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Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Mandy, Feye, Ben und Rica zur Seite.

Der Oktober währt nun schon eine ganze Weile, weswegen wir über den Sommer an einem neuen Zeitsprung (in den November) basteln. Mit im Gepäck werden wieder allerlei Plotmöglichkeiten sein, weswegen es großartig wäre, wenn ihr eure aktuellen Geschichten bis dahin fleißig weiter spielt und dann flüssig in den November starten könnt. Zeit habt ihr dafür nun noch zwei volle Monate - also lasst uns ordentlich in die Tasten hauen!
aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Mandy ist eine Vielposterin wie sie im Buche steht und hat insbesondere eine Hand auf ein paar Schülercharakteren, inklusive Harry, die das Schloß unsicher machen.

Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge und Peter Pettigrew sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
Willkommen Fremder! [ | Registrieren?]
Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
„Scherze ohne Komplizen? Nicht mit mir! George gesucht“
life is a gamble, so roll the dice
Vor so vielen Jahren, dass es heute kaum noch Hexen und Zauberer gibt, die sich daran erinnern können, stand das Casino für ein schwarzmagischen Umschlagpunkt. Damals konnte man nicht nur dem Glücksspiel frönen, sondern auch gegen jede Menge Galleonen (und gefühlt eine Niere) einen Horcrux von seiner Seele erstellen lassen. Aufbewahrt wurden die Horcruxe in Spielchips- oder Karten und waren damit jederzeit zugänglich und doch gleichzeitig vor aller Augen verborgen.
get killed on your own time
Wie Todesser dem Ruf ihres Dunklen Lords folgen, gibt es überlebende Ordensmitglieder, die dem Ruf Dumbledores folgen sollen. Sich wieder um ihn scharen sollen sie sich, um in einen Krieg zu ziehen, der noch gar nicht begonnen hat und von dem das Ministerium sagt, dass er auch nicht kommen wird. Voldemort sei nicht zurück, schreien die Medien einem entgegen. Harry Potter ein Lügner, Albus ein alter Narr. Doch die Ordensmitglieder wissen, wem sie glauben können. Wem sie glauben müssen - und wen sie im Bürgerkrieg verloren haben, der nicht umsonst gestorben sein soll.

Ronald Bilius Weasley
"
vollständiger Name: Ronald Bilius Weasley
Gryffindor
Unantastbar
01.03.1980
1,80 cm
Ron ist seit kurzem Vertrauensschüler für das Haus Gryffindor und eines von sieben Weasley Kindern. Er ist eigentlich eine durch und durch treue Seele, lässt sich zuweilen aber von seinen eigenen Minderwertigkeitskomplexen und Unsicherheiten zu Eifersuchtsreaktionen verleiten, die er gleich darauf wieder bereut.
Wenn seine Freunde Hilfe brauchen, ist er allerdings für sie da, ohne darüber lange nachdenken zu müssen.
Schulisch ist er nicht unbedingt ein Überflieger, was allerdings weniger an seiner Intelligenz liegt als daran, dass er das Gefühl hat, dass auch eine gute Leistung von ihm unter den Leistungen seiner Brüder zwangsweise untergehen würde und die Mühe nicht wert wäre. Gleichzeitig ist er aber ein genialer Stratege, wenn er es sein muss.
Avaperson: Rupert Grint
Buchcharakter: Ja
Gesuch:
:
gespielt von Ben
magische Details
Zauberstab
Zauberstab: Weide
Länge: 14 Zoll, also ca. 35,6 cm
Kern: Einhornhaar

Rons Zauberstab ist tatsächlich neu, nachdem der Stab, den er von seinem Bruder Bill geerbt hat, im zweiten Schuljahr unglücklicherweise zerbrochen ist. Zugegebenermaßen ist Ron darüber eigentlich ziemlich glücklich, denn sein eigener Zauberstab funktioniert für ihn deutlich besser.

Amortentia
Rons Amortentia ist satt Karamellfarben und riecht nach frisch gemähtem Gras, Erdbeeren und Besenpolitur. Er schmeckt nach Erdbeeren mit Schlagsahne und der Karamellfüllung, die seine Mutter Molly selbst macht und mit der sie die Schokoladeneier befüllt, die sie ihrer Familie zu Ostern schickt.
Irrwicht
Rons Irrwicht nimmt die Gestalt einer riesigen Spinne an. Ursprünglich entwickelte sich Rons Arachnophobie, weil Fred seinen Lieblingsteddy in eine Spinne verwandelt hat, als er noch klein war. Auch wenn das eine ziemlich beachtliche Aktion Kindermagie war, findet Ron nach wie vor, dass diese ihn nachhaltig traumatisiert hat. Seit er in seinem zweiten Schuljahr gemeinsam mit Harry den im Verbotenen Wald lebenden Acromantulas begegnet ist, sieht sein Irrwicht diesen allerdings deutlich ähnlicher als einer zu groß geratenen Hauswinkelspinne.
Mit dem Irrwicht wird Ron dank des Unterrichts bei Professor Lupin fertig. In der Regel verpasst er der Spinne Rollschuhe, so dass ihre Beine in unterschiedliche Richtungen unter ihr wegrollen.

Besonderheiten

Über ein besonderes, magisches Talent verfügt Ron nicht. Aber auch wenn man es ihm nicht ansehen mag und gemessen an seiner eher entspannten Arbeitsmoral nicht glauben würde, ist er ein verdammt guter Stratege. Das schlägt sich vor allem in seinen Fähigkeiten nieder, Zauberschach zu spielen. Darin ist er richtig gut und darauf ist er wiederum sehr stolz. Diese Art von vorausschauendem Denken kann er allerdings auch in anderen Lebensbereichen durchaus anwenden und Muster im Verhalten seiner Mitmenschen erkennen. Noch betreibt er das allerdings nicht sehr bewusst, weshalb diese Fähigkeit ganz entschieden noch sehr ausbaufähig ist.


Schulinformationen
Die Informationen werden aus den Listen ausgelesen. Sie können erst nach der Steckbriefkorrektur ausgefüllt werden.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Reinblüter
Rons Familie ist so reinblütig, dass sie tatsächlich zu den Unantastbaren 28 zählt. Das allerdings ist Ron ebenso egal wie seinen Eltern und auch schon seinen Großeltern. Grundsätzlich kommt es ihm so vor, als wäre der Umstand, dass die Familie immer noch als reinblütig gilt, eher ein Zufall als wirkliche Absicht. Er ist sich zwar nicht ganz sicher, was passieren würde, würde er mit einer Muggel nachhause kommen, aber ganz bestimmt hätten seine Eltern und seine Geschwister kein Problem mit Halbblütern oder Muggelstämmigen.
Er hat das definitiv auch nicht. Er hält sich auch nicht für etwas Besseres, nur weil seine Familie schon seit mehr Generationen zaubern kann als sich vernünftig zurückverfolgen lässt ohne wirklich tief in irgendwelchen Archiven wühlen zu müssen.
Dass es tatsächlich Leute gibt, die sich auf diesen Umstand allein etwas einbilden und glauben, rein magisches Blut mache sie nur durch ihre Abstammung zu etwas Besonderem, versteht er nicht. Er hat auch überhaupt kein Interesse daran, Verständnis dafür zu haben.
Wenn überhaupt, findet Ron, geht mit der Nutzung von Magie Verantwortung einher und nicht irgendein Privileg anderen gegenüber, die eben nicht zaubern können.
Ein bisschen (okay, vielleicht auch sehr, aber verratet das denen nicht) ist er zugegebenermaßen schon neidisch auf die reichen Reinblutfamilien. Aber lieber hätte er keinen einzigen Knut in der Tasche, als dass er dafür deren Werte leben müsste, wenn man das denn überhaupt Werte nennen kann.

