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Harry Potter RPG · 1995

owlways

every story leaves a trace
forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Feye, Ben und Rica zur Seite.

Hey ihr Lieben,

wir bringen nochmal gar nicht so kurze Kurznews mit.
Zunächst einmal läuten wir den Herbst mit einem neuen Standartdesign ein. Das gibt es für euch sowohl in hell wie auch in dunkel. Colors of Autumn und Days get Darker stehen euch jetzt zur Verfügung.
Es gibt eine aktuelle, neue Arbeitsplatzliste. Bitte schaut einmal rein und prüft, ob eure Charaktere richtig drin stehen. Wir sollten theoretisch alle erwischt haben, Doppelnennungen durch beispielsweise freiberufliche Nebentätigkeiten, einen Sitz im Gamot oder ähnliches sind möglich. Sollte uns irgendjemand an irgendeiner Stelle durch die Lappen gegangen sein, gerne einmal melden, so dass wir entsprechend nachtragen können.
Und bei dieser Gelegenheit bitten wir außerdem darum, dass ihr alle einmal eure Profile prüft und schaut, ob ihr vorhandene Besonderheiten entsprechend eingetragen habt. Auch Schüler können dort ihre erlernten Besonderheiten jetzt eintragen. Wenn nicht, holt das einmal nach, damit wir auch diese Liste wieder auf den aktuellen Stand bringen können.
Außerdem wurden die Freizeit-AGs nun bei den Schulfächern hinzugefügt. Wenn ihr Schüler spielt, wählt bitte alle eure entsprechenden Fächer und AGs aus.
Die AGs werden zukünftig in die Stundenpläne eingefügt, so dass ihr darüber einen Überblick habt, wann welche stattfindet.
Außerdem können wir melden, dass die Charaktergrafiken jetzt direkt aus den Usersets bezogen werden, also dort, wo ihr eure Grafiken hochladen könnt.
Bis November könnt ihr euch die Bilder noch aus euren jeweiligen Einstellungen holen und über den neuen Weg hochladen.
Auch die Schlafsäle sind nun hübsch. Wir bitten daher unsere Schüler, sich auch einen Schlafsaal zuzuweisen.

Besten Dank,

euer Team
ingame
aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
quicklinks
Willkommen im Owlways
Schön, dass du hergefunden hast.
Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und im Jahr 1995 spielt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten mindestens einen Inplaypost im Monat.
Ideen zum Bleiben
Konkurrenz belebt das Geschäft
Als neuer Sucher von Hufflepuff ist das Sommerby auf dem Rücken der Sucher-Uniform noch brandneu. Wird Paul den Dachsen zum Sieg verhelfen? Und wie verarbeitet er Cedrics Verlust?
It will always be me and it will always be us, I promise
Halbschwester | 20-27 Jahre
The New Students Of Hufflepuff
Eine Gruppe Erstklässler in Huflepuff. Alle haben eine eigene kleine Macke, die sie zum Außenseiter machen könnte. Ob sie das erste Jahr gemeinsam überstehen werden?
Astoria Greengrass
"
vollständiger Name: Astoria Aurélie Greengrass
Slytherin
Unantastbar
20.03.1982
158 cm
Die 14-jährige Slytherin-Schülerin wäre so gerne ein ganz normales Mädchen. So normal, wie man es eben als eine Tochter der Unantastbaren 28 eben sein kann. Stattdessen hat sie schon in jungen Jahren der Blutfluch der Familie getroffen, der ihr ein kurzes und eingeschränktes Leben bescheren wird. Gehaltvolle Informationen über das, was ihr Blut heimsucht, hat sie nicht, denn aufgrund des öffentlichen Bildes hat die Familie sich schon vor Generationen dazu entschieden, diesen Fluch als Familiengeheimnis zu behandeln. Astoria lebt damit, dass ihr Körper nicht so funktioniert, wie der anderer Mädchen in ihrem Alter. Sie verzichtet auf vieles, hat aber trotzdem eine große Leidenschaft in der Pferde- und Geranierzucht ihrer Familie gefunden. Wenn es nach ihr ginge, würde sie Hpgwarts am liebsten nach dem fünften Schuljahr abbrechen und sich voll und ganz auf die Zucht und die Tiere konzentrieren...
Avaperson: Foy, Mackenzie
Buchcharakter: Ja
Gesuch: nein
:
gespielt von Nessi
magische Details
Zauberstab
Das Eibenholz in Astorias Zauberstab wird unter Umständen beizeiten eine schützende Funktion übernehmen, denn man sagt diesen Stäben nach, dass sie einen Baum wachsen lassen, dort, wo man sie mit ihrem Träger zusammen begraben hat. Es ist ein seltenes und schwierig zuzuordnendes Holz, das verhältnismäßig selten bei Ollivanders verkauft wird. Die Träger eines Eibenholzstabes gelten als gute Duellanten und ihnen wird oft nachgesagt, dass sie sich den dunklen Künsten zugehörig fühlen. Beides trifft nicht direkt auf die junge Schülerin zu, kann jedoch mit ein wenig Interpretationsspielraum durchaus als treffend beschrieben werden. Während sie aufgrund ihrer vielen Fehlstunden kein Mitglied in einer AG ist und dementsprechend auch keinen Duellen in Hogwarts beiwohnt, würde sie sich für ihre Schwester jederzeit jedem Duell stellen. Außerdem ist die Tendenz zu den dunklen Künsten in ihrer Familie grundsätzlich durchaus gegeben. Dem Eibenholz geht von Natur aus eine gewisse Biegsamkeit einher, was den Stab locker federnd wirken lässt.
Der Kern ihres Zauberstabes besteht aus Drachenherzfaser und gilt damit als kraftvoll, lernfähig und tolerant gegenüber Besitzerwechseln. Auch das ist zurückzuführen auf ihre eher geringe Lebenserwartung, auch, wenn Astoria ihren Zauberstab nicht weitergeben wollen würde.
Der Zauberstab der jungen Hexe ist 12 1/2 Zoll lang und damit eher im Durchschnitt. Er ist weder besonders klein, noch besonders groß. Allerdings groß genug, um Raum einzunehmen - so wie es Astorias Wunsch ist.

