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Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Mandy, Feye, Ben und Rica zur Seite.

Der Oktober währt nun schon eine ganze Weile, weswegen wir über den Sommer an einem neuen Zeitsprung (in den November) basteln. Mit im Gepäck werden wieder allerlei Plotmöglichkeiten sein, weswegen es großartig wäre, wenn ihr eure aktuellen Geschichten bis dahin fleißig weiter spielt und dann flüssig in den November starten könnt. Zeit habt ihr dafür nun noch zwei volle Monate - also lasst uns ordentlich in die Tasten hauen!
aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Mandy ist eine Vielposterin wie sie im Buche steht und hat insbesondere eine Hand auf ein paar Schülercharakteren, inklusive Harry, die das Schloß unsicher machen.

Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge und Peter Pettigrew sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
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Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
Tu sais l'amour, tu sais la passion
Schüler und Schülerinnen der französischen Zaubererschule Beauxbatons
reserviert - the villian will always be the villian...
Athena ist in London, um Gringotts mit einem Gemeinen Walisischen Grünling auszustatten und muss dabei sicher nicht nur einmal überlegen, auf welcher Seite sie in Zukunft stehen möchte.
you're all telling stories and lies
Eulen sind unfassbar praktische Briefboten in der magischen Welt. Bedenkenlos kann man ihnen Liebesschwüre, Heuler, oder auch eine bahnbrechende Idee für die nächste große Erfindung anvertrauen. Wie viele Briefe wohl schon in Willows überaus neugierigen Fittichen überantwortet wurden? Und was daraus wurde?

Theodore "Ted" Tonks
"
Nur, weil etwas schon immer so gemacht wurde, heißt das nicht, dass es richtig ist. Meistens heißt es nur, dass bisher keiner was geändert hat.
vollständiger Name: Theodore Tonks
Zivilist
Muggelstämmig
17.03.1952
195 cm
Ted Tonks ist muggelstämmig, ehemaliger Auror und heute deutlich lieber zwischen Pflanzen, Werkzeug und den Gästen eines Muggelpubs unterwegs als an irgendeiner Front. Der offene, humorvolle Hufflepuff schließt schnell Kontakte, verteilt mindestens ebenso schnell Selbstgebackenes und ist ein ausgesprochener Familienmensch. Hinter seiner unkomplizierten Art steckt allerdings ein Mann, den die Anschläge auf seine Familie und die Jahre auf der Flucht vorsichtiger gemacht haben - ohne ihm seinen Optimismus oder seinen ziemlich hartnäckigen Gerechtigkeitssinn zu nehmen.
Avaperson: Morgan, Jeffrey Dean
Buchcharakter: Ja
Gesuch: ja
:
gespielt von Cat
magische Details
Zauberstab
Teds Zauberstab besteht aus Englischer Eiche, misst etwa 12 ¾ Zoll und federt ziemlich gut in der Bewegung. Der Kern ist aus Drachenherzfaser. Laut Ollivander gilt das Holz als besonders passend für Menschen mit Stärke, Treue und Intuition. Dinge, die der elfjährige Ted so gar nicht an sich gesehen hat, aber sie klangen alle ziemlich gut und der Stab hat sich auch ganz prächtig angefühlt.
Von der Optik her ist er eher schlicht. Nicht besonders schlank aber auch nicht besonders dick und von dem schlichten glatt polierten Griff aus ranken sich kaum sichtbar Pflanzen um das Holz nach oben. Eingeschnitzt, natürlich. So dezent, dass man zweimal hinschauen muss, um sie zu erkennen. Schenkt man Teds Vater Glauben, so muss das das erste Zeichen dafür gewesen sein, dass sein Sohn ein unglaublich gutes Händchen für Pflanzen jeglicher Art hat.

Amortentia
Für Ted hat der Trank eine warme und bernsteingoldene Farbe, die je nach Lichteinfall stark an Honig erinnert. Der Geruch dagegen ist ein wenig komplizierter. Zuerst würde er frisch gebackenes Brot wahrnehmen. So, wie es duftet, wenn man es noch warm aufschneidet und mit frischer Butter bestreicht. Es ist genau der Duft, den seine Familie vermutlich schon tausendemale wahrgenommen hat, wenn Ted einmal mehr die Küche mit den besten Backwaren flutet. Außerdem würde Ted ganz definitiv behaupten, dass der Trank ihn geruchlich an Andromeda erinnert, ohne dass er sich auf einen speziellen Duft einigen könnte. Man könnte es auch mit „es riecht nach zu Hause“ definieren, denn das ist dort, wo man den Hut hin hängt. Oder das, was man eben so abnimmt, wenn man ein Haus betritt.
Geschmacklich würde der Trank ihn an warmes Gebäck mit Butter und einer Spur Zimt erinnern. Zwar nichts super ausgefallenes, aber doch sehr besonders, denn für ihn würde der Trank nach den Weihnachtskeksen seiner Großmutter schmecken. Eine gefährliche Sache, denn nach denen war er schon als Kind ausgesprochen süchtig.
Irrwicht
Teds Irrwicht hat die Gestalt seiner Frau. Genauer gesagt eines Abbildes seiner Frau, die ihm erklärt, dass ihr gemeinsamer Weg sinnlos war und sie lieber zu ihrer Familie zurückkehrt. Diese Version von Andromeda ist gemein und kalt und lässt kein gutes Haar an ihm. Sie erniedrigt ihn, grenzt sich emotional stark von ihm ab und versucht, ihm seinen kompletten Selbstwert zu nehmen.
Für Ted ist das nahezu unerträglich und wenn man ihm Glauben schenken darf, fühlt sich für ihn nicht einmal ein Dementor so unfassbar schlimm an wie das, was der Irrwicht ihn glauben machen will.
Besiegen kann er seinen Irrwicht dennoch. Unter einem gekonnten und beherzten Riddikulus und mit viel Glauben an seine Ehe und seine Ehefrau, wird aus der eiskalten Reinblutfanatikerin zunächst eine Andromeda in einem knallpinken Rüschenkleid, die anschließend wie ein Pappaufsteller in sich zusammenklappt und verzweifelt irgendwelche Parolen quietscht, die vor allem Ted nicht ernst nehmen kann.
Dennoch braucht er nach einem solchen Zusammentreffen einen Moment und sucht in der Regel auch sehr bewusst die Nähe seiner Frau, um sich Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit geben zu lassen, auch wenn zumeist er der ruhigere Part in der Beziehung ist.