Halbblüter und Muggelstämmige
Im Grunde ergibt es sich schon aus Rons Ansicht zu den Reinblütern: Er hat rein gar nichts gegen Hexen und Zauberer, die halbblütig oder muggelstämmig sind. Dieser Fakt entscheidet in seinen Augen keineswegs darüber, ob jemand sympathisch ist oder nicht. Und das ist definitiv eher ein Kriterium, nach dem man sich aussuchen sollte, mit wem man etwas zu tun haben will und mit wem nicht, wenn man Ron fragt.
Einen Punkt gibt es im Umgang mit Halbblütern und Muggelstämmigen aber, den er zwar nie laut zugeben würde, der aber dennoch Fakt ist: Ron genießt es, wenn er ihnen Wissen voraushat und dieses mit ihnen teilen kann. Insbesondere dann, wenn es ausnahmsweise einmal Hermine ist, die etwas noch nicht weiß, mit dem Ron aber aufgewachsen ist und das er deswegen erklären kann, fühlt er sich dabei großartig.
Nicht etwa, weil er glauben würde, dieses Wissen mache ihn zu etwas Besserem. Er freut sich einfach, dass in solchen Momenten der seltene Fall eintritt, dass ausnahmsweise er derjenige ist, der anderen, bevorzugt Harry oder Hermine, etwas Neues beibringen kann. Diese Situationen genießt er sehr wohl, auch wenn er dabei nicht heraushängen lässt, dass das Wissen für ihn etwas ganz Normales ist.
Er hat immerhin dafür auch keine Ahnung von Muggeldingen. Also geht die Ahnungslosigkeit sich in diesem Fall auf. Bestenfalls erklärt man sich dann eben seiner Ansicht nach gegenseitig, was wie funktioniert.

Muggel
Viel hatte Ron mit Muggeln bisher nicht zu tun und sein Bild ist durch das, was er über Harrys Tante und Onkel weiß (und noch mehr durch das, was er sich über sie zusammenreimen kann, gerade weil Harry nichts dazu sagt!) teilweise sicherlich etwas ins Negative verschoben. Er weiß natürlich, dass eine Familie nicht gerade repräsentativ für eine ganze Bevölkerungsgruppe ist – andernfalls könnte man immerhin auch davon ausgehen, dass alle Zauberer so sind wie die Malfoys und das verbittet er sich doch sehr! Aber gepaart mit dem Umstand, dass der Beruf von Hermines Eltern für den Rotschopf ausgesprochen gruselig wirkt, steht er Muggeln insgesamt vielleicht ein wenig skeptischer gegenüber als er es selbst gerne würde.
In jedem Fall wäre er im Umgang mit Muggeln, die keine Ahnung davon haben, dass Magie existiert, ziemlich nervös. Er ist sich sehr sicher, dass er auf diese Muggel verflucht seltsam wirken würde. Bevorzugt wahrt er daher zu diesen eher Abstand, ehe er die magische Welt noch aus Versehen verraten würde.

Werwölfe
Ron behauptet gar nicht, dass er komplett von den typischen Vorurteilen gegen Werwölfe verschont geblieben wäre. Insgesamt bleibt es für ihn mit einem gewissen Grusel verbunden, darüber nachzudenken, vor allem wenn es um Werwölfe in ihrer verwandelten Gestalt geht. Die sind, daran gibt es überhaupt nichts herumzudiskutieren, nun einmal verdammt gefährlich, wenn sie nicht gerade Wolfsbanntrank schlucken!
Aber er unterstellt deswegen nicht jedem, der unter dem Werwolffluch leidet, dass er sich absichtlich bei Vollmond draußen aufhält und Spaß daran hat, andere Personen anzugreifen. Und er ist ganz eindeutig nicht der Ansicht, dass man Personen deswegen ausschließen und gesellschaftlich ächten sollte - ganz im Gegenteil. Würde man sie anständig unterstützen, dann gäbe es für sie immerhin auch keinen Grund, sich gegen die magische Gesellschaft zu wenden.
Insgesamt findet er also sehr wohl, dass ein Werwolf sich sein Dasein als solcher nicht ausgesucht hat und dass man mit jemandem, der betroffen ist, anständig umgehen sollte und er dieselben Rechte verdient wie jeder andere auch.

Hauselfen
Auch wenn seine Familie keine hat, weiß Ron, was Hauselfen sind und sie gehören für ihn einfach dazu. Er macht sich keine Gedanken darüber, dass es falsch sein könnte, von den Hauselfen die Hausarbeiten erledigen zu lassen. Es ist praktisch und dafür sind sie doch da, oder? Wer wäre er, ihnen die Daseinsberechtigung abzusprechen, indem er ihnen ihre Aufgaben wegnimmt?
Allerdings findet er insgesamt schon, dass man anständig mit seinen Hauselfen umgehen sollte. Ein Umgang wie der von Mr Crouch mit Winky im letzten Jahr empfindet er dann doch als ausgesprochen unfair. Misshandeln sollte man die Wesen, die das eigene Haus in Ordnung halten, selbstverständlich nicht.

Squibs
Für Ron ist es eine ziemliche Horrorvorstellung, mitten in einer Familie zaubernder Personen als einziger nicht zaubern zu können. Er kann sich das gar nicht richtig vorstellen, weiß aber, dass über einen Vetter zweiten Grades seiner Mutter auch in seiner Familie ein Squib vorhanden ist.