Amortentia
Dieser Amortentia riecht vermutlich nicht ganz so, wie der Liebestrank eigentlich angedacht ist. Denn wenn man den ersten Duft wahrnimmt, dann kräuselt sich oft eher die Nase, als dass man vor lauter Verzückung näher herantritt - und trotzdem verbindet Astoria selbst mit den Düften ein gewisses Gefühl von Heimat und Vertrautheit. Im ersten Moment riecht der Trank der Liebe nach verwelkten Rosen. Dieser fast schon etwas süßliche, aber gleichzeitig auch leicht vergangene Duft erinnert sie an die Vergänglichkeit ihres eigenen Blutes. Es ist ein Sinnbild für sie in ihrer Familie, denn Amabelle Greengrass, ihre Mutter, war schon immer eine große weiße-Rosen-Liebhaberin und hat stets dafür gesorgt, dass ein frischer Strauß im Anwesen steht. Allerdings durften die Hauselfen diese Blumen in den teuren Vasen nicht anfassen, weil sie immer Angst hatte, dass sie sie entweder zu früh entsorgen, oder sie die Vasen kaputt machen, daher war sie für die Entfernung dieser Rosen selbst verantwortlich - und das sorgte auch schon mal dafür, dass die Rosen verwelkten, wenn sie sich nicht rechtzeitig darum kümmern konnte. Im zweiten Anlauf riecht der burgunderrote Trank nach Bergamotte. Dieser Duft hat einen leicht bitteren Nachgeschmack und passt somit wunderbar zum Leben der jungen Schülerin. Als leicht fruchtige Note und beinahe etwas passend zur Farbe riecht der Trank im Abgang nach Pflaumen, da es einige Obstbäume auf dem Greengrass Estate gibt, die jeden Sommer in voller Blüte stehen.
Irrwicht
Witzigerweise verwandelt sich der Irrwicht selbst in ein Tier, vor dem Astoria gar keine Angst hat. Würde sie diesem Wesen gegenüberstehen, würde er nämlich die Gestalt einer riesigen schwarzen Krähe annehmen, die mit dem Schnabel klackernd und den Flügeln schlagend auf sie zu käme. Alles, was sie mit diesen Tieren und ihrem Anblick verbindet, ist dem Tod zuzuschreiben. Dieses beklemmende Gefühl, wenn man einem verregneten und gräulichen Tag an einer freien Wiesenfläche vorbeiläuft, dort ganz viele dunkle Vögel hocken und lauernd darauf warten, dass etwas passiert. Dieses Bauchgefühl, was einen danach noch meterweit begleitet und von Unheil verspricht, das verbindet Astoria mit diesen Vögeln. Und sie hat sich in Gedanken immer so vorgestellt, dass wenn Menschen sterben, diese Prozedur automatisch von diesen Tieren begleitet wird. Einfach, weil es das Schicksal so will. Das macht ihr bis heute eine Heidenangst und sie verbindet mit diesen Vögeln ihren eigenen Todestag. Gefühlt wird diese Angst von Jahr zu Jahr schlimmer. Vielleicht, weil auch ihr eigenes Ende immer näher rückt?

