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Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Mandy, Feye, Ben und Rica zur Seite.

Die für diesen Monat angekündigte Überarbeitung unserer Grafikregeln ist erfolgt! Ab sofort sind KI-generierte Avatare im Forum erlaubt, auch wenn sie nicht auf der Vorlage einer echten Person basieren (und sie realistisch aussehen). Wir folgen damit dem Schritt, ab sofort auch tatsächlich gemalte Avatarbilder zu erlauben, sofern sie dem in den Regeln vorgegeben (semi)realistischen Malstil entsprechen.
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aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Mandy ist eine Vielposterin wie sie im Buche steht und hat insbesondere eine Hand auf ein paar Schülercharakteren, inklusive Harry, die das Schloß unsicher machen.

Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge und Peter Pettigrew sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
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Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
Tu sais l'amour, tu sais la passion
Schüler und Schülerinnen der französischen Zaubererschule Beauxbatons
fly with the ravens *reserviert*
Du kannst dich nicht mehr erinnern wie sich die Sonne anfühlt, dabei ist der Sommer gerade erst vorüber. Die Ermordung deines Freundes Cedric Diggory hat dein Herz in tausend Stücke zerbrochen und dass das Ministerium die Wiederauferstehung Du-weiß-schon-wens leugnet und stattdessen Harry Potter als Sündenbock dastehen lässt, macht es nicht gerade besser. Du glaubst Dumbledore. Du bist entsetzt von dem, was das von dir einst so verehrte Ministerium anstellt. Nur, um keine Krisenzeit einläuten zu müssen.
The New Students Of Hufflepuff
Eine Gruppe Erstklässler in Huflepuff. Alle haben eine eigene kleine Macke, die sie zum Außenseiter machen könnte. Ob sie das erste Jahr gemeinsam überstehen werden?

Remington Nereas
"
Freedom is what you do with what's been done to you
vollständiger Name: Remington Themis Nereas (geb. Prinz Remington Themis von Valedon)
Lehrer
Halbblütig
12.08.1967
177 cm
Remington Themis Nereas, der als Kronprinz Remington Themis von Valedon ebenda vor 28 Jahren das Licht der Welt erblickte, unterrichtet heute Alchemie in Hogwarts. Nach dem Sturz seines Vaters wuchs er im Exil in Äthiopien auf und besuchte später die Uagadou Schule für Zauberei. Rem gilt als charismatisch, humorvoll und ungewöhnlich locker für einen Lehrer, besitzt jedoch eine innere rastlose Wut, die ihn seit seiner Kindheit begleitet - und die er freiwillig nicht offenbaren würde. Während andere Schüler in Uagadou mühelos zauberstablose Magie beherrschten, stand ihm seine eigene innere Unruhe stets im Weg. Hinter Bier, Darts, Charme und schlechten Entscheidungen steckt ein analytischer Mann mit starkem Verantwortungsgefühl, der tief in sich noch immer mit dem Verlust seiner Heimat, seines Vaters und seiner Identität ringt. Trotz allem hält er an den Idealen Valedons und der Verehrung der Göttin Themis fest; Und an dem Gedanken, dass ihm einst etwas genommen wurde, das rechtmäßig ihm gehörte.
Avaperson: Moseley, William
Buchcharakter: Nein
Gesuch: nein
:
gespielt von Kobik
magische Details
Zauberstab
Schwarznussholz, Drachenherzfaser, 12¾ Zoll, Unnachgiebig

Amortentia
Farbe: Tiefes blaugrün mit goldenen Schlieren, wie das mediterrane Meer in der untergehenden Sonne an der Küste von Valedon - obwohl er keine bewussten Erinnerungen daran hat.
Geruch: Salzige warme Meeresluft, gemischt mit altem Holz. Als würde man in einem Pub an der Küste sitzen und durch ein geöffnetes Fenster weht eine frische Brise herein.
Geschmack: Bier mit etwas Honig, Thymian und dunkle Schokolade.
Irrwicht
Rems tiefste und größte Angst ist, dass seine Wut ihn eines Tages verschlingt. Dass Rache wichtiger wird als Gerechtigkeit. Dass er genau an dem zerbricht, was ihn eigentlich zu einem guten König machen könnte. Es ist er selbst - oder eher die Seite von sich selbst, mit der er nicht klar kommt. Er sieht sich als König, aber nicht glorreich, nicht mächtig. Er ist erschöpft, kalt, isoliert, in dunklen valedonischen Gewändern, Blut an seinen Händen. Und das Schlimmste: Er hat gewonnen, aber dabei alles verloren.

