Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Sophie und Rica zur Seite. Tatkräftig unterstützt werden sie von ihren Moderatoren.

Neue Boardstatistik

Einen wunderschönen Abend!

Wer sich in der Vergangenheit wegen fehlender Inhalte auf der Statistik-Seite gewundert hat, kann ab jetzt ein wenig Zahlen schnuppern gehen!
Zu beachten ist, dass wir zum Teil nur gewobte Charaktere berücksichtigen (Charaktere im Ingame, Charaktere pro Gruppe), zum Teil auf alle registrierten Charaktere (alle anderen Angaben) zugreifen.

Noch einen schönen Abend!
Artikel im Tagespropheten

Guten Abend ihr lieben Eulen,

die ersten zwei Ausgaben des Tagespropheten sind heute erschienen. Bitte beachtet, dass die Artikel inplayrelevant sind und teilweise unsere Plots aufgreifen. Wir bitten euch daher bei Neuerscheinung immer wieder einen Blick reinzuwerfen. Nehmt auch gern im Inplay Bezug auf die Inhalte, sofern es passt.

Viel Spaß beim Lesen!
Anpassung der Reservierungsregeln

Guten Abend ihr Lieben,
uns ist aufgefallen, dass die Reservierungsregeln immer wieder für Verwirrung gesorgt haben. Daher haben wir uns heute zusammengesetzt und beschlossen diese etwas zu lockern. Bisher galt eine Reservierung pro Person, wobei ein Charakter in Erstellung bereits als Reservierung galt.
Von nun an gilt der Charakter in Erstellung nicht mehr als Reservierung.

Zusammengefasst heißt das: Ihr könnt zu einem angemeldeten, aber noch nicht angenommen Charakter zusätzlich einen Charakter reservieren.
Hei, hei!
Mit Ende unserer Foreneinführungsphase treten auch die regulären Reservierungsregeln in Kraft.
Zusammengefasst besagen diese Folgendes:
  • für den Eigengebrauch darfst du Elemente für einen Charakter reservieren
  • diese Reservierungen gelten für maximal 28 Tage
  • Charaktere in der Bewerbungsphase sind mit einer Reservierung gleichzusetzen


Folgende Reservierungen haben wir aufgrund eines vorhandenen Bewerbercharakters gelöscht:
  • Chertykova, Katya (Lena)
  • Tucker, Jonathan (Emma)
  • Mundungus Fletcher (Emma)
  • Pansy Parkinson (Emma)
  • Draco Malfoy (Rica)


Folgende Spieler bitten wir, bis zum 14.12. einschließlich eine Entscheidung über ihre Reservierungen zu treffen, sonst werden alle gelöscht:
  • Heike
  • Luxi
  • Maxi


alle weiteren Reservierungen haben wir mit einem Ablaufdatum versehen.
04.11.2023 - Einladung in den Gemeinschaftsraum
Im Bereich Community findet ihr nun einen Gemeinschaftsraum für alle registrierten Spieler. Kommt rein, fläzt euch für eine Unterhaltung in die Sessel, pinnt euer neustes Kunstwerk an die Wand oder spielt eine Partie - ach nein, "Snape explodiert" haben wir als Threadvariante nicht realisieren können. Aber zu anderen Forenspielen laden wir euch ein.
20.10.2023 - Countdown zum Regulärbetrieb
Heute wollen wir euch einen Reminder senden, dass die Aufwärmphase des Owlways mittlerweile fast vorüber ist und wir mit Anfang November auch die erste Blacklist veröffentlichen werden. Denkt also daran, dass ihr im Oktober einen Post gesetzt haben solltet und/oder euer Steckbrief fertig sein sollte. Fristverlängerungen könnt ihr nach wie vor vornehmen.
Ab dem 10. November greifen dann auch die Zweitcharakterregelungen, was bedeutet, dass unter anderem nicht mehr mehrere Konzepte gleichzeitig reserviert werden können. Solltet ihr also noch mehrere Charaktere reserviert haben, solltet ihr jetzt eifrig Steckbriefe schreiben, oder euch überlegen wen ihr weiterhin reserviert haben möchtet.
11.09.2023 - Lebenszeichen
Wir gehen in die zweite Runde der Lebenszeichen-Abfrage. Aufgrund der Foreneröffnung haben wir die Bewerbungsregeln bis zum 10.11. ausgesetzt. Dennoch benötigen wir ein Lebenszeichen von allen Bewerbercharakteren, deren Steckbrief noch in Arbeit ist, um ggf. inaktive Accounts löschen zu können.

Bitte reagiert mit einem Emoji eurer Wahl auf diesen Beitrag bis zum 17.09.23, sofern ihr Bewerber/Interessent seid, um zu zeigen, dass ihr noch da und interessiert seid. Aktuell abwesende Spieler dürfen gern reagieren, müssen aber nicht.
07.08.2023 - Lebenszeichen
Wir ihr wisst, haben wir die Bewerbungsregeln ja bis zum 10.11. ausgesetzt. Dennoch möchten wir ein Lebenszeichen von allen Bewerbercharakteren, deren Steckbrief noch in Arbeit ist, um ggf inaktive Accounts löschen zu können.

Bitte reagiert mit einem Emoji eurer Wahl auf diesen Beitrag bis zum 13.08.23, sofern ihr Bewerber/Interessent seid, um zu zeigen, dass ihr noch da seid! (Aktuell abwesende Spieler dürfen gern reagieren, müssen aber nicht)
31.07.2023 - Steckbriefbogen
Wir haben unseren Steckbriefbogen als zusätzliches Sicherheitsnetz für euch um Autoreninformationen ergänzt: Über den Buttons zum Absenden des Steckbriefs werdet ihr noch einmal darauf aufmerksam gemacht, mit welchem Account ihr in diesem Tab gerade online seid - und dass ihr den Steckbrief des Charakters aktualisiert, mit dem ihr zuletzt aktiv wart.
25.07.2023 - Ergänzung des Heimunterrichts
Hallo ihr Lieben! Aus gegebenem Anlass haben wir unsere Infotexte zur (Aus)bildung und Hogwarts ergänzt. Ab sofort könnt ihr unter dem Punkt "Heimunterricht" erfahren, was es alles zu beachten gilt, wenn Kinder (beispielsweise wegen einer Werwolfsverwandlung) zu Hause unterrichtet werden.
19.07.2023 - Teamzuwachs
Einen wunderschönen guten Abend,

zur Abwechslung gibt es heute mal News von mir!

Da das Owlways bei so tollen und aktiven Menschen auf großes Interesse stößt, haben sich Ronja und Rica gedacht, dass eine dritte im Bunde hilfreich wäre. Daher freue ich mich sehr, sie von nun an als Admin unterstützen zu dürfen.

Sofern es zum Beispiel ans Planen, Plotten oder den Support geht, hört ihr im Bestfall also ab sofort regelmäßig von mir.

Liebste Grüße
Sophie :18:
17.07.2023 - Prereservierungen
Alle Reservierungen von Spielern, von denen wir in der letzten Woche nichts gehört haben, wurden aus den Prereservierungen gelöscht. Wir bitten euch, alle Reservierungen, die ihr behalten wollt, noch in die entsprechenden Threads umzutragen, und mindestens euren ersten Charakter anzumelden. Alle Reservierungen ohne entsprechende Rückmeldung löschen wir am kommenden Montag.
12.07.2023 - Eröffnung
Nach Monaten der Hintergrundarbeit können wir euch jetzt endlich ins Forum einladen, um euch umzusehen, unsere "Welt" zu entdecken und sie mit eigenen Ideen weiterzuentwickeln und zu bereichern. Werft bitte auch einen Blick in die ausführlichen News sowie auf unsere Teamsuche.
Willkommen im Owlways!
An dieser Stelle werden zukünftig stets die aktuellen Kurznews zu lesen sein - damit ihr da draußen euch nicht jedes Mal erst durch die Forenstruktur wühlen müsst, ehe ihr informiert seid. Behaltet den Inhalt hier also im Auge, denn wichtige Dinge... ja, die sind genau hier zu finden!
aktuelles Ingame
Es ist Sommer und während in allen Teilen des Landes die Temperaturen in die Höhe klettern, sind es die Sommerferien und die Enchanted Games, die ihre Schatten voller Vorfreude voraus werfen sollten - oder gerade begonnen haben. Doch es sind ganz andere Schatten und Stimmungen, die die Gemüter der Menschen überlagern: Es sind die Abschlussprüfungen. Es ist die dritte Aufgabe des Trimagischen Turniers. Es ist der tote Schüler, um den gemeinhin getrauert wird. Und diese verrückten Nachrichten von der Rückkehr Voldemorts, die das Ministerium lautstark dementiert, während im Hintergrund Todesser wie Phönixorden wieder zusammengerufen werden.
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Willkommen Fremder! [ | Registrieren?]
Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
the war between stars
Es waren einmal drei Sterne. Der Erste loderte am heißesten und verzehrte jedwede Gefahr, die sich seinem System näherte. Der Zweite kollidierte trotz all dieser Bemühungen mit einer fremden Galaxie und hinterließ bei seinem Verschwinden eine großes Nichts. Der dritte Stern jedoch, der zuvor von Glanz und Schein der beiden anderen Sterne verdeckt worden war, erlangte auf einmal die besondere Aufmerksamkeit der Sternenschauer.
you're all telling stories and lies
Eulen sind unfassbar praktische Briefboten in der magischen Welt. Bedenkenlos kann man ihnen Liebesschwüre, Heuler, oder auch eine bahnbrechende Idee für die nächste große Erfindung anvertrauen. Wie viele Briefe wohl schon in Willows überaus neugierigen Fittichen überantwortet wurden? Und was daraus wurde?
build a future controlled by you
Eins aber sicher: mit dem 24. Juni 1995 ist nichts mehr, wie es zuvor war. Und dabei ist die Frage danach, ob man dem Ministerium oder Dumbledore glaubt, noch nicht beantwortet. Nein, schlimmer noch: Sie ist noch nicht mal gestellt. Denn als allererstes geht es um einen selbst, die eigenen Vorstellungen, in die unvermittelt und härter eingegriffen wird, als je erwartet.
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Queenie Arwen Gamp
"
Dich. Wie ich barfuß durch die Reihen deiner Gedanken geh. Dich. Wie du hinter mir beim Feuerwerk am Fenster stehst.
vollständiger Name: Queenie Arwen Gamp, geb. Kowalski
Zivilist
Halbblütig
06.05.1962
1,57 m cm
Beruf: Heilergehilfin
Barfuß. Geht sie nicht nur durch die Gedanken der Menschen, sondern oft auch durch die Welt. Mit einer Feder oder Blumen in den mondlichtweißen Haaren. Die inzwischen 33 Jährige Queenie Arwen Gamp, die sich bis heute von den Meisten nur Baby nenne lässt, ist eine geborene Legilimentikerin und die Ehefrau des Heilers Perseus Gamp. Sie hilft ihrem Mann in dessen Praxis in Hogsmead, auch indem sie bei Patienten ihre Gabe einsetzt. Den Traum Magizoologin zu werden und mit Drachen zu arbeiten hat sie aufgeben, als sie früh das erste Mal Mutter wurde. Mitten auf einer Weltreise, die sich über Kontinente und 11 Jahre erstreckte. Inzwischen lebt die Familie wieder in England und hat drei wunderbare Kinder (14, 11 und 2,5 Jahre alt) und das vierte ist auf dem Weg. Hochschwanger ist sie gerade und wirkt doch immer noch, als gehe ihr alles federleicht von der Hand. Selbst mit dickem Bauch, Kleinkind am Rockzipfel und Klabbert auf der Schulter.
Irgendwo in ihrem Regal warten unzählige Skizzenbücher randvoll mit allerlei mit Tierwesenbeobachtungen, in schriftlicher Form und mittels Skizzen festgehalten, darauf einmal als Buch veröffentlicht zu werden. Irgendwann wird der richtige Zeitpunkt dafür kommen. Irgendwann wird sie es ihrem Großonkel Newt Scamander gleich tun. Bis dahin päppelt sie zahlreiche Tiere und Tierwesen auf ihrem Grundstück und in ihrem Haus auf und backt mit tiefer Leidenschaft Kuchen und Torten. Denn auch das ist Familientradition, ist sie doch eine geborene Kowalski.
Ach ja, manch einer mag sich bei diesem Namen womöglich auch noch an das 16 jährige Rawenclaw-Mädchen erinnern, das irgendwann Ende der 70er Jahre Opfer eines rassistischen Anschlags in Hogwarts wurde. Irgendwas mit verfluchten Ohrenwärmern.
Avaperson: Emilia Clarke
Buchcharakter: Nein
gespielt von Lily Jane
Familienverantwortung: nein
Zweitverantwortung:
Charakter ist ein Gesuch
Betroffene Charaktere: Perseus Gamp
magische Details
Zauberstab
Silberlinde, Phönixfeder, 11 inch lang, leicht biegsam. Wunderschön.
Man sagt Silberlindenstäben nach, besonders geeignet für Wahrsager und Legilimentiker zu sein und zumindest bei Queenie Arwen scheint dies der Fall zu sein, kommt sie doch bestens mit ihrem Zauberstab zurecht. Und sie hat damals, als ihr Vater mit ihr bei Olivanders gewesen war, auch gar nicht lange suchen und ausprobieren müssen. Direkt als erstes griff das kleine Mädchen nach dem hübschen gelblichweißen Stab, dessen Muster am unteren Ende sie -wenn sie denn die Augen ein klein wenig zusammenkniff- an Drachenschuppen erinnerte!

