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Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Mandy, Feye, Ben und Rica zur Seite.

Die für diesen Monat angekündigte Überarbeitung unserer Grafikregeln ist erfolgt! Ab sofort sind KI-generierte Avatare im Forum erlaubt, auch wenn sie nicht auf der Vorlage einer echten Person basieren (und sie realistisch aussehen). Wir folgen damit dem Schritt, ab sofort auch tatsächlich gemalte Avatarbilder zu erlauben, sofern sie dem in den Regeln vorgegeben (semi)realistischen Malstil entsprechen.
Wir möchten dadurch auch Künstler:innen unterstützen, die ihr mit persönlichen Charakterbildern kommissionieren könnt. Denkt daran, dass ihr keinesfalls fremde Zeichnungen ohne schriftliche Erlaubnis verwenden dürft!
aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Mandy ist eine Vielposterin wie sie im Buche steht und hat insbesondere eine Hand auf ein paar Schülercharakteren, inklusive Harry, die das Schloß unsicher machen.

Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge und Peter Pettigrew sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
Willkommen Fremder! [ | Registrieren?]
Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
Chaos In The Common Rooms
Neues Jahr, neue Erstklässler. Für manche ist es der Aufbruch in ein magisches Abenteuer, für andere ist es der Beginn von Stress und Druck.
Wo Schatten ist, da ist auch Licht.
Alastor ist ehrgeizig, besitzt einen einzigartigen Tunnelblick und einen nahezu ungesunden Hyperfokus, ist ambitioniert und ehrlich. Der Krieg hat ihn gebrochen, auch, wenn er es nicht wahrhaben möchte. Er redet nicht gerne. Hat er noch nie getan. Schon gar nicht mit fremden Menschen. Ein Pulk voller Todesser? Kein Problem. Eine gesellschaftlich angesehen Party? Sehr großes Problem! Seine Eigenarten wurden mit den Jahren eher schlimmer, statt besser. Sein Zynismus kennt keine Grenzen mehr, sein Stolz ist ihm mehr wert als jedes Gespräch und seine Psyche hat mit dem zu kämpfen, was er erlebt hat.
Konkurrenz belebt das Geschäft
Als neuer Sucher von Hufflepuff ist das Sommerby auf dem Rücken der Sucher-Uniform noch brandneu. Wird Paul den Dachsen zum Sieg verhelfen? Und wie verarbeitet er Cedrics Verlust?

Harry Potter
"
„Keine Ahnung, warum immer alle denken, ich wüsste, was ich tue.“
vollständiger Name: Harry James Potter
Gryffindor
Halbblütig
31.07.1980
170 cm
Harry Potter ist fünfzehn Jahre alt, Gryffindor, Sucher der Hausmannschaft und leider noch immer sehr viel berühmter, als ihm lieb ist. Für die einen ist er der Junge, der überlebte, für andere gerade eher ein unbequemer Lügner mit zu viel Aufmerksamkeit und zu wenig Beweisen. Harry selbst wäre vermutlich schon froh, wenn man ihn einfach mal als Schüler behandeln würde, statt als Symbol, Schlagzeile oder wandelndes Problem. Er ist stur, loyal, impulsiv und nicht immer besonders gut darin, über das zu sprechen, was ihn wirklich belastet. Wenn es darauf ankommt, steht er trotzdem da, meistens schneller als klug wäre und fast immer dort, wo jemand anders längst weggerannt wäre.
Avaperson: Radcliffe, Daniel
Buchcharakter: Ja
Gesuch: nein
:
gespielt von Cat
magische Details
Zauberstab
Harrys Zauberstab besteht aus Stechpalmenholz und hat einen Kern aus Phönixfeder. Er ist elf Zoll lang und wurde von Ollivander als handlich und geschmeidig beschrieben. Wie bei allen Zauberstäben aus Ollivanders Werkstatt war es dabei allerdings nicht Harry, der ihn im eigentlichen Sinne auswählte. Der Stab wählte ihn. Harry kaufte ihn am 31. Juli 1991 zusammen mit Hagrid in der Winkelgasse, kurz vor seinem ersten Schuljahr in Hogwarts.
Besonders gern spricht Harry über diesen ersten Besuch bei Ollivander allerdings nicht. Immerhin hatte er an diesem Tag ohnehin noch nicht ganz ausgeschlossen, dass das alles ein riesiger, sehr wirrer Scherz war, und dann stand er da zwischen Regalen voller Zauberstäbe, probierte einen nach dem anderen aus und richtete dabei vermutlich mehr Chaos an, als ihm angenehm gewesen sein dürfte. Nach ordentlich Hin und Her fand er schließlich seinen Zauberstab. Oder eher: Der Zauberstab fand ihn. Was in der Theorie bestimmt sehr magisch klingt und in der Praxis vor allem ziemlich überfordernd war.
An diesem Zauberstab hängt jedoch eine Besonderheit, die Harry deutlich weniger leicht abschütteln kann. Die Phönixfeder stammt von demselben Phönix, der auch die Feder für Voldemorts Zauberstab gab. Damit ist Harrys Stab der „Bruder“ jenes Stabs, mit dem Voldemort seine Eltern tötete und ihm selbst die Narbe hinterließ. Stechpalme gilt außerdem als seltenes und schützendes Holz, das häufig Zauberer wählt, die sich einer gefährlichen Aufgabe stellen müssen, während Phönixfedern als eigenwillige und kraftvolle Kerne gelten. Ungefähr so könnte man Harry vermutlich auch beschreiben, selbst wenn er bei der Formulierung wahrscheinlich die Augen verdrehen würde. Am Ende passt der Stab also ziemlich gut zu ihm.