Besonderheiten

Seit seinem 17. Lebensjahr kann Rem vollständig und stabil seine Animagus-Form, ein Karakal, annehmen. Dadurch, dass er in Oagadou zur Schule gegangen ist, war das etwas sehr Normales. Es wäre eher etwas Besonderes, wenn er es nicht könnte. Durch die Verwandlung kann er seiner inneren Spannung eine Form geben und sie wandelt sein Chaos in Instinkte. Manchmal benutzt er die Verwandlung als eine Art Ventil, auch wenn es deutlich Schwächer ist als andere Coping-Mechanismen in seinem Leben. Entsprechend der Gesetze ist er als Animagus registiert. In England bindet er es nicht automatisch jedem auf die Nase, weil er es bei oberflächlicheren Bekanntschaften oder Beziehungen nicht für eine relevante Information hält. In Oagadou wird auch stablose Magie gelehrt. Dort gilt sie als die natürlichere Magie und der Zauberstab mehr als ein Hilfsmittel - weniger als eine Notwendigkeit. Es sei denn, man heißt Rem. Stablose Magie erfordert eine gewisse innerliche Ruhe, sowie die Fähigkeit loszulassen und gleichzeitig die Verbindung zu der eigenen Magie und Kraft zu halten. Rem ist da der falsche Ansprechpartner. Häufig gerät er in die Situation, dass seine Zauber nicht funktionieren, schief gehen oder einfach abbrechen. Da hält er sich lieber an seinen Zauberstab und tut einfach so als könnte er es überhaupt nicht. Dann kann es auch nicht unangenehm werden. Und eins seiner Talente (wenn auch ein weniger magisches) ist eine Begabung für Sprachen. Er spricht Englisch, Amharisch und Griechisch auf Muttersprachen-Niveau. Elyrien, eine alte valedonische Hofsprache, die inzwischen nur noch geschrieben und gelesen wird, beherrscht er ebenfalls perfekt. Dazu spricht er ziemlich gut Swahili und verfügt über Grundkenntnisse in Französisch, Spanisch und Hocharabisch.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Rem ist selbst ein Halbblut und betrachtet Blutstatus eher als gesellschaftliche Projektion; nicht eine tatsächliche Kategorie mit Aussagekraft. Die Reinblutideologie lehnt er deutlich ab, da sie aus seiner Sicht primär der Stabilisierung von Machtstrukturen dient und wenig mit individueller magischer Begabung zu tun hat. Gleichzeitig begegnet er entsprechenden Diskussionen weniger moralisch aufgeladen als vielmehr analytisch und mit einer gewissen Distanz.
Zum Zaubereiministerium hat er ein pragmatisches, aber kritisches Verhältnis. Er erkennt die Notwendigkeit institutioneller Ordnung an, sieht jedoch in vielen Entscheidungen eine gewisse Trägheit und auch einen Mangel an kultureller Offenheit, die darin begründet ist, dass er durch andere magische (Bildungs-)Traditionen geprägt wurde, die in England weitgehend unbekannt sind und nicht der "Norm" entsprechen.
Die Muggelwelt ist für ihn kein Gegenpol zur magischen Welt, sondern ein selbstverständlicher Teil seiner Wahrnehmung. Rem wurde in Valedon geboren, wo die Unterschiede zwischen Zauberern und Muggeln anerkannt werden, aber sie dennoch als Individuen gleichgestellt sein. Valedons Gesellschaft und Gesetze haben eine Grundlage dafür geschaffen, dass Zauberer mit Muggelfamilie offen in einer Gesellschaft zusammenleben - ohne, dass eine der beiden Spezies sich verstecken muss. Auch, wenn Rem daran keine bewussten Erinnerungen hat, ist dies auch die Haltung, die seine Eltern ihm vermittelten. Und im Exil in Äthiopien lebten sie viel unter Muggeln, die teilweise auch Rems Freunde waren. Durch seine Herkunft und seinen Lebensweg ist der Umgang mit Muggeln für ihn weder außergewöhnlich noch erklärungsbedürftig, sondern normaler Bestandteil gesellschaftlicher Realität.
In aktuellen Entwicklungen der Zauberwelt positioniert er sich eher beobachtend als aktiv politisch. Er neigt dazu, Konflikte zunächst zu analysieren, bevor er sich klar festlegt, und wirkt nach außen hin oft zurückhaltend in direkten Stellungnahmen, auch wenn er innerlich durchaus Überzeugungen hat.
Aber wie das mit Idealen und Überzeugungen ist - manchmal zerschellen sie auch an der Realität. Seit dem Tod seines Vaters wird für Rem der Gedanke an Rache an seiner Tante immer präsenter und stärker. Es gewinnt an Bedeutung und es ist durchaus realistisch, dass Rem seine Werte und Überzeugungen als Mittel zum Zweck verraten könnte, um seine Tante gewaltsam zu stürzen. Der Fokus verschiebt sich Stück für Stück weiter hin zu der Frage, was Rem in seiner Position nützen könnte - und nicht die Frage, woran er glaubt und ob er nun ein Problem mit Muggeln hat oder nicht.