Besonderheiten

In deutlich jüngeren Jahren hat Astoria oft damit gescherzt, dass der Blutfluch ihre eigene Besonderheit sei, doch mittlerweile kann sie über diese Scherze selbst nicht mehr lachen. Die junge Hexe leidet seit ihrem dritten Lebensjahr an einer Erkrankung, die an einen schwarzmagischen Fluch gekoppelt ist. Längst vergessen sei ihr Ursprung, längst vergangen sei die Möglichkeit, etwas dagegen zu unternehmen. Mit bitterer Stoischkeit nimmt die Familie das unumstößliche Ende ihrer weiblichen Familienmitglieder hin, ohne je einen Finger dafür gekrümmt zu haben, ein Gegenmittel zu finden. Zu schwer wiegt die Angst, den gesellschaftlichen Status zu verlieren. Zu groß die Sorge, etwaige Verbindungen zu verlieren, von denen sie später noch profitieren könnten. Ihr gut gehütetes Geheimnis wird seit Generationen mit ins Grab genommen. Insgeheim fließen durchaus Gelder an das St. Mungos, um Forschungen zu finanzieren, doch all' dies geschieht unter dem Deckmantel der Fürsorge und Nächstenliebe der Allgemeinheit und nicht, weil eines der eigenen Familienmitglieder betroffen wäre. Niemand außerhalb der Greengrass-Familie weiß über ihre Besonderheit, in Hogwarts denkt man lediglich, dass sie eins schwaches Immunsystem und ein kränkliches Sein habe. Böse Zungen behaupten sogar derweilen, dass sie Unterricht schwänzen wollen würde oder sie das Alles nur erfindet, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und in ihren dunkelsten Stunden wünscht sich Astoria durchaus, dass diese Zungen Recht behielten. Dass das alles nur ein ausgedachter schlechter Scherz sei oder ein böser Alptraum, aus dem sie irgendwann erwachen würde. Sie weiß, dass es ihre ganz eigene Realität war und auch für immer bleiben würde. Und ja, gewissermaßen kann man behaupten, dass sie sich damit abgefunden hat. Oder resigniert hat, je nachdem. Eigentlich, wenn man ehrlich ist, hat sie nie wirklich gekämpft, denn wofür sollte man die wenige Energie, die man zu Verfügung hat, nutzen, wenn man sowieso weiß, dass jeder Versuch im Keim erstickt wird? Astoria weiß, dass sie sterben wird. Und sie weiß auch, dass sie deutlich früher sterben wird, als die meisten anderen Hexen und Zauberer. Ja, es wird zu früh sein, aber es ist unumgänglich. Also versucht sie, irgendwie das Beste daraus zu machen. Sie lebt im Moment, ist aufmerksam und tat die meisten Dinge sehr bewusst. Aufgrund der vielen Meditationsarbeit, die sie schon als Kind an die Hand bekommen hat, wenn ihr die Dinge zu viel wurden, hat sie gelernt, Dinge nicht nur an sich vorbei ziehen zu lassen, sondern sie wirklich bewusst zu genießen.
Der sogenannte Blutfluch der Familie Greengrass ist eine systemische Erkrankung, welche die Blutbildung massiv beeinträchtigt ; der Verlauf lässt sich als ein rasch fortschreitendes Versagen der blutbildenden Stammzellen im Knochenmark beschreiben und betrifft alle drei Zellreihen: fehlende rote Blutkörperchen führen zu schwerer Anämie (Symptome: Blässe, schnelle Ermüdung, Konzentrationsstörungen, Atemnot bei Belastung, Herzrasen); fehlende weiße Blutkörperchen führen zu erhöhter Infektanfälligkeit (Symptome: schlechte Wundheilung, fiebrige Episoden, häufige Infekte); fehlende Blutplättchen führen zu Blutungsneigung (Symptome: Hämatome, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, verlängerte Blutungszeit bei Verletzungen) ; der Fluch ist an das Blut selbst gebunden, nicht an ein Organ ; seine Magie schwächt die Erneuerungskraft der Zellen ; er beginnt subtil im Kindesalter (Blässe, Frösteln, Schwächeanfälle) und wird bei regelmäßiger Nutzung von Magie intensiver, meist häufen sich die Symptome, sobald die vom Fluch betroffene Hexe die Schulbildung antritt ; der Krankheitsverlauf beschleunigt sich ab der Volljährigkeit dramatisch ; oft führt der Fluch zu einem frühen Tod, da die Zellneubildung mit dem zunehmenden Bedarf im Jugend- und frühen Erwachsenenalter einfach nicht mehr mithalten kann ;


Schulinformationen
Die Informationen werden aus den Listen ausgelesen. Sie können erst nach der Steckbriefkorrektur ausgefüllt werden.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Astoria ist behütet in einer kleinen Blase der Reinblutideologie aufgewachsen. Es stellte sich ihr überhaupt nicht die Frage, wieso bei Hexen und Zauberern unterschiedlicher Herkunft so eine strenge Grenze gezogen wurde, da penibel darauf geachtet wurde, dass sie von Anfang an lernt, dass es als einzig richtige und normale Lebensweise die, der Reinblüter gibt. Man wächst nicht in einer Familie auf, in der jeden Tag gebetsmühlenartig heruntergerattert wird, dass man etwas Besseres sei und muggelstämmige Hexen und Zauberer schlecht seien, die Indoktrination, mit der man aufwächst ist so subtil und schwer greifbar, dass man selbst gar nicht merkt, in was für einem Spinnennetz man gefangen ist. Für Astoria gab es nichts anderes. Es wurde nicht thematisiert, dass die Vermischung des Blutes eine Schande ist und dass es als unrein gilt, viel lieber wurde das Augenmerk auf die Dinge gerichtet, die erwünscht waren. Eigentlich ist es wie bei der Zucht und bei dem Training ihrer Tiere: erwünschte Verhaltensweisen werden belohnt, damit sie wiederholt werden und unerwünschte Verhaltensweisen werden rigoros aussortiert. Im Prinzip sind die Unantastbaren 28 nichts anderes, als eine sehr edle Pferdezucht - nur, dass es hier um Menschen und nicht um Tiere geht. Beziehungen werden nicht aus Liebe oder Emotionalität heraus geschlossen, sondern gelten als Bündnisse und Fortpflanzungsmöglichkeiten. Aber selbst das wurde bei dem jungen Mädchen nie als etwas Schlechtes wahrgenommen. Viele Dinge werden nun mal als gegeben hin genommen und nicht hinterfragt. Wie auch, wenn man es nicht anders kennt?


Schon seit sie denken kann, ist es eine Tatsache, dass immer irgendwelche Familienmitglieder im Zaubereiministerium arbeiten. Die Institution wurde zwar durchaus in Frage gestellt, aber auch nicht von Astoria persönlich, sondern von der ganzen Familie. Und auch nur innerhalb ihrer eigenen vier Wände. Dass Familienmitglieder dort arbeiten, ist ein Mittel zum Zweck und gleichzeitig eine Möglichkeit, die eigenen Brötchen zu verdienen. Es ist, als würde man zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen. Astoria selbst hat sich ehrlicherweise nie Gedanken darüber gemacht, ob sie viel oder wenig von der britischen Organisation hält. Sie ist einfach da. Und sie wird intern kritisiert. Praktischerweise fragt sie ja sowieso niemand nach ihrer Meinung - wieso auch?! Sie übernimmt das, was sie in der Familie hört. Sie hat gar keine Zeit und auch gar keine Lust, sich selbst mit solchen Dingen zu beschäftigen. Die Tatsache, dass vor allem in Hogwarts viel gemurmelt wird, nimmt sie zwar wahr, verbindet das aber in ihrem Kopf gar nicht richtig. Sie spürt, dass es Unmut gibt, dass Lügen und Wahrheiten miteinander die Plätze tauschen, wie bei einem schlechten Spiel, doch sie verbringt die Zeit, die sie hat, lieber mit anderen Dingen. Sie interessiert sich nicht für politische Intrigen und deren Konsequenzen, weil sie davon ausgeht, sie sowieso niemals tragen zu müssen. Ihr ist durchaus die Ironie ihrer Erkrankung bewusst, denn Astoria ist alles andere als dumm und hat in der Vergangenheit schon ein paar Mal versucht mit ihrer älteren Schwester Daphne darüber zu lachen, dass ausgerechnet jemand von den Unantastbaren 28 "verunreinigtes" Blut hat, das ihn krank macht. Daphne hingegen konnte noch nie über die Ironie des Schicksals lachen. Ehrlich gesagt ist es Astoria egal, ob der dunkle Lord nun zurück ist oder nicht, auf welcher Seite das Ministerium steht und gegen wen sie agieren, ob Zaubereiminister Fudge nun seinen Tee lieber mit Zucker, statt mit Honig süßt - es spielt keine Rolle. Astoria will ihr eigenes Leben leben. So lange sie kann. Da soll ihr niemand reinfunken.