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Ron Weasley wissen kann, dass...
... Ron das sechste von insgesamt sieben Weasley-Kindern ist.
... seine Familie nicht viel Geld besitzt.
... Rons Kleidung zumeist bereits mindestens einem seiner Brüder gehört hat.
... Rons Schulmaterialien gebraucht gekauft oder von seinen Brüdern an ihn "weitervererbt" wurden.
... er sehr eng mit Harry Potter und Hermine Granger befreundet ist.
... er aus einer reinblütigen Familie stammt, die sich daraus aber nicht viel macht.
... sein Vater im Ministerium in einer nicht sehr angesehenen (und wahrscheinlich auch völlig unterbezahlten) Abteilung arbeitet.
... Ron schnell gereizt reagiert, wenn man ihn auf die finanzielle Situation seiner Familie anspricht oder diese allgemein beleidigt.
... Ron oft unbedacht unsensibel sein kann, ohne es böse zu meinen.
... er Quidditch allgemein liebt und die Chudley Cannons im Besonderen, auch wenn der Verein meist unterliegt.
... er kein besonders geschickter Diplomat ist und Dinge oft ausspricht, bevor er darüber nachgedacht hat.
... seine älteren Brüder auf Hogwarts bereits deutliche Spuren hinterlassen haben, sodass Ron oft mit Erwartungen, Vergleichen und alten Geschichten über die Weasleys konfrontiert wird.
... er weniger durch besondere Eleganz oder schulische Brillanz auffällt als durch Bodenständigkeit, Humor, Loyalität und eine gewisse unübersehbare Weasley-Sturheit.
... er ziemlich gut im Zauberschach ist.
... Ron es sich an den Stellen, an denen er die Möglichkeit dazu hat, gerne so einfach wie möglich macht.
... Ron schnell an Dingen herumnörgelt, die er nicht versteht oder die ihm nicht passen.
... Ron schnell und viel flucht.
...Freunde und Familienmitglieder über Ron Weasley wissen, dass...
... Ron schnell von sich auf andere schließt.
... er in emotional schwierigen Situationen oft unbeabsichtigt unsensibel reagiert.
.. Ron empfindlicher auf die Armut seiner Familie reagiert, als er nach außen hin zeigen möchte.
... er es hasst, ständig mit seinen älteren Brüdern verglichen zu werden, auch wenn er diese Vergleiche oft mit Spott oder Trotz überspielt.
... Ron kein Corned Beef mag.
... sein Humor häufig dann am schärfsten wird, wenn er sich verletzt, beschämt oder überfordert fühlt.
... er nicht gern offen über Angst, Eifersucht oder Unsicherheit spricht und solche Gefühle eher in Gereiztheit, Rückzug oder bissige Kommentare verwandelt.
... er sehr viel Bestätigung braucht, aber schlecht darin ist, sie direkt einzufordern.
... er stolz sein kann, besonders wenn es um seine Familie, Gryffindor, Quidditch oder seine Freundschaften geht.
... er seine Mutter liebt, sich von ihrer Fürsorge aber manchmal eingeengt und zugleich beschämt fühlt
... er Fred und George bewundert, aber unter ihrer Spottlust oft stärker leidet, als er zugeben würde.
... er Percy zunehmend fremd gegenübersteht, besonders seit dessen Ehrgeiz und Ministeriumstreue die Familie belasten.
... er Ginny gegenüber eine beschützende, manchmal bevormundende Art hat, die weniger aus Überlegenheit als aus familiärer Sorge entsteht.
... er sich von Hermines Klugheit oft herausgefordert oder kritisiert fühlt, obwohl er sie gerade dafür auch bewundert.
... er Harrys Ruhm beneidet, aber nicht Harrys Leid; Ron will gesehen werden, ohne deshalb wirklich mit Harry tauschen zu wollen.
... er mutig ist, gerade weil er nicht frei von Angst ist und trotzdem mitgeht, wenn es ernst wird.
... seine Angst vor Spinnen echt und tief sitzend ist, auch wenn andere darüber lachen.
... diese Spinnenangst aus seiner Kindheit stammt, weil Fred seinen Teddy in eine Spinne verwandelt hat.
... er in Zauberschach außergewöhnlich gut ist und dort eine Geduld, Übersicht und Opferbereitschaft zeigt, die man ihm im Unterricht selten zutrauen würde.
... er sich beim Lernen schnell langweilt, aber nicht dumm ist; ihm fehlen eher Disziplin, Geduld und das Gefühl, dass schulische Leistung ihn wirklich auszeichnet.
... er bei Quidditch sehr ehrgeizig sein kann, seine eigenen Nerven ihm aber oft im Weg stehen.
... er Lob nicht leicht annimmt, weil er insgeheim schnell erwartet, dass es relativiert, verspottet oder mit einem seiner Brüder verglichen wird.
... er Streit lange mit sich herumtragen kann, auch wenn er nach außen so tut, als sei alles längst erledigt.
... er manchmal unfair wird, wenn er eifersüchtig ist, und erst später begreift, wie sehr seine Worte andere getroffen haben.
... er sich zwar häufig beschwert, im entscheidenden Moment aber selten wirklich wegbleibt.
... er ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat und sich gerade deshalb so schwer damit tut, wenn er sich ausgeschlossen, übergangen oder ersetzt fühlt.
.. er Essen, Quidditch und Witze oft benutzt, um Spannung aus Situationen zu nehmen, die ihm emotional zu nah kommen.
... er kein geborener Anführer ist, aber in vertrauten Gruppen eine stabilisierende Wirkung haben kann, weil er Normalität, Direktheit und Bodenhaftung mitbringt.
... er sehr nachtragend wirken kann, tatsächlich aber vor allem Zeit braucht, um aus verletztem Stolz wieder herauszufinden.
... er nicht immer die richtigen Worte findet, aber durchaus andere Wege sucht, Nähe zu signalisieren, wenn er das Gefühl hat, dass jemand ihn emotional gerade braucht.
... er ein Stressesser ist und emotionalen Beistand oftmals leistet, indem er der Person, die diesen braucht, einen Snack oder etwas Süßes organisiert.
... er mehr Herz besitzt, als er zeigen kann, und mehr Unsicherheit, als er zeigen will.
... Ron seine Familie um nichts in der Welt tauschen würde.
... Ron es nicht leiden kann, das Gefühl zu haben, etwas aus Gefälligkeit zu bekommen und sehr stolz ist.
... es Lea war, die ihm im vierten Schuljahr ordentlich die Meinung gegeigt hat, als Ron nicht mit Harry reden wollte.
...es außderdem über Ron Weasley noch zu wissen gibt, dass...
... Rons Selbstwertgefühl ziemlich schlecht ausgeprägt ist und er es hasst, mit seinen Brüdern oder allgemein mit anderen verglichen zu werden.
... es sich für Ron automatisch nach einer schmaleren Leistung anfühlt, wenn er etwas schafft, dass einer seiner Brüder schon vor ihm geschafft hat, auch wenn andere das vielleicht gar nicht so sehen.
... Ron ein Problem damit hat, sichtbar weniger materielle, neue Dinge zu haben als andere.
... er sich wünscht, Dinge einfach nur für sich zu haben, weil er manchmal das Gefühl hat, in den aufgetragenen Sachen seiner Brüder als Person unterzugehen.
... sein Wunsch nach Anerkennung nicht aus Eitelkeit entsteht, sondern aus dem tiefen Bedürfnis, einmal nicht nachgeordnet, ersetzt oder übersehen zu werden.
... er Harry manchmal um seinen Ruhm und den Umstand beneidet, über sein Geld selbst verfügen zu können, ohne Harry das Leid, den Verlust oder die Gefahr zu wünschen, die dafür verantwortlich sind.
... er Hermine nicht nur bewundert, sondern sich von ihrer Art und ihrer Intelligenz manchmal bedroht fühlt, während sie ihn manchmal sehr an seine Mum erinnert.
... er mit Kritik schlecht umgehen kann, weil er sie selten nur als sachliche Korrektur hört, sondern schnell als Bestätigung dafür, nicht zu genügen.
... er sich in Konflikten oft zuerst verteidigt, bevor er überhaupt verstanden hat, was ihn eigentlich verletzt hat.
... seine Grobheit meistens kein Zeichen von Gleichgültigkeit ist, sondern eine ungeschickte Form, mit Scham, Eifersucht oder Angst umzugehen.
... er Mut nicht als Eigenschaft erlebt, die ihm selbstverständlich gehört, sondern als etwas, das er im entscheidenden Moment immer wieder neu aufbringen muss.
... er erst dann wirklich kein Interesse daran hat, sich mit etwas oder jemandem auseinanderzusetzen, wenn er aufhört daran herumzunörgeln.
... Ron über sein Genörgel verarbeitet, was ihn stört und ob er damit umgehen kann oder nicht.
... er in gefährlichen Situationen seine Freunde auch dann nicht im Stich lassen würde, wenn er gerade stinksauer auf sie ist.
... er Spott länger mit sich herumträgt, als er äußerlich eingestehen will.
... er Lob zwar dringend braucht, ihm aber oft misstraut, weil er damit rechnet, dass es gleich wieder relativiert wird.
... er strategisch deutlich stärker ist, als seine schulische Bequemlichkeit vermuten lässt.
... seine Begabung für Zauberschach zeigt, dass er Opfer, Umwege und langfristige Folgen durchaus begreifen kann, solange sie nicht in Hausaufgabenform vor ihm liegen.
... Ron eigentlich nicht faul ist, aber das Gefühl hat, dass seine Leistung ohnehin keinen Wert hätte, wenn einer seiner Brüder es vor ihm bereits besser gemacht hat.
... er Besitz, Geschenke und sichtbare Zeichen von Aufmerksamkeit ernster nimmt, als er offen zugeben würde.
... sein Stolz nicht besonders stabil ist, sondern leicht brüchig wird, sobald jemand seine Familie, deren finanzielle Situation oder seine Stellung bei seinen Freunden trifft.
... er sich mit Entschuldigungen zwar schwer tut und sie oftmals sehr ungeschickt hervorbringt, sie aber immer ernst meint.
... er Nähe oft über Streit, Spott oder gemeinsames Beschweren herstellt, weil offene Zärtlichkeit ihm peinlich ist.
... er in Freundschaften sehr besitzergreifend reagieren kann, wenn er sich ausgeschlossen fühlt.
... er sich richtig gut fühlt, wenn er Harry - oder sogar Hermine! - etwas über die magische Welt erklären kann, das er besser weiß als sie.
... er stärker von Angst vor Bedeutungslosigkeit geprägt ist als von dem Wunsch nach Ruhm.
... er wahrscheinlich nicht genau sagen könnte, wer er ohne seine Familie, ohne Harry und ohne Gryffindor wäre.
... Ron manchmal Angst hat, sein Neid und seine Unsicherheit könnten ihn in eine ähnliche Richtung tendieren lassen wie Peter Pettigrew - und dieser Umstand sorgt dafür, dass er sich schon bei dem Gedanken vor sich selbst ekelt.