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Remington Nereas wissen kann, dass...
Jeder weiß, dass Remington Themis Nereas ein ungewöhnlich unkonventioneller Lehrer ist, der Alchemie mit einer Mischung aus Präzision, Intuition und trockenen Kommentaren unterrichtet und dabei deutlich weniger akademisch wirkt, als sein Fach es vermuten lässt. Er gilt als charismatisch und leicht chaotisch im Auftreten, obwohl er fachlich sehr klar und analytisch arbeitet.
Jeder weiß auch, dass er aus Uagadou kommt und dort eine andere, körperlichere und praxisorientierte Form der Magie gelernt hat, die er gelegentlich in seinen Unterricht einfließen lässt - sehr zum Interesse mancher und zur Verwirrung anderer.
Unter Kolleginnen und Kollegen gilt er als jemand, der gut ankommt, aber schwer vollständig zu durchschauen ist. Sein Humor ist präsent, aber oft leicht ironisch oder trocken, und seine persönliche Distanz sorgt dafür, dass nur wenige ihn wirklich gut kennen.
Außerdem ist vielen aufgefallen, dass er trotz seiner lockeren Art eine spürbare innere Spannung mit sich trägt. Als würde er ständig zwischen Kontrolle und etwas Unausgesprochenem balancieren. Trotzdem wird er insgesamt als kompetenter, fairer und ungewöhnlich moderner Lehrer wahrgenommen, der seinen Schülern viel Eigenständigkeit zutraut.
...Freunde und Familienmitglieder über Remington Nereas wissen, dass...
Besonders in seinen späten Teenagerjahren und frühen Zwanzigern hat er Nähe, Ablenkung und kurze Beziehungen häufig genutzt, um mit Druck, Identitätsfragen und innerer Unruhe und Leere umzugehen. Er spricht darüber nicht offen, aber enge Freunde wissen zumindest, dass nicht stolz auf diese Zeit ist. Wer dabei war, weiß noch, dass er manchmal ziemlich arschig sein konnte - besonders, wenn es um Frauen und Alkohol ging. Bemerkenswert ist es auch deswegen, weil man es von Rem nicht erwartet hätte. Auch damals hätte man gesagt, er sei definitiv nicht der Typ, der einer Frau für einen Abend das Blaue vorlügt für einen One Night Stand. Nur hat er eben genau das getan. Nicht nur einmal. Und sein schönes Gesicht hat dabei auch geholfen. Man kann nicht mal sagen, dass es an seiner Haltung oder mangelnden Respekt gegenüber Frauen lag - denn das hatte er schon immer. Er hat sich eben nur nicht so verhalten, was Rem selbst als Fehler betrachtet. Manchmal scheint er daher fast schon in eine überkorrigierende Haltung zu gehen, flirtet selten und scheint Frauen in einem romantischen Kontext zu meiden - zumindest meistens.

Familie und enge Vertraute kennen auch seine deutlich impulsivere Seite, die im Alltag kaum sichtbar ist. Wenn bestimmte Themen seine Vergangenheit oder sein Gefühl von Ungerechtigkeit betreffen, kann er überraschend emotional und konfrontativ reagieren - etwas, das er besonders beruflich stark kontrolliert. Es sind auch solche Momente, in denen Rem dazu neigt durch eine kurze Liebschaft zu copen. Später bereut er es und versucht es so gut wie möglich geheim zu halten.

Und schließlich wissen nur wenige, wie hoch sein eigener innerer Anspruch tatsächlich ist. Hinter Humor und Gelassenheit steckt ein stark ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, das ihn antreibt, aber auch immer wieder in Spannung zu seiner Wut, seinem Ehrgeiz und seinem Bedürfnis nach Kontrolle bringt.
...es außderdem über Remington Nereas noch zu wissen gibt, dass...
Rem ist reflektiert und beschäftigt sich mehr mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen als sogar die Menschen, die ihm nah stehen, vermuten würden. Nach außen kann es leicht so wirken, als würde Dinge einfach wegschieben. In gewisserweise ist es auch so, aber nicht, weil er sich nicht damit beschäftigen will, sondern weil er es in gewisserweise schon zu viel getan hat.
Ihm ist klar, dass sein lockerer Umgang mit Alkohol und gesellschaftlichen Situationen nicht nur Genuss, sondern auch ein gelerntes Regulierungsmuster für innere Anspannung ist. Er wirkt in solchen Momenten oft am zugänglichsten, ist aber nicht am entspanntesten. Auch bei seinen vielen vergangenen sexuellen Beziehungen, ging es weniger um Spaß und es war auch kein Leichtsinn. Dabei ging es um erdrückende Überforderung - und durch die Richtige Gesellschaft hat er damals oft versucht, sich selbst für ein paar Stunden aus seinem eigenen Kopf zu bekommen.
Als ihm das klar wurde, hat er auch verstanden, dass seine moral unter dem Aspekt "Mittel zum Zweck" doch flexibler ist als er dachte. Denn wenn man es knallhart runterbricht, dann benutzt er Menschen. In diesem Fall Frauen. Man würde es wohl ein perfektes Beispiel kognitiver Dissonanz nennen, aber wie weit geht diese? Wie weit kann sie theoretisch gehen?


