeiten jedoch sogar auf drei Orte: das Elternhaus, die Ausbildungsunterkunft des Reservats in den nebeligen Höhen von Wales und auf eine magisch vergrößerte Reisetasche, aus der sie lebt, seit sie in London weilt. Dort wirft sie <b>das Zimmer im ›Tropfenden Kessel›</b>, ganz in der Nähe zum neuen Arbeitsort, mitten hinein in die magische Welt Großbritanniens und überreizt und fesselt Branwen zugleich.<br />
<br />
<b id="stammbaum" style="font-size:1.25em">Stammbaum</b><br />
<b>väterlicherseits</b><br />
Matthew John Starling [ *1929 | Muggel ]<br />
⚭ Helen Isabelle Starling geb. Bennett [ *1931 | Muggel ]<br />
– Thomas Brannon Starling [ *1953 | Muggel ]<br />
⚭ Eleri Siân Starling geb. Griffiths [ *1954 | Muggel ]<br />
––– <b><i>Branwen Isabeau Starling</i></b> [ *1975 | Muggelstämmig ]<br />
––– Rhys Gareth Starling [ *1980 | Muggel ]<br />
––– Dylan Owain Starling [ *1986 | Muggel ]<br />
<br />
<b>mütterlicherseits</b><br />
Dafydd Gareth Griffiths [ *1927 | Muggel ]<br />
⚭ Brynn Siân Griffiths [ *1929 | Muggel ]<br />
– Eleri Siân Starling geb. Griffiths [ *1954 | Muggel ]<br />
⚭ Thomas Brannon Starling [ *1953 | Muggel ]<br />
––– <b><i>Branwen Isabeau Starling</b></i> [ *1975 | Muggelstämmig ]<br />
––– Rhys Gareth Starling [ *1980 | Muggel ]<br />
––– Dylan Owain Starling [ *1986 | Muggel ]<br />
– Lowri Siân Griffiths [ *1958 | Muggel ]<br />
– Emrys Owain Griffiths [ *1964 | Muggel ]<br />
⚭ Jennifer Winnifred Griffiths geb. Roberts [ *1966 | Muggel ]<br />
<br />
<b id="likesdislikes" style="font-size:1.25em">Vorlieben und Abneigungen</b><br />
<div style="display: flex; gap:50px; max-width: 500px; font-size: 0.9em;">
<ul style="margin: 0; padding: 0 10px; list-style: disc;flex:1;">
<li> starken Schwarztee, ungesüßt<br />
<li> rosenholzfarbener Lippenstift<br />
<li> Drachen, insbesondere den ›Gemeinen Walisischen Grünling‹<br />
<li> Gewitter und den frischen Geruch danach<br />
<li> Quidditch, aber nur als Zuschauerin<br />
<li> Lederjacken<br />
<li> Direkte, ehrliche Konversationen<br />
<li> Muggelmusik, gerne mit lauten Gitarren<br />
<li> Notizbücher voller Skizzen<br />
<li> das Gefühl ernst genommen und gesehen zu werden</ul>
<ul style="margin: 0; padding: 0 10px; list-style: disc;flex:1;">
<li> starre Bürokratie, Formulare und Wartezeiten<br />
<li> angespannte Stille<br />
<li> Tierquälerei<br />
<li> Dreck unter den Fingernägeln<br />
<li> langatmige, theoretische Vorträge ohne praktischen Nutzen<br />
<li> schwere, süße Parfums<br />
<li> Unpünktlichkeit, obwohl sie selbst stets einen Kampf mit der Uhr führt<br />
<li> falsche Freundlichkeit<br />
<li> Schuhe, in denen man nicht rennen kann<br />
<li> als ›zu viel‹ abgestempelt zu werden</ul></div></article>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<article style="font-size:1.1em;line-height:1.4em;"><section style="font-size:0.75em;line-height:1.25em;"> <b>Inhaltsverzeichnis:</b><a href="#erscheinung">Äußerliche Erscheinung</a> ; <a href="#familie">Familie & Heimat</a> ; <a href="#stammbaum">Stammbaum</a> ; <a href="#likesdislikes">Vorlieben und Abneigungen</a></section><br />
<b id="erscheinung" style="font-size:1.25em">Äußerliche Erscheinung</b><br />
Branwen übersieht man selten. Nicht, weil sie sich bewusst in den Mittelpunkt drängt, sondern weil sie irgendwie immer <b>in Bewegung</b> ist: ein wippender Fuß oder unruhige Finger, die auf Oberflächen trommeln; ein aufmerksamer Blick, der dennoch flatterhaft von einem Geräusch zum nächsten Detail springt oder lose Haarsträhnen, die gezwirbelt oder geflochten werden. Und dabei wirkt sie immer kraftvoll und energisch, manchmal sogar ungeduldig, aber seltsamerweise trotzdem selten unbesonnen. Man sieht der Hexe an, dass sie zupacken kann; dass sie widerstandsfähig und beweglich ist und auf ihren Körper achtet.<br />