Amortentia
Zimststerne, Fuchsfell, nasses Gras
Für Queenie Arwen duftet der Trank nach Zimtsternen, Fuchsfell und frischem feuchten Gras, er nimmt eine buntschillernde Färbung an, welche an die Pupillenlosen Augen eines Antipodischen Opalauges erinnern und schmeckt nach Zitronenküchlein.
Irrwicht
Die leblosen Körper ihres Mannes und ihrer Kinder, trübe Augen ins Nichts starrend.

Angst ist ein Gefühl. Und Gefühle sind dem Wandel unterworfen. So hat sich im Verlauf ihres Lebens auch die Form geändert, in die sich ein Irrwicht in ihrer Gegenwart verwandelt hätte.
Als sie sich im Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste einmal einem Irrwicht stellen musste, nahm dieser tatsächlich die Form von verbrannte Zitronenküchlein an. Backwaren zu verbrennen, ein Alptraum für eine Kowalski. Nach dem Anschlag auf sie hätte ein Irrwicht wohl für eine Weile die Gestalt von rosa Ohrenwärmern angenommen, jenem verfluchten Objekt, das sie damals für längere Zeit ins St. Mungos befördert hatte.
Die leblosen Körper ihres Mannes und ihrer Kinder, trübe Augen ins Nichts starrend. Die Angst Perce oder ihre Kinder im Krieg, oder an die Rache der Blacks, zu verlieren hat dann für lange Zeit Ohrenwärmern und verkohlten Backwaren jeden Schrecken genommen.
Bis vor kurzem wären es wohl aber wirklich wieder die verbrannten Zitronenküchlein gewesen, hat Baby sich und ihre Familie doch endlich in Sicherheit gewähnt. Doch es ist wieder da, hat sich angeschlichen, das Gefühl, dass dunkle Schwingen über das Land fliegen und den Himmel verfinstern. Die Bedrohung ist wieder real.
Und so würde wohl ein Irrwicht auch wieder unter ihren Liebsten wählen, ihr diese mausetot zeigend. Einen nach dem Andern.
Ob sie den Irrwicht besiegen könnte? Das hinge wohl sehr davon ab ob Perce und ihre Kinder in ihrer Nähe wären. Wenn sie diese sehen, oder deren Gedanken höre könne, dann sicherlich ja. Dann könnte sie den Leichen ihrer Liebsten kitschige Engelsflügelchen und lange weiße Gewänder anhexen. Und roten Rouge auf bleiche Wangen. Reicht das um den Tod lächerlich zu machen? Kann man den Tod überhaupt lächerlich machen? Oder kann man ihn nur annehmen, als einen Teil des Lebens? Vermutlich würde sie doch scheitern.

Besonderheit oder magisches Talent?

geborene Legilimentikerin
Immer da. Vom ersten Augenblick an. Der Lärm. Die leisen Worte, laut in ihrem Kopf. Die bildhaften Gedanken, sie sieht jeden davon vor ihrem inneren Auge. Erinnerungen, die nicht die ihren sind. Ein wildes Durcheinander von Eindrücken auf sie einprasselnd. Anders als gesprochene Worte sind Gedanken oft nicht geradlinig. Sie sind sprunghaft. Fetzenartig. Und schlagen Purzelbäume. In den Köpfen der Menschen um sie herum und in ihrem. So war es seit sie zurückdenken kann. Und deswegen ist das für Baby vor allendingen eines. Ganz normal. Gewiss es war und ist auch beängstigend, verwirrend, belastend und schrecklich laut. Aber so ist nun einmal ihre Welt. Immer gewesen. Schon früh wurde ihre Gabe von ihrem Vater erkannt, als dieser bemerkte wie Baby im Alter von einem Jahr auf seine Gedanken reagierte. Für Newt war dies nichts Neues, war er doch mit einer geborenen Legilimentikerin als Mutter aufgewachsen. Die Gabe der ältesten Tochter kam daher nicht ganz überraschend. Und für Baby war es eine große Hilfe, dass ihre Großmutter Queenie so war wie sie. Und dass diese und die ganze Familie einen federleichten Umgang mit dieser Gabe pflegte. Nie bekam Baby zu hören, sie müsse das kontrollieren. Nie bekam sie zu hören, es sie nicht richtig, man belausche die Gedanken anderer nicht. Nie wurde ihr das Gefühl vermittelt es stimme etwas mit ihr nicht. Man half ihr. Zu verstehen, dass nicht Jeder die Gedanken Anderer hört. Zu lernen gesprochene Worte von leisen Gedanken zu unterschieden. Anfangs musste Baby dafür auf die Lippenbewegungen der Menschen achten, wodurch sie lernte Lippen zu lesen. Später erkannte sie die Gedanken an deren Mustern Es gibt Unterschiede zwischen Sprache und Gedachtem. Obwohl Sprache das Denken der Menschen stark beeinflusst. Das hat sie besonders auf ihren Reisen mit Perce gelernt. Denk- und Sichtweisen Menschen verschiedener Nationen unterscheiden sich stark voneinadner. Worauf sie achten, was ihnen auffällt, wie sie Dinge ausdrücken. Das ist äußerst spannend und faszinierend. Aber auch jeder Mensch an sich denkt ein bisschen anders. Manche Köpfe sind leerer und geordneter als andere. Manche Menschen denken vor allendingen bildhaft. Und so wie jede Stimme anders klingt, haben auch die Gedanken andere Klangfarben, andere Muster. Einige erscheinen Baby schnörkeliger andere bunter. Gedanken haben eine Signatur und sie kann mit großer Federleichtigkeit die der Menschen erkennen, die ihr vertraut sind. Darin hat sie sich geübt. Darin sich in dem Lärm ihrer Welt zurechtzufinden.
Anfangs war das schwer. Wenn sie mit nur einer Person im Raum ist, macht ihre Gabe sie zur perfekten Gesellschafterin. Wie von Zauberhand findet sie die richtigen Worte, weswegen sie auch als hoch empathisch gilt. Nichts entgeht ihr. Auch riesige Menschenmassen sind meist kein Problem für sie, dann vermischen sich die lauten und die leisen Worte zu einem grauen Rauschen. Auf einem Konzert mit Hunderten anderer Menschen zu stehen ist für Jeden laut. Da fallen zusätzliche Gedanken kaum noch ins Gewicht.
Doch bei Gruppengrößen bis 25 Menschen und mehr um sie herum ist es für Baby schwer sich zu konzentrieren. Dann ist sie schnell mal abgelenkt, weil sie zu viel hört, die Gedanken nicht wirklich ausblenden kann, die um sie herumschwirren. Auch heute noch ist das so, nach all den Jahren. Sie kompensiert das indem sie sich bewusst auf eine Person konzentriert, das ist am einfachsten, wenn ihr diese Person und deren Gedanken vertraut sind. Dann kann sie die leisen Worte und Bilder Anderer um sich rum ein wenig in den Hintergrund rücken lassen. Besonders laute und aufdringliche Gedanken. Schmerzhafte Erinnerungen oder besonders Schöne strömen dann jedoch dennoch auf sie ein. Überfluten sie förmlich. Aber das ist okay.
Denn niemals ist in Baby der Wunsch gereift, sie könne ihre Gabe einfach abschalten. Die Gedanken der Andern um sie herum auszuschließen war niemals Ziel und so hat sich Baby auch nie darin geübt, sie kann bis heute nicht verhindern, dass sie die Gedanken der Menschen um sie herum laut und klar hört, so als wären sie gesprochen. Alles war ihrem Gegenüber durch den Kopf geht hört und sieht sie. Und das ist gut so, denn das ist sie. Baby liebt ihre Gabe mit allen Vor- und Nachteilen, die ihr daraus im Leben entstehen.
In der Muggelgrundschule, die sie besuchte, war sie eine wirklich schlechte Schülerin. Unkonzentriert und zappelig. Ein Kind das sich manchmal einfach die Ohren zuhielt. Sie sei im Autismussprektrum erklärte der Vater ihrer Lehrerin. Und das denken bis heute auch ihre nicht magischen Verwandten. Auch als sie nach Hogwarts kam hatte Baby noch Probleme in den rein theoretischen Fächern. Um dort gute Noten zu erzielen musste sie sich anstrengen, den Unterricht hinterher allein mit einer Freundin nacharbeiten. In Ruhe!
Bei Prüfungen jedoch hatte sie die immer! Denn natürlich wusste zumindest Prof. Dumbledore von ihrer Gabe und so sorgte er dafür, dass sie weder die Gedanken ihrer Mitschüler, noch die der Professoren hören konnte. Wie unter einer Käseglocke der Stille war sie dann. Konzentrieren ganz einfach! Abschreiben aus den Gedanken Anderer dafür unmöglich. Für Baby war das seltsam ungewohnt. Ist es doch sonst nur leise um sie herum, wenn sie allein ist. Denn selbst im Schlaf denken und träumen Menschen!
Manchmal bekommt sie auf Grund ihrer Gabe Dinge die Leute zu ihr Sagen nicht direkt mit, weil deren Gedanken so viel lauter sind. Und natürlich ist es auch belastend mit schmerzlichen Erinnerungen Anderer überflutet zu werden oder unschöne Meinungen über sich selbst zu hören, zu erfahren, dass jemand einen doof findet, dass der Freund einen betrügt.Doch es ist wie es ist. Baby hat gelernt damit umzugehen.
Und dafür war sie als Kind die Königin des hide and seek. Was bitte ist am verstecken spielen denn auch schwer? Baby musste nur den Kopf durch eine Zimmertür stecken um zu wissen, ob sich dort drin jemand verstecke. Sie hörte ja dessen Gedanken, laut und klar! Konnte diesen folgen wie einem Leuchtfeuer. Gefunden! Umgekehrt wusste sie auch immer wann sie in ihrem Versteck ganz ganz leise sein musst, denn jeder Sucher kündigte sich ja schon von weitem an. Selbstredend, dass andere Kinder nicht gern Verstecken mit ihr spielten. Auch bei Stategiespielen und bei Zauberschach ist sie klar im Vorteil, denn wenn ihr Gegner seine Züge plant, drei oder vier im Vorraus, ganz egak sie hört es. Und trotzdem hat sie meist gegen ihre Freundin Beth verloren, einfach weil sie keinen Spaß an Zauberschach hat, es ihr da an Ehrgeiz fehlt. Und sie auch so mache Strategie der Freundin zwar gehört, aber nie so ganz verstanden hat. Am Meisten aber schätzt Baby an ihrer Gabe, dass sie die Beweggründe von Menschen kennt. Sie sieht nicht nur das was und wie, sondern auch das warum dahinter. Das hilft. Beim Verzeihen. Beim Ausharren. Und beim Loslassen. Keine Lügen und keine Geheimnisse in ihrer Welt.
Bis auf ihr Eigenes!
Baby hat von Anfang an, genau wie ihre Geschwister später, von ihrem Vater und ihrer Großmutter Queenie vermittelt bekommen, dass auch wenn ihre Gabe ein natürliches Geschenk sei, sie es doch vor der Welt verbergen müsse. Lass keinen sehen was du bist, wurde zur obersten Regel. Heißt antworte nicht auf leise Worte. Etwas das ihr als Kind sehr schwer viel, und selbst heute noch kann es passierten, dass Baby doch auf die Gedanken ihres Gegenübers eingeht. Aber sie hat Strategien um das dann zu überspielen. Mal verbessert sie sich, mal tut sie so, als habe man ihr diese Informationen im Vorfeld schon gegeben, oder aber sie versucht das Gesagte in einen andern Kontext zu setzten. Bisher hat das ganz gut geklappt. Sie hört ja auch wenn ihr Gesprächspartner misstrauisch wird, so dass sie dann besonders vorsichtig sein kann.
Um das Ausmaß ihrer Gabe zu verheimlichen hilft es auch, seit sie älter ist, zu behaupten sie habe Legilimentik gelernt. Das ermöglicht es ihr auch ihre Gabe bei den Patienten ihres Mannes einzusetzen und diesen so zu helfen. Moit deren Einverständnis kann sie dann z.B. mühelos nach den Ursachen für Schmerzen suchen.
Und auch wenn es genug Momente in ihrem Leben gab, in denen sie einfach gern in die Welt hinausgeschrieen hätte, dass sie eine geborene Legilimentikerin ist, und auch wenn inzwischen einige Menschen ihr Geheimnis kennen (ihre Eltern, Geschwister, ihre Großeltern väterlicherseits, Newt und Tina Scamander, Perce, ihre Kinder, ihre Freundin Beth, sowie eben die engsten Freunde der Familie) so weiß sie doch, wie recht ihr Vater und ihre Großmutter haben. Es ist gefährlich wenn zu viele wissen was sie ist. Nicht nur weil Menschen sich dann von ihr abwenden könnten, weil sie es nicht schätzen, dass all ihre Gedanken gehört werden, sondern auch weil es immer Leute gibt, die eine solche Gabe für ihre eigenen dunklen Zwecke missbrauchen wollen. Queenie war das passiert mit Grindelwald. Am Ende kann man auch einen Legilimentiker täuschen, wenn man nur mächtig genug ist. Und leichter noch als zu täuschen kann man Menschen zwingen zu tun was man will, indem man z.B. ihre Liebsten bedroht. Ich töte nach einander jeden den du liebst, wenn du nicht für mich arbeitest, wenn du mir nicht die Gedanken und Pläne meiner Feinde verrätst. Nein Baby mag an das Gute in den Menschen glauben, aber sie ist nicht so naiv zu erwarten, dass machthungrige Menschen sich an moralische Grundsätze halten.
Sie hingegen tut das. Meistens.
Mit großer Federleichtigkeit vermag sie es Erinnerungen aus den Köpfen Anderer zu fischen. Es reicht eine Frage, ausgeworfen wie ein zappelnder Köder an einer Angel, und schon bissen die Erinnerungen an, tauchten auf aus der Tiefe. Und wenn man dann vorsichtig daran zupfte und weiter zog, dann ließ sich so manches unbemerkt in Erfahrung bringen. Doch dabei musste man vorsichtig sein, denn Alles was sie herausfischte aus den Köpfen, kam dem Anderen wieder in Erinnerung. Unkontrolliertes Herumwühlen fiel daher zwangsläufig auf und was stets unerwünscht. Meist respektiert Baby dies, beschränkt sich darauf die aktuellen Gedanken einer Person mitzuhören, doch manchmal, ja manchmal überkommt sie doch die Neugierde und sie streckt ihre Fühler aus, vorsichtig nach Hirnen greifend und längst vergangene Gedanken und Erinnerungen hervorziehend. Baby findet das nicht verwerflich, auch weil sie persönliches Wissen über Andere, deren Geheimnisse grundsätzlich weder weiterplaudert noch gegen die Person einsetzt. Es sei denn sie hilft damit Schwächeren oder Jenen die sie liebt. Willentlich Anderen Schaden zuzufügen, oder sie bloßzustellen liegt ihr fern.
Und sie würde auch niemals einen Gedanken in den Kopf eines Anderen säen um diesen auf diese Weise zu manipulieren. Das käme ihrer Meinung nach einer Vergewaltigung gleich. Obwohl sie auch das sicherlich könnte. Denn mit Perce und ihren Kindern kann sie sich ganz toll lautlos unterhalten, indem sie deren Gedanken liest und ihre Eigenen dann in deren Köpfe packt. Etwas das sie erstmalig mit Perce geübt hat, als sie taub war. Und das sie teilweise beibehalten haben, weil es nützlich sein kann, sich unterhalten zu können, ohne dass Andere es mitbekommen. Und manchmal ist es auch ganz nett die Kinder so zum Essen zu rufen, anstatt durchs ganze Haus zu brüllen.
Baby vermag es die Gedanken ihrer Kinder, und die von Perce auch dann noch wahrzunehmen wenn sie mit ihren Liebsten nicht im selben Raum ist. Zumindest laute und eindringliche Gedanken. Hätte eines ihrer Kinder Todesangst würde sie es sicherlich noch wissen, wenn sie in der Küche stünde, und das Kind sich im Garten aufhielte! Das ist etwas was sie sehr sehr zu schätzen weiß, vermittelt es ihr doch einen Hauch von Sicherheit.
Eine der schönsten Momente mit ihrer Gabe waren und sind immer ihre Schwangerschaften. Wenn sie nicht nur fühlt wie ihre Kinder sich in ihrem Bauch bewegen, sondern wenn sie auch mitbekommt wie deren Denken sich entwickelt. Dieser erste Moment wenn Empfindungen aufflackern wie Farbkleckse. Ein sonniges warmes gelbrot für Liebe. Ein erster Schrecken. Ein ich mag das und ich mag das nicht. Sie liebt es.
Ja Baby liebt ihre Gabe. Sie ist im Einklang mit ihr und sich selbst.
Hat sie unter Kontrolle, obwohl ihr die wohl theoretisch auch entgleiten könnte. Vermutlich könnte sie im Kopf und den Erinnerungen eines anderen Menschen ertrinken, wie in den Weiten und tiefen des Meeres. Wenn sie anstatt darin zu angeln, kopfüber darin eintauchte, dann ja dann könnte sich wohl darin verlieren, versinkend, ertrinkend. Doch warum sollte sie so töricht sein und das tun? Die wenigen Male, die sie in Köpfe eintauchte waren therapeutischer Natur, auf der Suche nach verborgenen Traumata. Und das hat sie sehr, sehr behutsam getan. In Perce Beisein, so dass er, seine Gedanken, ihr ein Anker sein konnten. Oder ein Leuchtturm, ihr den Weg zurück weisend.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