Wirkung und Verhalten von Remington Nereas

gegenüber der Familie
Gerade dort, wo andere Sicherheit, Identität und emotionale Stabilität finden, erlebt er vor allem Spannung, Schuld, unausgesprochene Erwartungen und Verlust. Deshalb bedeutet „Familie“ für ihn nicht automatisch Nähe - sondern Verantwortung, Loyalität, Schmerz und eine Art Schicksalsbindung, der man nicht entkommt. Was Rem überhaupt als Familie definiert, ist stark davon geprägt, dass seine eigentliche Herkunft politisch ausgelöscht wurde. Biologisch ist Familie für ihn wichtig, aber emotional zählt etwas anderes mehr: Menschen, die trotz Wahrheit, Schwäche oder Gefahr bleiben. Darum empfindet er gegenüber manchen Freunden teilweise mehr echte Verbundenheit als gegenüber Teilen seiner eigenen Blutlinie. Hofadel, entfernte Verwandte oder ehemalige Unterstützer seines Vaters betrachtet er eher mit Misstrauen. Für ihn haben viele Menschen bewiesen, dass Loyalität oft nur existiert, solange Macht dahintersteht. Seine Mutter ist wahrscheinlich die einzige Person, bei der Rem nicht vollständig in Alarmbereitschaft lebt. Bei ihr zeigt sich seine weichere und erschöpfte Seite. Lorna kennt den Jungen hinter der Wut. Sie sieht nicht „den Enterbten“, sondern ihren Sohn. Genau deshalb kann Rem ihre Nähe manchmal kaum ertragen, weil sie ihn an den Menschen erinnert, der er vielleicht hätte werden können. Ihre Beziehung ist tief, aber kompliziert. Früher war sie sein emotionaler Schutzraum. Heute vermeidet Rem gewisse Gespräche mit ihr bewusst. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Scham. Ein Teil von ihm fürchtet, dass seine Mutter irgendwann erkennen könnte, wie sehr ihn sein Wunsch nach Vergeltung bereits verändert hat. Gerade weil ihre Meinung ihm wichtig ist, trifft sie ihn am stärksten. Cassander ist der zentrale emotionale Konflikt seines Lebens. Rem hat seinen Vater gleichzeitig bewundert, gefürchtet, bemitleidet, und innerlich angeklagt. Als Kind wollte er dessen Anerkennung unbedingt. Doch Cassanders gebrochene Identität machte echte Nähe fast unmöglich. Im Exil wurde der Vater weniger zu einem Menschen als zu einem wandelnden Symbol von Verlust. Das Tragische ist, Cassander liebte seinen Sohn wahrscheinlich durchaus. Aber seine Trauer und seine Scham vergifteten diese Liebe. Dadurch entwickelte er mehrere Dinge gleichzeitig. Ein extremes Bedürfnis nach Anerkennung, Schwierigkeiten, seinen eigenen Platz anzunehmen, unterschwellige Selbstverachtung, und die Tendenz, Schmerz in Wut umzuwandeln. Trotz allem trägt Rem viele Werte seines Vaters weiter Pflichtgefühl, Disziplin, Respekt vor Ordnung, königliche Haltung, Kontrolle in der Öffentlichkeit. Das macht Cassanders Tod so gefährlich für Rem. Mit dem Vater starb nicht nur ein Mensch, sondern auch der letzte moralische Rahmen, der Rems Zorn begrenzte. Seine Tante Juliana kennt er nicht persönlich, aber für ihn zählt sie ohnehin nicht zur Familie. Ihr gegenüber kann er sich keinerlei positive Gefühle abringen. Im häuslichen Umfeld übernimmt Rem oft unbewusst Verantwortung. Er beobachtet Spannungen sofort. Er reagiert empfindlich auf Disharmonie. Er versucht Kontrolle über Situationen zu behalten. Aber nicht auf warme Weise. Eher durch Präsenz, durch Entscheidungen, durch unterschwellige Dominanz, oder indem er Probleme „regelt“. Emotionale Gespräche meidet er häufig, wenn sie ihn verletzlich machen könnten. Statt zu sagen „Ich habe Angst.“, würde Rem eher: nachts verschwinden, trinken gehen, trainieren, oder sich in politische/theoretische Diskussionen flüchten.

gegenüber Freunden
Unter Freunden zeigt sich seine impulsivere und lebendigere Seite stärker. Neckisch, manchmal provokativ, spontan bei Unternehmungen, emotional direkter, aber auch schnell gereizt, wenn er sich respektlos behandelt fühlt. Freunde schätzen an ihm meist, dass er in Krisen ruhig und handlungsfähig bleibt, dass man sich praktisch auf ihn verlassen kann, und dass er selten oberflächlich urteilt. Gleichzeitig empfinden manche ihn als schwer greifbar. Selbst langjährige Freunde haben oft das Gefühl, nie ganz zu wissen, was wirklich in ihm vorgeht. Neue Freundschaften entstehen bei ihm typischerweise über gemeinsame Interessen oder Projekte, intensive Gespräche zu später Stunde, gemeinsam erlebten Stress oder Herausforderungen.