Amortentia
Für Harry besitzt Amortentia einen perlmuttartigen Schimmer, der im Licht beinahe golden wirkt, als läge etwas Warmes und Unruhiges unter der Oberfläche des Tranks. Der aufsteigende Dampf kringelt sich in feinen Spiralen und trägt für ihn keinen eindeutig romantischen, sondern zunächst eher einen irritierend vertrauten Duft: Petrichor, also der Geruch von lange trockener Erde nach dem ersten richtigen Regenguss, dazu Holzpolitur und etwas Blumiges, Weiches, das ihn unwillkürlich an den Fuchsbau erinnert.
Das ist alles ein bisschen unfair, wenn man Harry fragt. Immerhin riecht der Trank nicht nach irgendetwas Offensichtlichem, sondern nach Dingen, die sich eher wie Zuhause anfühlen, obwohl Harry mit diesem Wort bekanntlich eher vorsichtig umgeht.
Geschmacklich läge Amortentia für Harry irgendwo zwischen Butterbier und Schokofrosch.
Irrwicht
Harrys Irrwicht nimmt auch nach all den Geschehnissen rund um das Trimagische Turnier immer noch die Form eines Dementors an. In seiner Nähe hört er noch immer die letzten Augenblicke seiner Eltern, spürt Kälte, Ohnmacht und diese sehr spezielle Art von innerem Wegbrechen, gegen die auch Mut erstmal nicht besonders viel ausrichten kann.
Dementoren sind für Harry also nicht einfach nur gruselige Gestalten in flatternden Umhängen. Sie reißen Dinge in ihm auf, die er eigentlich lieber irgendwo sehr tief vergraben würde. Was bekanntlich hervorragend funktioniert. Nicht.
Mittlerweile hat Harry gelernt, dagegen zu kämpfen. Er macht seinen Irrwicht dabei allerdings keineswegs lächerlich, sondern nimmt die Angst als das an, was sie ist. Besiegen kann er den Dementor in Irrwichtgestalt deshalb nur auf dieselbe Weise, auf die man auch einem echten Dementor begegnet: mit einem so starken und glücklichen Gedanken, dass daraus genug innere Stärke entsteht, um sich gegen die Angst selbst zu wehren.
Harry ist sich dabei übrigens in keiner Weise bewusst, dass er sich damit eine ziemlich beeindruckende Widerstandskraft angewöhnt. Er würde das vermutlich auch nicht so nennen. Für ihn ist es eher eine weitere Sache, die eben funktionieren muss, weil die Alternative deutlich unangenehmer wäre. Und außerdem steht ein fünfzehnjähriger Teenager ohnehin schon unter permanenter mentaler Belastung, auch ganz ohne dass ihm irgendjemand zusätzlich einen Dementor oder einen Irrwicht vorsetzt.

Besonderheiten

Harry ist ein Parselmund und kann damit Schlangen verstehen und mit ihnen sprechen. Das klingt vermutlich deutlich beeindruckender, als es sich für ihn selbst anfühlt, denn Harry hat diese Fähigkeit weder gelernt noch besonders kontrolliert aufgebaut. Sie war einfach da. Als würde irgendein Teil von ihm ganz selbstverständlich verstehen, was eine Schlange sagt, während alle anderen um ihn herum nur Zischen hören. Schön praktisch, könnte man meinen. Leider ist Parsel in der magischen Welt ungefähr so unbelastet wie ein Totenkopf am Himmel. Spätestens seit den Ereignissen rund um die Kammer des Schreckens weiß Harry ziemlich genau, was andere in dieser Fähigkeit sehen. Nicht „spannendes Talent“, nicht „seltene Gabe“, sondern Slytherin, Dunkle Magie und natürlich Voldemort. Dass Harry selbst nicht einmal richtig erklären kann, warum er Parsel spricht, macht die Sache nicht besser. Er mag es nicht, wenn Leute ihn deshalb ansehen, als hätten sie plötzlich etwas an ihm entdeckt, das schon immer falsch gewesen sein muss. Und er mag es vermutlich noch weniger, dass ein kleiner, ziemlich gemeiner Teil von ihm sich manchmal fragt, ob sie vielleicht doch irgendetwas sehen, das er selbst lieber nicht ansehen möchte. Harry geht damit also nicht leichtfertig um. Er würde Parsel nutzen, wenn es nötig ist, wenn jemand in Gefahr ist oder wenn es schlicht keine andere Möglichkeit gibt. Aber er würde damit nicht angeben und es auch nicht freiwillig vorführen, nur weil irgendwer neugierig ist. Für ihn ist diese Fähigkeit absolut kein Talent, auf das man stolz sein kann, sondern eher eine dieser Sachen, die zu ihm gehören, obwohl er sie sich nie ausgesucht hat. Wie so vieles eben. Am Ende bleibt ihm nur, trotzdem damit weiterzumachen und zu hoffen, dass das, was er tut, mehr über ihn aussagt als das, was zufällig in ihm steckt.


Schulinformationen
Die Informationen werden aus den Listen ausgelesen. Sie können erst nach der Steckbriefkorrektur ausgefüllt werden.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Harry ist ein Halbblut, auch wenn er selbst vermutlich ziemlich wenig Wert darauf legt, sich überhaupt über solche Kategorien zu definieren.
Sein Vater war ein reinblütiger Zauberer, seine Mutter muggelstämmig, und wenn Harry eines sehr früh begriffen hat, dann wohl, dass Blutstatus ungefähr gar nichts darüber aussagt, ob jemand mutig, klug, freundlich oder ein kompletter Vollidiot ist.
Gerade weil Lily Potter muggelstämmig war, trifft ihn Reinblutideologie nicht nur auf einer abstrakten Ebene. Wer muggelstämmige Hexen und Zauberer abwertet, beleidigt damit nicht irgendeine entfernte Gruppe, sondern auch Harrys Mutter. Entsprechend wenig Geduld hat er für solche Ansichten, selbst wenn er nicht immer die ruhigsten oder elegantesten Worte findet, um das auch auszudrücken.

Zur Muggelwelt selbst hat Harry ein etwas schiefes Verhältnis. Er ist dort aufgewachsen, kennt Strom, Autos, Fernseher, Supermärkte und all die Dinge, die für viele rein magisch aufgewachsene Schüler vermutlich eher kurios wären. Wirklich zuhause war er dort allerdings nie.
Die Dursleys haben ziemlich zuverlässig dafür gesorgt, dass Harry die Muggelwelt nicht unbedingt mit Geborgenheit verbindet, sondern eher mit Ligusterweg, Besenschrank, Dudleys alten Sachen und dem Gefühl, falsch zu sein, noch bevor er überhaupt wusste, warum. Trotzdem verachtet Harry Muggel nicht. Er hält sie nicht für weniger wert und würde vermutlich schon aus Prinzip ziemlich bissig reagieren, wenn jemand so tut, als wären sie eine minderwertige Spezies.
Er selbst steht nur irgendwo ziemlich ungünstig dazwischen: zu magisch für die Dursleys, zu muggelnah für manche Zauberer, und meistens einfach nur froh, wenn niemand daraus wieder irgendeine große Sache macht.

Dem Ministerium gegenüber ist Harry inzwischen ausgesprochen misstrauisch. Das liegt nicht daran, dass er grundsätzlich jede Form von Ordnung ablehnt oder sich für besonders rebellisch hält, auch wenn manche Lehrer das vermutlich anders sehen würden.
Aber das Ministerium hat in seinen Augen gerade ziemlich deutlich bewiesen, dass es lieber die Augen schließt, als eine unbequeme Wahrheit auszusprechen.
Voldemort ist zurück. Harry war dabei. Cedric ist tot. Und statt das ernst zu nehmen, wird lieber so getan, als sei Harry verwirrt, geltungssüchtig oder schlicht ein Problem, das man irgendwie kleinhalten muss. Besonders viel Vertrauen bleibt da nicht übrig.
Einzelne Menschen im Ministerium, wie Arthur Weasley, nimmt Harry davon durchaus aus, aber als Institution hat das Ministerium bei ihm gerade ungefähr so viel Kredit wie ein kaputter Besen im freien Fall.