Wirkung und Verhalten von Ron Weasley

gegenüber der Familie
Ron hat eine sehr starke Bindung zu seiner Familie. Er liebt jeden einzelnen davon (ja, selbst Percy, auch wenn er findet, dass der definitiv den Kopf mal wieder aus dem eigenen Arsch ziehen sollte!) und würde keinen davon austauschen wollen. Allerdings hat er Schwierigkeiten damit, diese Liebe wirklich zu zeigen, indem er groß darüber spricht und ist allgemein auch eher nicht so der Kuschler. Kleine, freundschaftliche Knuffe für seine Brüder, ein Kompliment für das Essen seiner Mum oder Interesse am Arbeitstag seines Dads und ein aufmerksames Auge auf Ginny sind da schon viel eher seine Liebessprachen. Seine Familie ist sein Zuhause, auch wenn zwischen dem Chaos aus Rotschöpfen auch einige seiner schlimmsten Unsicherheiten entstanden sind. Ganz gleich wie sehr er manchmal das Gefühl haben mag, zwischen seinen Geschwistern unterzugehen, weiß Ron doch absolut sicher, dass er geliebt wird. Auch wenn er sich wünscht, ein bisschen weniger unsichtbar im ganzen Weasley Trubel zu sein, würde er nicht einen einzigen von ihnen vermissen wollen. Dabei unterscheidet sich Rons Verhalten zu seinen einzelnen Familienmitgliedern allerdings ein wenig. So könnte man von außen betrachtet manchmal beinahe meinen, die Fürsorge seiner Mutter wäre ihm peinlich. Dabei ist das eigentlich ganz und gar nicht der Fall! Ron genießt es, hin und wieder von seiner Mutter betüddelt zu werden, so lange er nicht das Gefühl hat, dass sie ihn damit erdrückt. Dabei kann Molly ihn mit ihrer fürsorglichen Art manchmal aber auch mehr reizen, als ihr klar sein dürfte. Insbesondere an Tagen, an denen im Fuchsbau wirklich alles drunter und drüber geht und wenig Raum für den Einzelnen bleibt, kommt es schnell vor, dass Ron sich auch von ihr sehr übersehen fühlt. Und dann reagiert er auf Mollys Art von Zuneigung und Fürsorge umso grantiger, weil eine kleine, fiese Gedankenstimme ihm das Gefühl gibt, dass eine Mutter, die sich in fünfzehn Jahren nicht merken konnte, dass er kein Corned Beef mag, unmöglich die gezeigte Liebe ernst meinen kann. Im Grunde genommen weiß Ron selbst, dass das kompletter Blödsinn ist und dass man mit einem Haufen Kinder um sich herum, die überwiegend in einem sehr ähnlichen Alter sind, schon mal den Überblick verliert. Tief im Grunde seines Herzens weiß er sehr wohl, dass seine Mutter ihn genauso liebt wie seine Geschwister. Und vor der Frau, die diesen aus ihm und seinen Geschwistern bestehenden Chaotenhaufen jongliert, ohne dabei einen Nervenzusammenbruch zu erleiden, empfindet er nicht nur deswegen sehr viel Respekt, weil sie verdammt laut schreien kann; er schätzt und liebt sie auch, weil sie in ihrem Herzen immer noch ein bisschen mehr Platz findet, wenn jemand den braucht. Er liebt es beispielsweise sehr, dass sie seinen besten Freund praktisch ohne mit der Wimper zu zucken mit adoptiert hat. Arthur, seinen Vater, empfindet er als absoluten Ruhepol. Er hat Respekt vor ihm und er findet es ganz und gar großartig, wie selbstverständlich auch Arthur Harry in den Kreis der Weasley-Familie aufgenommen hat. Parallel dazu ist Rons Verhältnis zu seinem Vater von einem starken Widerspruch in sich geprägt. Eigentlich ist er unglaublich stolz auf Arthur - dafür, dass er ein grandioser Dad ist und dafür, dass er sich von seiner Begeisterung für Muggel und auch für seinen (gänzlich unterschätzten) Beruf durch nichts und niemanden abhalten kann. Ron bewundert diese Art von stillem Selbstbewusstsein sehr und wünscht sich manchmal, er hätte davon ebenfalls ein bisschen mehr. Dennoch ist da die Sache mit dem Geld. Und so sehr Ron Arthur auch dafür bewundert, sich nicht davon abhalten zu lassen, zu tun, was er gerne tut, so sehr frustriert es ihn doch manchmal, dass Arthur dafür auf Einflussmöglichkeiten, Ansehen und bessere Bezahlung verzichtet. Er wirft es ihm nicht offen vor und schämt sich nahezu sofort für missgünstige Gedanken, die in diese Richtung gehen. Ganz davon los kommt er aber auch nicht. Bill und Charlie sind seine absoluten Vorbilder und die Messlatte, von der er das Gefühl hat, sie nie erreichen zu können. Sei es nun durch unbedachte Vergleiche von Verwandten oder durch Lehrer, die sich wohlwollend über die ältesten Weasley-Brüder äußern. Er weiß, dass die beiden viel erreicht und auch entsprechende Ämter zu Schulzeiten bekleidet haben. Da Ron deutlich jünger ist als Bill und Charlie hatte seine Schulzeit keinerlei Überschneidung zu ihren und sie sind die beiden, an die er die wenigsten, aktiven Erinnerungen hat, zumal beide ja schon zuhause ausgezogen waren, als er selbst noch nicht einmal elf Jahre alt war. Dadurch sind sie ihm, aller brüderlichen Verehrung zum Trotz, insgesamt auch die fremdesten Brüder. Percy hingegen ist im Augenblick ein absolut wunder Punkt. Ron ist verdammt wütend auf ihn, weil er sich lieber auf die Seite des Ministeriums stellt, statt seinen Kopf einzuschalten und mitzudenken. Er findet es absolut nicht in Ordnung, dass er die Familie verrät und es macht ihn umso zorniger, dass das aus dem Wunsch heraus geschieht, Dinge zu erreichen, die Ron selbst gerne hätte. Durch Percys Verhalten sieht er derzeit allerdings auch sehr genau, welche Preise er dafür auf gar keinen Fall zahlen will. Ein Teil von ihm wünscht sich dennoch, dass auch Percy wieder zur Vernunft kommt, wenngleich er auch nie der Bruder war, zu dem Ron die engste Bindung gehabt hätte. Aber schon, weil er sieht, wie sehr seine Eltern darunter leiden, dass er sich aktiv gegen den Rest der Familie stellt, wünscht er sich, dass es anders wäre. Ebenso hat er Sorge um Percy, denn wer bewusst den Ahnungslosen gibt, läuft auch schneller Gefahr, ins Fadenkreuz zu geraten, um als Druckmittel benutzt zu werden. Davor fürchtet Ron sich derzeit am meisten. Fred und George hingegen sind gleichzeitig seine größten Nervensägen und im lockeren Umgang mit der Welt und ihrer Sicht darauf zugleich seine größten Vorbilder. Er liebt die Leichtigkeit, mit der die beiden durchs Leben gehen und so sehr er sich auch über ihre Streiche ärgern kann, wenn sie ihn treffen, sie sind mithin seine Lieblingsbrüder - schon deswegen weil er mit ihnen auch die meisten Berührungspunkte hat. Gerade deshalb ist er bei ihnen allerdings auch mithin am schnellsten beleidigt, wenn sie ihn nicht ernst nehmen oder allgemein behandeln wie ein Kind. Und dann gibt es da noch Ginny, die mit nur einem Jahr Altersunterschied diejenige ist, die am nächsten an Ron ist und diejenige, bei der er lange Zeit am schnellsten Eifersüchtig war. Als einziges Mädchen gab es für Ginny immerhin niemanden, dessen alte Sachen sie auftragen konnte. Das bedeutet zwar immer noch nicht, dass sie alles an Kleidung neu bekommen hätte, aber sie lief wenigstens (meistens) nicht in dem herum, was schon mindestens zwei Brüder vor ihr aufgetragen hatten und er war sich relativ sicher, dass sie mehr Aufmerksamkeit bekam als er. Heute weiß er, dass Ginny nun einmal auch ein Jahr jünger ist als er und dass sie schon deswegen teilweise etwas andere Aufmerksamkeitsbedürfnisse hatte. Und er ärgert sich noch immer über sich selbst, weil er sie in ihrem ersten Schuljahr nicht besser im Blick gehabt hat. Seit sie von Tom Riddle in Besitz genommen wurde, macht Ron sich nicht nur Vorwürfe, weil das fast ein ganzes Schuljahr lang nicht auffiel, sondern helikoptert gelegentlich vielleicht ein bisschen sehr um sie herum. Auch Hermine und vor allem Harry gehören für ihn allerdings zur Familie. Wenn er von seiner Familie spricht, dann sind seine besten Freunde in dieser Beziehung immer mitgemeint. Harry ist wie ein zusätzlicher Bruder für ihn. Seine Familie hat ihn ebenso ins Herz geschlossen und Ron weiß, dass das keineswegs nur deswegen geschehen ist, weil Harry nun einmal berühmt ist. Dieser Umstand allgemein ist, allen kindlichen Schwärmereien, denen Ginny früher verfallen war, zum Trotz, im Hause Weasley ohnehin maximal ein gedanklicher Nachsatz. Und das ist auch gut so. Ron kann sich die beiden nicht mehr aus der Familiendynamik wegdenken - er will das auch gar nicht.