gegenüber Bekannten
Er wirkt auf den ersten Blick offen, humorvoll und unkompliziert – jemand, mit dem man schnell ins Gespräch kommt. Dadurch entstehen Bekanntschaften relativ leicht. Wirklich enge Freundschaften schließt er aber deutlich langsamer. Er beobachtet Menschen zuerst, testet unterschwellig Loyalität und achtet stark darauf, ob jemand diskret, verlässlich und emotional stabil wirkt. Nicht, weil er an der emotionalen Stabilität festmacht, ob jemand ein guter Mensch ist oder nicht. Mehr, weil er sich selbst bewusst ist, dass er emotional kein bisschen stabil ist und diese ganze Scheinstabilität seinerseits nur durch Kontrolle und klare Abgrenzung zu erhalten ist. Würde er jemanden näher an sich heran lassen, ist es unweigerlich damit verbunden ein Stück Abgrenzung aufzugeben. In Gruppen übernimmt er oft eine verbindende Rolle: Er kann Spannungen mit Humor entschärfen, Gespräche lenken und sorgt dafür, dass Außenseiter nicht komplett untergehen. Gleichzeitig hält er über sich selbst vieles bewusst vage. Er erzählt persönliche Dinge meist erst spät oder verpackt sie in Ironie.

gegenüber Feinden
Rem erlebt Menschen nicht als schwarz/weiß, sondern in Graustufen auf einem moralischen Kompass. Bei ihm in Ungnade zu fallen braucht also mehr als nur einen Fehler oder eine schlechte Entscheidung - es sei denn, man hintergeht ihn. Er selbst ist loyal bis zu einem Punkt, an dem er Verrat oder Unehrlichkeit wahrnimmt. Dann kann er Menschen sehr abrupt auf Abstand setzen - oft endgültig. Diskussionen darüber vermeidet er eher; stattdessen zieht er sich zurück und entscheidet innerlich, dass die Beziehung „durch“ ist. Rem ist nicht konfliktscheu, aber klug genug um unnötige Kämpfe zu vermeiden. Dadurch, dass er selten Menschen wirklich nah an sich heranlässt, kann er es verkraften Verbindungen zu lösen. Doch die Person, die er wirklich zutiefst hasst ist seine Tante Juliana. Er spürt am eigenen Leib, dass er Hass ihn zerfrisst und der Wunsch nach Rache wächst. Vielleicht ist es das, woran man merkt, dass es wahrer Hass ist? Man leidet und auch, wenn es besser wäre - loslassen ist unmöglich.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
Rem wirkt nach außen zunächst wie jemand, der problemlos Affären, Flirts und kurzfristige Beziehungen führen könnte - vielleicht auch, weil er genau das früher getan hat. Dabei hat er allerdings viel mit falschen Karten gespielt. Wo er früher jeder kleinen Anziehung nachgegangen und auf jeden kleinen Funken angesprungen ist, hält er sich heute bewusst zurück. Als würde er Buße tun. Tiefe, echte emotionale Bindungen sind ihm fremd und der Gedanke daran fühlt sich bedrohlich an, da Rem es mit Kontrollverlust und Verletzlichkeit verbindet. Er kann das einfach nicht. Aber er will auch nicht mehr diese "Wegwerf"-Verbindungen, denn auch wenn es sich kurz gut anfühlt, fällt er danach in ein Loch. Dann ist da mehr Leere, manchmal auch mit einem schlechten Gewissen, wenn er mal wieder unehrlich war. Viele seiner kurzen Beziehungen enden emotional unsauber. Nicht weil er absichtlich grausam wäre - sondern weil er Nähe zulässt, solange sie kontrollierbar bleibt. Sobald jemand emotional zu nah kommt oder echte Erwartungen entwickelt, beginnt sein innerer Fluchtmechanismus. Dann wird er distanzierter, schwer erreichbar, gereizt oder verschwindet emotional plötzlich vollständig. Generell ist Rem daher darauf bedacht sich zurückzuhalten, was Frauen im romantischen oder sexuellen Kontext angeht. Meistens gelingt das auch, aber nicht immer - und dann kann es eigentlich nur schief gehen. Dann fällt er zurück in alte Verhaltensmuster. Aber, wie es so ist. Man ist dazu verurteilt die Dinge, die helfen zu wiederholen. In kurzfristigen Liebschaften wird keine langfristige Verwundbarkeit verlangt, keine dauerhafte Verantwortung erzeugt und er erlaubt ihm, sich für kurze Zeit lebendig, begehrt oder frei zu fühlen. Er flirtet eher intuitiv als offensiv: Blickkontakt, trockener Humor, ruhige Aufmerksamkeit, subtile Provokation, echtes Zuhören. Dadurch wirkt er selten „verzweifelt interessiert“, sondern eher schwer greifbar und irgendwie interessant.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 12.08.1967: Geburt in Valedon (als Kronprinz)
  • 27.03.1969: König Cassander wird gestürzt; Verlust von Titel & Thronfolge - Flucht nach Äthiopien
  • 13.10.1978: Einschulung in Oagandou (*dort wird auf einer Skala von 1-10 benotet)
  • 08.11.1981: Rem tritt einem Kivuli (Starstride) Team bei
  • 24.06.1983: ZAGs
    • Nonverbale Magie: 5
    • Wandlungs- & Formmagie: 8
    • Geschichte magischer Reiche: 7
    • Astralmagie & Sternenkunde: 7
    • Schutz- & Kampfzauberei: 7
    • Alchemistische Grundlagen: 8
    • Magisches Recht & Ethik: 8
    • Runen & alte Symbolsysteme: 6
    • Lehren magischer Wesen & Pflanzen: 7
  • 12.07.1983: Rem & sein Kivuli Team werden Jahresmeister
  • 30.07.1985: UTZ-Abschluss / regulärer Abschluss
    • Erweiterte Alchemie: 9
    • Wandlungs- & Formmagie: 10
    • Astralmagie & Sternenkunde: 8
    • Lehren magischer Wesen & Pflanzen: 7
    • Schutz- & Kampfzauberei: 7
  • 1985-1986: Erweitertes Schuljahr
  • 15.07.1986: Erworbene Zusatzqualifikationen
    • Umfassende Alchemie: 9
    • Wandlungs- & Formmagie: 8
    • Magische Philosophie (nur in Klasse 9 wählbar): 8
    • 01.09.1986-08.03.1993: Assistenz einer Alchemistengruppierung in Äthiopien
    • 15.04.1990-02.08.1995: Übersetzer
    • seit 01.09.1995: Alchemie Lehrer in Hogwarts