28. Sep. 1976
Liebes Tagebuch,
ich habe beschossen Dich fortan Cherie zu nennen, wie die Sängerin von den 'The runaways'.Dann kann ich so tun, als wären sie und ich befreundet und ich würde ihr Briefe schreiben. Das wäre der Hammer, weil sie ist sooo cool. Ich habe mir sogar die Haare so geschnitten wie sie! Und sie blond gefärbt. Die Jungs stehn drauf, sag ich dir!
Also, dear Cherie, manchmal frage ich mich, wie das für Andere ist, die Stille im Kopf mein ich. Für mich, die die Gedanken der Menschen um sich herum hört, ist es ja nie still. Die Leute denken andauern irgendetwas, und manchmal echt den größten Mist! Und alles durcheinander. Selbst nachts wenn sie träumen huschen undefinierte Gedanken durch ihr Hirn. Das ist wie ein stets summen und brummen. In meiner Welt herrscht Lärm. Und sie ist bunt, voller Bilder, den Erinnerungen und Vorstellungen Anderer. Aber ich bins ja nicht anders gewohnt, auch wenn ich deswegen immer noch nicht gern mit vielen Menschen in einem Raum bin. Es ist so laut und so ein Durcheinander. Manchmal stresst mich das immer noch. Aber die Vorteile überwiegen, wenn du mich fragst! Ich liebe meine Gabe! (Und das nicht nur, weil ich jeden beim Versteckspielen sofort finden kann. XD) Du kannst dir gar nicht vorstellen wie toll das ist, immer zu wissen was jemand denkt. (Keine Missverständnisse!) Man kann, wenn man in die Köpfe der Menschen eintaucht alles über sie erfahren! Und klar, man weiß dann auch was der Andere von einem selbst denkt. Mir macht keiner was vor. Sophie mag noch so nett und tolerant tun, in Wirklichkeit aber ist sie voll die Rassistin! Sie und ihre Familie hängen dieser bescheuerten Reinblutideologie an. Was für ein Quatsch! Meine Mom ist ein Muggel und sie ist ein toller lieber Mensch und ich kann ganz sicher besser zaubern als Sophie! Ihre Teetasse heute im Verwandlungsunterricht hatte noch einen Rattenschwanz und hüpfte über den Tisch. Und wenn ich mir die Gedanken der ganzen Slytherins so anhöre sind die sicherlich nicht cleverer. Die unterscheiden sich überhaupt nicht von denen Anderer, gerade bei den Jungs. =) Wenn die mich sehen denken die immer zuerst wie hübsch ich bin und daran was sie am liebsten mit mir anstellen würden. Außer Sullivan, ich glaub der ist schwul. Mir ja egal. Kann jeder sein wie er will, küssen wen er will. Schockiert dich das, Cherie? Also ich steh schon klar auf Jungs. Aber wer weiß. Vielleicht küss ich auch mal ein Mädchen.

13. Oktober 1978
Dear Cherie,
Thomas hat mir erzählt, dass heute ein Benefizkonzert als Reaktion auf die schwarzmagischen Aktivitäten in Portsmouth unter dem Motto "no space for terrorism" im Londoner Marquee Club stattfindet. Das ganze geht wohl bis in den frühen Morgen, und ich wünschte mir so sehr dabei sein zu können. Natürlich ist es total unrealistisch sich hier rauszuschleichen und mal eben in London Party machen zu gehen. Aber das ist so eine gute Sache! Vielleicht sollten wir einfach hier in Hogwarts so etwas ähnliches veranstalten! Eine Riesenfeier auf den Ländereien, einfach auch um ein Zeichen zu setzten. So langsam macht mir das nämlich schon Angst. Dieser Reinblut-Terrorismus, dieser ganze Todesser -Kram. Sean hat ja immer gesagt, dass wir wieder einen Krieg bekommen werden und dass das Ministerium härter durchgreifen muss, dass man auf deren Gewalt mit Gewalt reagieren muss. Weil die nur eine Sprache verstehen. Ich weiß nicht. Ist Gewalt nicht immer der falsche Weg?Ich habe mir da irgendwie noch gar nicht groß Gedanken zu gemacht. Daddy arbeitet ja auch auf dem Ministerium, denke die wissen da schon was sie tun. Ich mein die Auroren verhaften doch jeden Todesser, den sie erwischen und was soll das Ministerium davon abgesehen denn noch groß machen? Alle andauernd überwachen? Ausgangssperren verhängen? Jeden Verdächtigen vorsorglich einfach wegsperren? In so einem Land würde ich dann auch nicht leben wollen Und das macht doch auch gar keinen Sinn. Ich denke die Leute, also die normalen Leute, müssten eher alle mal auf die Straße gehen und laut sagen, was sie denken. Damit jeder sie hören kann. Damit die da hören können, dass die Masse sie gar nicht haben will. (Mir egal, dass Sean meint, dass die das nicht jucke. Mich juckt nicht mehr was SEAN denkt! So.) Die meisten Leuten sind nämlich nicht so. Die schweigen nur zu so vielen Dingen.
Und das ist nicht gut. Die Todesser posaunen ihre Meinung laut heraus. Und wenn die Opposition ihre Klappe hält, hören die Leute immer nur deren Ansichten. Und dann ist das Ministerium irgendwann machtlos. Dann gibt es am Ende echt wieder Krieg, so wie damals bei Grindelwald. Der hat auch viele glauben lassen, dass seine Ideen richtig seien, seine Sache gerecht. Sogar Granny, obwohl sie ja eigentlich die Wahrheit in seinem Kopf hätte sehen müssen. Als ich sie letzten Sommer danach fragte, sagte sie: "Ach Baby, wenn du in die Köpfe Anderer huschst und deren Gedanken ließt, lässt du sie damit auch in den Deinen. Und manch einer kann dir Dinge zeigen, die nicht wahr sind. Und die du dennoch glaubt. Die Gabe ist ein zweischneidiges Schwert, Darling. Vergiss das nicht."
Na ja vergessen habe ich's nicht. Wirklich verstanden aber auch nicht.
Allerdings versteh ich genug um zu wissen, dass ich keinen Krieg erleben will, so wie meine Großeltern. Merlin, hätte ich da Angst um meine Familie!