Dazu kommt das auffällige <b>Haar</b>. Von Natur aus ist es dunkel, gelockt und dicht und je nach Tagesplan fällt es Branwen offen über die Schultern, wird schlicht zurückgebunden oder in einer Weise hochgesteckt, die zwar als praktisch empfunden werden könnte, sich aber Minuten später dann doch schon wieder halb dekonstruiert hat. Ganz gleich jedoch wie angekokelt der Saum ihrer Jacke oder wie schmutzig ihre Stiefel sind: Branwens Haare sind gepflegt und haben Farbe. Zumeist finden sich violette, rosafarbene oder pinke Strähnen darin – manchmal nur kleine Farbakzente und manchmal so deutlich, dass ihre Mähne zu leuchten scheint.<br />
Dieser wilde Schopf umrahmt ein Gesicht, dessen warme Züge und Offenheit nahezu entwaffnend wirken können. Die <b>dunkelbraunen Augen</b> scheinen zwar immer in Bewegung, sind jedoch überaus aufmerksam. Umrahmt von ebenso dunklen Wimpern und markanten Brauen sind ihre Züge ausdrucksstark und verraten schneller ihre Gefühle, als ihr manches Mal lieb wäre. Zurückhaltung existiert in Branwens Wortschatz jedoch kaum und Freude, Ungeduld, Begeisterung und auch Ärger sind ihr schnell an der Nasenspitze anzusehen.<br />
Auf die Pflege ihrer <b>Haut</b> legt Branwen großen Wert. Nicht weil sie im klassischen Sinn eitel wäre, sondern weil sie in ihrer frühen Jugendzeit mit unreiner Haut und einer leichten Form von Akne zu kämpfen hatte. Inzwischen kaum mehr sichtbare Narben an den Schläfen und Wangen erzählen noch von den Schwierigkeiten und kleine Rituale der Reinigung und Pflege helfen ihr dabei, erneute Ausbrüche zu vermeiden. Die verbrachte Zeit unter freiem Himmel – aus Freude an der Natur während der Schulzeit, seit ihrem Ausbildungsbeginn auch aus Pflicht – zwingt Branwen zudem zu täglichem Sonnenschutz. Ihre von Natur aus dunklere Haut rötet zwar nicht so schnell wie die manch anderer, ist aber ebenso wenig unempfindlich gegenüber der Sonne, Wind, Ruß und Hitze.<br />
Ähnlich intensiv pflegt Branwen ihre <b>Hände</b>. Die Nägel trägt sie immer kurz und so gepflegt, wie es ihr ihre Ausbildung eben zulässt. Dreck unter den Nägeln oder auch rissige Nagelhaut kann die Waliserin jedoch nicht leiden. Gleichzeitig ist es aber auch eindeutig, dass sie Hände besitzt, die vor harter Arbeit nicht scheuen: kleine Kratzer, vereinzelte Brandspuren und raue Stellen, die mit viel Handcreme behandelt werden, sind bei genauer Betrachtung sichtbar.<br />
Die junge Hexe mag körperbetonte Schnitte, dunkle Farben und <b>Kleidungsstücke</b>, in denen sie sich schön und trotzdem auf alles vorbereitet fühlt. Gleichzeitig sollen jene auch noch Materialien sein, in denen sie sich gut bewegen kann, die Schmutz nicht sofort aufsaugen und sich auch bei Hitze nicht instant auflösen – Kleidung, die zum einen praktisch, aber auch ästhetisch ansprechend ist. Robuste Stiefel und Handschuhe aus Drachenleder, dunkle Hosen und eng anliegende Oberteile sowie wetterfeste Jacken gehören zu Branwens Alltag im Reservat – seltener sieht man Branwen in klassischen Roben, Kleidern oder gar Röcken; wobei sie durchaus welche besitzt. Gedämpfte Farben wie Anthrazit, gräuliche Brauntöne, Olive oder auch waldige Grünnuancen dominieren, weil man den Ruß, die Erde und den Staub weitaus weniger schnell darauf erkennt. Die Farbtupfer trägt sie immerhin so oder so im Haar … und nicht selten auch auch auf den Lippen.<br />
<br />
<b id="familie" style="font-size:1.25em">Die Familie und die (walisische) Heimat</b><br />
Offiziell lebt Branwen bei ihrer Familie in Llanberis, in dem <b>schmalen Reihenhaus</b> mit grauen Steinwänden, weiß gestrichenen Fensterrahmen und dunklem Schieferdach, das die Familie ihrer Mutter seit Generationen ihr Eigen nennt. Ein kleiner Vorgarten voller Blumen und ein winziger Garten mit Wäscheleine und Schuppen schmücken das ehemalige Steinbrucharbeiterhaus und trotz der kompakten Größe bietet es Platz für alle Starlings und Griffiths – nur Branwens Onkel Emrys lebt mit seiner Gattin am anderen Ende des Dorfes.