Spielererwartung

Ich wünsche mir für Rem vor allem ein charaktergetriebenes Spiel mit viel innerem Konflikt, moralischer Spannung und langfristiger Entwicklung. Er befindet sich aktuell an einem Punkt, an dem seine Persönlichkeit noch nicht „entschieden“ ist. Einerseits trägt er viele Werte in sich, die tief mit Valedon und dem Glauben an Themis verbunden sind: Gerechtigkeit, Verantwortung, Anstand, Schutz anderer und das Bedürfnis nach einer fairen Ordnung. Andererseits hat er erlebt, wie genau diese Werte seine Familie nicht retten konnten. Dieser Widerspruch prägt ihn stark und macht ihn anfällig für Wut, Verbitterung und den Wunsch nach Vergeltung. Mit dem Tod seines Vaters hat sich sein innerer Konflikt weiter verschärft. Der Wunsch, seine rechtmäßige Stellung irgendwann zurückzufordern, beginnt sich zunehmend mit persönlichen Rachefantasien zu vermischen. Gerade deshalb sehe ich in Rem großes Potenzial dafür, in eine gefährliche Richtung abzurutschen. Es wäre durchaus denkbar, dass er sich aus Verzweiflung oder Überzeugung zeitweise mit moralisch fragwürdigen Personen oder sogar den „falschen“ Seiten verbündet, wenn sie ihm Macht, Einfluss oder einen Weg zurück nach Valedon versprechen. Besonders spannend finde ich dabei, dass Rem selbst Angst vor genau dieser Entwicklung hat. Ein Teil von ihm weiß, dass Rache ihn zu jemandem machen könnte, den sein jüngeres Ich verachtet hätte - ebenso, wie sein Vater. Gleichzeitig möchte ich die Möglichkeit offenhalten, dass er sich bewusst gegen diesen Weg entscheidet. Im Kern ist Rem kein grausamer Mensch. Er besitzt durchaus Empathie, Loyalität und ein starkes Bedürfnis, andere zu beschützen. Gerade deshalb würde mich ein langsamer Kampf darum reizen, ob seine Wut letztlich stärker wird als seine Prinzipien - oder ob er lernt, seinen Schmerz nicht länger zur Grundlage seiner Identität zu machen. In Bezug auf den kommenden Krieg möchte ich mich deshalb bewusst noch nicht vollständig festlegen. Ich könnte mir vorstellen, dass Rem zunächst versucht, neutral oder pragmatisch zu bleiben, sich aber zunehmend gezwungen sieht, Position zu beziehen. Je nachdem, welche Beziehungen, Verluste oder Versuchungen sich ingame entwickeln, könnte er entweder auf der Seite landen, die seine Werte repräsentiert oder auf der Seite, die ihm am ehesten die Möglichkeit gibt, sein eigenes Ziel zu erreichen. Gerade diese Unsicherheit und Beeinflussbarkeit finde ich an ihm interessant. Perspektivisch kann ich mir auch ein Pairing gut vorstellen, allerdings definitiv nichts Schnelles oder unkompliziertes. Rem ist emotional verschlossen und momentan kaum bereit für echte Nähe. Gleichzeitig hat er durchaus eine Schwäche für schöne Frauen, intensive Begegnungen und die Bestätigung, die mit körperlicher Nähe einhergeht. Gerade deshalb wird er vermutlich eher mit lockeren, emotional unausgeglichenen oder problematischen Situationen zu kämpfen haben, bevor er überhaupt in der Lage wäre, jemandem wirklich zu vertrauen. Eine ernsthafte Beziehung würde bei ihm wahrscheinlich erst dann funktionieren, wenn er beginnt, sich selbst nicht mehr ausschließlich über Verlust, Wut und unerfüllte Ansprüche zu definieren.