Mischwesen fallen in die gleiche Kategorie, wie Muggel. Sie existieren und tangieren Astoria nicht im Geringsten. Sie haben Hauselfen bei sich im Anwesen angestellt und sie kam immer überraschend gut mit diesen kleinen Wesen klar, hat sich aber auch nie Gedanken darüber gemacht, ob das Konzept an sich eines ist, das man behalten sollte oder lieber nicht. Dafür ist sie doch zu sehr verwöhnt von den Annehmlichkeiten ihrer reinblütigen Familie und dem Umstand, dass sie sich kaum um irgendetwas selbst kümmern muss. Das erste Mal, dass sie so richtig in Kontakt damit gekommen ist, dass solche Wesen teilweise unter ihnen leben, war beim Trimagischen Turnier. Es hat ein beklemmendes Gefühl in ihr ausgelöst und ihr automatisch das Gefühl von 'falsch' vermittelt. Automatisch hat ihr Alarmsystem angeschlagen, als würde von diesen Wesen grundsätzlich eine Gefahr ausgehen, dabei folgen sie ja oft nur alternativen Lebensentwürfen. Und jetzt, zum laufenden Schuljahr, als plötzlich einer der älteren Schüler von Hogwarts plötzlich verschwunden war und sich Gerüchte verbreitet haben, dass er von einem Werwolf gebissen wurde... Da passierte mit dem jungen Mädchen wieder ähnliches. Sie vertritt die Meinung, dass Dumbledore richtig gehandelt hat, indem er den Jungen von der Schule genommen hat. Werwölfe stellen nur eine unnötige Gefahr für die Schülerschaft dar!


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Astoria Greengrass wissen kann, dass...
... sie eine große Schwester namens Daphne hat.
... das Haus Slytherin seit drei Jahren ihr zu Hause ist.
... sie ständig im Unterricht fehlt und oft Besuche im Krankenflügel hat.
... ihre Familie zu den Unantastbaren 28 gehört.
... sie Halterin einer Eule ist, um ihre Briefe zu überbringen.
... ihre Familie nicht nur in der magischen Welt für ihre Pferdezucht bekannt ist.
...Freunde und Familienmitglieder über Astoria Greengrass wissen, dass...
... es Geheimnisse in Astorias Leben gibt, die auch engen Freunden nicht erzählt werden.
... eines dieser Geheimnisse definitiv der Blutfluch ist, unter dem das junge Mädchen leidet.
... sie beruflich gerne später in die Zucht ihrer Familie einsteigen möchte.
... Astoria nicht besonders gut darin ist, tiefe Emotionen zu verbalisieren.
... sie anfängt merkwürdige Scherze zu machen, wenn sie unsicher ist oder etwas vertuschen möchte.
... sie Duftkerzen über alles liebt.
... sie in ihrem Schlafsaal um ihr eigenes Bett herum mindestens fünf dieser Duftkerzen stehen hat.
... sie ein großer Halloween-Fan ist.
... und ein noch größerer Weihnachts-Fan.
... sie am liebsten jedes Jahr eine Halloween-Party schmeißen würde, es ihr Gesundheitszustand aber kaum zulässt.
... die Slytherin Pferde nicht nur gern hat, weil die Familie ihre Galleonen damit verdient, sondern auch, weil sie selbst gerne reitet.
... eines ihrer Hobbys in Hogwarts definitiv das Zeichnen ist, während sie irgendwo in den Ländereien im Gras sitzt.
... ihr dieses Hobby ein Gefühl von Freiheit schenkt, weil sie körperlich oft dazu in der Lage ist, es auszuüben und nicht immer abbrechen muss, weil es ihr zu anstrengend ist.
...es außderdem über Astoria Greengrass noch zu wissen gibt, dass...
... Astoria einerseits sehr mit ihrem Schicksal zu kämpfen hat, andererseits aber in völliger Resignation aufgegeben hat, nach einer Heilung zu suchen?
... sie ständig das Gefühl hat, sich beweisen zu müssen und dabei auch gerne über ihre eigenen Grenzen geht. Vor allem, wenn man ihr sagt, dass sie etwas nicht machen sollte, weil es zu anstrengend für sie sei.
... sie nicht immer so gut auf den Beschützerinstinkt ihrer älteren Schwester zu sprechen ist.
... sie grundlegende Kenntnis im Thema Okklumentik besitzt, um das Wissen um den Fluch, der ihre Familie heimsucht, angemessen schützen zu können?
... die Schülerin Angst im Dunkeln hat.
... sie am letzten Tag des Sternzeichen 'Fische' geboren ist.
... man ihr damit nachsagt, romantisch, empathisch, verträumt, selbstlos, sanftmütig und kreativ zu sein.