Auch gegenüber gesellschaftlichen Randgruppen ist Harry meistens weniger voreingenommen, als es in der magischen Welt üblich wäre. Das liegt allerdings nicht daran, dass er sich besonders belesen mit allen politischen Fragen beschäftigt hätte.
Harry ist fünfzehn. Er arbeitet sich nicht abends freiwillig durch Fachliteratur über magische Wesenrechte. Aber er kennt Remus Lupin, und Remus war für ihn nicht „der Werwolf“, sondern einer der besten Lehrer, die er je hatte, ein Freund seines Vaters und jemand, der ihm wirklich geholfen hat.
Wenn Harry also einen Werwolf trifft, wird er sicher vorsichtig sein, aber nicht automatisch verächtlich. Dafür weiß er zu gut, wie es ist, wenn andere Menschen aus einem einzigen Merkmal direkt eine ganze Person bauen.

Bei Hauselfen ist es ähnlich persönlich, aber noch nicht vollkommen politisch durchdacht.
Harry mag Dobby, und er würde Dobby ganz sicher nicht wie Besitz behandeln wollen. Er hat auch erlebt, dass Hauselfen eigene Wünsche, Ängste und Entscheidungen haben können, selbst wenn die magische Gesellschaft das gerne übersieht.
Gleichzeitig ist Harry in dieser Frage nicht so konsequent oder kämpferisch wie Hermine. Er findet vieles daran falsch, merkt aber oft erst dann richtig auf, wenn ein konkreter Hauself vor ihm steht und leidet. Dann allerdings ist seine Haltung ziemlich eindeutig: Wer jemanden schlecht behandelt, nur weil er kleiner, abhängiger oder gesellschaftlich weniger geschützt ist, kann von Harry nicht besonders viel Verständnis erwarten. Ganz im Grundsatz ist er allerdings auch der Ansicht, dass Hauselfen, siehe Dobby, schon sehr gut selbst entscheiden können, was sie wollen und man Hilfe nicht einfach aufdiktiert, nur weil man eine eigene Meinung hat.

Grundsätzlich steht Harry zu seiner Umwelt also selten besonders theoretisch, sondern sehr instinktiv.
Er reagiert auf Ungerechtigkeit, auf Feigheit, auf Überheblichkeit und auf Menschen, die andere kleinmachen, weil sie es können. Manchmal ist das naiv, manchmal unüberlegt und manchmal auch ziemlich anstrengend, weil Harry nicht immer sauber zwischen kluger Vorsicht und blindem Drauflosrennen unterscheidet. Aber am Ende ist seine Haltung recht simpel: Herkunft macht niemanden besser, Macht macht niemanden automatisch glaubwürdiger, und nur weil etwas gesellschaftlich anerkannt ist, heißt das noch lange nicht, dass Harry es deshalb still hinnimmt. Ach ja… und wer brüllt, hat Unrecht!


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Harry Potter wissen kann, dass...

  • ... Harry Potter der Junge ist, der den Todesfluch überlebt hat.
  • ... er die Narbe auf der Stirn von Voldemorts Angriff auf seine Familie zurückbehalten hat.
  • ... seine Eltern James und Lily Potter in der Nacht des 31. Oktober 1981 von Voldemort ermordet wurden.
  • ... er bei muggelstämmigen Verwandten aufgewachsen ist und vor Hogwarts kaum etwas über die magische Welt wusste.
  • ... Harry seit seinem ersten Schuljahr in Gryffindor ist.
  • ... er eng mit Ron Weasley und Hermine Granger befreundet ist und die drei ziemlich häufig gemeinsam irgendwo hineingeraten, wo sie vermutlich nicht sein sollten.
  • ... er Sucher der Gryffindor-Quidditchmannschaft ist und schon in seinem ersten Schuljahr aufgenommen wurde, obwohl das eigentlich ziemlich ungewöhnlich war.
  • ... er ein Talent fürs Fliegen hat und auf dem Besen meistens deutlich sicherer wirkt als in vielen Gesprächen.
  • ... Harry und Draco Malfoy sich absolut nicht ausstehen können. Das ist weniger ein Geheimnis als eine regelmäßig öffentlich aufgeführte Schulflur-Tradition.
  • ... Harry Parsel sprechen kann, was seit den Ereignissen um die Kammer des Schreckens vermutlich mehr Leute wissen, als ihm lieb ist.
  • ... er im zweiten Schuljahr irgendwie in die Sache mit der Kammer des Schreckens verwickelt war. Was genau passiert ist, wissen die meisten allerdings eher aus Gerüchten als aus echten Fakten.
  • ... er im vierten Schuljahr als zweiter Champion von Hogwarts am Trimagischen Turnier teilnehmen musste, obwohl er eigentlich zu jung dafür war.
  • ... Cedric Diggory nach der dritten Aufgabe des Trimagischen Turniers gestorben ist und Harry dabei war.
  • ... Harry behauptet, Voldemort sei zurück. Ob man ihm das glaubt, ist allerdings eine ganz andere Frage.
  • ... der Tagesprophet gerade nicht besonders freundlich über ihn berichtet und ihn wahlweise als verwirrt, geltungssüchtig oder schwierig darstellt.
  • ... Harry nicht besonders gut darauf reagiert, wenn man ihn auf seine Narbe, seinen Ruhm oder die Geschichten über ihn reduziert.
  • ... er ziemlich stur sein kann, vor allem wenn er glaubt, im Recht zu sein.
  • ... er sich gerne in Schwierigkeiten bringt, besonders wenn Freunde, Schwächere oder irgendein sehr offensichtliches Unrecht im Spiel sind.
  • ... er nicht unbedingt der beste Schüler seines Jahrgangs ist, aber in Verteidigung gegen die Dunklen Künste auffällig stark ist.
  • ... Harry oft mehr weiß, als er sagt, und deutlich weniger sagt, als viele gerne aus ihm herausbekommen würden.

...Freunde und Familienmitglieder über Harry Potter wissen, dass...