Freitext

Name: Remington Themis Nereas
Geburtsdatum: 12.08.1967
Geburtsort: Valedon
Blutstatus: Halbblut
Nationalität: valedonisch

Rem ist der Sohn des damaligen Königs Cassander von Valedon und dessen Ehefrau Lorna. Kurz nach Rems Geburt kommt es innerhalb der valedonischen Monarchie zu einer politischen Intrige durch Cassanders jüngere Schwester Juliana. Durch manipulierte Beweise und Gerüchte gelingt es ihr, Cassanders Legitimität als Thronfolger öffentlich anzuzweifeln. Der Königshof wendet sich gegen ihn; Juliana übernimmt schließlich den Thron. Die Familie flieht ins Exil nach Äthiopien. Rem wächst dadurch ohne direkten Bezug zu seiner Heimat, unter politischen Spannungen, sowie zwischen magischer und nichtmagischer Gesellschaft auf. Seine Mutter bleibt währenddessen Rems wichtigste emotionale Bezugsperson. Die Beziehung zu seinem Vater wird zunehmend belastet. Cassander zerbricht innerlich am Verlust seiner Identität und projiziert einen Teil seiner Verbitterung unterschwellig auf seinen Sohn. Trotzdem vermittelt Cassander ihm weiterhin. politische Bildung, Geschichte, Pflichtgefühl, philosophische Grundsätze, sowie die traditionellen Werte Valedons. Zentral ist dabei auch die Staatsreligion, Themisum.

Valedon & Themisum
In Valedon ist die Verehrung von Themis kein reiner Glaube im Sinne persönlicher Spiritualität, sondern ein tief in Staat, Recht und Alltagsleben verwobenes ethisches System. Themis steht dort für das Gleichgewicht aller Dinge: für Wahrheit, Verantwortung, Maß und die unausweichlichen Konsequenzen menschlicher Entscheidungen. Sie ist keine barmherzige oder tröstende Gottheit, sondern eine unbestechliche Instanz, die jedes Handeln wie auf einer kosmischen Waage abwägt. In ihrem Verständnis existiert keine Tat ohne Gewicht und keine Entscheidung ohne Auswirkung auf das Gleichgewicht der Welt. Viele Eltern geben den Namen der Göttin ihren Kindern, so auch Rems Eltern. Dieser Glaube prägt die valedonische Gesellschaft stark. Wahrheit gilt als höchstes Gut, nicht im Sinne absoluter Offenheit, sondern als moralische Pflicht zur Ehrlichkeit gegenüber sich selbst, dem Gesetz und der Gemeinschaft. Selbsttäuschung oder bewusste Verzerrung der Realität werden als gefährliche Störung des Gleichgewichts betrachtet. Ebenso zentral ist das Prinzip der Verantwortung: Niemand kann sich dauerhaft hinter Schicksal oder Umständen verstecken, denn jede Person trägt Anteil an der Ordnung oder dem Ungleichgewicht der Welt. Diese Denkweise führt dazu, dass auch politische und soziale Strukturen stark formalisiert und ritualisiert sind. Macht ist in Valedon immer an Pflicht gebunden, nicht an Privileg.
Der Glauben zeigt sich im Alltag durch eine Vielzahl von Ritualen und gesellschaftlichen Praktiken. Besonders verbreitet ist das sogenannte „Wiegen“, ein feierliches Ritual vor wichtigen Entscheidungen, Verträgen oder Schwüren. Dabei sprechen alle Beteiligten ihre Absichten in einer klaren, öffentlich bezeugten Form aus, oft begleitet von symbolischen Gegenständen wie einer Waage oder einer Kerzenflamme, die für Wahrheit und Urteil stehen. Lügen während eines solchen Rituals gelten nicht nur als moralischer, sondern als beinahe sakraler Bruch. Ein weiteres zentrales Element sind die „Drei Tage der stillen Spiegel“, ein jährliches Ritual der Selbstprüfung. In dieser Zeit ziehen sich Gläubige vollständig zurück, Hexen & Zauberer verzichten auf Magie, soziale Kontakte & Ablenkungen und stellen sich bewusst ihren eigenen Fehlern, Motiven und inneren Konflikten. Ziel ist nicht Schuldgefühl, sondern die ehrliche Konfrontation mit dem eigenen Ungleichgewicht. Für viele ist dies das emotional anspruchsvollste Ritual des Jahres. Insgesamt ist der Themis-Glaube in Valedon weniger eine Religion im klassischen Sinn als vielmehr ein umfassendes Weltverständnis. Er bestimmt, wie Menschen sprechen, urteilen, lieben, herrschen und scheitern. Gerade deshalb ist der Bruch dieses Systems - wie im Fall politischer Intrigen oder verlorener Legitimität - nicht nur ein politischer Umsturz, sondern immer auch ein tiefgreifender Riss im moralischen Fundament der gesamten Gesellschaft.