Wirkung und Verhalten von Astoria Greengrass

gegenüber der Familie
Wenn etwas in ihrem Leben als kompliziert bezeichnen möchte, dann wohl die Beziehung zu ihrer Familie. Als geborene Greengrass ist sie es gewohnt, dass ihr Wirkungskreis auch innerhalb der eigenen vier Wände nicht auf ihre Eltern und ihre Geschwister beschränkt ist, sondern dass sehr viele Menschen teilweise sehr viel Meinung haben. Allen voran ihre Großmutter, die seit dem Tod Deucalions vor drei Jahren plötzlich der Meinung ist, sie sei das Sprachrohr ihres verstorbenen Mannes. Astoria weiß um ihren Familienstammbaum, um die Besonderheit und die Ehre, Teil der Unantastbaren 28 zu sein, um ihre eigene Aufgabe in diesem ganzen fragilen System, doch sie hat kein Interesse daran nur eine Schachfigur darzustellen. Und diese Einstellung kommt in der Familie nicht immer unbedingt gut an. Sie tut das, was sie soll, sie hält sich an alle Regeln, doch sie ist dabei deutlich lauter, wenn ihr etwas nicht gefällt, als ihre ältere Schwester. Immer wieder darf sie sich von Cordelia Schreckschraube Greengrass anhören, dass man in ihrer Erziehung einiges versäumt hätte und es sowas damals zu ihrer Zeit nicht gegeben hätte, doch Astoria hat auch kein Problem damit, ihre Großmutter einfach fluchend irgendwo stehen zu lassen, wenn sie ihr wieder auf den Zeiger geht.

Ähnlich schwierig ist das Verhältnis zu ihren Eltern. Die Tatsache, dass seit ihrem dritten Lebensjahr klar ist, dass sie unter dem Blutfluch der Familie leidet, während ihre anderthalb Jahre ältere Schwester verschont geblieben ist, macht es für sie nicht immer einfach. Während es ihre Eltern eigentlich gut meinten und ihr seit jeher nicht zu viel zumuten wollten, hat die junge Schülerin ihr Leben lang das Gefühl bekommen, eine Außenseiterin zu sein. Man hat sie geschont, wo man Daphne gefördert hat. Man hat sie in Ruhe gelassen, wo man Daphne großem Druck ausgesetzt hat. Alles unter dem Deckmantel der Fürsorge und Liebe, denn schließlich konnte niemand vorhersagen, wie alt sie überhaupt werden würde. Schon früh durfte sie sich anhören, dass sie ihr Leben genießen solle und auch, wenn es so nicht laut ausgesprochen wurde, schwang immer der Unterton mit, dass schließlich niemand weiß, wie lange eben jenes geht. Reduziert auf den Fluch, der ihr ihre Agilität und Vitalität nahm, lernte sie schon früh, dass es wichtigere Dinge gibt, als ihr Leben. Das gesellschaftliche Leben der Greengrass' war so etwas.

Ihr Stand inmitten anderer reinblütiger Familien gilt als beinahe unumstößlich, sie gelten als Stern am Himmel des reinen Blutes und es wäre eine Demütigung, wenn man auf seine Privilegien verzichten müsste, weil bekannt würde, dass die Familie von einem Fluch unbekannter Genese heimgesucht wird. Also wird geschwiegen. Und es wird gewartet. Darauf, dass Astoria irgendwann stirbt. Denn das wird sie. An den Folgen eines Fluches, den die Familie sich nicht weiter zu erforschen traut, weil sie um ihre gesellschaftliche Stellung fürchten. Das macht etwas mit einem Kind. Astoria war leider zu klug, um über diese Tatsache hinweg sehen zu können. Schon früh hat sie begriffen, dass sie als Mensch weniger wert war. Sie war - ironischerweise trotz ihres reinen Blutes - nicht so wertvoll, wie man es ihr immer einredete. Das einzige, woran sich die junge Slytherin festklammert, ist die Tatsache, dass sie zu einer Gruppe von Menschen gehört, die aufgrund eines beinahe willkürlich verteilten Stempels als 'wertvoll' gelten. Aber sie selbst ist das nicht. Sie selbst ist krank.

Diese ganze Situation führt dazu, dass Astoria keine besonders gute Beziehung mehr zu ihrer Familie pflegt. Gleichzeitig ist sie jedoch auf ihr Geld und ihre Mittel angewiesen, denn ihr großer Traum ist es später einmal in die Zucht der Greengrass' einzusteigen, die sogar über die Grenzen der magischen Gesellschaft hinaus bekannt ist. Und natürlich liebt sie ihre Eltern und ihre Verwandten, doch sie fühlt sich so tief verletzt und im Stich gelassen, dass sie selbst nicht glaubt, dass sich diese Wunde jemals schließen wird.

Im Gegensatz zu ihrer Schwester, ist Astoria komplizierter. Sie ist lauter, wilder, rebellischer, aufmüpfiger, unruhiger und ruheloser. Sie besitzt nicht diese angeborene Eleganz und diesen bewundernswerten Hochmut, wie sie. Sie sagt ihre Meinung eine Spur zu laut, sie seufzt einmal zu tief, sie sitzt einmal zu krumm. Sie sind fast wie das hässliche Entlein und der Schwan.