  • ... Harry bei den Dursleys nicht einfach nur „außerhalb der magischen Welt“ aufgewachsen ist, sondern sich dort nie wirklich willkommen gefühlt hat.
  • ... er es überhaupt nicht gut kann, offen zu sagen, wenn ihn etwas verletzt, überfordert oder verunsichert.
  • ... Harry oft versucht, Probleme allein zu lösen, nicht weil er seine Freunde nicht schätzt, sondern weil er ziemlich fest davon ausgeht, niemandem zur Last fallen zu dürfen.
  • ... er Fürsorge manchmal fast unangenehmer findet als Streit, weil er damit schlicht weniger Übung hat.
  • ... er deutlich mehr Angst hat, Menschen zu verlieren, als er jemals freiwillig zugeben würde.
  • ... Sirius Black nicht der gefährliche Fremde ist, für den ihn die Öffentlichkeit hält, sondern Harrys Pate und einer der wenigen Menschen, bei denen Harry wirklich das Gefühl hat, noch so etwas wie Familie zu besitzen.
  • ... Harry die Sommerferien bei den Dursleys nicht einfach nur langweilig oder nervig findet, sondern sie ihn jedes Mal wieder ziemlich hart aus allem herausreißen, was sich in Hogwarts halbwegs nach Zuhause anfühlt.
  • ... er nicht besonders gut schläft, wenn ihn etwas beschäftigt, und dass er schlechte Träume meistens lieber wegschiebt, als darüber zu reden.
  • ... die Ereignisse auf dem Friedhof und Cedrics Tod ihn sehr viel stärker beschäftigen, als er nach außen zeigen möchte.
  • ... Harry Schuldgefühle nicht gut loswird, selbst wenn er rational vielleicht weiß, dass nicht alles seine Schuld gewesen sein kann.
  • ... sein Humor oft dann am trockensten wird, wenn ihm eigentlich nicht mehr besonders nach Lachen zumute ist.
  • ... er in Verteidigung gegen die Dunklen Künste nicht nur gut ist, weil er Talent hat, sondern weil vieles davon für ihn leider deutlich weniger theoretisch ist als für andere Schüler.
  • ... Harry Lob meistens ziemlich unbeholfen annimmt und mit echter Anerkennung manchmal fast weniger anfangen kann als mit Kritik.
  • ... er schnell wütend wird, wenn man seine Freunde angreift, aber noch schneller, wenn jemand so tut, als seien ihre Herkunft, ihr Geld oder ihr Blutstatus irgendein Maßstab für ihren Wert.
  • ... er manchmal neidisch auf ganz normale Familienmomente ist, auch wenn er sich dafür vermutlich sofort selbst schämen würde.
  • ... Harry nicht annähernd so selbstsicher ist, wie viele Leute glauben.

...es außderdem über Harry Potter noch zu wissen gibt, dass...

    Todesser und Voldemorts engere Anhänger wissen, dass...

    • ... Harry nicht nur irgendein Schüler ist, sondern für Voldemort persönlich eine offene Rechnung darstellt.
    • ... Voldemort Harry in der Nacht von Godric’s Hollow nicht töten konnte, obwohl der Todesfluch eigentlich keine Überlebenden zurücklässt.
    • ... Harry im Juni 1995 auf dem Friedhof in Little Hangleton anwesend war, als Voldemort zurückkehrte.
    • ... Cedric Diggory dort starb und Harry als Einziger lebend nach Hogwarts zurückkam.
    • ... Harry Voldemort auf dem Friedhof nicht besiegt hat, aber entkommen konnte. Was vermutlich schon ärgerlich genug ist, wenn man bedenkt, dass Harry dabei gefesselt, verletzt und ziemlich eindeutig nicht in der besseren Ausgangslage war.
    • ... Harrys Zauberstab und Voldemorts Zauberstab Kerne vom selben Phönix besitzen. Ob jeder Todesser die genaue Bedeutung dahinter versteht, ist eine andere Frage, aber die Verbindung ist spätestens nach dem Friedhof nicht mehr völlig bedeutungslos.

    Das Ministerium beziehungsweise Personen mit entsprechender Akteneinsicht wissen, dass...

    • ... Harry wegen des Patronuszaubers in Little Whinging im Sommer 1995 vor dem Zaubergamot stand.
    • ... er vom Vorwurf unbefugter Magieanwendung als Minderjähriger freigesprochen wurde.
    • ... seine offizielle Wohnadresse bei den Dursleys liegt, also außerhalb der magischen Gemeinschaft.
    • ... Harry aktuell als schwieriger Fall gilt, nicht zuletzt, weil seine Aussagen über Voldemorts Rückkehr politisch äußerst unbequem sind.
    • ... man ihm öffentlich nicht unbedingt glauben will, ihn aber auch nicht einfach ignorieren kann. Dafür hängt an seinem Namen leider viel zu viel Geschichte.

    Der Orden des Phönix und Dumbledores engstes Umfeld wissen, dass...

    • ... Harrys Sicherheit nicht nur wegen seines Namens wichtig ist, sondern weil Voldemort weiterhin ein sehr persönliches Interesse an ihm hat.
    • ... der Schutz bei den Dursleys nicht zufällig gewählt wurde, auch wenn Harry selbst diesen Ort ganz sicher nicht als besonders schützenswert beschreiben würde.
    • ... Sirius Black unschuldig ist und als Harrys Pate eine deutlich andere Rolle spielt, als die Öffentlichkeit glaubt.
    • ... Harry nicht nur bewacht, sondern dabei auch möglichst aus vielen Dingen herausgehalten wird. Ob das klug ist, sei mal dahingestellt. Angenehm findet Harry es jedenfalls nicht.

    Außerdem gibt es zu wissen, dass...

    • ... Harry selbst viele Zusammenhänge rund um seine Verbindung zu Voldemort nicht versteht und deshalb auch nicht sauber erklären könnte, selbst wenn er wollte.
    • ... er es absolut nicht leiden kann, wenn andere über ihn sprechen, als wäre er ein Symbol, eine Waffe, ein Problem oder eine Schlagzeile.
    • ... sein Ruf je nach Gesprächspartner komplett unterschiedlich ausfallen kann: Held, Lügner, Opfer, Unruhestifter, Gefahr oder einfach ein Junge, der ständig in Dinge gerät, die viel zu groß für ihn sind.
    • ... Harry vermutlich sehr gerne weniger geheimnisvoll wäre, wenn andere Menschen nicht dauernd Geheimnisse aus seinem Leben machen würden.