3.September 1973
Liebes Tagebuch,
ich habe Dich von meiner Granny Mary geschenkt bekommen zur Einschulung in Hogwarts. Gut sie weiß nicht was das für ne Schule ist, weil sie ist ja die Mama von meiner Mama und auch ein Muggel. Aber das ist egal. Ich schreib dir jetzt den ersten Tag, die letzten Abende war ich einfach zu müde von all dem hier. Es ist so viel passiert.
Als Erstes, ich bin im Haus Rawenclaw gelandet!
....
Und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Hauselfen gesehen! Die haben ganz große putzelige Ohren.Ich glaub man sagt putzelig, oder putzig. Egal. Auf jedenfall finde ich Elfen toll. Sie sind natürlich kein bisschen wie in Moms Lieblingsbuch dem `Herrn der Ringe'. Dort sind die Elben groß und schlank und wunderschön. Obwohl ich die Hauselfen auf ihre Weise ja auch schön finde. Und sie haben so hübsche Gedanken! Ich kann sie hören, stell dir das vor! Klar ich versteh kein Wort, weil sie ganz andere Denkmuster haben und wahrscheinlich auch in elfisch denken, oder so. Aber es klingt so,so großartig. Wie ausländische Musik, wenn man den Text nicht versteht. Ich höre ihnen so wahnsinnig gerne zu. Bethany, sie ist wie ich in Ravenclaw, und ich habe beschlossen, dass wir beste Freundinnen werden, sagt sie leben in der Küche der Schule. Da kann man sich sicherlich mal nachts hinschleichen. Das mach ich dann, wenn ich mich hier besser auskenne. Weil ich mag gern mehr über Hauselfen erfahren.

30. Oktober 1977
Fuck, fuck, fuck,
das ist so eine verfickte Scheiße. Und ich kapiers auch nicht. Warum bitte hat Cherie Currie denn die `The runaways' verlassen? Sie waren doch dieses Jahr noch auf Tournee in Japan. Und natürlich durfte ich nicht hin! Dabei hätte Daddy und ich doch sicherlich einfach so nen ollen Portschlüssel nehmen und da hinreisen können in den Sommerferien. Das hätte er doch mal machen können mit mir, oder Cherie? (Gut das ist jetzt echt strange, weil ich ja eigentlich so tue als schreibe ich hier ihr. Egal) Aber nein. Ich weiß ja, er hat sich Sorgen gemacht, dass ich das nicht packe, in einem fremden Land mit unzählig vielen Menschen in einem Saal, wenn deren Gedanken dann auf mich einstürmen. So fremd und unverständlich. Aber ich wäre so weit gewesen. Ich hätte das hin bekommen. Und er wäre schließlich auch dabei gewesen. Und zur Not hätte ich mal kurz rausgehen können, wenn's mir echt zu viel geworden wäre. Aber nein. Nein. Ein anderes mal vielleicht, hat er gesagt. Und jetzt ist alles pfutsch. Ich werde Cherie Currie und die `The runaways' nie live sehen. Und überhaupt ohne Cherie ist die Band nur halb so cool. Echt ich habe geheult, als ich das heute Morgen erfahren habe. (Will hat mir eine Eule geschickt, vermutlich um mich damit zu ärgern) Und wenn du denkst der Tag wurde danach besser, dann irrst du Dich!
Im Verteidigungsunterricht ging es heute um Werwölfe, und als Professor Diggel sie als Tierwesen bezeichnet hat, da habe ich meine Klappe nicht halten können und gemeint, dass es sich bei ihnen streng genommen um gar keine Tierwesen handle. Sind sie ja auch nicht! Das sind Leute, die sich mit einer Krankheit infiziert haben, welche dafür sorgt, dass sie sich einmal im Monat, bei Vollmond, in ein wildes Werwesen verwandeln. Selbst meine Mom sieht das so. Bei den Muggeln gelten Werwölfe auch nicht als Tiere! Ich habe auf meine Meinung gepocht, vielleicht bin ich sogar etwas lauter geworden, du weißt wie pingelig ich bin, wenn es um die Einstufung von Zauber- und Tierwesen geht. Dass die Zentauren darauf bestehen Tierwesen zu sein ist was anderes, wenn sie das lieber so wollen, weil sie eben für sich leben möchten, dann ist das ihr gutes Recht! (Und an Tagen wie heute, wenn die Menschen mir so auf den Nerv gern und mich alles abfuckt, denk ich sie tun da echt gut dran!) Aber ich glaube kaum, dass die Werwölfe als Tierwesen gelten wollen. Gut ich bin noch keinem begegnet und anders als bei Zentauren und Meerwesen, bin ich da auch nicht wirklich scharf drauf, zumindest nicht bei Vollmond, aber gehört oder gelesen habe ich das jedenfalls nirgends. Und deshalb finde ich sollte man von ihnen nicht als Tierwesen sprechen. Sie sollten auch die gleichen Rechten haben wie alle andern Zauberwesen. Dass Werwölfe sich registrieren lassen müssen ist natürlich richtig, das müssen Animagi ja auch. Und man muss auch verhindern, dass sie bei Vollmond andere Menschen angreifen. Von daher logisch, dass es da ein Fangkommando gibt. Obwohl man das, und das Register, aber in der Zauberwesenbehörde unterbringen sollte und nicht innerhalb der Tierwesenbehörde. Denn dort befindet sich ja auch das Werwolfunterstützungsamt. Das habe ich gegenüber Professor Diggel heute dann auch als Begründung angeführt, dass es keine echte klare Zuordnung für Werwölfe gäbe. Daraufhin hat er mir 10 Punkte für Ravenclaw abgezogen. ABGEZOGEN! Ich mein gehts noch? Hoffentlich habe mich mir mit meiner großen Klappe jetzt nicht meine Verteidigungsnote versaut!
Trotzdem habe ich aber Recht!

30. August 1978
Dear Cherie,
ich habe heute schon meinen Koffer für das neue Schuljahr gepackt, ich kann's kaum erwarten Sean endlich wieder zu sehen! (Zwei Tage noch! Ehe er mich wieder in die Arme nehmen kann.) Miss Piggy scheint sich auch auf Hogwarts zu freuen, jedenfalls hat sie sich, ganz meine faule Kröte, direkt oben auf meine Klamotten gelegt. Da pennt sie jetzt immer noch! Als hätte sie Angst, dass ich sie vergesse. Ich freu mich auch schon auf das 6. Schuljahr, immerhin habe ich jetzt meine ZAGS! Auch wenn ich gern noch viel, viel länger bei Granny und Granpa in Cornwall geblieben wäre.
...

P.S. Ich habe Daddy heute zu Mom sagen hören, dass ein Typ namens Selby oder so, an einem Heilmittel für Werwölfe arbeitet! Das klingt ja schon sehr cool! Und wenn es ihm gelingt erübrigt sich damit dann auch ein für alle mal diese dämliche Diskussion, von wegen ob Werwölfe nun Tier- oder Zauberwesen sind.
Nachtrag Januar 1979: Der Mann heißt Belby, mit einem B, wie Billiwig. Und stell Dir mal vor, Cherie Perce ist mit ihm befreundet!

1. August 1980
Aufbruch! In eine neue Welt und ein neues Leben!
Heute geht es los, Perce und ich verlassen England und gehen aus Reisen. Wie sehr ich mir im vergangenen Jahr gewünscht habe, dass wir endlich richtig zusammenleben, jeden Abend neben ihm einzuschlafen und am Morgen wieder neben ihm aufzuwachen wird großartig sein! Ebenso wie all die neuen Länder kennen zu lernen. Reisen bildet sagt man, und es erweitert den eigenen Horizont! Sicherlich wird es komisch aber auch aufregend sein unterwegs dann immer auf Menschen zu stoßen, deren Gedankenmuster mir fremd sind, und die ich nicht verstehe, weil ich ihre Sprache nicht spreche. Aber wie die fremde Kulturen und Gepflogenheiten sehe ich es als Herausforderung. Und Perce ist ja bei mir! Perce, der dann endlich außerhalb der Reichweite der Blacks sein wird! Weit fort werden wir sein von diesem sinnlosen Krieg. Allein die Vorstellung meine Familie zurückzulassen macht mir Angst. Und es fühlt sich ein ganz kleines bisschen wie weglaufen an. Dabei laufen wir ja auf etwas zu - unsere gemeinsame Zukunft! Oder halt Jemandem hinterher. ...
...Ich werde Dich hierlassen, werde mit leichtem Gepäck reisen. Perce packt ohnezweifel eh für drei Personen ein. Immerhin kommt der kristallene Kronleuchter nicht mit! Das Ding ist so protzig und scheußlich!


1991 nach ihrer Rückkehr nach England entdeckte Baby auf dem Dachboden ihrer Eltern ihr altes Tagebuch in einer Kiste und muss beim durchblättern und lesen sehr oft lächeln und lachen.

Und ja das Reisen in fremde und ferne Länder hat ihren Horizont wirklich erweitert. Ihre grundsätzlichen Einstellungen haben sich aber nicht verändert, nur ein wenig vertieft und differenziert vielleicht. Baby hat ein unglaubliches Gespür für die Schöpfung. Sie ist tolerant und aufgeschlossen jedweder Kreatur gegenüber und bewertet Individuen nicht nach dem was sie sind, sondern nach ihren Taten. Und den Gründen für ihr Handeln. Etwas das ihr Dank ihrer Gabe federleicht fällt. Auch ist sie im Herzen die kleine Rebellin geblieben. Gesetze und Regeln sollten den Menschen und Wesen dieser Welt dienen, die Schwachen beschützend. Das Bedürfnis sich an unsinnige oder gar in ihren Augen unmoralische Vorschriften zu halten verspürt sie auch mit 33 Jahren noch nicht. Sie tritt nach wie vor ein für das woran sie glaubt, hat dabei aber auch immer die Sicherheit ihrer Familie im Blick.