gegenüber Freunden
Wie schnell Ron Freundschaften schließt, lässt sich pauschal nicht unbedingt beantworten. Tatsächlich ist er sozial eigentlich ziemlich unsicher und gibt schnell Dinge von sich, die ihn dabei eher hemmen, statt ihm zu helfen. Auch heute noch stößt er andere unbeabsichtigt schnell vor den Kopf und der Umstand, dass er sich der Geldknappheit seiner Familie schmerzlich bewusst ist, sorgt zuweilen dafür, dass er sich selbst für weniger wertvoll hält als er ist. Zu schnell macht er sein Selbstbewusstsein von Äußerlichkeiten und vermeintlichem Einfluss aus und hat dadurch das Gefühl, dass sich ohnehin niemand mit ihm abgeben würde. Genau daher kommen auch seine Verlustängste und seine Eifersuchtsepisoden bei den Freunden, die er sein Eigen nennt. Ein Teil von ihm versteht bis heute nicht, wie es sein kann, dass ausgerechnet der Harry Potter mit ihm befreundet sein wollte und ist sich sicher, dass das nur daher kam, dass Harry dachte, er habe keine anderen Optionen und dann aus Mitleid an ihm hängen blieb. Natürlich ist Rons rationalem Teil sehr wohl bewusst, dass dem nicht so ist. Er weiß, dass Harry mit ihm befreundet ist, weil er mit ihm befreundet sein will und nicht, weil er Mitleid mit ihm hat. Die nagende Stimme der Unsicherheit ist, so still sie an manchen Tagen auch sein mag, zuweilen aber dennoch zu Besuch. Und dann geschieht es schnell, dass Ron in absolut harmlosen Momenten und Handlungen einen Angriff auf seine Person sieht, der gar nicht da ist. Auch Hermine bekommt das teilweise ab, wenn Ron das Gefühl hat, dass sie sich für etwas Besseres hält als er, weil sie klüger ist und schneller lernt. Er hat ein schlechtes Gewissen, sobald er sie deswegen anraunzt, allerdings führt das bisher in der Regel nur zu umso schlechterer Laune und noch mehr Bissigkeit, wofür er sich fürchterlich schämt. Daran arbeitet Ron durchaus. Immerhin will er nicht grundlos gemein zu seinen besten Freunden sein, nur weil seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe mit ihm durchgehen. Manchmal passiert genau das allerdings doch und gerade dann, wenn er das Gefühl hat, bei etwas außenvor gelassen zu werden, ist es umso schlimmer. So kam es im letzten Jahr auch zustande, dass er nicht mehr mit Harry gesprochen hat, nachdem dessen Name vom Feuerkelch ausgespuckt wurde. Ron fühlt sich deswegen immer noch räudig, aber im ersten Moment hatte er wirklich das Gefühl, Harry hätte ihm nur nicht gesagt, dass er vorhat, seinen Namen in den Kelch zu werfen und hat sich davon völlig in die Irre führen lassen. Abseits von Harry und Hermine würde Ron übrigens nicht unbedingt davon sprechen, dass er viele Freunde hat. Neville zählt er noch dazu, aber alles andere sind entweder seine Geschwister – die ihn ohnehin an der Backe haben, ob sie wollen oder nicht – oder aber Bekannte, mit denen er mehr oder weniger zu tun hat. Grundsätzlich ist Ron auch der Ansicht, dass man nicht unbedingt viele, dafür aber gute Freunde braucht. Und die hat er seiner Meinung nach, aller Verlustängste und Minderwertigkeitskomplexe zum Trotz. Tauschen würde er Harry und Hermine um nichts in der Welt. Die beiden gehören zu den wichtigsten Menschen in seinem Leben und definitiv auch zu denjenigen, für die Ron sich ohne mit der Wimper zu zucken in Lebensgefahr bringen würde, wenn das notwendig ist.