Wirkung und Verhalten von Harry Potter

gegenüber der Familie
Harrys Familienbild ist ein bisschen kompliziert, was vermutlich noch nett ausgedrückt ist. Rein biologisch gehören die Dursleys natürlich zu seiner Familie, aber Harry selbst würde sie wohl kaum so bezeichnen, wenn er ehrlich antworten dürfte. Bei ihnen hat er gelernt, möglichst wenig aufzufallen, Dinge mit sich selbst auszumachen und nicht zu viel zu erwarten, weil Erwartungen in diesem Haus meistens nur dazu geführt haben, dass man am Ende noch blöder dastand als vorher. Im Kreis der Dursleys ist Harry deshalb selten wirklich offen. Er hält Abstand, gibt Widerworte, wenn er es irgendwann nicht mehr aushält, und hat sich über die Jahre eine ziemlich trockene Art angewöhnt, mit ihrer Ablehnung umzugehen. Gesund ist das nicht unbedingt, aber immerhin praktisch. Was Harry als Familie versteht, hat also deutlich weniger mit Nachnamen zu tun als mit Loyalität. Ron und Hermine gehören für ihn längst enger dazu als die meisten Menschen, mit denen er tatsächlich verwandt ist, und die Weasleys sind wohl das Nächste, was er an einem richtigen Zuhause kennengelernt hat. Trotzdem macht ihn gerade das manchmal unsicher. Harry ist nicht unbedingt gut darin, Fürsorge einfach anzunehmen, ohne sich dabei ein bisschen fehl am Platz zu fühlen. Er ist dankbar, sehr sogar, aber er weiß oft nicht, wohin mit diesem Gefühl, und versteckt es dann lieber hinter knappen Antworten, schlechtem Timing oder dem Versuch, bloß niemandem zur Last zu fallen. Innerhalb seiner selbstgewählten Familie ist Harry loyal bis zur kompletten Selbstgefährdung. Wenn er jemanden als „seinen Menschen“ betrachtet, dann gibt er diese Person nicht leicht auf, selbst wenn er dabei stur, unvernünftig oder ziemlich anstrengend werden kann. Sirius nimmt dabei noch einmal eine besondere Rolle ein, weil er nicht nur Harrys Pate ist, sondern auch eine Art Versprechen darauf, dass es vielleicht doch noch Familie geben kann, die wirklich zu ihm gehört. Gleichzeitig macht genau das Harry verletzlich. Er hängt stark an den wenigen Menschen, die ihm dieses Gefühl geben, und gerade weil er Verlust viel zu gut kennt, reagiert er im engen Familienkreis manchmal heftiger, schroffer oder verschlossener, als er eigentlich will.

gegenüber Freunden
Harry ist unter Freunden deutlich lockerer als im Umgang mit Menschen, denen er erst einmal misstraut. Er kann trocken sein, frech, manchmal ziemlich schlagfertig und hat durchaus Humor, auch wenn der nicht immer besonders charmant verpackt ist. Gerade bei Ron und Hermine merkt man, dass Harry nicht ständig erklären muss, was in ihm los ist, und genau das macht für ihn einen großen Unterschied. Er ist niemand, der sich gerne breit über seine Gefühle auslässt, aber wenn er sich bei jemandem sicher fühlt, lässt er Nähe durchaus zu. Nur eben eher über gemeinsame Zeit, kleine Gesten, Loyalität und dieses wortlose „Ich bin da“, statt über große Aussprachen. Freundschaften schließt Harry nicht unbedingt schnell. Das hat allerdings wirklich nichts mit grundsätzlicher Ablehnung gegenüber anderen Menschen zu tun. Eher sehr viel mit seinen persönlichen Erfahrungen und erlernten Ansichten. Er braucht also einen Moment, bis er jemandem wirklich vertraut. Gleichzeitig kann es bei ihm erstaunlich schnell gehen, wenn jemand sich in einem wichtigen Moment richtig verhält. Ron war im Zug nicht nur irgendein Junge mit Süßigkeiten, sondern der erste Mensch in Harrys Alter, der ihn einfach normal behandelt hat. Hermine hingegen hat einen Platz in seinem Herzen gewonnen, weil sie im passenden Moment für sie in die Bresche gesprungen ist, ohne dass die Nummer am Ende nochmal aufgerechnet wurde. Dasselbe gilt für Lea, die schon aufgrund es Umstandes einen Vertrauensvorschuss hat, weil sie mit Hermine befreundet ist. Und manchmal schon aufgrund ihrer Unangepasstheit bei den meisten Leuten genauso schlecht ankommt wie Harry selbst. Genau wie Ron und Hermine bewertet die immer etwas frostig wirkende Ravenclaw ihn außerdem nicht nach der Narbe auf seiner Stirn. Damit kann man bei Harry ohnehin immer punkten. Hat Harry jemanden aber einmal als Freund angenommen, dann hängt er mit einer Sturheit daran, die nicht immer gesund ist. Er ist loyal, beschützend und bereit, sich für seine Freunde in Schwierigkeiten zu bringen, manchmal auch dann, wenn niemand ihn darum gebeten hat. Gleichzeitig kann er aufbrausend werden, sich zurückziehen oder Dinge allein lösen wollen, weil er andere nicht belasten möchte oder weil er glaubt, ohnehin selbst damit klarkommen zu müssen. Unter Freunden ist Harry also nicht unkompliziert, aber verlässlich. Vielleicht nicht immer gut darin, zu sagen, was er braucht, aber ziemlich gut darin, da zu sein, wenn es darauf ankommt. Und gelegentlich ruht er sich vielleicht auch ein klein wenig auf seinen Freundschaften aus, zum Beispiel wenn es darum geht, das Hermine mal wieder seine Hausaufgaben für ihn kontrolliert oder ihn abschreiben lässt.

gegenüber Bekannten
Harry ist auf den ersten Blick vermutlich weniger beeindruckend, als manche Leute erwarten würden. Wer den berühmten Harry Potter sucht, bekommt am Ende meistens einen eher schmalen Teenager mit verwuschelten Haaren, Brille, Schuluniform und der sehr deutlichen Ausstrahlung, gerade eigentlich lieber woanders zu sein. Er drängt sich nicht in den Mittelpunkt, prahlt nicht mit seinem Namen und wirkt bei neuen Bekanntschaften oft eher zurückhaltend, manchmal sogar ein bisschen misstrauisch. Nicht unbedingt unhöflich, aber auch nicht übermäßig bemüht, jedem sofort zu gefallen. Lose Bekannten gegenüber ist Harry meistens recht direkt. Er kann freundlich sein, wenn man ihm normal begegnet, und er hat durchaus Humor, nur kommt der häufig trocken oder etwas schief aus ihm heraus. Was er allerdings schlecht erträgt, sind neugierige Blicke auf seine Narbe, Getuschel hinter vorgehaltener Hand oder Leute, die schon eine fertige Meinung über ihn haben, bevor er überhaupt den Mund aufgemacht hat. Dann wird er schnell knapper, defensiver oder auch mal ziemlich bissig. Harry ist nicht besonders gut darin, ruhig und diplomatisch zu bleiben, wenn er das Gefühl hat, jemand behandelt ihn wie eine Geschichte statt wie einen Menschen. Hat man nur lose mit ihm zu tun, kann er deshalb widersprüchlich wirken. Einerseits hilfsbereit, mutig und ziemlich verlässlich, wenn wirklich etwas passiert. Andererseits stur, impulsiv und nicht immer leicht einzuschätzen. Er ist keiner, der sofort jedem sein Innerstes hinlegt, und manchmal verwechselt man seine Vorsicht vermutlich mit Arroganz. Dabei steckt dahinter weniger Überheblichkeit als der ziemlich feste Wunsch, wenigstens irgendwo nicht dauernd Harry Potter sein zu müssen. Gerade bei Lehrern, man nehme als Beispiel Professor Snape, kommt dann noch hinzu, dass man ihn mit seinem Vater vergleicht. Für Harry schon grundsätzlich ein rotes Tuch. Das kann negativ sein, wie bei Snape, aber auch durchaus positiv. Trotzdem ist Harry ziemlich gut darin klar zu machen, dass er nicht sein Vater ist. Ein Wissensstand, von dem er hofft, das auch Sirius ihn irgendwann einmal innehaben wird.