Besonderheiten

Verteidigungs- und Schutzmagie Ted besitzt keine angeborene magische Besonderheit und würde dies vermutlich auch selbst niemals behaupten. Er hält sich überhaupt nicht für außergewöhnlich begabt. Was ihm allerdings schon während seiner Schulzeit deutlich leichter fiel als das stundenlange Wälzen theoretischer Abhandlungen war die praktische Anwendung von Magie. Wenn er einen Zauber ausprobieren, wiederholen und solange daran herumarbeiten konnte, bis er saß, lernte Ted ausgesprochen schnell. Gerade in Verteidigung gegen die dunklen Künste kam ihm das zugute und spätestens während der Ausbildung zum Auror wurde daraus eine wirkliche Stärke. Besonders liegen ihm dabei übrigens Schutzzauber und auch defensive Zauber. Besonders spektakulär ist das nicht? Mit einem Protego kann doch jeder arbeiten? Nein, das ist gar nicht Teds Sichtweise, denn Verteidigung und Gegenangriff muss gut durchdacht sein. Ein gut gesetzter Zauber funktioniert für ihn ein bisschen wie das Trimmen einer Pflanze: Einfach irgendwo die Schere anzusetzen kann jeder, aber damit am Ende tatsächlich das gewünschte Ergebnis herauskommt, braucht es Fachkunde, Genauigkeit und eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl. In Teds Fall ist ursächlich für die Stärke und Wirksamkeit seiner Zauber vor allem die mittlerweile in ihm herrschende Ruhe. Auch unter Druck ist er nämlich sehr gut dazu in der Lage, sein Wissen abzurufen und es schnell und gezielt anzuwenden. Schutzschilde, Gegenzauber und andere defensive Magie ist entsprechend wirkungsvoll und die Ausübung schon fast ein natürlicher Reflex, den er kaum noch aktiv mitdenken muss. Seit seinem Ausscheiden aus dem Aurorenberuf trainiert er diese Fähigkeit zwar deutlich seltener, verlernt hat er sie allerdings nicht. Ted betrachtet sie inzwischen ohnehin nicht als etwas, worauf man stolz sein müsste. Eher sieht er das als unsichtbaren Werkzeugkasten. Er hofft, diese Dinge möglichst nicht zu brauchen und weiß doch ziemlich genau, wo er steht, wenn doch mal was kaputt geht und er reagieren muss.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Ted ist muggelstämmig und auch nach mittlerweile mehr als dreißig Jahren in der magischen Welt ist die der Muggel für ihn absolut kein merkwürdiger Ort, über den man gelegentlich in Muggelkunde spricht oder der voller Mysterien ist. Es ist die Welt, in der er zumindest elf Jahre lang aufgewachsen ist. Seine Mutter war Lehrerin, sein Vater gehörte der Arbeiterklasse an und war dort, wo er gebraucht wurde. Vieles von dem, was Ted politisch geprägt hat, stammt entsprechend nicht aus der magischen Gesellschaft. Er interessiert sich bis heute für die Politik der Muggel, sympathisiert mit der Labour Party und konnte inbesondere mit Bewegungen wie Rock Against Racism ziemlich viel anfangen.
Früher übrigens deutlich lauter als heute. Ted war mal hervorragend darin, eine politische Diskussion mit großer Begeisterung zu beginnen und sich die Hälfte seiner Argumente erst währenddessen zurechtzulegen. Mit dreiundvierzig hört er inzwischen zumindest meistens bis zum Ende hin zu. Seine grundsätzliche Haltung hat sich dadurch aber keineswegs verändert: Herkunft ist kein Verdienst und schon gar keine brauchbare Grundlage dafür, den Wert eines Menschen festzulegen.
Entsprechend wenig hält Ted von der Reinblutideologie. Dass er ausgerechnet Andromeda Black geheiratet hat, macht diese Diskussion für ihn zusätzlich ziemlich persönlich, immerhin hat er aus nächster Nähe erlebt, was solche Vorstellungen von Familie, Blut und gesellschaftlicher Zugehörigkeit anrichten können. Er hasst deshalb allerdings nicht pauschal jede Reinblutfamilie und würde auch niemanden allein aufgrund seines Nachnamens oder irgendwelcher Gerüchte in eine Schublade stecken.
In seinen Augen wäre das nur dieselbe Denkweise, aber halt mit umgedrehten Vorzeichen.
Beim Ministerium ist seine Haltung ähnlich wenig schwarzweiß geworden. Ted hat selbst jahrelang dort gearbeitet und weiß entsprechend gut genug, dass dort nicht ausschließlich weltfremde Idioten sitzen. Er weiß allerdings genauso gut, wie langsam Institutionen reagieren können, wie viel Politik zwischen einer offensichtlichen Gefahr und einer vernünftigen Entscheidung liegen kann und dass ein offizieller Titel niemanden automatisch kompetent macht. Ein funktionierendes Ministerium hält er für notwendig. Blindes Vertrauen bringt er ihm trotzdem nicht entgegen und der Umstand, dass das Ministerium trotz aller Geschehnisse offenbar mit dem Kopf im eigenen Arsch steckt, lässt bei ihm nur Ratlosigkeit zurück.
Bei anderen gesellschaftlichen Vorurteilen funktioniert Ted nach einem recht einfachen Prinzip: Erst einmal hat er einen Menschen vor sich und erst danach alles andere. Einen Werwolf würde er deshalb beispielsweise nicht automatisch für gefährlich oder minderwertig halten, nur weil dieser an Lykanthropie leidet – und wenn man Ted fragt, dann ist das ganz eindeutig ein Leiden!
Dass eine Verwandlung bei Vollmond allerdings eine reale Gefahr darstellt, würde er als ehemaliger Auror und vernunftbegabter Mensch allerdings genausowenig romantisieren. Reicht schon, dass die Muggel das in ihren Büchern immer wieder mit Vampiren tun. Vermutlich irgendwann auch mit Werwölfen. Oder am Ende sogar mit beiden! In Verbindung miteinander.
Rücksicht, vernünftige Sicherheitsmaßnahmen und gesellschaftliche Gleichstellung schließen sich für ihn allerdings nicht gegenseitig aus und die gegenwärtige Gesetzeslage lässt ihn nur mit einem Schleudertrauma vom Kopfschütteln zurück.
Bei Hauselfen stößt ihm vor allem die Selbstverständlichkeit bitter auf, mit der viele Zauberer über diese Wesen verfügen. Er macht daraus nun sicher keine politische Kampagne, aber seiner Ansicht nach hat ein Hauself mehr Magie im kleinen Fingernagel als ein Zauberer im ganzen Körper und diese Wesen sind, zumindest gemäß Teds Verständnis, schon auf ihre Haushalte angewiesen. Im Grunde widerspricht es absolut seinem Gerechtigkeitssinn jemanden schlecht zu behandeln, nur weil der scheinbar unter einem steht. Überhaupt sollte man nie irgendwen schlecht behandeln, nur weil man es kann.
Ted ist heute allerdings ohnehin wenig daran interessiert, die ganze Welt auf einmal zu retten. Wenn ihm Ungerechtigkeit direkt vor die Füße fällt, schafft er es allerdings dennoch nicht besonders gut, einfach darüber hinweg zu steigen.


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Ted Tonks wissen kann, dass...

  • ...Ted muggelstämmig ist und auch nach über dreißig Jahren in der magischen Welt noch immer mit einem Bein ziemlich selbstverständlich in der Muggelwelt steht?
  • ...er während seiner Schulzeit Hufflepuff angehörte, obwohl der Sprechende Hut ziemlich ernsthaft über Gryffindor nachgedacht hat?
  • ...Ted früher Auror war, diesen Beruf allerdings bereits Anfang der Siebziger wieder aufgegeben hat?
  • ...er ausgesprochen offen auf andere Menschen zugeht und selten große Schwierigkeiten damit hat, mit Fremden ins Gespräch zu kommen?
  • ...Ted ziemlich schnell und ziemlich laut lachen kann?
  • ...er sich auch heute noch für Muggelpolitik interessiert und insbesondere mit Ideen sozialer Gerechtigkeit einiges anfangen kann?
  • ...Ted wenig Verständnis für Reinblutideologie und noch weniger für Menschen hat, die andere aufgrund ihrer Herkunft für weniger wert halten?
  • ...er heute wesentlich ruhiger und bedachter wirkt, als Menschen ihn aus seiner Jugend oder seinen frühen Zwanzigern in Erinnerung haben?
  • ...er gerne gärtnert, handwerkelt und ausgesprochen viel Freude daran hat, Dinge selbst zu bauen oder zu reparieren?
  • ...Ted erstaunlich gerne backt und dabei keinen besonders guten Grund braucht, um andere Menschen anschließend mit dem Ergebnis zu versorgen?
  • ...er meistens freundlich und unkompliziert wirkt, dabei aber deutlich mehr von seiner Umgebung mitbekommt, als man auf den ersten Blick vermuten würde?
  • ...er tatsächlich nicht Edward sondern Theodore heißt und das zu immer wiederkehrenden Missverständnissen führt?
  • ...er Besitzer einer kleinen Gärtnerei ist, wo er zum einen Zaubertrankzutaten anpflanzt und verkauft?
  • ...der gesamte Gemüseerlös zum einen den Bedarf der Familie deckt wie auch zeitweise den der Nachbarn?

...Freunde und Familienmitglieder über Ted Tonks wissen, dass...