gegenüber Bekannten
Bekannten gegenüber wirkt Ron oftmals zugänglicher, als er sich innerlich fühlt. Er ist kein unnahbarer Mensch und gibt sich redliche Mühe, anderen gegenüber offen und unvoreingenommen aufzutreten – auch wenn er hierbei keineswegs vor allen Vorurteilen gefeit ist. Ein Slytherin hätte es bei ihm jedenfalls reichlich schwer, weit genug zu kommen, ihn davon zu überzeugen, sympathisch zu sein. Und wenn Ron glaubt, einen Grund für Misstrauen zu haben, dann ist er auch niemand, der damit hinter dem Berg hält. Abneigungen kommuniziert er nicht zwingend beleidigend, aber dennoch deutlich. In großen Runden kann er diese allerdings direkt wieder vergessen. Er kann sich dann über Quidditch unterhalten, über den Unterricht beschweren oder mit trockenem Spott auf etwas reagieren, das ihm gerade zu ernst, zu peinlich oder zu hochtrabend erscheint, ohne peinlich genau darauf zu achten, nur Personen um sich herum zu haben, mit denen er sich wirklich vollumfänglich wohl fühlt. Emotional verfügt er nicht unbedingt über die größte Bandbreite an Verständnis. Oftmals dauert es einen Augenblick länger, bis Ron versteht, was sein Gegenüber an einer bestimmten Situation stört – schon weil er selbst sich oft genug die eigenen Gefühle abspricht. Es fällt ihm daher sehr leicht, in diese Falle auch bei anderen zu tappen. Dadurch kann er zuweilen ein wenig grob wirken, wenngleich auch nicht grundsätzlich abweisend. Ron ist keiner, der Fremde sofort mit Wärme überschüttet, doch wenn jemand mit ihm über die Chudley Cannons, Zauberschach, gutes Essen oder irgendeine offensichtliche Ungerechtigkeit ins Gespräch kommt, taut er meistens schneller auf, als er selbst geplant hatte. Trotzdem ist Ron sozial unsicherer, als man ihm anmerkt. Bei Bekannten bewegt er sich fast immer in diesem unangenehmen Dazwischen aus dem Wunsch, nicht übersehen zu werden, und der Angst, sich lächerlich zu machen, sobald er zu viel sagt. Er weiß, dass viele ihn zuerst als einen weiteren Weasley wahrnehmen oder als Harry Potters besten Freund, und beides trifft wunde Stellen, auch wenn er selten offen zeigen würde, wie sehr. Gerade deshalb reagiert er auf harmlose Bemerkungen manchmal schärfer, als die Situation es verdient, besonders wenn sie seine Familie, Geld, gebrauchte Sachen oder seine Leistungen betreffen. Was für andere ein beiläufiger Spruch ist, kann bei Ron sehr schnell an etwas rühren, das er schon lange mit sich herumträgt. Dann wird er bissig, grantig oder macht selbst einen Witz daraus, bevor jemand merkt, dass es ihn getroffen hat. Bei losen Freundschaften und Hausbekanntschaften ist Ron meistens loyal im Kleinen, aber nicht immer besonders feinfühlig. Wenn er jemanden grundsätzlich mag, zeigt er das eher praktisch: Er hält einen Platz frei, teilt Süßigkeiten, fragt nach einem Quidditchspiel, schimpft solidarisch über einen Lehrer oder lässt jemanden bei einer Gruppenarbeit nicht völlig hängen, selbst wenn er vorher ausführlich darüber klagt. Große emotionale Gesten liegen ihm nicht, und zu viel Offenheit von anderen kann ihn verlegen machen, weil er dann nicht genau weiß, was von ihm erwartet wird. Gleichzeitig besitzt er ein recht gutes Gespür dafür, ob jemand dazugehört oder ausgeschlossen wird, vielleicht gerade weil er selbst so empfindlich auf dieses Gefühl reagiert. Er ist nicht immer derjenige, der elegant tröstet, aber er kann derjenige sein, der mit einem halben Satz, einem genervten Blick oder einem schlecht formulierten Angebot verhindert, dass jemand ganz allein stehen bleibt. Seine Wirkung hängt stark davon ab, wer ihm gegenübersteht. Unter Gryffindors ist Ron meist deutlich lockerer, weil er sich dort zumindest grundsätzlich am richtigen Ort fühlt und das Hausgefüge ihm Sicherheit gibt. Gegenüber Hufflepuffs oder Ravenclaws kann er freundlich, neugierig oder auch etwas unbeholfen sein, solange er nicht das Gefühl bekommt, intellektuell oder gesellschaftlich abgewertet zu werden. Bei Slytherins hingegen ist seine Geduld erheblich kürzer. Nicht, weil Ron besonders subtil politisch argumentieren würde, sondern weil er sehr genau weiß, wie viele von ihnen auf Namen, Geld und Blutstatus achten, also auf Dinge, bei denen seine Familie entweder verachtet oder verspottet wird. Wird ein Muggelstämmiger beleidigt, Harry oder ein jüngerer Mitschüler angegriffen oder ein Weasley herabgesetzt, ist Ron selten derjenige, der erst lange abwägt. Er fährt dazwischen, oft zu laut, manchmal ungeschickt, aber fast nie aus bloßer Lust am Streit. Wer Ron nur flüchtig kennt, könnte ihn für einen Jungen halten, der vieles mit Humor nimmt und sich nicht allzu tief mit Dingen beschäftigt. Das stimmt allerdings nur zur Hälfte. Ron benutzt Humor, Essen, Quidditch und Gemecker tatsächlich oft, um Situationen erträglicher zu machen. Darunter liegt jedoch kein Mangel an Empfindung, sondern eher ein Übermaß davon, welches er nicht besonders gut sortieren kann. Er will gemocht werden, aber nicht darum bitten müssen; ernst genommen werden, ohne sich zu blamieren; dazugehören, ohne sich ständig beweisen zu müssen. Bekannten gegenüber zeigt sich das in einer Mischung aus rauer Freundlichkeit, schnellem Trotz und vorsichtiger Hilfsbereitschaft. Ron ist selten glatt, selten diplomatisch und selten derjenige, der einen perfekten ersten Eindruck hinterlässt, aber wer länger mit ihm zu tun hat, merkt meist, dass hinter seiner Schroffheit ein Junge steckt, der viel stärker auf Anerkennung, Zugehörigkeit und Zurückweisung reagiert, als er je freiwillig zugeben würde.