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Queenie Arwen Gamp wissen kann, dass...
…. das Leben endlich ist. (Früher oder später.)
Und Jeder kann (mit mehr oder weniger viel Aufwand) über Baby in Erfahrung bringen, dass…
….Baby das älteste Kind ihrer Eltern, Newt und Alice Kowalski ist.
…. sie noch zwei jüngere Brüder hat, bei denen sich nie Magie zeigte, sowie eine jüngere Schwester, die auch magisch begabt ist.
… die Kowalskis eine Bäckerei in London betreiben.
...Baby eigentlich Queenie Arwen heißt. Queenie wie ihre Großmutter väterlicherseits und Arwen wie eine Elbe aus dem Buch `Herr der Ringe´, welches das Lieblingsbuch ihrer Mutter ist.
….Baby’s Mutter genau wie ihr Großvater väterlicherseits ein Muggel ist, weswegen Baby sich auch in der Muggelwelt heimisch fühlt und mühelos zurechtfindet.
… es während ihrer Schulzeit einen rassistischen Anschlag durch verfluchte Ohrenwärmer auf sie gab, der dafür sorgte, dass sie lange taub war und im St. Mungos lag.
…. Baby mit dem Newt Scamander verwandt ist. Er ist ihr Großonkel.
….Baby zu ihrer Einschulung eine Wechselkröte geschenkt bekam, die sie erst Missy nannte, und später als die von ihr geliebte Muppets Show erschien in Miss Piggy umtaufte.
….Sie Miss Piggy immer noch hat. Die Kröte mit ihr die halbe Welt bereiste sie aktuell aber nicht mehr ständig begleitet, da das Tierchen sehr in die Jahre gekommen ist und ihre Ruhe brauch.
…. Baby dafür nur selten ohne ihnen inzwischen 10 Jahre alten Klabbert Kermit anzutreffen ist, der nichts lieber tut als an Decken befestigten Dingen zu schaukeln.
… sie oft und gern barfuß läuft. (nicht nur durch die Gedanken der Menschen)
… sie Drachen über alles liebt und gern Magizoologin geworden wäre.
…. sie die Ehefrau von Perseus Gamp ist, einem Heiler mit eigener Praxis in Hogsmead.
… sie ihrem Ehemann bei der Behandlung seiner Patienten hilft, wobei sie auch ihre Legilimentikfähigkeiten einsetzt.
...dies nicht bei Allen unumstritten ist.
… die Gamps drei Kinder haben und das vierte auf dem Weg ist.
...Freunde und Familienmitglieder über Queenie Arwen Gamp wissen, dass...
….Baby eine geborene Legilimentikerin ist.
…. sie als Einzige in der Familie die Gabe von ihrer Großmutter Queenie geerbt hat. (Dafür hat ihre Schwester Merry deren erdbeerblonde Locken)
...Baby seit ihrer Jugend Skizzenbücher mit Beobachten zu Tieren füllt, sie die Tiere dort auch porträtiert und versucht deren Verhalten malerisch zu dokumentieren. Sie dadurch inzwischen halbwegs gut zeichnen kann.
...Baby leidenschaftlich gerne und gut bäckt.
…. man daher oft nicht nur Federn oder Blumen in ihren Haare findet, sondern auch Mehlstaub an ihr und ihrer Kleidung
…. ihre Mutter eine Zeitlang gehofft hat, Baby würde womöglich mal die Bäckerei übernehmen.
...Backen einfach auch so ein Kowalski-Ding ist.
….Baby, als sie endlich mit Perce zusammen war, diesem vor ihrem ersten Besuch mit ihm bei ihren Eltern versicherte er bräuchte sich keine Sorgen machen. " Alle werden Dich lieben, weil ich Dich liebe", sagte sie ,während sie vor der Haustür der Kowalskis standen und sie leicht seine Hand drückte. "Nur erwähn vielleicht nicht gleich, dass du ….nicht backen kannst."
….sie bis heute darüber lachen kann was für Gedanken in diesem Moment in seinem Kopf explodierten.
… Sie dann noch todernst anmerkte. „Was? Backen ist eine ernste Sache für meine Familie.“
... Baby als Kind jeden Sommer mehrere Wochen bei ihren Großeltern väterlicherseits in Cornwall verbrachte, wo Jakob und Queenie lebten, seit sie im Ruhestand sind?
...dort auch Newt Scamander mit seiner Familie lebt.
...dies für die Kleine stets, neben Weihnachten, die schönste Zeit im Jahr war?
...Baby ein wildes Kind war, dessen Kindheitsheldin Ronja Räubertochter war.
...Baby das Konzept `sich vor etwas hüten, indem man übt damit klar zu kommen' bis heute voll logisch findet.
...sie aber auch Stunden damit zubringen konnte Schnecken zu beobachten?
...sie das Gefühlt liebt, wenn eine Schnecke über ihre Hand kriecht und mit ihrer Raspelzunge über ihre Haut scharbt?
... sie sich auch nicht an der Schleimspur stört, die Schnecken auf einem hinterlassen?
...sie nie Probleme damit hatte sich dreckig zu machen?
… Magie Baby schon immer irgendwie zugeflogen ist. Neue Zauber zu lernen fiel ihr leicht, zumindest sobald sie den Dreh raus hatte und Alles mit ein bisschen weniger Schwund machte. Kleine leichte Bewegungen, leise Worte. Dann flog ihr auch nichts um die Ohren.
... Baby mal Ärger in Hogwarts bekam, weil sie sich den Rock ihrer Schuluniform immer wieder eine handbreit kürzer gezaubert hat?
…. sie als Teenager ein großer Fan der Muggelband „ The runaways“ war.
…. Baby gern 1977 auf das „The runaways“ – Konzert in Japan wäre, aber nicht hindurfte.
… sie sich stattdessen damals eine Gitarre kaufte und sich das Spielen ein bisschen selbst beigebracht hat.
... sie am Boden zerstört war, als Cherie Currie die `The runaways' verlassen hat?
... sie sich heimlich ein sexy Korsett und Strapse besorgt hat (wie Cherie Currie es bei einigen Auftritten getragen hat!)?
...Baby's Mut aber lange Zeit nicht zu mehr reichte als die Sachen ein, zweimal vor dem Spiegel zu tragen?
...Perce diese Sachen als Einziger kennt. Sie liegen auch immer noch zu hause ganz unten in ihrem Wäscheschrank. Auch wenn sie ihr nicht mehr wirklich passen.
….Perce Babys zweiter Freund ist.
… Sie als Teenager kurz mit einem Schulkameraden liiert war. Sie heute sagen würde, dass sie in Sean verknall war, ihn aber nie liebte. Und so war es bei ihm ja auch gewesen. „Ich liebe Dich.“, in lauten und in leisen Worte bedeutet nur dann geliebt zu werden, wenn der Sprecher auch weiß was Liebe ist.
… Perce einer ihrer behandelnden Heiler war.
… Baby immer wieder Tiere und magische Tierwesen, die Hilfe brauchen und aufgepäppelt werden müssen, irgendwo aufgabelt und anschleppt. Diese armen Dinger dann eine Weile im Zelt/Haus der Gamps unterkommen. Es also schon einmal sein kann, dass Teile der Wohnung nicht genutzt werden können. So wie damals als Perce nach einem langen Arbeitstag nach Hause kam und sich über eine bereits eingelassene Badewanne freute, an ein gemeinsames heißes Bad mit seiner Frau denkend. "Oh Baby, du hast schon ein Bad eingelassen!“ "Ja…“, erklang es da aus der Küche. „...aber Perce? Perce? Geh nicht in die Wanne, okay? Wegen dem Kelpie." Sie konnte seine stille Überraschung hören. Konnte förmlich sehen, wie er skeptisch zur Wanne blickte. "Wegen des was? Baby?" "Des Kelpies.“ Lächelnd betrat auch sie nun das Bad. Barfuß und mit Mehlstaub in den mondlichtweißen Haaren. „Ich habe ihn von dem Wanderzirkus gerettet. Konnte ihn unmöglich da lassen. Er ist ganz abgemagert, seine Mähne und sein Fell waren kaum noch nass. Wir päppeln ihn nur ein bisschen auf und dann wildern wir ihn wieder aus. Kein großes Ding. Benutz einfach die Dusche." „Die Dusche, ja.“ Ihr beider Blick fiel auf besagte Dusche, in der die Regenwaldbrause sanft Wasser auf den Puderquastenstrauch und dessen kleinen tierischen Bewohner herabrieseln ließ. „Ich weiß. Ich liebe Dich auch sehr, Perce. Stell den Strauch einfach kurz raus.“
Federleichte Antwort auf stille Worte.“

...es außderdem über Queenie Arwen Gamp noch zu wissen gibt, dass...
…. Baby sich während ihrer Zeit in Hogwarts zusammen mit Beth immer wieder heimlich nachts auf die Ländereien und in den verbotenen Wald schlich.
...einmal bei einem solchen Ausflug sich Baby sicher war die Gedanken anderer Schüler hören konnte, aber als sie und Beth sich deshalb hinter einem Marmorsockel versteckten so gut es ging, dann weit und breit niemand zu sehen war, was sie sehr verwirrte. Als wären die unsichtbar gewesen.
….als Baby taub war, sich ihre Welt nicht in Stille hüllte, da sie ja immer noch die Gedanken der Menschen um sich herum hören konnte. Laut und klar. Es für sie mehr so war, als fehle bei einem Lied die instumentale Untermalung und teile des Liedtextes. Kein Vogelgesang, keine Geräusche Keine direkten lauten Worte. Nur der vertraute wirre Lärm in ihrem Kopf.
…. es dennoch einen Moment lang gedauert hat bis sie begriff was mit ihr nicht stimmte, was gerade fehlte. Warum Lippen sich bewegten ohne dass Worte erklangen. Finger wurden geschnippst. Lautlos.
….Perce schnell herausfand, dass sie eine geborene Legilimentikerin ist. Er hatte gerade Nachtschicht, als Baby schreiend aus einem Alptraum erwachte. Noch ganz gefangen im Traum klammerte sie sich an ihn und antworte mühelos auf seine Worte, nicht bemerkend, dass diese nur Gedanken waren, sie seine Gesprochenen ja immer noch nicht hören konnte, da sie taub war.
…. es zu ihrem Geheimnis wurde was sie war
… sich die Beiden bald einen Spaß daraus machten in Gedanken zu unterhalten unbemerkt auch im Beisein Anderer.
...sie seine Gegenwart mehr und mehr als tröstlich empfand und sich schrittweise in ihn verliebte. Die Liebe aber, die war immer da gewesen zwischen ihnen. Nur unbemerkt von ihm und ihr.
….sie ihm aber schon damals mit großer Selbstverständlichkeit folgte, als er schließlich aus Gewissensgründen das St. Mungos Krankenhaus verließ um in Hogsmead eine eigene Praxis zu eröffnen. Anstatt sich weiter im St. Mungos behandeln zu lassen wechselte sie in seine Praxis.
…. Baby ihn dort regelmäßig an den Wochenenden besuchte, als sie wieder zur Schule gehen konnte.
…. er ihr auch half versäumten Unterrichtsstoff im Fach Kräuterkunde nachzuholen.
…. Baby Perce schließlich an ihrem 17. Geburtstag verführte. Passenderweise fiel der Tag auf einen Sonntag, so dass sie ohne Probleme nach Hogsmead und zu ihm konnte. Federleicht Kleidung zu wählen, in der er sie attraktiv fand. Weniger leicht war es gewesen den Mut aufzubringen darunter das Korsett und die Strapse an zu ziehen. Der Rest war...Magie. Liebe. Und ein Finger über seinen Lippen. Keine Ausflüchte mehr. „Ich will das.“ Mit ihm. Ihn. „Und du weißt, dass ich weiß, dass du ….“ Er wollte es auch. Wollte sie auch. Es spielte keine Rolle dass sie jünger war, dass sie einmal seine Patienten gewesen war. Und dass sie nicht Andromeda war. „Es ist okay...“ Sehr okay. Es war ihr Geburtstagsgeschenk.
….es auch mehr als nur okay war die erste gemeinsame Tochter Sirrah zu nennen, weil Perce gefühlt schon immer eine Tochter nach dem Doppelstern im Sternbild Andromeda benennen wollte. Er hätte nie darauf bestanden, hatte nicht einmal darum gebeten. Wie sie die Kleine nennen wollten, hatte er gefragt. Und sie hatte nur gelächelt und „Du weißt doch wie sie heißt.“, gesagt.
….Baby einen walkman besitzt, den sie heiß und innig liebt und auf dem sie sich mit Begeisterung Muggelmusikkasetten anhört.
...Baby gern schwanger ist sich aber auch sehr auf die Geburt ihres vierten Kindes freut.
… diese Freude gerade aber überschattet wird von den aktuellen Ereignissen, dem Gerücht Voldemort sei zurückgekehrt, dem Ausbruch Sirius Backs aus Askaban. Immer wieder sitzen sie und Perce abends beisammen und überlegen, ob es nicht doch besser wäre wieder das Land zu verlassen. Fortzugehen, ehe ein neuer Krieg mit dunklen Schwingen über England fliegt, seine Schatten werfend und am Ende ihre Kinder verschlingend. Ihre Familie.


Wirkung und Verhalten von Queenie Arwen Gamp

gegenüber der Familie
“Familie bedeutet zu Hause.“
Familie, das sind all jene Menschen denen sie sich verbunden fühlt, die sie liebt und in deren Nähe sie sich geborgen und zu Hause fühlt. Nichts davon trifft oder traf je auf die Blacks zu. Sie weiß, dass es Zeiten gegeben hat, in denen sich ihr Mann Perce geradezu danach verzehrt hatte wieder den Nachnamen Black annehmen zu können, anerkannt zu werden, als Erbe dieser Familie. Und sicher Baby Black hätte schon ganz lustig geklungen, irgendwie nach Wimperntuschenfarbe, aber sie ist ganz froh, dass es dazu nie gekommen ist. Und noch froher ist sie darüber, dass Perce inzwischen zufrieden damit ist ein Gamp zu sein. Der Name Black hat keine Macht mehr über ihn und damit hat dieser ohnehin aussterbende Familienzweig für Baby keine wirkliche Relevanz mehr. Nichts woran sie ihre Gedanken verschwenden müsste. Oder zumindest war das so gewesen, bis zum Ausbruch von Sirius Black aus Askaban. Seitdem nimmt der Name Black wieder mehr Raum ein in den Gedanken. Ihren eigenen und denen ihres Mannes.