  • ...Essen für Ted eine vollkommen legitime Form von Fürsorge ist und man deshalb insbesondere in schwierigen Zeiten regelmäßig irgendetwas Gebackenes vor die Nase gestellt bekommt?
  • ...er Liebe auch sonst ausgesprochen gerne praktisch zeigt: etwas reparieren, mitdenken, abnehmen, zuhören oder eben einfach da sein?
  • ...Ted früher sehr viel impulsiver war und zu der Sorte Mensch gehörte, die einen Plan gelegentlich erst vollständig entwickelte, nachdem sie bereits angefangen hatte ihn umzusetzen?
  • ...sein heutiges Bedürfnis nach kleinen Routinen erst nach den Anschlägen auf seine Familie entstanden ist?
  • ...er während der jahrelangen Flucht der Tonks' praktisch überall versucht hat, ein Stück Zuhause herzustellen – und sei es nur mit ein paar Pflanzen, reparierten Möbeln und einer halbwegs brauchbaren Küche?
  • ...Ted sich Sorgen um Andromedas Arbeit und ihre Auslandseinsätze macht, daraus aber niemals das Recht ableitet, ihr vorzuschreiben, welche Risiken sie eingehen darf?
  • ...er bei längerer Abwesenheit seiner Frau auffällig viele Dinge repariert, die eigentlich gar nicht dringend repariert werden müssten?
  • ...Ted innerhalb seiner Familie meistens der ruhigere Pol ist?
  • ...er Freunden gegenüber sehr loyal ist, Loyalität für ihn allerdings keineswegs bedeutet, ihnen grundsätzlich recht zu geben?
  • ...man ihm auch nach längerer Zeit wieder gegenüberstehen kann, ohne zunächst beweisen zu müssen, dass die Freundschaft noch existiert?
  • ...er ziemlich problemlos sagen kann, wenn er jemanden oder dessen Idee für ausgesprochen bescheuert hält, ohne deshalb gleich die gesamte Beziehung infrage zu stellen?
  • ...Ted stolz darauf war, dass Dora ausgerechnet in Hufflepuff gelandet ist, und diesen Stolz auch nur sehr begrenzt verborgen hat?
  • ...er die Geschichte von Andromeda und dem zum Mick-Jagger-Double verwandelten Kollegen noch immer deutlich lustiger findet, als seine Frau vermutlich notwendig findet?
  • ...er in einem Muggelpub arbeitet, weil er die Gesellschaft und die Stimmung am Abend dort schätzt?
  • ...er selbst keinen Alkohol trinkt, weil er glaubt, dass ihm der Kram zu sehr das Hirn vernebelt?
  • ...Ted ein ausgesprochener Romantik-Ninja ist und Andromeda deshalb gerne vollkommen ohne Vorwarnung mit Blumen aus der eigenen Gärtnerei, einem spontanen Abendessen, kleinen Zetteln oder irgendeiner anderen Aufmerksamkeit überrascht?
  • ...er dabei bis heute eine gewisse Schwäche für Sterne hat? Immerhin haben die bei ihrer heimlichen Verlobung schon als Zeugen herhalten müssen und Ted findet auch mehr als zwanzig Jahre später noch, dass sich ein klarer Nachthimmel hervorragend für spontane Romantik eignet.
  • ...er mit seinen Pflanzen redet und auf den Hinweis, dass diese ihm nicht antworten können, lediglich erwidert, dass das ein ausgesprochen angenehmer Teil der Unterhaltung sei?
  • ...Ted Stecklinge nur sehr schlecht wegwerfen kann? Immerhin könnte daraus noch eine vollkommen vernünftige Pflanze werden. Dass deshalb gelegentlich deutlich mehr Töpfe herumstehen als ursprünglich vorgesehen, betrachtet er eher als logistisches Problem.
  • ...schief hängende Bilder, wackelnde Stühle und klemmende Schubladen in seiner Gegenwart eine ausgesprochen schlechte Überlebenschance haben?
  • ...man Ted eigentlich nicht längere Zeit unbeaufsichtigt in einem Raum lassen kann, ohne Gefahr zu laufen, diesen anschließend funktionstüchtiger zurückzubekommen?
  • ...„Ich hab da mal was ausprobiert“ aus Teds Mund sowohl einen neuen Kuchen als auch ein selbstgebautes Regal oder eine vollkommen neue Methode zur Aufzucht irgendeiner Pflanze bedeuten kann?
  • ...er irgendwo fast immer etwas Essbares herumliegen hat und Jackentaschen, Schubladen oder gelegentlich sogar Werkzeugkisten deshalb keineswegs sichere Orte sind, wenn man dort keine Kekse erwartet?
  • ...Ted Andromeda zwar sehr gerne Blumen schenkt, aber entschieden dagegen ist, welche zu kaufen? Er besitzt schließlich eine Gärtnerei und hält es für wirtschaftlichen Unsinn, Geld für etwas auszugeben, das er selbst anbauen kann. Einen Mangel an Romantik kann er darin beim besten Willen nicht erkennen.

...es außderdem über Ted Tonks noch zu wissen gibt, dass...

  • ...sein Irrwicht Andromeda zeigt, die ihm erklärt, ihre gemeinsame Ehe und Familie seien ein Fehler gewesen und sie hätte sich niemals gegen ihre Herkunft entscheiden dürfen?
  • ...gerade diese Angst eng mit einem Schuldgefühl verbunden ist, das seit den Anschlägen von 1973 irgendwo in Ted sitzt: rational weiß er, dass Andromeda niemals für ihn „bestraft“ werden durfte, emotional fragt sich ein Teil von ihm trotzdem, wie ihr Leben ohne diese Entscheidung ausgesehen hätte?
  • ...der Mordanschlag auf ihn 1973 sein Verhältnis zu Gefahr grundlegend verändert hat?
  • ...Ted seitdem Räume, Menschen, Ausgänge und ungewöhnliche Bewegungen oft vollkommen automatisch registriert?
  • ...plötzliche Geräusche, unerwartete Nähe oder schnelle Bewegungen noch immer kurze körperliche Reaktionen bei ihm auslösen können, selbst wenn er diese meistens unmittelbar wieder unter Kontrolle bekommt?
  • ...er den Aurorenberuf nicht aufgegeben hat, weil er Angst vor seiner Arbeit hatte, sondern weil er nicht länger bereit war, Risiken nur danach zu beurteilen, ob er selbst mit den möglichen Konsequenzen leben könnte?
  • ...Ted trotz seines Ausscheidens aus dem Beruf noch immer ausgesprochen gut in Schutz-, Verteidigungs- und Gegenzaubern ist?
  • ...seine Stärke dabei weniger in besonders brachialer Magie liegt als in Genauigkeit, Erfahrung und der Fähigkeit, unter Druck sehr schnell den richtigen Zauber sauber einzusetzen?
  • ...Ted gute Zauberei gerne mit dem Trimmen einer Pflanze vergleicht: Einfach irgendwo die Schere anzusetzen kann jeder, aber für ein gutes Ergebnis braucht man Fachkunde, Genauigkeit und Fingerspitzengefühl?
  • ...Kräuterkunde bereits in Hogwarts eines seiner mit Abstand stärksten Fächer war und er dort ein Ohnegleichen im UTZ erreichte?
  • ...sein Amortentia für ihn vor allem nach Zuhause riecht: nach frischem Gebäck, feuchter Erde und Andromeda?
  • ...der Trank geschmacklich an die Weihnachtskekse seiner Großmutter erinnert?
  • ...Ted früher sehr überzeugt davon war, dass sich die meisten Dinge am Ende irgendwie zum Guten wenden würden, und diesen Optimismus zwar nie vollständig verloren hat, heute aber erheblich weniger leichtfertig damit umgeht?
  • ...eine der schwierigsten Lektionen seines Erwachsenenlebens für Ted darin bestand, zu akzeptieren, dass Fürsorge nicht immer bedeutet, ein Problem lösen zu können?