gegenüber Freunden
Sie ist eine Meisterin darin, ihre eigenen körperlichen Schwachstellen zu überspielen. Das bringt ihr zwar regelmäßig längere Besuche im Krankenflügel ein, doch das soziale Leben in Hogwarts ist es ihr wert. Astoria ist aufgeschlossen, offen, kommunikativ, laut, humorvoll und charismatisch. Sie kann andere wunderbar zum Lachen bringen - nicht, weil sie Witze erzählt, sondern weil sie selbst einfach viel Wert darauf legt, Anderen ein gutes Gefühl zu geben. Sie hat einen angenehmen Humor, kann gut zuhören und noch besser selber reden. Sie klaut Essen aus der Küche, tauscht Shampoo anderer Schülerinnen mit Spülmittel aus - das einfach nicht aufhören will zu schäumen! - und ist bei dummen Ideen grundsätzlich ganz vorne mit dabei. Nicht, weil sie Aufmerksamkeit möchte, sondern weil sie dazu gehören möchte. Sie möchte das Mädchen sein, das Andere als Vorbild haben. Sie möchte diejenige sein, die so lustig ist, wie jemand anders gerne wäre. So entspannt und cool, wie andere am liebsten sein würden. Und im Kern dreht sich alles um das gleiche Thema: unentbehrlich zu sein. Sich selbst zu einer Figur zu machen, die ihren eigenen Tod überdauert. Jemand, über den danach noch gesprochen wird. Jemand, der beliebt war, der etwas verändert hat - und wenn es nur der triste Alltag in der Schule war. Sie möchte etwas schaffen, das bleibt. Weil sie es nicht tun wird.

Astoria ist tief in ihrem Inneren ein sehr unsicheres Mädchen, das nach Bestätigung und vor allem Liebe sucht. Nach Aufmerksamkeit im Sinne von ehrlicher Fürsorge und Vertrauen. Kein Mitleid, so, wie sie es nur von ihrer Familie kennt. Problematisch an der Stelle ist es nur, dass ihre Freunde keinen blassen Schimmer haben, dass etwas mit Astoria nicht in Ordnung ist. Sie gibt sich die meiste Zeit über ganz normal, wie jede andere 14-Jährige eben, kriegt aber insgeheim jedes Mal wieder dafür die Quittung. Sie spielt ihre Erkrankung gegenüber ihren Freundinnen immer runter, winkt ab, wenn die sich Sorgen machen, weil sie so blass aussehe. Und sie ist so kreativ, dass ihr auch seit Jahren immer wieder neue Ausreden einfallen, wieso sie etwas nicht mitmachen kann oder wieso sie den Abend im Bett verbringen muss.

gegenüber Bekannten
Eigentlich ist Astoria recht normal und unauffällig. Sie hat keine äußerlichen Besonderheiten, wirkt beinahe etwas kindlich für ihr Alter, hat noch eine so reine Haut, dass man sich automatisch die Frage stellt, ob sie denn schon in der Pubertät ist und auch charakterlich gibt es im ersten Eindruck selten etwas, das wirklich unangenehm auffällt. Oder überhaupt auffällt. Dabei muss man allerdings noch mal unterscheiden, ob sie - wenn sie neue Leute kennen lernt - im Schulkontext und damit unter Gleichaltrigen ist, oder ob sie außerhalb Hogwarts auf neue Leute trifft. Innerhalb der Schulmauern spielt sie ihre Rolle und der Wunsch beliebt und begehrt zu sein, zeigt sich auch dann, wenn man sie neu kennen lernt. Die Angst, dass neue Leute automatisch Konkurrenz bedeuten könnten, äußerst sich bei ihr eher im negativen Sinn. Sie wirkt ein wenig herablassen und arrogant, baut eine Mauer um sich und ihre Freundinnen herum auf und mimt eher die Unnahbare, weil sie sich schützen möchte. Sich und ihre Position. Eigentlich - und damit beschreibt man dann die tatsächliche Astoria - ist es ihr relativ egal, was Andere von ihr halten. Lernt sie neue Bekannte ihrer Eltern oder auch ihrer größeren Schwester kennen, dann versucht sie oft nicht einmal Interesse zu heucheln. Sie wird dadurch automatisch als schüchtern, zurückhaltend und ruhig wahrgenommen, wobei sie weder unhöflich, noch unfreundlich ist. Sie ist normal. Durchschnittlich. Oder sogar ein wenig unter dem Durchschnitt, weil sie oft so stark eingeschränkt ist, dass sich ihr körperlicher Zustand auch auf den ersten Eindruck auswirkt, den man von ihr haben könnte. Kränklich, schwach und nicht belastbar.

