Black
Einordnung
Blutstatus
Unantastbare 28Dies sind Familien, deren Reinblütigkeit "zweifelsfrei" von Cantankerus Nott festgestellt wurde. Wie auch immer die Realität aussehen mag, diese Familie müssen sich nicht davor fürchten als "unrein" angesehen zu werden, es sei denn ihre jüngsten Generationen verlassen den reinblutideologischen Pfad.
Gesinnung
reinblutaktivistischDie Familie hat bekanntermaßen eine Vorliebe für die dunklen Künste (was sie noch lange nicht straffällig macht) und keine gute Meinung von der Einmischung Muggelstämmiger in der magischen Welt. Schon der Name Grindelwald bedeutet in diesen Kreisen meist etwas Gutes, die Trennung von Muggel- und Zaubererwelt ist in diesen Haushalten häufig perfektioniert und Voldemort war man zugetan. Teils vermutlich, teils (aufgrund von Verhaftungen) tatsächlich gibt es Todesser in diesen Familien.
Informationen
Motto
Toujours Pur
Kurzbeschreibung
Die Familie Black galt einst als eine der einflussreichsten und angesehensten Dynastien innerhalb der magischen Gesellschaft. Ihr Reichtum, ihre Abstammung und ihre rigide Reinblutpolitik machten sie selbst unter anderen reinblütigen Familien zu einer herausragenden Größe. Als führendes Mitglied der sogenannten „Unantastbaren 28“ verteidigten sie ihren Status mit äußerster Konsequenz – oberstes Gebot war stets die Bewahrung der Blutreinheit. Um dieses Ideal zu schützen, scheute die Familie nicht davor zurück, Ehen zwischen Cousins und Cousinen zu arrangieren, wenn keine als würdig erachteten Alternativen zur Verfügung standen. Die Ansprüche an Herkunft, Magie und gesellschaftliche Stellung waren hoch – und wurden erbarmungslos durchgesetzt.
Wie viele andere alteingesessene Reinblüterfamilien untersagten auch die Blacks jeglichen Umgang mit Muggeln oder Muggelstämmigen. Squibs wurden innerhalb der Familie totgeschwiegen, Blutsverräter – jene, die sich gegen die Ideologie der Familie stellten – ohne Zögern aus den Stammbüchern getilgt, als hätte es sie nie gegeben. Die Familie war streng hierarchisch organisiert: An der Spitze stand stets ein Familienoberhaupt, dessen Wort Gesetz war. Es entschied über Heiraten, Vermögen, Erbfolgen und die Zugehörigkeit zur Familie selbst. Wer sich diesem Urteil widersetzte, musste mit drastischen Konsequenzen rechnen. Nicht selten bedeutete das soziale und familiäre Exil – im besten Fall verlor man lediglich seinen Namen und seinen Platz im Stammbaum. Im schlimmsten Fall riskierte man das eigene Leben.
Wie viele andere alteingesessene Reinblüterfamilien untersagten auch die Blacks jeglichen Umgang mit Muggeln oder Muggelstämmigen. Squibs wurden innerhalb der Familie totgeschwiegen, Blutsverräter – jene, die sich gegen die Ideologie der Familie stellten – ohne Zögern aus den Stammbüchern getilgt, als hätte es sie nie gegeben. Die Familie war streng hierarchisch organisiert: An der Spitze stand stets ein Familienoberhaupt, dessen Wort Gesetz war. Es entschied über Heiraten, Vermögen, Erbfolgen und die Zugehörigkeit zur Familie selbst. Wer sich diesem Urteil widersetzte, musste mit drastischen Konsequenzen rechnen. Nicht selten bedeutete das soziale und familiäre Exil – im besten Fall verlor man lediglich seinen Namen und seinen Platz im Stammbaum. Im schlimmsten Fall riskierte man das eigene Leben.
Politische Verbindungen
Orden des Phönix, Todesser
Vermögen
Vermögend
Familiensitz
London, Grimmauldplace 12
Bekannte Todesserfamilie?
ja
Genealogische Besonderheiten
Seher, Metamorphmagus
Familiengeschichte
Die Familie Black hatte eine klare, teils radikale Vorstellung vom Blutstatus innerhalb der Zauberergesellschaft. Der Erhalt reinen Blutes stand für sie an oberster Stelle – koste es, was es wolle. Muggel, Squibs und Muggelstämmige galten in ihren Augen als minderwertig und wurden als unbedeutend abgewertet. Ehen durften ausschließlich zwischen Reinblütern geschlossen werden, um eine „Verdünnung“ des Blutes und eine damit einhergehende Schwächung des magischen Potenzials zu verhindern. Für familiäre Allianzen kamen ausschließlich Häuser mit einwandfreiem Stammbaum infrage. Fanden sich keine geeigneten Partner:innen, schreckte die Familie nicht davor zurück, innerhalb des eigenen Stammbaums Verbindungen einzugehen – so heiratete Orion Black, einer der letzten einflussreichen Vertreter der Familie und zu Lebzeiten ihr anerkanntes Oberhaupt, seine Cousine Walburga, um den Reinblutstatus der Blacks zu sichern.