Wirkung und Verhalten von Ted Tonks

gegenüber der Familie
Familie ist für Ted zunächst einmal nichts besonders kompliziertes. Zu seinem engsten Kreis gehören seine Frau Andromeda und seine Tochter Nymphadora, die er grundsätzlich nur Dora nennt. Diskussionsspielraum darüber, dass seine Familie doch eigentlich viel größer ist, gibt es eigentlich nicht. Seine Eltern leben nicht mehr und die Familie seiner Frau… naja. Die wird ihn wohl kaum akzeptieren und das ist schon zu freundlich ausgedrückt. Natürlich bedeutet Familie für ihn mehr als einfach nur drei Menschen, die zufällig unter einem Dach wohnen. Immerhin ist Ted selbst mit einem ziemlich ausgeprägten Verständnis dafür großgeworden, dass man füreinander da ist, Verantwortung übernimmt und sich gegenseitig hilft. Seine Mutter und sein Vater haben ihm dabei auf sehr unterschiedliche Weise einiges mitgegeben und Ted dürfte auch heute noch behaupten, dass man einen ziemlich großen Teil seines Charakters erklären kann, wenn man weiß, woher er kommt. Trotzdem ist die Familie, die er sich selbst aufgebaut hat, längst sein eigentlicher Mittelpunkt geworden. Für sie backt, werkelt und kümmert er sich eigentlich gerne um alles, was so anfällt. Er hat jederzeit ein offenes Ohr, kann sich erstaunlich viele Dinge merken und kann gut und gerne als Familienmensch beschrieben werden. Ted ist auch der felsenfesten Überzeugung, dass die meisten emotionalen Probleme sich lösen lassen, wenn man vorher was Gutes gegessen hat und die Sache nicht mit leerem Magen angehen muss. Früher war Ted innerhalb dieser Familie allerdings deutlich unbekümmerter. Er war auch damals schon zuverlässig und familienbezogen, nur hielt ihn das keineswegs davon ab, sich als Auror in gefährliche Situationen zu werfen oder spontan irgendeine Entscheidung zu treffen, weil sie sich im jeweiligen Moment richtig anfühlte. Risiken gehörten eben dazu und am Ende würde das schon irgendwie werden. Dass Andromeda zu Hause auf ihn wartete und später auch Dora Teil dieses Lebens wurde, machte ihn nicht vorsichtig genug, um sein grundsätzliches Verhältnis zur Gefahr zu verändern. Das ist heute anders. Seit dem Anschlag auf seine Familie ist Ted aufmerksamer geworden und wägt Entscheidungen stärker danach ab, welche Auswirkungen sie nicht nur auf ihn, sondern auf seine Familie haben könnten und hat schlussendlich sogar seinen Beruf aufgegeben. In Watte packen möchte er allerdings weder seine Frau, noch seine Tochter. Es käme ihm auch nie in den Sinn, ihnen irgendwelche Entscheidungen abzunehmen. Beides sind eigenständige Menschen und Ted wäre vermutlich der Erste, der ziemlich genervt reagieren würde, wenn jemand ihm erklären wollte, er müsse seine erwachsene Tochter vor der Welt beschützen. Trotzdem fällt ihm heute sehr viel deutlich auf, wenn etwas gefährlich werden könnte. Er denkt mittlerweile doch einmal mehr nach und wägt ab, ob die Situation auch Auswirkungen auf seine Familie haben könnte. Verändert hat der Anschlag damit also zwar nicht seine Liebe zu seiner Familie, aber stark die Wahrnehmung der eigenen Rolle innerhalb der familiären Struktur. Zuhause ist heute ein sicherer Ort, den er sehr bewusst schätzt und in dem er meistens der ruhigere Pol ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass Ted plötzlich ernst durch sämtliche Räume schleicht oder seine frühere Frohnatur irgendwo auf dem Weg verloren hätte. Er lacht noch immer gerne, viel und laut und kann sich für die winzigsten Kleinigkeiten begeistern. Aber er ist auch ruhiger Ratgeber, oft mit einem etwas anderen Blick auf eine Situation und mit ehrlicher Kritik auf den Lippen.

gegenüber Freunden
Freundschaften zu schließen war für Ted eigentlich nie besonders schwierig und soziale Interaktion empfand er auch nie als anstrengend. Er geht offen auf Menschen zu, redet gerne über so ziemlich alles und hatte schon als Jugendlicher ausgesprochen wenig Hemmungen dabei, sich einfach irgendwo dazuzustellen und ein Gespräch anzufangen. Früher konnte es deshalb durchaus passieren, dass Ted jemanden morgens kennenlernte und am Nachmittag schon davon ausging, dass man jetzt ganz selbstverständlich gemeinsam irgendetwas unternimmt. Besonders komplizierte Anforderungen stellt er an andere Menschen dabei nicht. Er muss nicht mit jedem dieselben Interessen teilen und erwartet auch keine permanente Übereinstimmung. Wenn er jemanden mag, dann mag er die Person eben. Und meistens merkt eben diese Person das auch ziemlich schnell. Ted ist der Freund, der auftaucht, mit anpackt, vermutlich ungefragt was zu essen mitbringt und bei Problemen erstmal nachfragt, was konkret getan werden kann oder soll. Immerhin… ganz so bedenkenlos wie früher lässt er sich inzwischen trotzdem nicht mehr jeden Menschen unmittelbar in seinen engsten Kreis. Er ist zwar immer noch kontaktfreudig und kann auch heute noch recht schnell Bekanntschaften schließen, aber echte Freundschaft ist für ihn zu einem deutlich verbindlicheren Konstrukt geworden. Wer dort angekommen ist, kann sich dafür ziemlich sicher sein, dass Ted nicht beim ersten Streit oder bei der ersten unangenehmen Situation verschwindet. Loyalität bedeutet für ihn allerdings auch nicht, Freunden grundsätzlich Recht zu geben. Im Gegenteil. Gerade Menschen, die ihm wichtig sind, bekommen eher gesagt, wenn er etwas für eine ausgesprochen schlechte Idee hält. Früher war das meistens lauter und spontaner und gelegentlich mit Argumenten verbunden, die Ted sich meistens erst innerhalb des Gesprächs zurechtgelegt hat. Heute hingegen hört er zunächst einmal zu, denkt etwas länger nach und wählt seine Worte mit mehr Bedacht, auch wenn das nicht bedeutet, dass er deshalb mit seiner Meinung hinterm Berg hält, nur weil die Antwort irgendwem unangenehm sein könnte.

gegenüber Bekannten
Begegnet man Ted das erste Mal, wirkt er vermutlich vor allem ziemlich unkompliziert. Er ist offen, freundlich und grundsätzlich interessiert an seinem Gegenüber, weshalb man bei ihm eher selten das Gefühl bekommen wird, unerwünscht zu sein. Gespräche anzufangen fällt ihm leicht und auch Smalltalk stellt für ihn nicht wirklich eine große Herausforderung dar. Dabei ist Ted heute deutlich ruhiger als noch vor zwanzig Jahren. Wo er früher vermutlich schon nach wenigen Minuten ziemlich enthusiastisch erzählt, gelacht und das Gespräch in drei verschiedene Richtungen gleichzeitig getragen hätte, hört er inzwischen mehr zu und lässt seinem Gegenüber tatsächlich auch die Gelegenheit, einen Satz zu Ende zu bringen. Meistens, jedenfalls. Nach wie vor ist es aber immer noch so, dass Ted ein unglaublich aufmerksamer Mensch ist. Wenn er irgendwo neu hinkommt, hat er ziemlich schnell registriert, wo Türen und Fenster sind, wer sich im Raum befindet und ob sich da irgendwo was ungewöhnlich verhält. Mit bewusstem Misstrauen hat das aber nichts zu tun. Es ist mehr eine Angewohnheit, die mittlerweile einfach hängen geblieben ist und noch aus seiner Zeit als Auror. Plötzliche Bewegungen oder unerwartete Geräusche können deshalb durchaus eine kurze Reaktion hervorrufen, auch wenn Ted diese meistens sehr schnell wieder unter Kontrolle bekommt. Insgesamt entsteht dadurch eher der Eindruck eines ruhigen, aufmerksamen Mannes, der ziemlich genau mitbekommt, was genau wann, wo und mit wem passiert. Lose Bekanntschaften pflegt Ted natürlich genauso. Und auch dort wird er in der Regel als zugänglich und meistens gut gelaunt wahrgenommen. Er grüßt, bleibt für ein Gespräch auch mal stehen und wird sich mit einiger Wahrscheinlichkeit auch daran erinnern, was man ihm beim letzten Mal erzählt hat. Das ist allerdings kein Beweis dafür, dass man in Teds engeren Kreis gehört. Es bedeutet einfach nur, dass er jedem Menschen, den er trifft, dieselbe Summe an Empathie und Grundanstand entgegenbringt, die er für notwendig hält. Er kann jemanden auch ausgesprochen sympathisch finden, ohne dass er daraus gleich ein riesiges Ding machen muss. Wer ihn nur oberflächlich kennt, würde ihn also vermutlich als bodenständigen und immerfort freundlichen Mann beschreiben, der ziemlich schnell mit anderen Menschen ins Gespräch kommt und der allseits beliebt ist.