gegenüber Feinden
Harry ist niemand, der jedem kleinen Ärger gleich das große Wort „Hass“ hinterherwirft. Genervt ist er schnell, wütend ebenfalls, und wenn man ihn lange genug reizt, kann aus einem scharfen Kommentar durchaus auch ein gezückter Zauberstab werden. Trotzdem braucht es mehr als eine bloße Meinungsverschiedenheit, um es sich wirklich mit ihm zu verderben. Wer seine Freunde angreift, Schwächere schlecht behandelt, mit Blutstatus oder Herkunft um sich wirft oder Dinge schönredet, die Harry für feige und grausam hält, landet bei ihm allerdings ziemlich zuverlässig auf der falschen Seite. Draco Malfoy ist dabei vermutlich das beste Beispiel für eine Feindschaft, die nicht aus einem einzelnen Streit entstanden ist, sondern sich über Jahre festgefressen hat. Vom ersten Treffen an war da diese Mischung aus Arroganz, Spott und dem sehr unangenehmen Talent, genau dort hineinzustechen, wo es weh tut. Harry kann Draco nicht leiden, weil Draco selten einfach nur nervt. Er macht sich über Ron lustig, beleidigt Hermine, spielt mit Namen, Herkunft und Status, als wären das Waffen, und trifft damit ziemlich genau alles, wogegen Harry instinktiv die Zähne zeigt. Dass Draco dabei meistens so tut, als sei das Ganze nur ein Spiel, macht es nicht unbedingt besser. Mittlerweile ist die Situation zudem denkbar festgefahren: Harry hat gar keine Lust mehr darauf, sich mit Draco auszusprechen und geht ohnehin nicht davon aus, dass das überhaupt funktionieren kann. Also schießt er lieber genauso gegen ihn und sieht hinter allem Dracos Schuld, wie das umgekehrt der Fall ist. Damit ist auch schon alles erklärt eigentlich, aber dieses Muster scheint Harry von seinem Vater übernommen zu haben. Auch, wenn er das womöglich nicht hören möchte. Wenn Harry jemanden als Feind betrachtet, wird er schnell stur. Dann hört er schlechter zu, erwartet ohnehin das Schlimmste und kann sich nur schwer vorstellen, dass hinter einer Handlung noch etwas anderes stecken könnte als Bosheit oder Feigheit. Er provoziert zurück, wird sarkastisch, verliert die Geduld und handelt nicht immer klug, wenn sein Gerechtigkeitssinn erst einmal lauter ist als sein Verstand. Man muss also durchaus damit rechnen, dass aus einem „Ich hasse dich“ bei Harry nicht nur eine hübsche Floskel wird. Nicht, weil er besonders kaltblütig wäre, sondern weil er im Zweifel schneller handelt, als er überlegt. In der Regel wird das zwar im Zweifel nicht schlimmer als ein Expelliarmus, denn Harry hat keinen Spaß daran, andere ernsthaft zu verletzen, und greift instinktiv eher zu Entwaffnung als zu echter Gewalt. Aber wie das nun mal ist: Der Mund ist oft schneller auf, als der Verstand schaltet.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
Harry ist in Liebesdingen vermutlich sehr viel weniger souverän, als sein Ruf vermuten lassen könnte. Wer erwartet, dass „der Junge, der überlebte“ auch in romantischen Dingen besonders mutig, charmant oder abgeklärt ist, wird ziemlich schnell enttäuscht. Harry ist fünfzehn, emotional nicht unbedingt hervorragend sortiert und hat in seinem Leben nicht gerade gelernt, offen und entspannt mit Zuneigung umzugehen. Entsprechend verhält er sich in diesen Momenten eher tölpelhaft. Meistens merkt man es eher daran, dass er unbeholfener wird, zu viel oder zu wenig sagt und sich im Nachhinein vermutlich selbst dafür verurteilt. One-Night-Stands oder lockere Geschichten sind für Harry kein wirkliches Thema. Nicht, weil er sich darüber schon besonders erwachsene Grundsätze zurechtgelegt hätte, weit gefehlt. Das Thema ist für ihn einfach noch gar nicht so krass relevant. Wenn er sich verliebt, dann hängt da bei ihm ziemlich schnell mehr dran als ein bisschen Schwärmerei. Er idealisiert vielleicht schneller, als gut für ihn ist, wird unsicher, eifersüchtig oder viel zu still, und gerade wenn ihm jemand wirklich wichtig wird, fällt es ihm schwer, entspannt zu bleiben. Noch dazu ist er, man glaubt es kaum, unglaublich schüchtern. In einer festen Beziehung wäre Harry vermutlich loyal, beschützend und sehr bemüht, auch wenn er nicht immer wüsste, wie man das eigentlich richtig macht. Große romantische Reden sollte man von ihm eher nicht erwarten. Dennoch wäre er präsent und halbwegs aufmerksam. Zumindest würde er es versuchen. Vor allem in Sachen Interesse würde er vermutlich gut punkten, weil er glaubt, dass gemeinsame Interessen erstmal die perfekte Grundlage für eine Beziehung an sich sind. Gleichzeitig bringt er natürlich auch seine schwierigeren Seiten mit: Rückzug, wenn ihn etwas überfordert, schlechte Kommunikation, gelegentliche (häufige!) Sturheit und diesen ziemlich ungünstigen Reflex, Probleme lieber allein lösen zu wollen. Einfach wäre eine Beziehung mit Harry also nicht unbedingt. Aber oberflächlich wäre sie ganz sicher auch nicht.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 31.07.1980: Geburt von Harry James Potter als Sohn von James und Lily Potter, geb. Evans.