gegenüber Feinden
In von Ron wahrgenommenen Feindschaften gibt es klare Unterschiede. Nicht jede Feindschaft nimmt er gleich ernst und nicht alle davon wertet er als gleichermaßen gefährlich. Gegenüber Schulfeinden ist Ron selten besonders beherrscht. Er schafft es kaum, eine Kränkung einfach würdevoll zu übergehen und greift schneller zum Zauberstab oder wird anderweitig tätlich, als er stolz darauf ist. Spott, Ungerechtigkeit und Angriffe auf jene, die ihm wichtig sind, treffen ihn für ruhigere Reaktionen allerdings auch viel zu unmittelbar. Wenn jemand seine Familie beleidigt, Harry angreift, Hermine herabsetzt oder sich über Armut, Blutstatus oder Schwäche lustig macht, reagiert Ron schneller, als sein Verstand hinterherkommt. Dann wird er laut, bissig, rot im Gesicht und mitunter deutlich ungeschickter, als ihm selbst lieb sein dürfte. Er kann sich in solchen Momenten durchaus übernehmen, gerade weil sein erster Impuls nicht darin besteht, strategisch klug zu wirken, sondern die Grenze zu ziehen, die überschritten wurde. Dabei ist Ron kein grausamer Mensch und auch keiner, der Feindschaften aus reiner Lust am Konflikt sucht. Vieles an seiner Feindseligkeit entsteht aus Loyalität, aus verletztem Stolz oder aus einem sehr klaren Sinn dafür, wann jemand bewusst nach unten tritt. Gerade bei Slytherins, die mit Namen, Geld oder Blutreinheit prahlen, ist seine Geduld entsprechend kurz, weil sie genau jene Punkte benutzen, mit denen seine eigene Familie seit Jahren verspottet wird. Ron mag kein besonders geschliffener politischer Denker sein, aber er weiß instinktiv, auf welcher Seite er steht, wenn Muggelstämmige beleidigt, Schwächere schikaniert oder Harry als Lügner dargestellt wird. Er diskutiert das dann keineswegs sauber aus. Manchmal flucht er eher, manchmal schießt er mit einem Kommentar zurück, der nicht halb so treffend ist, wie er gern wäre. Aber sein Widerstand ist echt, auch wenn er sicher nicht immer besonders elegant ausfällt. Gleichzeitig macht ihn genau diese Impulsivität angreifbar. Wer Ron verletzen will, muss nicht lange suchen: seine Familie, das Geld, gebrauchte Kleidung, sein Platz neben Harry, seine Leistungen und seine Angst zu versagen sind Angriffspunkte, über die man ihn leicht emotional aus dem Tritt bringen kann. Er merkt sehr wohl, wenn jemand absichtlich in diese Wunden greift, aber dieses Wissen schützt ihn nicht automatisch davor, darauf hereinzufallen. Im Gegenteil: es kann gerade dann passieren, dass Ron sich provozieren lässt, weil Nachgeben sich für ihn in solchen Momenten wie Versagen anfühlt. Wird er öffentlich bloßgestellt, reagiert er deshalb manchmal härter, trotziger oder unüberlegter, als die Situation es verdient, und schämt sich später nicht unbedingt für seine Wut, wohl aber dafür, dass der andere gesehen hat, wie gut der Treffer saß. Bei echten Bedrohungen verschiebt sich Rons Verhalten allerdings. So sehr er im Schulalltag maulen, spotten und sich in Wortgefechte verbeißen kann, so wenig ist er jemand, der im entscheidenden Moment einfach verschwindet, nur weil er Angst hat. Die hat er nämlich sehr wohl, manchmal sogar sehr sichtbar - und genau deshalb ist sein Mut auch keine sorglose Draufgängerei. Wenn seine Freunde in Gefahr sind, tritt bei ihm eine sehr hartnäckige Einstellung in den Vordergrund: dass diese Menschen zu ihm gehören und er nicht derjenige sein will, der sie allein lässt. Er handelt dann nicht immer planvoll, aber fast immer aus Verbundenheit. Besonders gefährlich wird Ron für Feinde, weil er schnell unterschätzt wird. Viele sehen in ihm zuerst den armen Weasley-Jungen, Harry Potters Anhängsel, den großen Rothaarigen, der schneller beleidigt ist, als er denken kann. Das ist nicht völlig falsch, aber eben auch nicht vollständig richtig. Ron kann Muster erkennen, er kann loyal bleiben, er kann unter Druck Entscheidungen treffen, und wenn man ihm Zeit gibt, ist er strategischer, als seine schulische Bequemlichkeit vermuten lässt. Im direkten Konflikt steht ihm seine Kränkbarkeit oft im Weg; in Situationen, in denen es wirklich um etwas geht, kann gerade seine Bindung an andere ihn zu einem gefährlichen und vorausplanenden Gegner machen.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
Bisher hat Ron sich über Liebesdinge noch keine allzu großen Gedanken gemacht. Er weiß, was für eine Art von Beziehung er irgendwann haben möchte, ist aber der festen Überzeugung, dass “irgendwann” ganz entschieden noch nicht “jetzt gleich” bedeuten muss. Mädchen sind für ihn nicht eklig und der Gedanke, eines zu küssen löst sich nicht mehr dem Drang aus, doch zu schütteln oder allen zu giggeln. Aber noch ist Romantik eher ein ungefähres Konzept für Ron als alles andere. Was er weiß, ist, dass er sich so etwas wünscht, wie das, was seine Eltern miteinander haben. Liebe und gegenseitigen Respekt, zusammen mit dem Wissen, sich immer aufeinander verlassen zu können. Auch Verständnis für seine Freundschaften und seine Familie gehören für Ron unbedingt mit dazu. Hätte eine zukünftige Partnerin etwas gegen seine Familie (zu der er auch Harry und Hermine rechnet!) wäre für ihn jede Beziehung sofort vom Tisch.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 1980: Ronald Bilius Weasley wird am 1. März als sechstes Kind von Molly und Arthur Weasley geboren.
  • 1981: Ginny Weasley wird geboren und macht die Familie mit sieben Kindern vollständig.
  • 1982: Bill Weasley wird in Hogwarts eingeschult.
  • 1983: Fred verwandelt Rons Kuscheltier in eine Spinne und löst damit Rons spätere Spinnenangst aus.
  • 1984: Charlie Weasley wird in Hogwarts eingeschult.
  • ca. 1985: Fred und George versuchen, Ron zu einem Unbrechbaren Schwur zu überreden, werden dabei aber von Arthur erwischt.
  • 1987: Percy Weasley wird in Hogwarts eingeschult.
  • 1989: Fred und George Weasley werden in Hogwarts eingeschult.
  • September 1991: Ron wird in Hogwarts eingeschult.
  • September 1991: Ron lernt im Hogwarts-Express Harry Potter kennen.
  • September 1991: Ron wird nach Gryffindor eingeteilt.
  • Oktober 1991: Ron freundet sich nach dem Trollvorfall mit Hermine Granger an.
  • Juni 1992: Ron hilft Harry und Hermine beim Schutz des Steins der Weisen.
  • Juni 1992: Ron opfert sich in der Schachpartie, damit Harry weiter zum Stein der Weisen gelangen kann.
  • August 1992: Ron holt Harry gemeinsam mit Fred und George aus dem Ligusterweg ab.
  • September 1992: Ron und Harry verpassen den Hogwarts-Express und fliegen mit Arthurs Ford Anglia nach Hogwarts.
  • September 1992: Rons alter, von Charlie geerbter Zauberstab zerbricht beim Aufprall auf die Peitschende Weide.
  • 1992/1993: Ron verbringt sein zweites Schuljahr mit einem beschädigten Zauberstab.
  • Oktober 1992: Ron erlebt die erneute Öffnung der Kammer des Schreckens.
  • April 1993: Ron wählt als Wahlfächer Pflege magischer Geschöpfe und Wahrsagen.
  • Mai 1993: Ron folgt Harry trotz seiner Spinnenangst zu Aragog in den Verbotenen Wald.
  • Mai 1993: Ron steigt mit Harry in die Kammer des Schreckens hinab, um Ginny zu retten.
  • Sommer 1993: Ron erhält vor seinem dritten Schuljahr einen neuen eigenen Zauberstab.
  • Sommer 1993: Ron reist mit seiner Familie nach Ägypten, um Bill zu besuchen.
  • September 1993: Ron beginnt sein drittes Schuljahr unter dem Eindruck von Sirius Blacks Ausbruch aus Askaban.
  • Herbst/Winter 1993: Ron streitet sich mit Hermine wegen Krummbein und Krätze.
  • Juni 1994: Ron erfährt, dass Krätze in Wahrheit Peter Pettigrew ist.
  • Juni 1994: Ron stellt sich in der Heulenden Hütte trotz verletztem Bein schützend vor Harry.
  • August 1994: Ron erlebt mit seiner Familie, Harry und Hermine die Quidditch-Weltmeisterschaft.
  • August 1994: Ron wird Zeuge des Angriffs der Todesser nach der Quidditch-Weltmeisterschaft.
  • August 1994: Ron erlebt das Erscheinen des Dunklen Mals.
  • September 1994: Ron beginnt sein viertes Schuljahr in Hogwarts.
  • Oktober 1994: Ron streitet sich mit Harry, nachdem dessen Name aus dem Feuerkelch kommt.
  • November 1994: Ron versöhnt sich nach der ersten Aufgabe des Trimagischen Turniers wieder mit Harry.
  • Februar 1995: Ron wird während der zweiten Aufgabe des Trimagischen Turniers als Harrys Geisel im See eingesetzt.
  • Juni 1995: Ron erlebt Cedric Diggorys Tod und Harrys Rückkehr mit der Nachricht von Voldemorts Wiederkehr.
  • Sommer 1995: Ron verbringt Teile des Sommers im Hauptquartier des Ordens des Phönix am Grimmauldplatz.
  • Sommer 1995: Ron wird gemeinsam mit Hermine zum Vertrauensschüler von Gryffindor ernannt.
  • September 1995: Ron beginnt sein fünftes Schuljahr in Hogwarts.
  • September 1995: Ron steht Harry zur Seite, obwohl viele Schüler und der Tagesprophet dessen Aussagen über Voldemorts Rückkehr anzweifeln.
  • September 1995: Ron erlebt Dolores Umbridges Amtsantritt als Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste.