gegenüber Feinden
Astoria hat keine wirklichen Feinde. Das Leben - IHR Leben - ist zu kurz, um die Energie an Hass und Abscheu zu verschwenden. Streitigkeiten haben in der Vergangenheit schon häufiger dazu geführt, dass sie tagelang danach kränklich im Bett lag, weil sie der emotionale Stress ebenso mitnimmt, wie körperlicher Stress. Sie hat kein Interesse daran, sich Feinde zu machen oder ein Feindbild für Andere darzustellen. Natürlich gibt es Schülerinnen und Schüler, die sie weniger leiden kann, aber denen geht sie tendenziell eher aus dem Weg. Auch um die Duell-AG macht sie einen großen Bogen, weil sie gar nicht selbst herausfinden möchte, was passieren würde, wenn ihr Körper einen Angriffs-Zauber abbekommen würde. Astoria Greengrass hasst nicht. Hass ist zu anstrengend, ihn aufrechtzuerhalten kostet zu viel Energie, die sie sowieso nicht hat und mit den Konsequenzen zu leben kostet sie mehr Lebensfreude, als sie bereit ist, zu opfern.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
Schwieriges Thema im Leben der Jugendlichen. Hier kommen viele Faktoren zusammen, die Beachtung finden müssen, wenn man sich Astoria im Kontext romantischer Beziehungen ansieht. Auf der einen Seite gibt es den kaum zu bändigen Wunsch etwas zu hinterlassen, das ihr eigenes Leben überdauert. Schon oft hat sie darüber nachgedacht, wie es sein könnte, selbst einmal Kinder zu bekommen, um etwas von sich selbst überdauern zu lassen. Und Kinder gehen nun mal automatisch mit romantischen Beziehungen einher. Ironischerweise kam es ihr daher auch ganz gelegen, dass es unter Reinblütern üblich ist, arrangierte Ehen einzugehen. Das bedeutet für Astoria konkret, dass sie sich weder um etwas kümmern muss, noch von tatsächlich romantischen Gefühlen abhängig ist - die, wie ja jeder weiß, manchmal ganz schön verzwickt sein können. Für das junge Mädchen sind arrangierte Ehen also überhaupt nichts negativ behaftetes, sondern ganz im Gegenteil: vielleicht ihre einzige Möglichkeit. Niemand weiß, wie viel Zeit ihr bleibt, niemand kann sagen, wie lange man potentiell mit seinem Freund warten sollte, bis es gesellschaftlich anerkannt ist, sich fortzupflanzen. All' diese Probleme umgeht sie, wenn ihre Eltern ihr einen Ehemann aussuchen. Dass sie dann möglicherwiese mit jemandem zusammen ist, den sie gar nicht liebt, spielt für sie erst einmal nur eine zweitrangige Rolle. Natürlich wäre es schön sich zu verlieben, eigentlich wünscht sie sich das sogar sehr, doch die Angst gegen die Zeit zu verlieren, ist noch größer. Vermutlich würde es insgesamt sowieso schnell gehen, sich zu verlieben. Sie ist unerfahren und unbedarft, hat keinerlei Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht und eigentlich, wenn ihr nicht der eigene Fluch im Nacken sitzen würde, auch noch gar nicht das große Interesse an Jungs. Sie möchte ihre Zeit lieber mit den Pferden, mit dem Zeichnen oder mit ihren Freundinnen verbringen. Alles andere fühlt sich für sie eher wie eine Einschränkung an. Mit ihren 14 Jahren konzentriert sie sich also aktuell lieber auf andere Dinge, hat sich doch gleichzeitig in Bezug auf die Ehe und Beziehungen vielleicht sogar schon mehr Gedanken gemacht, als Andere in ihrem Alter. Und eigentlich ist sie am Ende davon auch nur zu einer Feststellung gekommen: eine arrangierte Ehe ist das, was für sie selbst am besten wäre. Allerdings werden alle Gedanken, die in diese Richtung gehen, selbstverständlich von der Angst begleitet, dass sie den Blutfluch, der auf ihrer Familie lastet, weitergeben könnte.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 20.03.1982: Geburt im Greengrass Estate
  • 1984: mit nur zwei Jahren zeigen sich erste Symptome ihrer Krankheit, sie ist häufig krank und wenig belastbar, hat immer wieder Schwindel- und Ohnmachtsanfälle
  • 05.05.1985: ihre große Schwester Daphne stirbt beinahe durch einen anaphylaktischen Schock durch einen Bienenstich, Astoria ist tief verstört und hat große Angst davor, dass das noch einmal passiert
  • 1987: Astoria verbringt immer wieder Zeit bei Heilern und teilweise auch im St. Mungos. Es wird ein Unfall erfunden, damit sie zwei Wochen zur Therapie dort bleiben kann. Von dem Blutfluch an sich wird niemandem etwas erzählt, die Familie lässt lediglich entfernte Verwandte einfliegen, die im Ausland als Heiler arbeiten, damit diese an dem Fall mitarbeiten können. Nachdem die Ergebnisse jedoch vollkommen nichtssagend und überhaupt nicht aufschlussreich sind, wird sich innerhalb der Familie entschieden das St. Mungos nicht mehr aufzusuchen, um ihr Geheimnis auch nicht zu gefährden
  • 01.09.1991: Astoria ist neun Jahre alt, als Daphne die Einladung von Hogwarts bekommt und damit das Elternhaus verlässt, sie fühlt sich allein und im Stich gelassen
  • 02.02.1992: ihr kleiner Bruder Cassian wird geboren, Astoria findet ihn jedoch langweilig und vermisst weiterhin ihre große Schwester
  • 23.11.1992: ihr Großvater Deucalion stirbt und hinterlässt eine Ehefrau, die sich ab diesem Zeitpunkt unangenehm viel in die Kindererziehung ihrer Enkel einmischt, wie Astoria findet
  • 01.09.1993: Astoria selbst bekommt endlich den Brief von Hogwarts und kann es kaum erwarten, ebenfalls zur Schule zu gehen. Die Sorgen, die sich alle wegen ihres Fluches machen, schiebt sie beiseite und ignoriert sie
  • 1994/1995: das Trimagische Turnier findet in Hogwarts statt, Astoria ist nicht nur zu krank, um daran teilzunehmen, sondern auch viel zu jung

Spielererwartung

Astoria ist als krankes Mädchen natürlich eine ganz schöne Randgruppe, sodass ich sehr gerne genau damit spielen möchte. Mir ist bewusst, dass sie nicht ganz so viele Anbindungen haben wird wie andere Charaktere, aber ihre emotionale Auseinandersetzung mit dem Fluch, der ihre Familie belastet, steht absolut im Vordergrund. Außerdem wünsche ich mir eine dynamische Beziehung zu ihrer Schwester auszuspielen und den Hogwartsalltag dieses kranken Mädchens zu gestalten - mit allem, was dazu gehört: Überforderung, Sehnsucht und dem unglaublich großen Wunsch nach Normalität. Außerdem, sollte es irgendwann einmal Heilhexen- oder zauberer geben, könnte man auch in dieser Richtung etwas planen, aber das steht bei ihr aktuell nicht unbedingt im Vordergrund.