Schule & Jugend
Als Rem mit elf Jahren an der Uagadou aufgenommen wird, verschiebt sich sein Leben erneut. Dort findet er keine „Flucht“, sondern eine andere Form von Struktur. Die Schule zwingt ihn nicht nur zur Kontrolle seiner Magie, sondern auch zur Kontrolle seiner selbst. Seine Begabung zeigt sich schnell: strategisches Denken, starke defensive Magie, ungewöhnliche Sensibilität für magische Systeme und eine fast instinktive Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu durchdringen. Gleichzeitig bleibt er emotional schwer greifbar. Er ist präsent, aber nie vollständig zugänglich. In seiner Jugend entsteht ein Muster, das sein späteres Leben prägen wird: Nähe zieht ihn an, aber sie verunsichert ihn. Er kann Menschen schnell für sich gewinnen, durch Humor, Intelligenz und eine gewisse ruhige Intensität, doch echte Bindung baut er langsam und vorsichtig auf. Vertrauen ist für ihn kein Zustand, sondern eine Entscheidung, die er immer wieder überprüft. Und sobald er das Gefühl hat, dass dieses Vertrauen nicht stabil ist, zieht er sich zurück - nicht unbedingt laut oder dramatisch, sondern endgültig und leise.
Ab dem Jahr 1986 beginnt für Rem eine Phase, die weniger wie ein klarer Lebensentwurf wirkt, sondern wie ein langsames Herantasten an eine Rolle, die er selbst noch nicht benennen kann. Nach dem erweiterten Schuljahr an der Uagadou und dem Erwerb solider Zusatzqualifikationen in Alchemie, Wandlungs- und Formmagie sowie magischer Philosophie verlässt er die strukturierte Welt der Schule ohne unmittelbare berufliche Festlegung. Trotz seiner akademischen Stärke fehlt ihm in dieser Zeit ein stabiler Ort, an dem sich Identität und Richtung miteinander verbinden lassen. Zwischen 1986 und Anfang der 1990er Jahre findet Rem diesen Ort in der praktischen Arbeit einer alchemistischen Gruppierung in Äthiopien, wo er ab dem 01.09.1986 als Assistenz tätig ist. Diese Tätigkeit führt ihn weg von theoretischer Ausbildung hin zu einer deutlich roheren Realität der Magie: instabile Substanzen, gefährliche Transformationen, experimentelle Prozesse und ein Umfeld, in dem Wissen oft genauso wertvoll ist wie Diskretion. Rem entwickelt sich dort nicht nur fachlich weiter, sondern auch in seiner Haltung zur Magie selbst. Alchemie wird für ihn weniger ein akademisches Feld als vielmehr ein System von Konsequenzen, in dem jede Veränderung einen Preis hat. Parallel dazu arbeitet er ab dem 15.04.1990 als Übersetzer, eine Tätigkeit, die ihn in Kontakt mit internationalen magischen Netzwerken bringt und seine Fähigkeit stärkt, komplexe Systeme, Sprachen und Bedeutungen zu vermitteln. Diese doppelte Belastung aus praktischer alchemistischer Arbeit und sprachlich-intellektueller Vermittlung prägt seine frühen Erwachsenenjahre stark. Bis zum 02.08.1995 bleibt er in dieser Übersetzerrolle aktiv und bewegt sich zunehmend zwischen verschiedenen kulturellen und magischen Kontexten.
In dieser Zeit verdichtet sich auch seine innere Entwicklung. Die Erfahrungen aus Exil, Familie und beruflicher Unsicherheit formen eine Persönlichkeit, die nach Struktur sucht, diese aber nur in kontrollierten, oft selbstgewählten Umgebungen akzeptieren kann. Alchemie bleibt dabei sein zentraler Bezugspunkt. Nicht nur als Wissenschaft, sondern als philosophisches Modell für Veränderung, Identität und moralisches Gleichgewicht. Gleichzeitig verstärkt sich sein Bewusstsein für Verantwortung und Konsequenz, geprägt sowohl durch seine Herkunft als auch durch den Glauben an Themis, der in seinem Denken als unausgesprochener Maßstab präsent bleibt.

Umzug nach England; Lehrstelle in Hogwarts
Nach Cassanders Tod (Ende) 1994 beschloss Lorna, die ursprünglich aus Großbritannien stammte, gemeinsam mit Rem nach England zurückzukehren. Eine wichtige Rolle spielte dabei ihre langjährige Freundin Andromeda Tonks, die durch ihre Kontakte nach Hogwarts maßgeblich dazu beitrug, dass Rem dort schließlich eine Stelle als Lehrer für Alchemie erhielt.
Am 01.09.1995 beginnt demnach ein neuer Abschnitt seines Lebens: Rem wird Lehrer für Alchemie an der Hogwarts. Als Lehrer tritt Rem nicht als klassischer Akademiker auf, sondern als jemand, dessen Verständnis von Alchemie aus realen Risiken, kulturellen Brüchen und persönlicher Erfahrung gespeist ist. Seine Unterrichtsweise ist geprägt von Klarheit, Anspruch und einer gewissen Unnachgiebigkeit gegenüber oberflächlichem Verständnis. Gleichzeitig bleibt er eine komplexe Persönlichkeit: diszipliniert im Außen, aber innerlich weiterhin von Fragen nach Herkunft, Legitimität und Gleichgewicht bewegt. Der Lehrberuf wird für ihn damit nicht nur eine Position, sondern auch ein fortgesetzter Versuch, Ordnung in etwas zu bringen, das sich in seinem eigenen Leben nie vollständig stabilisiert hat.


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Remington Nereas - von Remington Nereas - Vor 10 Stunden

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