<br>Zwar befinden sich in ihrem Zimmer nicht nur all die liebgewonnenen Kindheitserinnerungen, alte Muggel-Schulbücher und jede Menge Poster von Muggel-Bands sondern auch Quidditchteams, dennoch verbringt Branwen den Großteil der Woche inzwischen in der ebenso <b>winzigen Unterkunft</b>, die ihr zu Beginn ihrer Ausbildung als Drachenwärterin in der Nähe des Reservats zugewiesen wurde. An manchen Wochenenden und auch zu besonderen Anlässen kommt die Waliserin jedoch gerne zurück in den Schoß ihrer lauten, chaotischen und liebevollen Familie.<br>Es lässt sich dennoch nicht verleugnen, dass Branwens Familie gegenüber der magischen Welt zwar aufgeschlossen, oft aber auch einfach nur ratlos ist. Als <b>einzige Hexe zwischen Muggeln</b> fühlt sie sich trotz all der Liebe – besonders für ihre zwei jüngeren Brüder – oft am falschen Ort und zeitweise auch schlicht unverstanden. Dabei bringen gerade Rhys und Dylan ihr große Bewunderung entgegen; besonders der Jüngere idealisiert seine ältere Schwester nahezu unreflektiert, während der Ältere seiner Faszination für diese andere Welt zwar Ausdruck verleiht, aber Branwen auch immer wieder spüren lässt, dass sie ihn augenscheinlich verlassen hat.<br><br>Aktuell verteilen sich ihre wenigen Habseligkeiten jedoch sogar auf drei Orte: das Elternhaus, die Ausbildungsunterkunft des Reservats in den nebeligen Höhen von Wales und auf eine magisch vergrößerte Reisetasche, aus der sie lebt, seit sie in London weilt. Dort wirft sie <b>das Zimmer im ›Tropfenden Kessel›</b>, ganz in der Nähe zum neuen Arbeitsort, mitten hinein in die magische Welt Großbritanniens und überreizt und fesselt Branwen zugleich.<br />
<br />
<b id="stammbaum" style="font-size:1.25em">Stammbaum</b><br />
<b>väterlicherseits</b><br />
Matthew John Starling [ *1929 | Muggel ]<br />
⚭ Helen Isabelle Starling geb. Bennett [ *1931 | Muggel ]<br />
– Thomas Brannon Starling [ *1953 | Muggel ]<br />
⚭ Eleri Siân Starling geb. Griffiths [ *1954 | Muggel ]<br />
––– <b><i>Branwen Isabeau Starling</i></b> [ *1975 | Muggelstämmig ]<br />
––– Rhys Gareth Starling [ *1980 | Muggel ]<br />
––– Dylan Owain Starling [ *1986 | Muggel ]<br />
<br />
<b>mütterlicherseits</b><br />
Dafydd Gareth Griffiths [ *1927 | Muggel ]<br />
⚭ Brynn Siân Griffiths [ *1929 | Muggel ]<br />
– Eleri Siân Starling geb. Griffiths [ *1954 | Muggel ]<br />
⚭ Thomas Brannon Starling [ *1953 | Muggel ]<br />
––– <b><i>Branwen Isabeau Starling</b></i> [ *1975 | Muggelstämmig ]<br />
––– Rhys Gareth Starling [ *1980 | Muggel ]<br />
––– Dylan Owain Starling [ *1986 | Muggel ]<br />
– Lowri Siân Griffiths [ *1958 | Muggel ]<br />
– Emrys Owain Griffiths [ *1964 | Muggel ]<br />
⚭ Jennifer Winnifred Griffiths geb. Roberts [ *1966 | Muggel ]<br />
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<b id="likesdislikes" style="font-size:1.25em">Vorlieben und Abneigungen</b><br />
<div style="display: flex; gap:50px; max-width: 500px; font-size: 0.9em;">
<ul style="margin: 0; padding: 0 10px; list-style: disc;flex:1;">
<li> starken Schwarztee, ungesüßt<br />
<li> rosenholzfarbener Lippenstift<br />
<li> Drachen, insbesondere den ›Gemeinen Walisischen Grünling‹<br />
<li> Gewitter und den frischen Geruch danach<br />
<li> Quidditch, aber nur als Zuschauerin<br />
<li> Lederjacken<br />
<li> Direkte, ehrliche Konversationen<br />
<li> Muggelmusik, gerne mit lauten Gitarren<br />
<li> Notizbücher voller Skizzen<br />
<li> das Gefühl ernst genommen und gesehen zu werden</ul>
<ul style="margin: 0; padding: 0 10px; list-style: disc;flex:1;">
<li> starre Bürokratie, Formulare und Wartezeiten<br />
<li> angespannte Stille<br />
<li> Tierquälerei<br />
<li> Dreck unter den Fingernägeln<br />
<li> langatmige, theoretische Vorträge ohne praktischen Nutzen<br />
<li> schwere, süße Parfums<br />
<li> Unpünktlichkeit, obwohl sie selbst stets einen Kampf mit der Uhr führt<br />
<li> falsche Freundlichkeit<br />
<li> Schuhe, in denen man nicht rennen kann<br />
<li> als ›zu viel‹ abgestempelt zu werden</ul></div></article>]]></content:encoded>
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