Der Geruch von Backwerk und die Wärme, welche der große Ofen in der Backstube ausstrahlte, das sind Dinge die Baby bis heute mit dem zu hause ihrer Kindheit und ihrer Herkunftsfamilie verbindet.
Als erstes Kind von Newt und Alice Kowalski ist die kleine Queenie Arwen praktisch in der Backstube und dem Laden der Mutter, welche diese 1961 von ihrem Schwiegervater Jakob Kowalski übernommen hatte, und der darüber liegenden Wohnung im Herzen Londons aufgewachsen. Zwischen Rührmaschinen, Backöfen und Mehlsäcken. Zwischen Verkaufstresen und der Café-Ecke. Zwischen kuscheligen alten Sofas, Bücherregalen und Kissenburgen, welche sie mit ihren Eltern und Geschwistern gebaut, und in denen sie sich so gern versteckt hatte. Mochte die Wohnung über der Backstube und dem Laden auch klein gewesen sein, so war sie doch voller liebevoll gestalteter Ecken und Nischen gewesen. Sauber und heimelig. Ein Zuhause, durch und durch. Und immer und überall hat es nach Backwerk gerochen! Köstlich duftig. So ein zu hause hatte sie sich auch immer für ihre eigenen Kinder gewünscht!
Sie liebt ihre Familie inniglich und hat bis heute ein gutes Verhältnis zu allen. Am nächsten steht ihr wohl ihre Großmutter Queenie, mit der sie sich nicht nur den Vornamen (sehr zu Babys Leidwesen) sondern auch die Gabe der angeborenen Legilimentik teilt. Es ist wunderbar jemanden zu haben, dessen Welt genauso laut und bunt ist wie ihre eigene, der sie versteht, weil er jeden noch so leisen Gedanken laut und klar hört. Es war für Baby eine große Hilfe nicht die einzige geborene Legilimentikerin in der Familie zu sein.
Neben ihren Eltern, und Geschwistern, sowie den Großeltern väterlicherseits wussten auch Tina und Newt Scamander immer was Baby ist. Doch war ihre Großmutter Queenie sehr darauf bedacht Allen immer wieder ins Gedächtnis zu rufen wie wichtig es wäre die Gabe vor dem Rest der Welt geheim zu halten, da es immer Menschen gäbe, die geneigt seien diese für ihre Zwecke auszunutzen. Man müsse Baby schützen.
Weil das Familien tun. Sie beschützen einander und sind für einander da. Zusammenhalt. Das zeichnet Familie aus und dafür muss man nicht immer einer Meinung sein. Man kann miteinander streiten. Andere enttäuschen. Baby hat das getan als sie sich entschloss später einmal nicht in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und Bäckerin zu werden. Magizoologin hatte sie stattdessen werden wollen, mit Drachen arbeiten. Und dann ist alles ganz anders gekommen.

Sie hat Perce gefunden, hat ihre Liebe gefunden. Ein bisschen schneller als er seine Liebe zu ihr. Himmel wie peinlich ihm seine aufkommenden Gefühle waren! Nur weil sie ein ein paar Jahre jünger als er und seine Patientin gewesen war. Er kann heute noch deswegen rot werden. Was ja schon sehr süß ist, wie sie findet. Damals war es aber fast schon eine Herausforderung ihn zu...verführen, als sie endlich volljährig war! Na ja eine klitzekleine Herausforderung. Es hatte schon sehr geholfen all seine leisen Worte laut und klar zu hören. Zu wissen in welchen Kleidungsstücken er sie unglaublich attraktiv fand. Und zu verstehen warum er auf ihre ersten Annäherungsversuche nicht ansprang, dass es nicht daran lag, dass er sie nicht mochte. Nicht wollte. Womöglich hätte sie sonst aufgegeben.
Und dann hätte sie England nie nach dem Schulabschluß mit ihm verlassen, in einem Zelt mit Ebenholzdielen. Was das Beste und Schwerste überhaupt war. Das Beste, weil sie an Perce Seite die Welt bereiste. Und das Schwerste, weil sie ihre Familie inmitten eines Krieges zurücklassen musste. Am liebsten hätte sie Alle einfach mitgenommen. Aber ihre jüngeren Geschwister besuchten alle noch Hogwarts, so dass ihre Eltern in deren Nähe bleiben wollten. Und auch ihre Großeltern und die Scamanders dachten keinen Augenblick daran das Land zu verlassen. Alle harrten aus in der Gefahr, so dass gehen sich ein klein wenig wie weglaufen anfühlte. Tröstlich war nur zu wissen, dass ihre Eltern und Großeltern wollten, dass sie ging. Weil zumindest sie dann in Sicherheit wäre. Das ist Familie. Das bedeutet Eltern sein, man stellt die eigenen Interessen zurück.

Und das hat Baby dann auch getan, als sie selber ungeplant und sehr früh das erste Mal schwanger wurde. Der Augenblick, als der Schwangerschaftstest im wahrsten Sinne des Wortes Blüten trieb (An dem Ästchen auf das sie hatte pinkeln müssen, hatte sich eine wunderschöne weiße Knospe gebildet.) änderte Alles. Und nichts. Baby war entsetzt und entzückt zu gleich. Sie liebte Perce und sie wollte Kinder, viele Kinder doch sie war gerade erst mal 18 Jahre alt und sie und Perce waren noch nicht lange ein Paar. Da waren Momente des Zweifelns. Ob sie das schaffen würde, fernab ihrer Verwandten. Und ob Perce dazu bereit wäre. Vater zu werden, ein Kind zu bekommen mit ihr, sie zu heiraten und damit seinen Traum zu begraben, einstmals wieder ein Black zu sein. Das Ende der Hoffnung nach den Sternen zu greifen und der Beginn einer greifbaren, einer lebbaren Zukunft. Auf der Erde. Mit ihr. Statt mit Andromeda.
Er hatte Zeit gebraucht und sie hatte sie ihm gegeben. War einfach da gewesen. War geblieben, wo andere Frauen gegangen wären. Wenn Perce zweifelte, musste sie sich sicher sein. Und so endete jeder Hauch von Zweifel auf ihrer Seite. Sie wollte das Kind, sein Kind und sie würde eine gute Mutter sein. Sie würde wissen wenn ihr Kind Hunger hatte, wenn es müde wäre. Lautes Geschrei und leise Bedürfnisse. Hörbar für sie. Ja sie wollte das, wollte das Alles. Perce Ehefrau sein, die Mütter seiner Kinder.
Und so hatte sie ihn aufgefangen, als er strauchelte, mit großer Federleichtigkeit und noch größerem Glauben, an sie Beide. An sie Drei!
Die Hochzeit hatte dann stattgefunden, als Baby bereits hochschwanger war, einen Tag vor ihrem 19ten Geburtstag. Ihre Familie war extra angereist und sie hatten bis in die Nacht hinein gefeiert. Barfuß tanzend auf einer Wiese umringt von Glühwürmchen. Lachend. Sich liebend. Aus Baby Kowalski war Mrs. Baby Gamp geworden.
Und als wenig später ihre gemeinsame Tochter Sirrah geboren wurde, war das der Beginn einer neuen Geschichte. Der Beginn einer neuen Familie ihrer Familie! Und für diese wurde sie Alles tun. Alles!
Dafür ihre beruflichen Träume aufzugeben hat Baby nie als Verzicht empfunden. („Himmel! Kinder sind das totale Gegenteil von Verzicht!“) Statt Magizoologin zu werden hat sie angefangen Perce bei der Behandlung seiner Patienten zu helfen. Ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen macht ihr Spaß. Sie kann gut auf verängstigte Patienten eingehen, dank ihrer Gabe merkt sie auch schnell wo jemand Schmerzen und Probleme hat. Nichts bleibt ihr wirklich verborgen, kein verheimlichtes oder ignoriertes Symptom. Inzwischen ist sie, dank Perce Unterweisungen, selber ganz gut in der Heilkunst bewandert, sie verfügt nicht über die Fähigkeiten einer ausgebildeten Heilerin, aber als gute Krankenschwester kann sie sich durchaus bezeichnen.
Ihr Wissen wendet Baby auch immer wieder bei verletzten und verwaisten Tieren und Tierwesen an, so dass ihr Heim zeitweise auch ein Zoo oder ein Tierlazarett sein könnte. Angeschlossen an eine Praxis für Menschen. Bei den Gamps wird jeder versorgt, jeder aufgenommen.
Das ist Familie.
Und sie kann ja immer noch ein Buch schreiben, wie es ihr Großonkel getan hat. Irgendwann. Schließlich hat sie sich auf ihren Reisen dann doch so nebenbei ein beachtliches Wissen über die verschiedensten Tierwesen, welche in den jeweiligen bereisten Ländern heimisch sind, angeeignet. Hat mit ortsansässigen Magizoologen und Forschen gesprochen. Hat Skizzenbücher mit Zeichnungen und Beobachtungen gefüllt. Das ist Alles da, steht inzwischen in einem Regal in ihrem Haus in Hogsmead.
Und wartet, auf den richtigen Augenblick. Er wird kommen oder auch nicht.


gegenüber Freunden
“Ich habe keine Freunde, ich habe Familie.“
Am Ende spielt es keine Rolle ob man miteinander blutsverwandt ist oder nicht. Denn wenn man sich mit andern Menschen auf einer tiefen Ebene verbunden fühlt, dann sind auch diese Familie. Für Baby. Dann können sie mitten in der Nacht vor ihrer Tür stehen, ohne sich angekündigt zu haben und werden ohne zu fragen eingelassen. (Die meisten Menschen schreien einem ja eh mit leisen Worten entgegen weswegen sie gekommen sind, sobald man die Türe öffnet!) Da sein füreinander. Füreinander einstehen, sich gegenseitig helfen. Das ist Freundschaft und das ist Familie. Und deswegen unterscheidet sich Babys Verhalten gegenüber ihren Freunden nicht groß von dem gegenüber ihrer Familie. Vielleicht auch, weil sie immer ganz und gar sie selbst ist, sich nicht verstellt. Als kleiner Ausgleich dafür, dass sie mühelos hinter die Masken anderer blicken kann. Und weil sie auch gar niemand Anderes sein möchte.
Allzuviele Menschen gibt es allerdings gar nicht in ihrem Leben, mit denen sie eine tiefe Freundschaft verbindet, denn auch wenn Baby ein offener eher extrovertierter Mensch ist, der mit großer Federleichtigkeit auf Andere zu geht und Kontakte knüpft, so fühlt sie sich doch nicht vielen Menschen wirklich verbunden. Sie ist anders, allein durch ihre Gabe, und sie sticht aus der Masse heraus, nicht nur durch ihre weißen Haare und ihren Kleidungsstil. Gewiss man findet sie meist nett und doch bleibt da oft eine gewisse Distanz zwischen ihr und gutbürgerlichen Hexen und Zauberern, anders als bei ihren Freunden. Die Jedoch sind auch meistens ein wenig sonderbar.
Da ist Bethany, die so schrecklich wütend auf Baby gewesen war, weil diese ihr über Jahre hinweg verheimlichte, dass sie eine Legilimentikerin ist. In Beth Augen der Vertrauensbruch schlecht hin. Nie wieder wollte sie Baby vertrauen, niemals ihr verzeihen! Und doch hatte sie beides getan. Ein paar Tage war sie noch sauer gewesen, doch als Baby verflucht im St. Mungos lag, da hatte Beth ihr geschrieben. Sie hatten sich ausgesprochen und wieder vertragen und bis heute ist Bethany Babys beste Freundin. Immer haben sie Kontakt gehalten, auch als Baby mit Perce durch die Welt reiste und Beth, die inzwischen Zauberschachgroßmeisterin ist, einen russischen Schachspieler heiratet und nach Russland zog. Sie war Babys Trauzeugin und Baby ist die Patin ihres ältesten Sohnes.
Auf ihren Reisen hat Baby einige neue ihr teure Freunde gefunden. In fast jedem Land einen (oder mehrere). Und noch mehr guter Bekannte. Gerade in Tansania und Botswana, wo sie sich unendlich wohl gefühlt hat. Verbunden mit dem Land. So viel bunter. Und weiter. Der Himmel so viel höher. Und den Menschen, deren Art, deren Denken ihr so viel leichter vorkam. Sie vermisst ihre Freunde und würde sich über Besuch von ihnen jederzeit freuen.
Doch auch Perce Freunde sind längst schon die Ihren geworden. Die Belbys sind nicht nur Nachbarn, sondern auch aus dem Leben der Gamps gar nicht mehr wegzudenken. Sie Alle sind Familie.
Und da schließt sich der Kreis wieder.