  • 31.10.1981: Voldemort greift die Potters in Godric’s Hollow an. James und Lily Potter sterben, Harry überlebt den Todesfluch und wird in der magischen Welt als „der Junge, der überlebte“ bekannt. Eine ziemlich große Sache für jemanden, der sich daran nicht einmal erinnern kann.
  • 01.11.1981: Harry wird bei seinen muggelstämmigen Verwandten, den Dursleys, in Little Whinging abgegeben und wächst dort außerhalb der magischen Welt auf. Seine Kindheit ist alles andere als glücklich und er ist immer wieder der Willkür und den Misshandlungen seiner Zieheltern und seines Cousins ausgesetzt.
  • 31.07.1991: Harry erfährt durch Rubeus Hagrid von seiner Herkunft als Zauberer und besucht zum ersten Mal die Winkelgasse. Dort kauft er unter anderem seinen Zauberstab bei Ollivander.
  • 01.09.1991: Einschulung in Hogwarts. Harry wird nach Gryffindor eingeteilt.
  • 12.09.1991: Erste Flugstunde. Harry fällt dabei nicht gerade durch vorbildliches Regelverhalten auf, dafür aber durch ziemlich offensichtliches Talent auf dem Besen.
  • 19.09.1991: Harry erhält einen Nimbus 2000 und wird Sucher der Quidditchmannschaft von Gryffindor. Damit ist er der jüngste Hausspieler seit etwa einem Jahrhundert.
  • 04.06.1992: Abschluss des ersten Schuljahres. Harry erhält gemeinsam mit Ron Weasley, Hermine Granger und Neville Longbottom entscheidende Zusatzpunkte für Gryffindor, wodurch Gryffindor den Hauspokal gewinnt.
  • 01.09.1992: Beginn des zweiten Schuljahres in Hogwarts.
  • 29.05.1993: Harry findet die Kammer des Schreckens, tötet den Basilisken und rettet Ginny Weasley. Offiziell wird ihm dafür eine besondere Auszeichnung für Verdienste um die Schule verliehen. Inoffiziell hängt an der ganzen Sache deutlich mehr, als Harry gerne erklären möchte. Er befreit außerdem den Hauselfen der Malfoys, indem er Lucius Malfoy überlistet - etwas, was der Zauberer ihm immer noch nachträgt.
  • 01.09.1993: Beginn des dritten Schuljahres in Hogwarts. Die Schule steht unter besonderer Beobachtung, da Sirius Black aus Askaban ausgebrochen ist und als Gefahr für Harry gilt.
  • 06.06.1994: Ereignisse rund um Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew. Öffentlich bleibt Sirius Black weiterhin ein entflohener Sträfling; Harry weiß allerdings inzwischen, dass die offizielle Geschichte nicht stimmt. Harry versucht in der eskalierenden Situation in der heulenden Hütte Remus und Sirius dazu zu bringen, Wurmschwanz auszuliefern, um Sirius freisprechen zu lassen. Die Situation geht allerdings gänzlich anders aus, weil Severus Snape die Nummer sprengt. Das ausgerechnet Lea dem Professor den entscheidenden Hinweis auf Sirius Unschuld gegeben hat, weiß er zu dem Zeitpunkt nicht. In seiner Welt war Severus dort, um sich an seinen ehemaligen Mobbern zu rächen.
  • 30.06.1994: Abschluss des dritten Schuljahres. Gryffindor gewinnt den Quidditchpokal, was Harry vermutlich deutlich lieber als offiziellen Karrierepunkt stehen lassen würde als den Rest dieses Schuljahres.
  • 01.09.1994: Beginn des vierten Schuljahres in Hogwarts. Aufgrund des Trimagischen Turniers findet in diesem Schuljahr kein regulärer Quidditchbetrieb statt.
  • 31.10.1994: Harrys Name wird vom Feuerkelch ausgewählt, obwohl er mit vierzehn Jahren eigentlich zu jung für die Teilnahme am Trimagischen Turnier ist. Er wird damit neben Cedric Diggory zweiter Champion von Hogwarts, was seine Beliebtheit nicht unbedingt verbessert. In dieser Zeit freundet er sich näher mit Hermines bester Freundin Lea an.
  • 24.11.1994: Erste Aufgabe des Trimagischen Turniers. Harry tritt gegen einen Ungarischen Hornschwanz an und kann das goldene Ei erlangen.
  • 25.12.1994: Weihnachtsball im Rahmen des Trimagischen Turniers. Gesellschaftlich relevant, emotional eher eine mittelgroße Katastrophe mit Festumhang.
  • 24.02.1995: Zweite Aufgabe des Trimagischen Turniers im See von Hogwarts. Harry rettet nicht nur Ron Weasley, sondern auch Gabrielle Delacour, obwohl das für die Aufgabe eigentlich nicht nötig gewesen wäre.
  • 24.06.1995: Dritte Aufgabe des Trimagischen Turniers. Harry und Cedric Diggory erreichen gemeinsam den Pokal, der sich als Portschlüssel entpuppt. Cedric wird getötet, Voldemort kehrt zurück und Harry entkommt. Offiziell wird diese Darstellung vom Ministerium nicht anerkannt.
  • 02.08.1995: Dementorenangriff in Little Whinging. Harry setzt in Gegenwart seines Cousins Dudley einen Patronus ein und wird wegen Zauberei Minderjähriger zunächst vom Schulbesuch ausgeschlossen.
  • 12.08.1995: Anhörung vor dem Zaubergamot. Harry wird von allen Vorwürfen freigesprochen und darf nach Hogwarts zurückkehren.
  • 01.09.1995: Beginn des fünften Schuljahres in Hogwarts. Harry belegt die üblichen ZAG-Fächer, hat seine Prüfungen allerdings noch vor sich.
  • Oktober 1995: Harry befindet sich im fünften Schuljahr in Gryffindor. Seine ZAGs stehen noch aus, sein Ruf ist durch die Berichte des Tagespropheten stark angegriffen, und die Frage, ob man ihm bezüglich Voldemorts Rückkehr glaubt oder nicht, ist inzwischen fast schon ein eigener gesellschaftlicher Trennzaun.