gegenüber Feinden
Hass ist kein Wort, dass Ted besonders schnell benutzen würde. Eigentlich muss man sich schon ein bisschen (sehr viel!) Mühe geben, damit aus einem Menschen, mit der er sich nicht versteht, tatsächlich ein Feind wird. Er kann ziemlich deutlich sagen, wenn er jemanden für ein Arschloch hält, laut werden oder auch über einen längeren Zeitraum ausgesprochen wenig Interesse daran haben, mit einer Person zu interagieren. Aber das bedeutet deshalb noch lange nicht, dass er jemandem deshalb ernsthaft etwas Schlechtes wünscht. Entsprechend gehört auch „Ich hasse dich“ nicht in Theodores Sprachgebrauch. Wenn er an einem Punkt angekommen ist, dass er jemanden verabscheut, dann gibt es dahingehend auch keinerlei positive Gefühle mehr, die noch angesprochen werden können. Und es steckt mehr dahinter als einfach nur ein Missverständnis, eine Beleidigung oder ein zerbrochenes Verhältnis zueinander. Besonders zuverlässig verdirbt man es sich mit ihm, indem man gezielt auf Menschen tritt, die sich schlechter wehren können. Oder wenn man Macht bewusst missbraucht und sie nutzt, um anderen Menschen ihren Wert abzusprechen. Oder wenn man das im allgemeinen tut. Und spätestens wenn Menschen, die Ted liebt, absichtlich verletzt oder gar bedroht werden, wird aus seiner sonst ziemlich großen Bereitschaft, Dinge zu diskutieren, ganz schön schnell eine harte Grenze. Dabei ist er durchaus dazu in der Lage, zwischen einem Fehler und einer bewussten Entscheidung zu unterscheiden. Jemand, der Mist gebaut hat und die Verantwortung dafür übernimmt, bekommt von ihm sehr viel eher noch eine Chance als jemand, der genau weiß, was er tut und anschließend versucht, die Schuld bei allen anderen zu suchen. Ted vergibt also durchs. Ob er Dinge einfach so vergisst ist aber eine andere Sache. Früher hätte echte Feindschaft bei ihm vermutlich deutlich schneller zu einer direkten Konfrontation geführt. Er war impulsiver, hielt Konflikte für etwas, das man eben aktiv angeht und hatte als Auror auch keinerlei Schwierigkeiten damit, seinen Zauberstab zu benutzen, wenn es notwendig wurde. Heute ist Ted wesentlich vorsichtiger damit. Gewalt ist für ihn kein geeignetes Ventil für Wut und schon gar nichts, womit er jemandem einfach eine Lektion erteilen würde. Wenn er handelt, dann möglichst gezielt und weil er es für notwendig hält, nicht weil ihm gerade der Kragen platzt. Das macht ihn allerdings nicht harmlos. Ted hat jahrelang gelernt, wie man Menschen aufhält, die eine Gefahr darstellen, und er hat diese Fähigkeiten nicht vergessen. Wer aus einem Streit mit ihm also tatsächlich eine Situation macht, in der andere geschützt werden müssen, sollte nicht darauf vertrauen, dass der freundliche Mann mit dem Garten plötzlich vergessen hat, was er einmal beruflich gemacht hat.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
Ted war schon immer ein Beziehungsmensch. Das heißt nicht, dass er als Jugendlicher niemals jemanden geküsst oder sich für jemanden begeistert hätte, aber One-Night-Stands oder völlig unverbindliche Geschichten sind für ihn absolut unverständlich. Er verurteilt das keineswegs, weil er nicht glaubt, dass ihm das zusteht. Nähe ist für ihn nichts, vor dem er sich grundsätzlich schützen müsste, und gerade früher dürfte er sich auch ziemlich schnell für Menschen begeistert haben. Ted lernt jemanden kennen, findet die Person toll und macht daraus dann auch kein Geheimnis. Gefühle erst einmal drei Monate lang gründlich zu analysieren, bevor man eventuell zugibt, dass da welche vorhanden sind, wäre zumindest für den jüngeren Ted vermutlich eine vollkommen absurde Vorstellung gewesen. In einer festen Beziehung ist er entsprechend offen, loyal und ziemlich selbstverständlich zugewandt. Ted braucht nicht permanent große romantische Gesten und dürfte Liebe ohnehin häufiger darüber ausdrücken, dass er etwas backt, repariert, mitdenkt oder einfach da ist, wenn man ihn braucht. Er redet aber genauso über Dinge und erwartet von einer Partnerschaft auch, dass Probleme nicht wochenlang schweigend mit sich herumgetragen werden. Früher konnte das durchaus bedeuten, dass er ein Gespräch unbedingt sofort führen wollte, weil ein Problem für ihn schließlich dazu da war, gelöst zu werden. Heute kann er wesentlich besser aushalten, dass sein Gegenüber vielleicht erst einmal Zeit braucht oder dass sich manche Dinge nicht innerhalb eines Abends geradeziehen lassen. Er selbst hingegen ist unglaublich gerne romantisch und überrascht seine Liebsten gerne mit der ein oder anderen Geste. Andromeda war also auch nie einfach nur die Frau, mit der Ted verheiratet ist. Sie ist sein Zuhause und vermutlich auch der Mensch, vor dem er am wenigsten das Bedürfnis verspürt, irgendeine bestimmte Version seiner selbst darstellen zu müssen. Gerade deshalb trifft ihn die Vorstellung, dass sie sich eines Tages gegen ihn entscheiden könnte, so tief. Tief genug, dass sogar sein Irrwicht genau diese Gestalt annimmt. Gleichzeitig hat der Anschlag auch hier etwas verändert. Ted liebt heute nicht stärker als früher, aber das Gefühl ist weniger selbstverständlich geworden und wird von ihm stärker ausgelebt und auch gezeigt. Er weiß inzwischen ziemlich genau, dass gemeinsame Zeit keine Garantie ist und dass auch ein Leben, das sich vollkommen stabil anfühlt, sehr schnell aus den Fugen geraten kann. Das macht ihn nicht klammernd und schon gar nicht kontrollierend. Es sorgt eher dafür, dass er die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten einer langjährigen Beziehung inzwischen bewusster wahrnimmt. Und vermutlich auch dafür, dass Andromeda etwas häufiger ungefragt Backwaren hingestellt bekommt, als unbedingt notwendig wäre.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 17.03.1952: Geburt als Sohn zweier Muggel. Seine Mutter arbeitet als Lehrerin für Musik und Kunst, sein Vater stammt aus der Arbeiterklasse und arbeitet im handwerklichen Bereich. Von beiden übernimmt Ted früh ein ziemlich bodenständiges Verständnis davon, dass man füreinander da ist, seine Arbeit vernünftig macht und Probleme am besten anpackt, statt lange um sie herumzulaufen.
  • 01.09.1963: Einschulung in Hogwarts. Der Sprechende Hut schwankt zunächst zwischen Gryffindor und Hufflepuff, entscheidet sich letztlich allerdings für Hufflepuff.
  • 01.09.1965: Andromeda Black wird in Hogwarts eingeschult. Ted befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits im dritten Schuljahr.
  • 30.06.1968: Ted legt seine ZAGs mit insgesamt guten bis durchschnittlichen Ergebnissen ab. Besonders deutlich stechen Kräuterkunde und Verteidigung gegen die Dunklen Künste heraus. Theorie um der Theorie willen liegt ihm deutlich weniger als Fächer, in denen er Wissen praktisch anwenden kann.
  • 1968–1970: Ted interessiert sich zunehmend für Politik und gesellschaftliche Ungleichheit. Seine Ansichten sind zu diesem Zeitpunkt noch emotionaler und weniger differenziert als später. Vor allem Ausgrenzung und Ungleichbehandlung bringen ihn zuverlässig auf die Palme und Ted diskutiert leidenschaftlich, auch wenn er sich dabei gelegentlich erst während des Gesprächs überlegt, wie genau sein Argument eigentlich zu Ende geht.
  • 1970: Die Beziehung zwischen Ted und Andromeda wird innerhalb der Familie Black bekannt und Andromeda dafür zur Rechenschaft gezogen. Ted erlebt zum ersten Mal sehr deutlich, dass sein übliches „Dann machen wir eben etwas dagegen“ nicht ausreicht. Dass Andromeda wegen seiner muggelstämmigen Herkunft bestraft wird, macht ihn gleichermaßen wütend und fassungslos. Sein erster Instinkt ist, sich einzumischen. Gleichzeitig lernt er, dass es Andromedas Familie ist und deshalb auch Andromeda entscheidet, wie sie damit umgeht. Das Gefühl, dass sie Konsequenzen für etwas tragen muss, das für ihn vollkommen selbstverständlich ist, bleibt trotzdem.