Spielererwartung

Ich wünsche mir für Ron Charakterentwicklung. Er soll im Laufe des Inplays lernen, dass sein Wert von niemand anderem abhängt und dass er in sich eine eigenständige Person ist, die für sich selbst einstehen darf ohne die eigenen Grenzen dafür hart verteidigen zu müssen. Gleichzeitig soll er natürlich auch in der Freundschaft mit Harry und Hermine eingebunden sein und seinen Weg ins Quidditchteam finden. Ich möchte auch, dass er den Punkt erreicht, an dem er feststellt, dass er niemandem außer sich selbst genügen muss.

Freitext

Ron wusste selbst nicht so genau, was ihn eigentlich geritten hatte. Er war sich beinahe schon sicher, überreagiert zu haben. Warum hätte Harry lügen sollen? Und wie war er nur auch nur für einen Augenblick auf den Gedanken gekommen, dass ausgerechnet Harry sich freiwillig für das Trimagische Turnier gemeldet hatte? Ausgerechnet Harry, dem jede Aufmerksamkeit um seine Person zu viel war!
Ron verpasste mit einem frustrierten Fauchen seinem Schrankkoffer einen Tritt und ließ sich auf sein Bett fallen. Den Kopf vergrub er in seinem Kissen und legte sich die Hände über die Ohren.
Er schämte sich fürchterlich. Hatte sich schon schrecklich geschämt, als die Worte gerade erst seinen Mund verlassen hatte. Aber da war die Sache schon vorbei gewesen. Die Anschuldigung war raus gewesen, ehe er darüber nachgedacht hatte, was er eigentlich sagte. Und sie zurücknehmen konnte er sie ja schlecht. Ausgesprochen war ausgesprochen, oder etwa nicht?
Was hätte er schon dazu sagen sollen? Dass er es nicht so gemeint hatte? Das stimmte ja nicht. Er war im Unrecht gewesen, das ja. Aber in dem Moment, in dem er gesagt hatte, dass er Harry nicht glaubte, hatte er es so gemeint. Er war sich sicher gewesen, richtig zu liegen.
Und jetzt? Jetzt fühlte er sich deswegen so schuldig, dass er sich wünschte, die Matratze würde ihn verschlucken.
Er wusste doch, dass Harry gar nicht so war.
Unvermittelt setzte Ron sich wieder auf, zog die Vorhänge zu, nur um sie noch einmal aufzuziehen und sich Feder und Pergament zu hangeln. Er versuchte, seine Gedanken irgendwie schriftlich zu ordnen. Die passenden Worte zu finden, um Harry um Entschuldigung zu bitten, gelang ihm allerdings nicht. Nach dem dritten Versuch gab er es auf, zerknüllte das Pergament und warf es weg.
Als ob sich so eine verdammte Nullnummer mit einem dämlichen Brief wieder in Ordnung bringen ließe!
Informationen über Familie Weasley
Familienmotto: It matters who you are, not what you are.
Blutstatus:

Unantastbare 28

Kategorie: Blutsverräter
Gesinnung: muggelfreundlich
Kurzvorstellung der Familie
Die Familie Weasley gehört zu den Unantastbaren 28, auch wenn viele ihren Nachnamen einfach gerne mal übersehen, wenn es um das alte Blut geht. Dies liegt daran, dass die Familie zwar zu den Unantastbaren gehört, allerdings Geld schon immer ein Problem war oder eher es dieser Familie nicht um Geld und Ansehen geht. Im Gegenteil, sie sind eindeutig muggelfreundlich, bzw. es ist ihnen tatsächlich egal wie rein oder unrein das Blut auch sein mag, so lange diese Person der Familie nicht schadet ist im Fuchsbau jeder willkommen (Todesser natürlich ausgenommen). Daher wird die Familie Weasley inzwischen auch als Blutsverräter bezeichnet, auch wenn dass den meisten Familienmitgliedern einfach herzlich egal ist.

Familienstammbaum
  • Arthur Weasley | * 06.02.1950 | Reinblut
    oo Molly Weasley, geb. Prewett | * 30.10.1950 | Reinblut
    • Bill Weasley | * 29.11.1970 | Reinbut
    • Charlie Weasley | * 12.12.1972 | Reinblut
    • Percy Weasley | * 22.08.1976 | Reinblut
    • Fred Weasley | * 01.04.1978 | Reinblut
    • George Weasley | * 01.04.1978 | Reinblut
    • Ron Weasley | * 01.03.1980 | Reinblut
    • Ginny Weasley | * 11.08.1981 | Reinblut


erweiterte Verwandtschaft

(Andere Spieler [oder Rowling] haben eine Verwandtschaft zu dieser Familie festgelegt, als sie noch unbespielt war. Wenn du sie lückenlos in deinen Stammbaum integrieren möchtest, darfst du das gern tun - es kann aber auch als "erweiterte Verwandtschaft" stehen bleiben. Bitte halte noch mal Rücksprache mit dem Familienverantwortlichen, ob die Verwandtschaft bestehen bleiben soll)
  • Cedrella Weasley, geb. Black (*1917)
    oo Septimus Weasley

Politische Ämter & Geschäfte
  • Arthur Weasley - Ministerium, Abteilung für Magische Strafverfolgung (Büro gegen den Missbrauch von Muggelartefakten)
  • Percy Weasley - Ministerium, Juniorassistent (seit 07.07.1995)

ausführliche Familieninformationen
Gideon und Fabian Prewett (Brüder von Molly Weasley) waren früher Mitglieder im Orden des Phönix und wurden von Todessern ermordet.

Zwar ist die Familie Weasley eigentlich eine der Unantastbaren 28, allerdings sind sie eher muggelfreundlich eingestellt, allein durch den Beruf von Arthur oder auch das die Kinder mit Muggelstämmigen befreundet sind. Die Familie selbst wohnt in der Nähe eines Muggeldorfes und Geld ist bei ihnen grundsätzlich Mangelware, ein Umstand, den die Familienmitglieder meistens aber weniger stört, sie halten dafür zusammen. Die Muggelnähe führte dazu, dass andere Familien der Unantastbaren sie als Blutsverräter bezeichnen. Etwas, dass den Weasleys grundsätzlich egal ist, da sie sich nichts auf den Blutstatus einbilden und es egal wäre, wer wen heiratet, die Hauptsache sollte nur sein, dass sie damit glücklich werden. Hauselfen beschäftigt die Familie zwar nicht und sie teilen sich auch eine einzige Familieneule für die Post, Errol. Da im Hause Weasley grundsätzlich erstmal jeder willkommen ist (bekannte Todesser natürlich ausgenommen), hat man auch nichts gegen Muggelstämmige, Squibs, Hauselfen oder andere Wesen. Werwölfe wären wohl ebenfalls willkommen, so lange sie niemanden aus der Familie anknabbern.

Wohnsitz: Ottery St. Catchpole, England
Sitz im Gamot: nein
Bekannte Todesser: nein


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