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Immer nur ein paar (schlurfende) Schritte entfernt scheint Argus Filch für jeden Regelbrecher zu sein. Als Hausmeister in Hogwarts zeigt er sich unnachgiebiger, gesetzestreuer als jeder andere Schlossbewohner – und hat wohl auch keine andere Wahl. Immerhin lassen sich die Dinge für ihn als Squib nicht mit einem Zauberstabschwung regeln. Der eigene Job, der ihm permanent vor Augen führt, was er alles nicht kann, grenzt immer mal wieder an psychische Folter und niemanden sollte es ernsthaft wundern, dass Argus Teenager nach Jahrzehnten in Hogwarts eher hasst als liebt – dabei war er einst der fürsorgliche große Bruder, der Überstunden machte, um den kleinen Geschwistern zumindest ein neues Schulbuch zu ermöglichen.
Doch auch den Kontakt zu ihnen, zu ihrem Glück, weißt der 45jährige inzwischen zurück und akzeptiert seine Katze als einziges Lebewesen in seiner Nähe. Geradezu menschlich behandelt er sie – und Mrs. Jewel Norris ist eigentlich nichts weniger als das. Nichts weniger als ein Maledictus, die die Altersgrenze zur endgültigen Verwandlung längst überschritten hat. Heilung gibt es für sie bisher nicht, doch wenn jemand über solch eine Entwicklung in der Zaubererwelt informiert wird, ist es Albus Dumbledore. Und deswegen bleibt Argus, quält sich – und manchmal eben auch Schüler.
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Die Verstoßene, die Abtrünnige, die raffinierte, die trotzige, die leichtsinnige, die einende, die undurchschaubare Black. So ziemlich jeder in der magischen Welt hat eine Meinung zu der Hexe und so ziemlich jeder kennt Andromeda Tonks. Nicht. Sie hat sich noch nie in die Karten sehen lassen und umso höher schlugen die Wellen des Skandals, als sie mit einem Muggelstämmigen durchbrannte, statt die für sie arrangierte Verbindung einzugehen. Interessant wird es also zu beobachten, welchem Narrativ sie folgen wird, wenn Du-weißt-schon-wer wieder nach den Fäden der Macht greift.
Wer im Ministerium arbeitet, kennt die Hexe eventuell vom Sehen her. Aufrechte Haltung, elegante Kleidung und sorgfältig frisierte Haare sind bei einer Beschreibung der Hexe kaum wegzudenken. Im Sicherheitsteam des Zaubereiministers kann sie aber angeblich vor allem mit exotischen Zaubern und einem kulturell vielfältigen Wissen punkten. Kein Wunder, wenn man ein Jahrzehnt Weltenbummler war, oder?
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Mit seinen 56 Jahren hat Alexander Macmillan schon so einiges im Leben erlebt, über das er wahrscheinlich endlos lange Geschichten erzählen könnte.
Zum Beispiel davon, wie es ist, das Älteste von insgesamt 8 Kindern zu sein und Erbe eines stolzen und großen Hauses, wie den Macmillans zu sein. Oder auch davon, wie es ist, selbst Vater von fünf Kindern zu sein und einen Krieg überlebt zu haben.
Als Auror gehört er zu den Helden des Krieges, über den so manche Gerüchte und Geschichten kursieren, insbesondere, da Alexander nach dem Krieg mehr oder weniger spurlos verschwand und erst vor zwei Jahren wieder auf der Bildfläche erschienen ist.
Doch meistens findet man ihn auf der Seite des aufmerksamen Zuhörers, der über eine bemerkenswerte Beobachtungsgabe verfügt und als Duellant gefürchtet war.
Er teilt sein Wissen und seine Erfahrung mit den jüngeren Auroren und wie sie sich vor den Traumata, die dieser Beruf nun einmal mit sich bringt, schützen kann. Doch seine eigenen hat er nie wirklich verarbeiten können.
Die Verluste des Krieges wiegen schwer und manche von ihnen lassen einen auch nach Jahren nicht mehr los.
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Artemis ist eine eher stille und beobachtende Hexe, die alles andere als bemüht ist, einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen. Sie ist pragmatisch, direkt und kommt deshalb nicht selten unsensibel bei ihren Mitmenschen an, obwohl sie lediglich darauf verzichtet, die Dinge zu beschönigen. Sie nimmt das Leben wie es kommt und hat sich durch eine eher bescheidene Kindheit nicht nur eine gesunde Portion Resignation angeeignet, sondern auch einen trockenen und sarkastischen Humor, der seines gleichen sucht. Aufgewachsen ist sie in New York mit einer alleinerziehenden Mutter, die den Verlust ihres Sohnes – Artemis‘ Zwillingsbruders – in frühen Jahren nie wirklich verkraftet hat. Triss ist geprägt von Verlust und unausgesprochenen Dingen, wodurch sie früh lernte, sich selbst genug zu sein – oder zumindest so zu wirken. Von Magie erfuhr sie erst, als sie plötzlich nach Ilvermorny eingeladen wurde, denn obwohl ihre Mutter von den Fähigkeiten des Kindsvaters wusste, wollte sie für ihre Tochter ein vollkommen normales Leben. In den Ferien und abseits der Schule verlief ihr Leben auch gänzlich ohne Magie.
Inzwischen hat sie sich ihren eigenen kleinen Pflanzenladen in der Winkelgasse aufgebaut, mit dem sie nicht nur ihr eigenes Leben zu finanzieren versucht, sondern auch für einen Pflegeplatz für ihre an Korsakow-Demenz erkrankte Mutter aufkommt. Die Miete für die Räumlichkeiten kann sie sich allerdings nur dank ihres mürrischen und vor allem untoten Mitbewohners Bertram leisten, der noch immer durch sein ehemaliges Eigenheim spukt. Trotz allem dreht sie jede Münze lieber zweimal, flickt Möbel und Kleidung lieber eigenständig und zeigt sich auch sonst handwerklich ziemlich begabt. Sie ist ein Mensch der Taten statt der Worte. Wer ihr Vertrauen gewinnen will, muss Geduld mitbringen – und Ehrlichkeit, denn aus Prinzip geht sie initial erst einmal davon aus, dass Bekanntschaften oberflächlich und praktischer Natur bleiben. Ihr innerer Frieden ist ihr wichtig, auch wenn sie eigentlich gar nicht so gern allein ist, wie sie immer behauptet.
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Die 14-jährige Slytherin-Schülerin wäre so gerne ein ganz normales Mädchen. So normal, wie man es eben als eine Tochter der Unantastbaren 28 eben sein kann. Stattdessen hat sie schon in jungen Jahren der Blutfluch der Familie getroffen, der ihr ein kurzes und eingeschränktes Leben bescheren wird. Gehaltvolle Informationen über das, was ihr Blut heimsucht, hat sie nicht, denn aufgrund des öffentlichen Bildes hat die Familie sich schon vor Generationen dazu entschieden, diesen Fluch als Familiengeheimnis zu behandeln. Astoria lebt damit, dass ihr Körper nicht so funktioniert, wie der anderer Mädchen in ihrem Alter. Sie verzichtet auf vieles, hat aber trotzdem eine große Leidenschaft in der Pferde- und Geranierzucht ihrer Familie gefunden. Wenn es nach ihr ginge, würde sie Hpgwarts am liebsten nach dem fünften Schuljahr abbrechen und sich voll und ganz auf die Zucht und die Tiere konzentrieren...
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