  • 30.06.1970: Ted beendet Hogwarts mit folgenden UTZ:
    • Kräuterkunde: O
    • Verteidigung gegen die Dunklen Künste: O
    • Zauberkunst: O
    • Verwandlung: E
    • Zaubertränke: E
    Kräuterkunde ist dabei tatsächlich eines seiner stärksten Fächer und bleibt ihm auch lange nach Hogwarts erhalten. Für die Aurorenausbildung bringt er vor allem in Verteidigung gegen die Dunklen Künste und Zauberkunst hervorragende Voraussetzungen mit. Verwandlung und Zaubertränke beherrscht er gut, ohne dort mit derselben Begeisterung bei der Sache zu sein.
  • Sommer 1970: Ted beginnt seine Ausbildung zum Auror. Besonders gut liegen ihm schon während der Ausbildung Schutz-, Verteidigungs- und Gegenzauber sowie allgemein die praktische Anwendung von Magie. Genauigkeit, schnelles Reagieren und saubere Ausführung werden dabei zu seinen größten Stärken.
  • 01.01.1972: Ted und Andromeda verloben sich heimlich auf den Ländereien ihrer Familie. Außer den beiden bekommt davon zunächst niemand etwas mit und die Sterne müssen als Zeugen ausreichen. Für Ted ist die Verlobung keine rebellische Geste gegen die Blacks, sondern ein sehr ernst gemeintes Versprechen an Andromeda. Dass er für romantischen Kitsch durchaus zu haben ist, spielt bei der Wahl von Ort und Zeitpunkt trotzdem eine gewisse Rolle.
  • 30.06.1972: Nach Andromedas Schulabschluss holt Ted sie vom Bahnhof ab. Statt nach Black Manor und zu der von ihrer Familie geplanten Verlobungsfeier mit Perseus Gamp zurückzukehren, entscheidet Andromeda sich endgültig gegen das für sie vorgesehene Leben und lässt ihrer Familie lediglich einen Brief zurück. Ted ist zunächst vor allem erleichtert, sie tatsächlich am Bahnhof zu sehen. Gleichzeitig weiß er genau, was Andromeda in diesem Moment zurücklässt. Er betrachtet ihre Entscheidung nie als romantisches „Sie hat ihre Familie für mich aufgegeben“. Andromeda hat sich für ihr eigenes Leben entschieden und Ted ist ein Teil davon. Dieser Unterschied ist ihm wichtig.
  • 03.07.1972: Andromeda beginnt ihre Ausbildung zum Vergissmich im Ministerium. Ted befindet sich zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr seiner eigenen Aurorenausbildung.
  • 15.07.1972: Ted und Andromeda heiraten in kleinem Rahmen. Eine große Feier interessiert beide nach den vergangenen Monaten wenig. Für Ted zählt vor allem, dass aus dem heimlichen Versprechen vom Januar nun auch ganz offiziell ihre gemeinsame Familie geworden ist.
  • Sommer 1972: Ted und Andromeda bauen sich erstmals einen eigenen gemeinsamen Alltag auf. Ted stammt selbst aus deutlich einfacheren Verhältnissen und hat keinerlei Problem damit, dass ihr Anfang weder besonders glamourös noch finanziell beeindruckend ist. Schwerer wiegt für ihn, dass Andromeda mit ihrer Entscheidung praktisch ihr gesamtes bisheriges soziales Netz verloren hat. Er redet ihre Familie deshalb nicht schlecht und erwartet auch nicht, dass sie ausschließlich erleichtert über die Trennung ist. Ted versteht schnell, dass Familie gleichzeitig furchtbar sein und trotzdem fehlen kann.
  • 27.11.1972: Die Schwangerschaft mit Nymphadora ist bekannt. Ted freut sich uneingeschränkt auf das Kind und begegnet den praktischen Fragen mit seiner zu dieser Zeit noch sehr ausgeprägten „Das kriegen wir schon hin“-Haltung.
  • 31.03.1973: Andromeda bricht ihre Ausbildung aufgrund der Schwangerschaft vorerst ab. Ted unterstützt die Entscheidung und behandelt das „vorerst“ dabei auch genau als solches. Ihre beruflichen Ziele sind für ihn nicht weniger wichtig, nur weil sie Mutter wird.
  • Sommer 1973: Ted beendet seine dreijährige Aurorenausbildung und tritt seine Stelle als vollständig ausgebildeter Auror an.
  • 30.06.1973: Nymphadora Tonks wird geboren. Für Ted bekommt sein ohnehin ausgeprägtes Verständnis von Familie damit noch einmal eine neue Bedeutung. Vorsichtiger macht ihn die Geburt zunächst kaum. Er liebt seine Tochter, übernimmt selbstverständlich Verantwortung und glaubt trotzdem weiterhin ziemlich fest daran, dass das Leben am Ende schon irgendwie funktionieren wird.
  • 20.07.1973: Erster Anschlag auf die junge Familie. Ted, Andromeda und Nymphadora ziehen daraufhin um. Ted reagiert zunächst so, wie er auf Probleme immer reagiert hat: Gefahr erkennen, handeln, Familie an einen sicheren Ort bringen und weitermachen. Besonders schwer erträgt er, dass Andromeda und seine wenige Wochen alte Tochter überhaupt angegriffen werden, weil andere Menschen ihre gemeinsame Familie für etwas halten, das bestraft werden muss.
  • 03.09.1973: Mordanschlag auf Ted. Er überlebt, trägt allerdings körperliche und psychische Folgen davon. Zum ersten Mal wird ihm mit voller Wucht bewusst, dass sein bisheriger Umgang mit Gefahr niemals ausschließlich ihn betroffen hat. Andromeda hätte ihren Mann verlieren und Dora ihren Vater verlieren können. Gleichzeitig setzt sich in ihm der Gedanke fest, dass Andromeda all das nicht hätte erleben müssen, wenn sie ein anderes Leben gewählt hätte. Ted weiß rational sehr genau, dass die Verantwortung ausschließlich bei den Tätern liegt. Emotional hält sich diese Schuld trotzdem hartnäckig und bildet später einen Teil jener Angst, die sein Irrwicht gegen ihn verwendet.
  • Herbst 1973: Ted gibt den Aurorenberuf auf. Die Entscheidung fällt nicht aus Angst vor seinem ehemaligen Beruf, sondern weil er nicht länger bereit ist, dessen Gefahren selbstverständlich als Teil seines Lebens hinzunehmen. Vor allem weigert er sich fortan, Risiken allein danach zu beurteilen, ob er selbst bereit ist, sie einzugehen. Er bespricht die Entscheidung mit Andromeda, trifft sie aber für sich selbst. Seine Konsequenz aus dem Erlebten wird niemals automatisch zu einer Erwartung daran, wie Andromeda ihr eigenes Leben zu führen hat.
  • 30.11.1973: Erneuter Anschlag auf die Herberge, in der die Familie residiert. Spätestens jetzt lässt sich das Geschehene für Ted nicht mehr als einzelne Eskalation behandeln, nach der irgendwann wieder Normalität einkehren wird. Dass jemand die Familie weiterhin aktiv sucht, trifft seinen früheren Optimismus härter als der Angriff auf ihn selbst.
  • 12.12.1973: Die Tonks' fliehen ins Ausland, zunächst nach Moldawien. Ted hasst daran weniger das Reisen selbst als die Tatsache, dass Andromeda und Dora überhaupt fliehen müssen. Gerade Andromeda hat bereits einmal fast ihr gesamtes Leben zurückgelassen und verliert nun erneut ihr Zuhause, weil ihre Herkunftsfamilie sie nicht in Ruhe lässt.
  • 1974–1979: Ständige internationale Umzüge, um die eigenen Spuren zu verwischen. Die Tonks' bereisen den Globus und bleiben nie allzu lange an einem Ort. In diesen Jahren verändert Ted sich deutlich. Ausgerechnet der Mann, der früher kaum Routinen brauchte und Stillstand eher langweilig fand, beginnt überall kleine Formen von Beständigkeit zu schaffen. Ein kaputtes Möbelstück wird repariert, irgendwo stehen nach kurzer Zeit Pflanzen und sobald eine brauchbare Küche vorhanden ist, wird gebacken. Vieles davon tut Ted für sich selbst, genauso aber für Andromeda und Dora. Wenn er ihnen schon kein dauerhaftes Zuhause geben kann, schafft er wenigstens immer wieder Orte, die sich für eine Weile danach anfühlen.
  • 1976: Andromeda nimmt wieder Kontakt zu Sirius auf. Ted begegnet diesem Kontakt zunächst vorsichtig. Nach allem, was geschehen ist, reicht der Nachname Black inzwischen aus, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Er schreibt Andromeda allerdings nicht vor, zu wem aus ihrer Familie sie Kontakt haben darf. Dass sie überhaupt einen Teil dieser Familie zurückbekommt, freut ihn, sobald Sirius sich als jemand erweist, dem sie vertrauen kann.