Freitext

Der Husten schüttelte den zierlichen Körper, während neben dem Bett eine Tasse heißer Tee stand und sich die junge Slytherin bis zur Nasenspitze in ihre Decke kuschelte. Eigentlich waren es sogar zwei Decken, in die sie sich kuschelte. Eine aus einem ganz weichen Teddystoff, in die sie ihre Beine und Füße eingewickelt hatte und eine dicke Daunenbettdecke, die sowieso immer auf ihrem Bett lag. Der weiche Stoff der Decken und das angenehme Gewicht auf ihrem zerbrechlichen Körper gaben ihr ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Und der Tee neben dem Bett half ihr dabei, nicht zu erfrieren. Denn ja, manchmal fühlte es sich so an. Die Kälte, mit der sie beinahe tagtäglich zu kämpfen hatte, war nicht von dieser Welt. Auch, wenn es nie jemanden gegeben hatte, der ihre Theorie bestätigen konnte, war Astoria der felsenfesten Überzeugung, dass genau dieses Symptom eine magische Begleiterscheinung des Fluches war, der sie auch heute wieder an ihr Bett fesselte. Draußen war es nicht einmal besonders kalt, aber sie brauchte dicke Socken, eine Teddy- und eine Daunendecke, um aufzuhören zu zittern. Kurz war ihr der Gedanken gekommen im Krankenflügel vorbei zu schauen, doch sie kannte die Antworten auf die nicht gestellten Fragen sowieso schon. Offiziell war es ihr Immunsystem, das einfach sehr schwach war. Ein kränkliches Kind, nichts weltbewegendes. Nur jemand, der gut auf sich aufpassen, viel Tee trinken und langsam machen musste. Und es gab genau zwei Menschen in diesem riesigen Schloss, die wussten, dass das nicht helfen würde. Die Kälte, die ihre Organe in einem Klammergriff zu umfassen schien, war magisch bedingt. Es lag nicht nur an ihrem zierlichen Körperbau, sondern an der Tatsache, dass ihr Blut verflucht war. Klang dramatisch? War es irgendwie auch. Aber Astoria hatte sich damit abgefunden. Sie kannte es schließlich nicht anders. Erstmals war der Fluch im Alter von 2 Jahren aufgefallen, als sie als kleines Kind beim Spielen plötzlich ohnmächtig wurde. Und seitdem war das hier ihr Leben: dicke Decken, Tage und Abende innerhalb des Schlafsaal der Slytherin-Mädchen, während ihre Freundinnen draußen in der Bibliothek lernen, den Hausarbeiten nachgingen oder auf den Ländereien picknickten. Tage, an denen sie die Kälte gar nicht loswurde und jeder zurückzuckte, den sie anfasste, weil ihre Finger ganz eisig waren. Manchmal sogar Tage, an denen sie gar nicht am Unterricht teilnehmen konnte, weil sie ihre Zeit im Krankenflügel verbrachte.

Hatte sie jemals darüber nachgedacht, wie es wohl gewesen wäre, wenn sie nicht an diesem Fluch erkrankt wäre? Definitiv. Hat sie sich so sehr in Heilkunde gestürzt, wie es ihre ältere Schwestern getan hatte, um eine Chance auf Heilung zu finden? Ganz sicher nicht. Astoria war mehr das Team: Annehmen, Krönchen richten und das Beste draus machen. Und was ihr niemand hatte vorher sagen können, waren die Gedanken und die Schuldgefühle, die mit einem solchen Fluch einher gingen. Natürlich gab es da die körperliche Seite, ihr Blut, das nicht ausreichend produziert wurde, das die alltäglichen Aufgaben nicht vollständig übernehmen konnte und so viele unterschiedliche Probleme verursachte, doch... es gab noch eine andere Seite. Die psychische Komponente machte der 14-Jährigen zunehmend zu schaffen. Gedanken, die sie nie hatte haben wollen, suchten sie seit Monaten heim und verfolgten sie bis in ihre Träume. Gedanken, die so starke Schuldgefühle auslösten, dass sie teilweise weinend aufwachte und stundenlang danach nicht mehr einschlafen konnte. Denn diese Gedanken drehten sich ausschließlich um die Frage, wie ihr Leben wohl verlaufen wäre, wenn nicht sie diejenige gewesen wäre, die an dem Fluch erkrankte, sondern... Daphne. Ihre große Schwester. Ihre große, wunderbare, tolle und aufopfernde Schwester, die alles für Astoria tun würde. Die die Welt in Flammen setzen würde, nur, damit es ihr besser ging. Die wie eine Löwin brüllte, wenn Astoria jemand ein Haar krümmen wollte. Dass sie diese Gedanken vor einigen Monaten das erste Mal gehabt hatte, hatte die junge Schülerin zutiefst erschrocken. Es hat sie tagelang beschäftigt, sodass sie bei allen alltäglichen Dingen so große Konzentrationsschwierigkeiten hatte, dass sie tagelang dem Unterricht fern bleiben musste. Und als das erste Mal dieser Traum aufgetaucht war, war Astoria vollständig am Boden zerstört gewesen. Dieses Leben gezeigt zu bekommen, was man gleichzeitig so herbei sehnt und sich im gleichen Atemzug denkt, dass alles daran so falsch war, wie ein Troll in Hogwarts... Erzählt hat sie davon bisher noch niemandem, außer ihrem Tagebuch. Und selbst das hat kaum geholfen. Diese Gedanken aufzuschreiben hat es fast nur noch schlimmer gemacht. Wochen waren vergangen, ehe sie formulieren konnte, was da in ihrem Kopf geschehen war und selbst heute fiel es ihr noch schwer, es in Worte zu fassen. Aussprechen würde sie das niemals.


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