Die Familie ist für ihre tief verwurzelte, konservative Gesinnung bekannt und hält teils noch heute an längst überholten Vorstellungen über magische Wesen und gesellschaftliche Hierarchien fest. So glaubten manche Familienmitglieder beispielsweise, dass Squibs dadurch entstünden, dass Muggel heimlich magische Kinder entführen und ihnen die Magie entziehen würden – ein Aberglaube, der den paranoiden Reinblutkult der Familie widerspiegelt.
Die Blacks unterhielten einst Verbindungen nach Frankreich, wo einige ihrer Verwandten als Unterstützer Gellert Grindelwalds galten. In Großbritannien hingegen war es ein offenes Geheimnis, dass die Familie während des Zweiten Zaubererkriegs die Ideologie von Lord Voldemort unterstützte. Sie plädierten offen für eine „Reinigung“ der Gesellschaft, wollten Reinblütern mehr Macht zusprechen und strebten eine strikte Trennung der magischen und nichtmagischen Welten an. Mischehen zwischen Muggeln und Zauberern sollten konsequent verboten werden – nur so, glaubten sie, ließe sich die Reinheit des Blutes wahren und das Fortbestehen einer starken Zauberergesellschaft sichern.
Wer den Namen Black trug, galt in der Öffentlichkeit bald automatisch als Verfechter eines elitären Reinblutwahns. Schon vor den Hochzeiten des Krieges machten Gerüchte über ihre Nähe zur Schwarzen Magie die Runde – auch wenn nie konkrete Gesetzesverstöße nachgewiesen werden konnten. Selbst Angehörige, die sich von der Familie distanzierten oder verstoßen wurden, konnten sich dem Stigma nicht entziehen. In der Gesellschaft hieß es hinter vorgehaltener Hand nur: Einmal ein Black, immer ein Black.
Als während des Krieges sowohl Bellatrix Lestrange (geb. Black) als auch Sirius Black – wenn auch auf gegensätzlichen Seiten – als Mörder und Kriminelle nach Askaban gebracht wurden, schien sich das düstere Bild der Familie in den Augen vieler endgültig zu bestätigen.
Bemerkenswert ist, dass in mehreren Generationen der Familie seherische Begabungen auftraten. Zuletzt war Regulus Black, der früh verstorbene Bruder von Sirius, als talentierter Seher bekannt.
Die Familie ist für ihre tief verwurzelte, konservative Gesinnung bekannt und hält teils noch heute an längst überholten Vorstellungen über magische Wesen und gesellschaftliche Hierarchien fest. So glaubten manche Familienmitglieder beispielsweise, dass Squibs dadurch entstünden, dass Muggel heimlich magische Kinder entführen und ihnen die Magie entziehen würden – ein Aberglaube, der den paranoiden Reinblutkult der Familie widerspiegelt.
Die Blacks unterhielten einst Verbindungen nach Frankreich, wo einige ihrer Verwandten als Unterstützer Gellert Grindelwalds galten. In Großbritannien hingegen war es ein offenes Geheimnis, dass die Familie während des Zweiten Zaubererkriegs die Ideologie von Lord Voldemort unterstützte. Sie plädierten offen für eine „Reinigung“ der Gesellschaft, wollten Reinblütern mehr Macht zusprechen und strebten eine strikte Trennung der magischen und nichtmagischen Welten an. Mischehen zwischen Muggeln und Zauberern sollten konsequent verboten werden – nur so, glaubten sie, ließe sich die Reinheit des Blutes wahren und das Fortbestehen einer starken Zauberergesellschaft sichern.
Wer den Namen Black trug, galt in der Öffentlichkeit bald automatisch als Verfechter eines elitären Reinblutwahns. Schon vor den Hochzeiten des Krieges machten Gerüchte über ihre Nähe zur Schwarzen Magie die Runde – auch wenn nie konkrete Gesetzesverstöße nachgewiesen werden konnten. Selbst Angehörige, die sich von der Familie distanzierten oder verstoßen wurden, konnten sich dem Stigma nicht entziehen. In der Gesellschaft hieß es hinter vorgehaltener Hand nur: Einmal ein Black, immer ein Black.
Als während des Krieges sowohl Bellatrix Lestrange (geb. Black) als auch Sirius Black – wenn auch auf gegensätzlichen Seiten – als Mörder und Kriminelle nach Askaban gebracht wurden, schien sich das düstere Bild der Familie in den Augen vieler endgültig zu bestätigen.
Bemerkenswert ist, dass in mehreren Generationen der Familie seherische Begabungen auftraten. Zuletzt war Regulus Black, der früh verstorbene Bruder von Sirius, als talentierter Seher bekannt.