Spielererwartung

Eine vollkommen ausgefeilte Zukunftsplanung hat Harry vermutlich nicht. Was auch ein bisschen schwierig ist, wenn man fünfzehn ist, gerade seine ZAGs vor sich hat und nebenbei offenbar noch irgendwie beweisen soll, dass Voldemort zurück ist, obwohl das Ministerium sehr engagiert das Gegenteil behauptet. Hauptsächlich interessiert mich ein dichtes Gameplay mit den vielen Relations, die ich ja jetzt schon im Discord sammeln konnte. Ich strebe außerdem einen kleinen Miniplot im Grimmauldplatz an, denn Harry wird sich anders als im Buch nicht so leicht aus allem raushalten lassen wollen. Das nervt ihn eh total. Ansonsten bin ich ganz Freund von: Lass mal das IP entscheiden, aber auch grundsätzlich Planungen und Ideen nicht abgeneigt, egal wie abwegig sie auch sein mögen!

Freitext

Der Tagesprophet lag zwischen Kürbissaftbechern, Toastkrümeln und einem halb vollen Teller mit Rührei, den Ron eben noch halbherzig gegen Hedwig verteidigt hatte. Sie lag dort, als hätte man sie einfach nur abgelegt, aber in Wahrheit hatte Harry sie ein wenig angewidert fallen lassen. Ein bisschen Pergament, Druckerschwärze und ein paar sauber gesetzte Spalten. Die konnten nicht so schlimm sein. Eigentlich war das nämlich nichts, was einem fünfzehnjährigen Schüler noch vor der ersten Unterrichtsstunde den Appetit hätte verderben sollen.

ERNEUTE UNRUHE UM HARRY POTTER
von unserer politischen Redaktion
Auch Wochen nach den tragischen Ereignissen des vergangenen Schuljahres reißen die Diskussionen um Harry Potter nicht ab. Der fünfzehnjährige Schüler, der in der Vergangenheit wiederholt durch ungewöhnliche Vorfälle im Umfeld von Hogwarts aufgefallen ist, hält weiterhin an der Behauptung fest, Du-weißt-schon-wer sei zurückgekehrt.
Das Ministerium für Zauberei sieht hierfür nach wie vor keine belastbaren Beweise. Mehrere Quellen aus dem Umfeld der Schule äußerten unterdessen Sorge um Potters seelischen Zustand, der nach dem Tod des Hogwarts-Champions Cedric Diggory verständlicherweise belastet sein dürfte. Kritiker werfen Schulleiter Albus Dumbledore vor, den Jungen für seine eigenen politischen Zwecke zu instrumentalisieren, anstatt ihm die Ruhe zukommen zu lassen, die ein Schüler in seiner Lage dringend benötige.

Harry hatte den Absatz zweimal gelesen. Er hatte ihn zwar schon beim ersten Mal verstanden, aber trotzdem hatte ein sehr naiver und vermutlich ein bisschen dummer Teil von ihm gehofft, dass sich die Worte beim zweiten Hinsehen in etwas anderes verwandelten. Taten sie nicht. Sie blieben genau da, schwarz auf hellgrauem Papier. Ordentlich und vermeintlich höflich und so widerlich vernünftig formuliert, dass man fast übersehen konnte, was genau da eigentlich passierte.
Harry Potter hatte längst verstanden, dass man hier einen psychologischen Krieg gegen ihn führte. Wirklich erklärt hatte ihm das niemand und Harry hätte vermutlich ein anderes Wort benutzt. Aber unterm Strich war es eben genau das. Man versuchte ihn lächerlich zu machen und benutzte ihn gefühlt aktiv als Waffe gegen Dumbledore.
Seelischer Zustand. Verständlicherweise belastet. Keine belastbaren Beweise.
Harry hätte beinahe darüber gelacht. Nur war ihm nicht besonders lustig zumute. Cedric war tot und Voldemort war zurück. Harry hatte auf diesem verdammten Friedhof gestanden, gefesselt, verletzt und mit dem Geschmack von Blut im Mund. Voldemorts Stimme in den Ohren. Aber sicher.
Vielleicht brauchte er einfach nur ein bisschen Ruhe! Er sollte sich hinlegen, einen Tee trinken. Vielleicht mal in die Sonne gehen! Ein Spaziergang half sicher Wunder. Die endeten dann in einem Angriff von Dementoren, der einem auch nicht geglaubt wurde! Pff… vor allem sollte er vermutlich damit aufhören, die Erwachsenen um sich herum mit unangenehmen Wahrheiten zu belästigen.

Harry schob die Zeitung von sich weg. Nicht besonders heftig aber auch nicht super vorsichtig. Der Rand knickte gegen Rons Becher, der bedenklich schwankte und etwas von seinem Inhalt über die Zeitung kippte. Ein dunkler Fleck Kürbissaft fraß sich langsam in das Foto neben dem Artikel.
Perfektes Sinnbild. Genau das machten sie immerhin auch mit ihm. Kippten einfach irgendwas über ihm aus und erhofften sich davon, dass es schon ausreichend Schmutz hinterließ, um alles andere unleserlich zu machen. Er konnte nur hoffen, dass das Ministerium damit nicht so erfolgreich war wie er mit dieser Zeitung.
Informationen über Familie Potter
Familienmotto:
Blutstatus:

Halbblut

Kategorie: Muggelnah
Gesinnung: muggelfreundlich
Kurzvorstellung der Familie
Die Familie Potter war lange Zeit eine wohlhabende Reinblutfamilie, deren Mitglieder sogar mitunter im Wizengamot vertreten waren. Ihre muggelfreundliche Einstellung führte schließlich zum Ende ihrer reinblütigen Linie, als James Potter, der Stammhalter der letzten reinblütigen Generation, mit Lily Evans eine Muggelstämmige heiratete. Während die Potters selbst nicht mit dieser Entscheidung haderten, fielen sie spätestens dadurch in den Augen traditioneller Reinblutfamilien in Ungnade. Heute ist Harry Potter der einzige Überlebende seiner Familie, die damit nur noch in ihrer halbblütigen Ausprägung existiert.

Familienstammbaum
  • James Potter, *27.03.1960 - †31.10.1981, Reinblut, Auror
    oo Lily Potter, geb. Evans, *30.01.1960 - †31.10.1981, muggelstämmig, Journalistin
    • Harry Potter, *31.07.1980, halbblütig



erweiterte Verwandtschaft

(Andere Spieler [oder Rowling] haben eine Verwandtschaft zu dieser Familie festgelegt, als sie noch unbespielt war. Wenn du sie lückenlos in deinen Stammbaum integrieren möchtest, darfst du das gern tun - es kann aber auch als "erweiterte Verwandtschaft" stehen bleiben. Bitte halte noch mal Rücksprache mit dem Familienverantwortlichen, ob die Verwandtschaft bestehen bleiben soll)
  • Dorea Potter (1920-1977)
    oo Charlus Potter (1912)

Politische Ämter & Geschäfte

ausführliche Familieninformationen
Während Henry Potter, seinerzeit wichtiges Mitglied im Wizengamot, lange Zeit wohl der prominenteste Vertreter seiner Familie war, ist der Name Potter heutzutage auch über die Grenzen von Großbritannien hinaus bekannt. Die Familie erlangte tragische Berühmtheit, als Voldemort am 31. Oktober 1981 Harrys Eltern ermordete und sich dann beim Versuch, auch den kleinen Jungen zu töten, scheinbar selbst vernichtete. "Der Junge der lebt" ist seither in aller Munde und gerade in den letzten Jahren auch immer öfter Teil der Schlagzeilen im Tagespropheten.

Wohnsitz: Little Whinging, England
Sitz im Gamot: nein
Bekannte Todesser: nein


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Harry Potter - von Harry Potter - Gestern, 00:31

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