  • Februar 1979: Andromeda erfährt durch Sirius vom Tod Regulus' und verbringt eine Woche mit ihm in Frankreich. Ted versucht nicht, ihre Trauer logisch einzuordnen oder ihr zu erklären, warum ein Mensch fehlen darf, zu dem jahrelang kaum Kontakt bestand. Die vergangenen Jahre haben ihm beigebracht, dass verlorene Familie nicht aufhört wichtig zu sein, nur weil eine Beziehung beschädigt war. Er hält ihr während dieser Woche den Rücken frei und lässt ihr die Zeit, die sie mit Sirius braucht.
  • 01.10.1981: Postmortem erfährt Andromeda von Evans Tod und trifft sich im englischen Konsulat in der Schweiz mit einem Ermittler. Für Ted bestätigt sich damit erneut, wie richtig ihre Vorsicht gegenüber vermeintlichen Vertrauenspersonen gewesen ist. Gleichzeitig sieht er, wie sehr Andromeda die Erkenntnis trifft, dass selbst jemand, dem sie vertraut hat, im Nachhinein als mögliche Gefahr für ihre Familie erscheint.
  • 31.10.1981: Der Erste Zaubererkrieg endet. Sirius kommt kurz darauf nach Askaban. Ted und Andromeda erfahren davon zunächst nichts.
  • 03.01.1982: Andromeda erfährt durch Remus vom Kriegsende, Sirius' Inhaftierung und seinem vermeintlichen Verrat. Ted erlebt erneut, wie kompliziert Andromedas Verhältnis zu ihrer Herkunft bleibt. Dass Sirius, dem sie sich erst wieder angenähert hat, nun als Verräter dasteht, trifft auch ihn. Anders als früher bildet Ted sich inzwischen keine fertige Meinung mehr, bevor überhaupt alle Informationen auf dem Tisch liegen.
  • 05.01.1982: Andromeda informiert sich im Konsulat Oslos über die Situation in Großbritannien und erfährt von Bellatrix' Inhaftierung. Sie erklärt sich bereit, allein nach Großbritannien zu reisen und auszusagen. Ted gefällt daran überhaupt nichts. Andromeda allein in das Land zurückkehren zu lassen, aus dem sie nach mehreren Anschlägen geflohen sind, widerspricht jedem Sicherheitsinstinkt, den er in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Trotzdem hält er sie nicht auf. Es ist ihre Schwester, ihre Aussage und ihre Entscheidung. Ted bleibt mit der achtjährigen Dora zurück und lernt dabei erneut, dass Unterstützung manchmal bedeutet, nicht mitzugehen.
  • Februar 1982: Andromeda sagt während des Lestrange-Prozesses aus und belastet insbesondere Bellatrix schwer. Ted empfindet dabei keine Genugtuung. Bellatrix wird mit einem Anschlag auf seine Familie in Verbindung gebracht und Ted hat ausreichend persönliche Gründe, sie zu hassen. Trotzdem weiß er, dass Andromeda dort nicht einfach gegen irgendeine Todesserin aussagt, sondern gegen ihre eigene Schwester. Dass sie diese Aussage trotzdem macht, beeindruckt ihn. Dass sie überhaupt in diese Situation gebracht wurde, macht ihn wütend.
  • Juni 1984: Nach mehr als zehn Jahren auf der Flucht beziehungsweise im Ausland kehren Ted, Andromeda und Nymphadora dauerhaft nach England zurück. Ted geht diese Entscheidung wesentlich vorsichtiger an als noch der Mann, der 1973 davon ausging, dass ein Ortswechsel ein Problem schon lösen wird. Das Kriegsende bedeutet für ihn nicht automatisch, dass jede Gefahr verschwunden ist. Gleichzeitig möchte er seiner Familie endlich wieder etwas geben, das nicht nur vorübergehend Zuhause heißt.
  • 01.09.1984: Nymphadora wird in Hogwarts eingeschult und wie ihr Vater dem Haus Hufflepuff zugeteilt. Ted ist darüber völlig unangemessen zufrieden und bemüht sich nur mäßig darum, das zu verbergen.
  • 01.10.1984: Andromeda setzt ihre Ausbildung zum Vergissmich fort. Mehr als zwölf Jahre nachdem Schwangerschaft, Anschläge und Flucht ihre berufliche Entwicklung unterbrochen haben, nimmt sie sich diesen Teil ihres Lebens zurück. Ted unterstützt sie dabei uneingeschränkt. Er sieht keinen Widerspruch darin, selbst inzwischen ein ruhigeres Leben zu wollen, während seine Frau wieder ins Ministerium geht.
  • 03.06.1987: Andromeda schließt ihre Ausbildung zum Vergissmich ab und wird fest in der Abteilung angestellt. Ted ist stolz auf sie, gerade weil er genau weiß, wie viel zwischen Beginn und Abschluss dieser Ausbildung gelegen hat.
  • späte 1980er: Teds politisches Interesse bleibt bestehen. Seine frühere Begeisterung für große gesellschaftliche Veränderungen ist inzwischen allerdings geerdeter. Er sympathisiert weiterhin mit der Labour Party sowie Bewegungen gegen Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung, engagiert sich aber bevorzugt dort, wo sein Handeln unmittelbar etwas bewirkt.
  • 20.07.1989: Andromeda wird für ihren geistesgegenwärtigen Einsatz bei einem größeren Zwischenfall ausgezeichnet, bei dem sie unter anderem einen Kollegen in ein überzeugendes Double von Mick Jagger verwandelt. Ted hält sowohl die Ehrung für vollkommen verdient als auch die Methode für hervorragend und erzählt die Geschichte noch Jahre später ausgesprochen gern.
  • 01.08.1990: Andromeda erhält aufgrund ihrer Fähigkeiten einen Platz im Sicherheitsteam des Ministers. Für Ted ist dieser Schritt kompliziert. Er freut sich über ihre berufliche Anerkennung und weiß gleichzeitig sehr genau, was Arbeit im Sicherheitsbereich bedeutet. Dass er seinen eigenen gefährlichen Beruf aufgegeben hat, gibt ihm in seinen Augen trotzdem keinerlei Recht, dieselbe Entscheidung von Andromeda zu verlangen. Er fragt seitdem genauer nach Einsätzen, Zeitplänen und Rückkehrterminen und lebt damit, dass Liebe und Sicherheit zwei verschiedene Dinge sind.
  • 1991: Nach Nymphadoras Schulabschluss geht Andromeda erstmals für längere Zeit auf Auslandsmission und unterstützt britische Diplomaten im Iran. Sie kommt lediglich über Weihnachten nach Hause. Ted unterstützt ihren beruflichen Weg, findet die lange Abwesenheit aber alles andere als angenehm. Zum ersten Mal seit Jahren besteht sein sorgfältig aufgebauter Alltag wieder daraus, dass ein wesentlicher Teil seiner Familie irgendwo anders ist und er kaum Einfluss darauf hat, was dort passiert. Er macht Andromeda daraus kein schlechtes Gewissen. Sorgen macht er sich trotzdem jeden Tag.
  • Februar–April 1993: Andromeda begleitet ein kleines britisches Diplomatenteam während des Kroatien-Krieges. Das Team wird eingekesselt und verbringt drei Tage in völliger Dunkelheit. Nach Ende des dreimonatigen Einsatzes wird Andromeda aufgrund der psychischen Folgen mehrere Wochen von der Arbeit freigestellt. Ihre Rückkehr trifft auch Ted. Teile ihres Erlebens berühren Erfahrungen, die er selbst seit 1973 kennt. Sein jüngeres Ich hätte sofort wissen wollen, was passiert ist und was er tun muss, damit es wieder besser wird. Der Ted von 1993 hat inzwischen gelernt, dass es manchmal nichts unmittelbar zu reparieren gibt. Er ist da, übernimmt, was Andromeda gerade nicht übernehmen kann oder möchte, und lässt ihr ansonsten Zeit. Dass er ihr das Erlebte nicht abnehmen kann, fällt ihm trotzdem schwer.
  • Januar 1994: Andromeda übernimmt innerhalb des Sicherheitsteams mehr Verantwortung und wirkt nun auch bei Koordination und Planung mit. Ted ist stolz auf sie und gleichzeitig kein bisschen weniger besorgt, nur weil ihre Position besser geworden ist. Mit den Jahren hat er gelernt, beides nebeneinander auszuhalten. Seine eigene Entscheidung für ein risikoärmeres Leben war nie als allgemeingültige Wahrheit gedacht und er respektiert, dass Andromeda ihre Grenzen anders zieht als er.
  • Oktober 1995: Ted ist 43 Jahre alt und lebt längst wieder dauerhaft mit Andromeda in England. Innerhalb ihrer Beziehung ist er heute meistens der ruhigere Pol und Zuhause bedeutet ihm sehr viel mehr als noch in seinen frühen Zwanzigern. Die Jahre mit Andromeda haben ihm vor allem beigebracht, dass Fürsorge nicht bedeutet, Entscheidungen für einen geliebten Menschen zu treffen. Er kann ihre Arbeit gefährlich finden, sich bei Auslandseinsätzen Sorgen machen und jedes denkbare Katastrophenszenario im Kopf durchgehen, ohne daraus den Anspruch abzuleiten, Andromeda müsse deshalb zu Hause bleiben. Dafür fragt er inzwischen einmal häufiger, wann sie zurückkommt, repariert während ihrer Abwesenheit Dinge, die gar nicht besonders dringend kaputt waren, und stellt ihr nach ihrer Rückkehr ziemlich zuverlässig etwas zu essen hin.

Spielererwartung

Für Ted wünsche ich mir vor allem ein möglichst vielseitiges Ingame. Natürlich freue ich mich sehr auf Familienszenen mit Andromeda und Dora – sowohl auf vollkommen banalen Alltag als auch auf die komplizierteren Momente, in denen unterschiedliche Entscheidungen, Sorgen oder alte Erfahrungen aufeinanderprallen. Ted und Andromeda sind seit über zwanzig Jahren zusammen und gerade deshalb möchte ich ihre Beziehung nicht ausschließlich über Romantik bespielen, sondern auch über all die kleinen Selbstverständlichkeiten, Reibungen und Eigenheiten, die sich nach so langer gemeinsamer Zeit angesammelt haben. Darüber hinaus würde ich Ted gerne wieder stärker mit der Welt außerhalb seines ziemlich gemütlich gewordenen Zuhauses konfrontieren. Alte Freunde und Bekannte, ehemalige Kollegen aus seiner Aurorenzeit, neue Kontakte über seine Gärtnerei oder das Muggelpub und natürlich Menschen, deren politische oder gesellschaftliche Ansichten ziemlich deutlich mit seinen kollidieren, sind ausdrücklich willkommen. Gerade angesichts der aktuellen Entwicklung finde ich spannend, wie lange ein Mann, der sich vor über zwanzig Jahren bewusst aus einem gefährlichen Beruf zurückgezogen hat, tatsächlich dabei bleiben kann, nur im Kleinen etwas verändern zu wollen. Ted möchte nicht mehr an vorderster Front stehen. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass er besonders gut darin ist, wegzusehen. Ich wünsche mir deshalb ausdrücklich auch Situationen, die an seiner heutigen Sicherheit kratzen, alte Erfahrungen wieder hervorholen oder ihn zwingen, seine eigenen Entscheidungen zu hinterfragen. Das muss keineswegs ausschließlich dramatisch werden – im Gegenteil. Ted darf Freunde finden, sich über Pflanzen unterhalten, Kuchen verteilen, Dinge reparieren, seiner Frau heimlich irgendwelchen romantischen Unsinn unterjubeln und Menschen mit vermutlich viel zu langen Gesprächen im Pub aufhalten. Gerade die Mischung aus Alltag, Beziehungen, Politik und gelegentlichem Ernst dürfte bei ihm am besten funktionieren.

Freitext

Sie ist so winzig!
Das war das Erste, was ihm durch den Kopf ging, als er seine Tochter in den Händen hielt und für einen ziemlich langen Augenblick hatte Ted überhaupt keine Ahnung, was er mit ihr anfangen sollte. Nicht praktisch! Er wusste natürlich schon, was er zu tun hatte. Kopf stützen, vorsichtig halten, nicht fallen lassen. Er hatte sich schließlich informiert und vermutlich mehr als einmal rundheraus erklärt, dass das alles schon irgendwie werden würde. Nur hatte niemand erwähnt, dass ein Mensch derart klein sein konnte. Seine Hände wirkten plötzlich vollkommen ungeeignet für diese Aufgabe, viel zu groß und zu rau. Ted bewegte nicht einmal die Finger, als könne das schon ausreichen, um irgendwas an ihr kaputt zu machen.
„Hallo“, murmelte er schließlich, weil ihm nach mehreren Sekunden auffiel, dass Schweigen vielleicht auch keine besonders überzeugende erste Vorstellung war. Auch wenn seine Tochter sich daran vermutlich eh nicht mehr erinnern würde. Die Vorstellung in Teds Kopf, dass seine Teenagertochter im mit vierzehn oder fünfzehn rundheraus erklären würde, dass sie keinen Respekt vor ihm haben musste, weil er sie ja nicht mal begrüßt hatte, war allerdings kurzzeitig sehr sehr greifbar.
Sein Blick blieb an ihrem Gesicht hängen, an der winzigen Nase und dem Mund, der sich kurz verzog und ganz langsam breitete sich ein völlig bescheuertes Grinsen auf seinem Gesicht aus. Obwohl ihm gerade niemand zuhörte, blinzelte er seine Tochter grinsend an.
„Hallooo… ich bin dein Daddy!“
Das checkte sie vermutlich noch gar nicht. Fairerweise musste man dazusagen, dass sie gerade ohnehin noch nichts wusste.
Er hatte sich schon so oft vorgestellt, wie dieser Moment sein würde. Ted konnte ganz hervorragend und ziemlich schnell Pläne schmieden, wenn er gleichzeitig vollkommen überzeugt davon war, sie später ohnehin spontan ändern zu können. Irgendwo zwischen Andromedas Schwangerschaft und diesem Tag hatte er sich ausgemalt, dass er seine Tochter ansehen und sofort irgendwas sehr Kluges empfinden würde. Verantwortung vielleicht. Oder diesen berühmten Moment, in dem einem plötzlich klar wurde, dass das eigene Leben jetzt jemand anderem gehörte. Stattdessen war da vor allem Nymphadora. Warm und irgendwie ziemlich schwer für so ein kleines Wesen. Da waren diese riesigen Augen und diese winzigen Hände.
Fingerchen die jetzt nach der Hand fassten, die er benutzt hatte, um das Tuch, in das sie eingewickelt war, von ihrem Gesicht wegzuschieben. Wie konnte eine kleine Babyhand nur so viel Kraft haben? Sie ließ ihn ja gar nicht mehr los!
Aber sie sah zu ihm hoch. Sie sah ihn direkt an! Ganz bestimmt! Und bestimmt war da ein Lächeln! (Natürlich nicht. Denn selbst Ted war klar, dass sein Kind zu solchen Dingen noch gar nicht in der Lage war.)
Also saß er da, seine Tochter im Arm, den Zeigefinger in ihren Händchen und wusste, dass er sie für immer lieben würde. Und… das er überfordert war. Scheiße. Er war Vater! Wie sollte er das alles hinkriegen? Was wenn sie…
Ted atmete tief durch und ließ bewusst die Schultern sinken. Nein. Er konnte das. Es würde schon alles werden.
Informationen über Familie Tonks
Familienmotto:
Blutstatus:

Halbblut

Kategorie: Muggelnah
Gesinnung: muggelfreundlich
Kurzvorstellung der Familie
Der Name Tonks ist für die magische Welt neu und eigentlich sollte die Familie damit weitgehend unsichtbar sein. Dennoch sagt der Name manchem Reinblut etwas, weil es das Echo eines großen Verrats ist, der mit dem Klang Tonks einher geht. Wenn sich eine Tochter der Unantastbaren 28 von ihrem Elternhaus abwendet, um mit einem Muggelstämmigen glücklich zu werden und daraus gar ein Kind entsteht, dann ist für reichlich Klatsch und Tratsch gesorgt. Sicher können sich die Familienmitglieder deshalb auch heute nicht sein, ob höfliche Komplimente einer gewissen Gesellschaftsschicht nicht nur gut getarnter Spott sind und man sich hinter ihrem Rücken das Maul über sie zerreißt.

Familienstammbaum

Politische Ämter & Geschäfte

ausführliche Familieninformationen
Der Name Tonks ist für die magische Welt neu und eigentlich sollte die Familie damit weitgehend unsichtbar sein. Dennoch sagt der Name manchem Reinblut etwas, weil es das Echo eines großen Verrats ist, der mit dem Klang Tonks einher geht. Wenn sich eine Tochter der Unantastbaren 28 von ihrem Elternhaus abwendet, um mit einem Muggelstämmigen glücklich zu werden und daraus gar ein Kind entsteht, dann ist für reichlich Klatsch und Tratsch gesorgt. Sicher können sich die Familienmitglieder deshalb auch heute nicht sein, ob höfliche Komplimente einer gewissen Gesellschaftsschicht nicht nur gut getarnter Spott sind und man sich hinter ihrem Rücken das Maul über sie zerreißt.

Wohnsitz: Weeley, England [Essex]
Sitz im Gamot: nein
Bekannte Todesser: nein


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