gegenüber Bekannten
“Hallo Welt!“
Federleicht ihre ganze Art. Barfuß. Wie nicht von dieser Welt. Offen. Herzlich. Lebensfroh. Jugendlich. Freigeistig. All das sind Gedanken, die Baby entgegenschlagen, wenn Menschen ihr das erste Mal begegnen. Und verdammt attraktiv Letzteres bekommt sie vor allendingen von Männern mit leisen Worten gesagt. Gern aber auch mal Komisch, ein bisschen sonderbar und DAS ist die Frau des Heilers?.
Es ist die Art wie sie sich bewegt, ihre Unbefangenheit, der Umstand dass sie oft barfuß läuft, nicht nur an Stränden und über Wiesen, sondern im Sommer auch gern mal in der Stadt. Es ist ihre bunte lebensbejahenden Kleidung, die nicht immer auf den ersten Blick zusammen passen will, trägt sie doch gern geblümte Knielange Kleider über Hosen, eine Hummelstrumpfhose zu kurzen Röcken und großen weiten Strickpullovern. Wenn man Schuhe an ihren Füßen findet, dann meist DocMartens gern in fröhlichen Farben. Sie steckt sich Blumen und Federn in die Haare, welche weißblond, ja geradezu silbrig weiß sind, und ihr lang und offen oder zu einem Zopf geflochten über den Rücken fallen, was sie irgendwie ätherisch wirken lässt. Es ist ihr glockenhelles frohes Lachen und der Umstand, dass sie mit ihren Kindern quietschend durch Pfützen hüpft sich nicht darum scherend, dass sie Alle nass und dreckig werden. Und auch die Tierwesen, die sie immer wieder irgendwo aufgabelt und die dann eine Weile im Haus der Gamps gepflegt und gehegt werden tragen zu dem Bild bei das Menschen von Baby haben.
Wer sich mit ihr unterhält merkt recht bald, dass sie eine freundliche junge Frau ist, die hoch empathisch scheint. Findet sie doch meist für Jeden die passenden Worte. Es fällt ihr leicht andern Menschen Trost zu spenden, für sie da zu sein in schwierigen Zeiten. Auch kann sie gut beruhigend auf die Patienten ihres Mannes einwirken. Menschen fühlen sich meist wohl in ihrer Nähe. (Außer jene, die aufgrund ihrer Erscheinung und Art über sie ihre Nase rümpfen.)
Baby ist ehrlich und sie meint was sie sagt. Wenn sie ihre Hilfe anbietet, dann kann man wirklich zu jeder Tages und Nachtzeit zu ihr kommen.

gegenüber Feinden
“Am Grund der Seele eines jeden Monsters, findet man ein verstörtes verletztes Kind.“
Vergeben und vergessen, so sagt man. Und an dieser Redewendung wird klar, dass Beides Hand in Hand geht. Ohne Vergebung, kein Vergessen. Um etwas hinter sich lassen zu können, muss man loslassen und vergeben. Kann man das nicht bleibt man ein Gefangener seiner eigenen Vergangenheit. Seinen Feinden vergeben zu können hilft einem letzten Endes also auch selbst. Es tut gut.
Baby findet es daher wichtig, dass man verzeihen kann. Nicht muss. Niemand muss verzeihen. Aber es zu können ist heilsam.
Und einfacher, wenn man einen Blick auf das verstörte verletzte Kind am Grund der Seele des Monsters werfen kann. Wenn man nicht nur die Beweggründe seiner Feinde kennt sondern deren Gedanken und Erinnerungen geradezu auf einem silbernen Tablett serviert bekommt. Sie hat dem Jungen, der ihr die verfluchten Ohrenwärmer gab schon lange verziehen. Als sie ihn nach ihrer Genesung wiedergesehen hat, hatte sie ihn gefragt warum er das getan hat. Kein Mensch hat je eine gescheite laute Antwort auf eine Warum-Frage erhalten. Doch Baby hatte sich die leisen Worte angehört, die aufgetaucht waren in seinen Gedanken. Vorsichtig hatte sie danach gegriffen und behutsam daran gezupft. Mehr und mehr aus den Tiefen hervorholend. Erwartungen, die auf zu schmalen Schultern lasteten. Leistungsdruck. Elterliche Strenge, gehalten für Liebe. Drakonische Strafen. Eine beißende Angst zu versagen und der wahre brennende Glaube wirklich etwas Besseres zu sein. Eingebläuter Hass. Ja es ist leicht zu verzeihen, wenn man Mitleid für seine Gegner, seine Peiniger empfindet.
Und wenn einem kein bleibender Schaden, kein echter Verlust entstanden ist. Vielmehr wäre sie Perce ohne diesen Vorfall nie begegnet. Ihr Leben wäre vermutlich ganz anders verlaufen! Und sie liebt ihr Leben! Wie also könnte sie da noch hassen?
Ja Baby ist ein herzensguter empatischer Mensch, der glaubt und hofft, dass nichts ohne Grund geschieht. Sie möchte verzeihen können. Immer. Möchte verstehen und das beste aus jeder Situation machen. Manchmal aber da hat sie Angst. Richtige Angst davor was passieren könnte, wenn sie aufhört Baby zu sein, wenn sie komplett zerbricht. Ihre Großmutter Queenie hat ihr einmal eine Geschichte aus Nordamerika erzählt, von einer Cherokee namens Tiana. Tianas Mann und ihre Kinder wurden von Irokesen brutal ermordet. Es war Krieg. Menschen, Männer, Frauen, Kinder sterben im Krieg, es ist das Wesen des Krieges. Jahre später bat der Mann, der den Überfall auf ihre Familie leitete sie um Vergebung, und sie reichte ihm die Hand. Baby empfindet Hochachtung für diese Frau. Sie weiß nicht ob sie das könnte. Dem Mörder ihrer Familie verzeihen. Allein die Vorstellung jemand könnte Perce, den Mädchen und Bear etwas antun. Sie weiß nicht ob sie dann weiter machen könnte. Vielleicht würde sie am Verlust ihrer Familie zerbrechen. Und wenn sie zerbräche, dann träte da ein Biest an ihre Stelle, getrieben von Rache. Weil Gerechtigkeit kein Regen in der Wüste ist! Der Tod wäre dann eine Gnade, die sie ihrem Feind nicht gewährte. Verdammen würde das Biest ihn, zu einem lebenden Tod. Nach seinem Hirn würde es greifen und jede einzelne Nervenzelle mit Schmerz fluten. Ihrem Schmerz. Ihrem Leid. Es wurde seiner werden. Es würde ihn vernichten. Und sie selbst.
Sie hofft einfach, dass sie nie erfahren muss, was geschähe, wenn sie ihre Familie verlöre.

Der sprechende Hut, hat einen Moment lang in Erwägung gezogen sie nach Slytherin zu schicken. Verfügt Baby doch über genug List für das Haus der Schlangen. Bei Angriffszaubern ist sie sehr kreativ. Alles kann letzten Endes ein Geschoss sein! Im Normalfall versucht sie ihre Gegner auszuschalten und sich vom Leib zu halten ohne diese schwer zu verletzten. Das ist nicht ihre Art. Sie hat auch noch nie Jemanden getötet. Um Schwächere und Jene zu verteidigen, die sie liebt würde sie aber wohl im Schlimmstfall nicht davor zurückschrecken. Der Zweck heiligt die Mittel, ist kein schöner Satz, aber ein wahrer.
Sie weiß auch, dass ihre Legilimentik eine Waffe sein kann. Und ein Schild.
Geheimnisse und Ängste gefischt aus den Köpfen von Gegnern sind äußerst nützlich. Erpressung und Drohung beides keine Dinge, die sie niemals tun würde. Doch hat sie weder das eine noch das andere je eingesetzt um einfach nur ihren Willen zu bekommen. Oder aus andern eigennützigen Gründen. Ihre Familie zu beschützen, ein Tierwesen in Gefahr über eine Grenze zu schmuggeln oder um ihr Geheimnis zu wahren stellen in Babys Augen jedoch legitime Gründe da. Zumal am Ende ja niemand wirklich dadurch zu schaden kommt.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
“Liebe ist kein Gefühl, es ist ein unzerreißbares Band zwischen zwei Menschen.“
Gefühle wollen empfunden werden, um dann wieder zu vergehen. Sie variieren in ihrer Intensität, denn sie sind wandelbar. Und früher oder später nehmen sie in der Regel ab, sie verflüchtigen sich. Verliebtsein ist ein Gefühl und wird, wenn man Baby fragt, von vielen Menschen fälschlicherweise für Liebe gehalten. Doch Liebe ist anders. Liebe ist. Konstant. Ein unvergänglicher Zustand. Ein unzerreißbares Band. Liebe fragt auch nicht. Weder nach Alter, noch nach Geschlecht, Ethnie oder Religion. Liebe ist. Meist geht sie Hand in Hand mit verliebt sein und sexuellem Begehren, aber nicht immer. Ist doch auch das Band zwischen Eltern und Kindern, sowie das zwischen Geschwistern Liebe. Ebenso existiert platonische Liebe. Baby würde sogar sagen, dass sie ihre Haustiere liebt. Denn auch zu diesen empfindet sie eine tiefe innige Verbindung. Liebe ist also vieles, aber sie ist nicht unikal. Die eine wahre Liebe gibt es nicht. Man kann mehr wie nur einen Menschen lieben. Gleichzeitig. Und während das bei Geschwistern und Kindern keiner in Frage stellt, (“Welche deiner Schwestern liebst du denn nun?“ „Wie kannst du denn deinen Ältesten jetzt noch lieben, wo du ein neues Baby hast?“, sind Fragen die lustigerweise nie gestellt werden!) tun sich viele Menschen äußerst schwer damit wenn es um partnerschaftliche Beziehungen geht.
Sicherlich echte Polyamorie, also das Leben einer Beziehung, an der mehr als nur zwei Menschen beteiligt sind, stellt eine enorme Herausforderung für die Beteiligten da, müssen doch die Bedürfnisse Aller berücksichtigt werden, so dass sich niemand benachteiligt oder ausgeschlossen fühlt; weniger geliebt.
In Babys Fall aber ist es ja einfach, geradezu federleicht, da Perce nicht wirklich eine gelebte Beziehung zu Andromeda hat. Er liebt diese andere Frau. Sie nimmt einen großen Raum in seinen Gedanken ein und ihre Handlungen wirken sich durchaus auf den Familienalltag der Gamps aus. So sind Perce und Baby Andromeda durch die halbe Welt hinterher gereist. Na und? Baby stört das nicht, was nicht etwa daran liegt, dass sie grundsätzlich keine Eifersucht empfindet. Aber wie sollte sie eifersüchtig sein, wenn sie doch in Perce Gedanken sieht wie sehr er sie liebt? Wenn sie doch weiß, dass er sie und die Kinder nicht verlassen will? Seine Liebe zu ihr wird doch nicht kleiner nur weil er dieses `Gefühl` auch für Andromeda empfindet! Perce schläft nicht mit andern Frauen, er betrügt sie nicht. Und wenn er in Gedanken zu Andromeda geht, kann sie jederzeit mitgehen. Geht sie mit, wenn er es während ihrer Anwesenheit tut. Wie könnte sie sich also je ausgeschlossen fühlen?
Außerdem, Baby liebt Perce. So wie er ist. Weil man jeden Menschen nur so lieben kann wie er ist. Und seine Liebe zu Andromeda gehört so sehr zu Perce, ist so sehr ein Teil von ihm, wie seine Arbeit, sein Lachen. Vermutlich hat Baby deswegen das Gefühl, dass Andromeda und deren Familie eben doch irgendwie auch zu ihrer Familie gehört. Sie mag Andromeda, ohne diese wirklich zu kennen. Jenseits von Perce Gedanken. Wie könnte sie auch nicht, wo Perce sie doch liebt?
Baby selbst liebt keinen andern Mann auf die gleiche Weise, wie sie Perce liebt. Doch kann sie nicht ausschließen, dass ihr womöglich eines Tages Jemand über den Weg läuft, zu dem sie eine tiefe Verbindung, das Band der Liebe, empfindet. Und wenn dem je so wäre, würde sie dies ihrem Mann auch sagen. Ehrlichkeit ist der Pfeiler jeder Beziehung. Und da ist es ja nur fair, dass wenn niemand sie belügen, oder auch nur etwas wirklich vor ihr verheimlichen kann, auch sie offen und ehrlich ist.
Der Rest jeder guten Beziehung (neben Liebe und Ehrlichkeit) sind Kompromisse. Die muss man immer bereit sein einzugehen. Das Reisezelt, welches sie und Perce kauften, als sie England verließen, war ein solcher Kompromiss. Niemals nie hätte sie ein solches Luxuszelt gekauft, auch nicht gebraucht. Wer braucht schon Ebenholzböden? Niemand! Sie selbst fühlt sich in einfachen kuscheligen Umgebungen am wohlsten, wenn alles hübsch bunt und zusammengestoppelt ist. Luxus hingegen ist ihr eigentlich ein kraus. Doch Perce hatte es sich so sehr gewünscht und er musste sich in ihrem zu Hause ja genauso wohl fühlen wie sie selbst. Also wurde es die Luxusvariante samt Kristallkronleuchter! Auch wenn dieser als Teil des Kompromisses nicht mit auf Reisen ging. Erstmal. Später hat Baby sich das schreckliche Ding doch von ihren Eltern, auf deren Speicher es eingelagert war, nachschicken lassen. Allerdings nicht aus Liebe zu Perce, sondern aus Liebe zu Kermit, ihrem Klabbert. Er schaukelt doch so gern daran! Dafür musste Perce dann damit leben, dass sich das adrette Luxuszelt mehr und mehr und mehr mit bunten kleinen Dingen füllte, erworben in jedem Land, dass sie gemeinsam bereisten. Sitzkissen und Windspiele. Getöpferte Schalen. Traumfänger, Federn und Muscheln. Die Kralle eines Donnervogels. Ein handgewebter Teppich. Lammfelle. Getrocknete Blumen und ein alter abgewetzter Ohrensessel samt Hühnerförmigen Kissen. Von diversen Tieren und Tierwesen, welche kamen und gingen mal ganz zu schweigen. Ja, ihr zu hause war gelebter Kompromiss!

Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 06.05.1962 Hausgeburt in London
  • 1973: Einschulung in Hogwarts (Ravenclaw)
  • 1978: Ablegen der ZAGS in den Pflichtfächern und zwei Wahlfächern
    • Zaubertränke: E
    • Zauberkunst: O
    • Verwandlung: E
    • Verteidigung gegen die dunklen Künste: O
    • Kräuterkunde: O
    • Geschichte der Zauberei: A
    • Astronomie: A
    • Pflege magischer Geschöpfe: O
    • alte Runen: A
  • 31.10.1978: Anschlag mit verfluchtem Ohrenwärmer, 3 monatiger Aufenthalt im St. Mungos
  • 1980: Ablegen der UTZ:
    • Zauberkunst: O
    • Kräuterkunde: A
    • Verteidigung: E
    • Pflege magischer Geschöpfe: O
    • Verwandlung: E
  • 01.08.1980: Verlassen Englands mit Perseus Gamp, und reisen durch die Welt, während dieser Zeit Zusammentragen vom Wissen über magische Tierwesen, sowie Unterweisungen in Heilkunst durch Perce
  • 05.05.1981: Hochzeit mit Perseus Gamp in Moldavien
  • 30.06.1981: Geburt ihrer Tochter Sirrah Gamp
  • 28.04.1984: Geburt ihrer Tochter Merope Gamp
  • 1991: Nach dem Tod von Arcturus Black kehren Baby und Perce mit ihren Kindern nach England zurück und ziehen wieder in das Haus in Hogsmeade neben dem Belby Labor. Perce nimmt seine Arbeit in der Praxis wieder auf, wobei Baby ihn unterstützt.
  • 13.11.1992: Geburt ihres Sohnes Bear Gamp

Spielerwartung

zum Plotter
Wer davon überzeugt ist das Ende der Dinge zu kennen, die er gerade erst beginnt, ist entweder außerordentlich weise, oder aber ganz besonders töricht. So oder so aber ist er gewiss ein unglücklicher Mensche, denn er hat dem Wunder ein Messer ins Herz gestoßen."
Baby läuft barfuß durch die Gedanken Anderer. Sie folgt Perce, begleitet und unterstützt ihn und schubst ihn das ein ums andere Mal wohl auch in Richtungen. All das will und soll sie weiterhin tun. Für ihre Familie da sein und für Tierwesen in Not. Sicherlich kein leichtes Unterfangen, wenn abermals ein Krieg aufzieht mit dunken Schwingen.
Oh und eine richtige Auffangstation für Tierwesen zu gründen und aus ihren hunderten von Notitzen, doch mal ein Buch zu machen und dieses zu veröffentlichen wäre sicherlich auch nett. Irgendwann. Nötig ist dies aber nicht.

Freitext

Tabellarischer Lebenslauf
1962, 06.05.: Geburt
1963: erstes magisches Ereignis (Baby reagiert auf Gedanken des Vaters)
1965: Geburt ihres Bruders Will Aragon
1965: weiteres Zeigen von Magie, eine Schale mit Keksen gleitet zu ihr
1968, Sommer: sieht während ihres Aufenthaltes bei Newt und Tina Scamander einen Drachen
1968, Sommer: Einschulung in eine Muggelschule
1968: Geburt ihres Bruders Jake Sam
1972: Geburt ihrer Schwester Mary Rosie, genannt Merry
1973, 06.05: Brief aus Hogwarts
1973, 01.09.: Einschulung in Hogwarts, Haus Ravenclaw
1978, Sommer: Ablegen der ZAGS
1978, März: Zusammenkommen mit Sean Murphy, erster Kuss
1978, 01.09.: Ende ihrer Beziehung mit Sean
1978, 20.10: Streit mit Bethany, hilft einem muggelgeborenen Mädchen
1978, 31.10: Anschlag auf Baby mit verfluchten Ohrenschützern, Einlieferung ins St. Mungos Hospital (geschlossene Abteilung für Fluchschäden), Baby ist für mehrere Monate taub.
ab November 1978, bis Anfang Februar 1979 Aufenthalt im St. Mungos Krankenhaus, kennen und lieben lernen von Perseus Gamp
Anfang Februar bis Mitte März, Weiterbehandlung in Mr. Gamps Praxis, ab Mitte Februar ambulant
1979, 06.05. offizielles Zusammenkommen mit Perseus Gamp
1980, Sommer: Ablegen der UTZ
1980, 01.08: Verlassen Englands mit Perce Gamp
ab August 1980 bis August 1991 Bereisen der Welt
1981, 05.05. Hochzeit mit Perseus Gamp
1981, 30.06. Geburt ihrer Tochter Sirrah
1984, 28.04 Geburt ihrer Tochter Merope
1991: Nach dem Tod von Arcturus Black kehren Baby und Perce mit ihren Kindern nach England zurück und ziehen wieder in das Haus in Hogsmeade neben dem Belby Labor. Perce nimmt seine Arbeit in der Praxis wieder auf, wobei Baby ihn unterstützt.
1992, 13.11 Geburt ihres Sohnes Bear
(1995, 27.08 errechneter Geburtstermin des vierten Kindes)


Hello world I'm your wild girl. I'm your ch-ch-ch-cherry bomb
Rubinrot. War die Sonne über den Horizont gekrochen, höher und höher, bis sie durch das Fester der Bachstube hatte lunzen und einen Bick auf das emsige Treiben darin hatte werfen können. Schon seit über einer Stunde standen die Rührmaschinen nicht still, Bleche voller Brote, Brötchen und Teilchen buken im Ofen oder kühlten bereits auf den Gestellen aus. Schon bald würde man sie in den Regalen der Bäckerei wiederfinden, wenn diese in gut zwei Stunden öffnen würde, passend damit die ersten Kunden sich ihre backfrischen Frühstücksbrötchen kaufen konnten. Doch bis dahin wollten noch Kuchen gebacken und Teilchen mit Zuckerguß verziert werden. Backen war nicht nur eine Gabe sondern ein frühes Handwerk! Und auch Säuglinge und Kleinkinder neigten nicht zu morgendlicher Müßigkeit. Die blonde Frau an deren Händen weißes Mehl klebte, hatte schon das ein ums andere Mal gedacht, dass zumindest dies für sie keine Umstellung gewesen war, fiel es ihr doch, durch ihren Beruf, leicht früh mit der Kleinen aufzustehen. Nur mit der Bespaßung des Kindes zu dieser Zeit wurde es langsam schwieriger. Konnte sie Baby früher noch einfach auf einer Spieldecke in die Mitte der Backstube legen, mit einer Rassel und einen Schmusetuch zur Gesellschaft, so waren diese Zeiten spätestens seit das Kind krabbelte vorbei. Und es hatte etwas von einer Sisyphus-Arbeit an sich die Kleine, in dem Bestreben sie von den heißen Backöfen fernzuhalten, immer und immer wieder in der Backstube 'einzufangen' und zurück zu ihrer Spielecke zu tragen. Gab es doch aber auch so viel zu entdecken. So viel tollere Sachen zum Spielen.
Gerade saß Queenie Arwen auf dem Fußboden und schlug einen hölzernen Kochlöffel mit unerschöpflicher Begeisterung auf eine umgedrehte Rührschüssel. Pock, pock, pock. Man sah dem 14 Monate alten Mädchen die Freude darüber, einen Laut erzeugen zu können deutlich in dem, von dunkelbraunem Haar umrahmten, leicht gerötete Gesichtchen an. Pock, pock, pock. Sie konnte Einfluss auf die Welt nehmen! Pock, pock, pock. Ganz versunken in ihr Tun war sie. Bis das Spiel von eben auf jetzt langweilig wurde. Statt noch länger mit dem hölzernen Löffel auf die Schüssel einzuschlagen drehte sie diese nun um, und guckte hinein. Leer. Mit dem Verklingen des steten Pochens richtete sich die Aufmerksamkeit ihrer Mutter augenblicklich auf das Kind. Baby hörte die unausgesprochene Frage, was sie denn jetzt mache, wo sie denn jetzt sei und gab Antwort. "Mama." Es folgte ein kurzes Winken und in die Händchen klatschen (ganz neu entdeckte Fähigkeit!), ehe die Kleine, nun da Alice wieder beruhigt weiterarbeite, sich abermals der leeren Schüssel zu wandte. Mama's Schüsseln waren nie leer. Mama tat da Dinge rein, das sah sie jeden Tag. Und so krabbelte die Kleine auch schon wieselflink über den Boden der Backstube auf der Suche nach Sachen die man in ihre Schüssel würde packen können. Fündig wurde sie auf ihrer Spieldecke, lagen dort doch allerlei Spielsachen von ihr verteilt und mit den bunten und unterschiedlich großen Holzscheiben ihres Stapelturmes ließe sich die Schüssel doch ganz großartig füllen. Nur war diese zusammen mit dem Rührlöffel jetzt ganz weit weg! Baby runzelte die Stirn. Die Scheiben mussten zur Schüssel. Dies wäre weit einfacher wenn sie auf ihren zwei Pummelbeinchen würde laufen können, doch das klappte nur, wenn sie sich an etwas festhalten konnte. Vorzugsweise Mamas Hand. Sonst plumpste sie immer auf ihren Hintern. Doch auf dem konnte man ja auch rutschen! Kurzerhand, nahm sie das rote Scheibchen in die Hand und rutschte auf ihrem Po über den Boden zurück zu ihrer Schüssel. Mit lauten Klack, landete die Holzscheibe daran, was abermals die Aufmerksamkeit der Mutter erregte und dafür sorgte, dass Alice die Spieldecke samt restlichem Stapelturm kurzerhand zu ihre Tochter zog. "Magst du noch mehr in die Schüssel tun?" Ja dachte die Kleine und sagte es auch. "Da." Gesagt getan. Scheibe um Scheibe landeten in der Schüssel, und dann wurde begeistert umgerührt. Auch sie konnte backen. Baby war immer noch mit diesem Spiel beschäftigt, als der Vater in die Backstuben kam und sie hörte wie er sagte: Bei Merlin wie groß unser Baby geworden ist. Das Spiel kannte und liebte sie,spielten sie es doch fast jeden Tag zusammen. Meist abends. Und so riss Baby augenblicklich ihre Ärmchen in die Höhe um ihm anzuzeigen dass sie schon Soooooo groß sei. Doch das schien Daddy zu verwundern, denn er sagte nicht, soooo groß, wie er es hätte tun sollen.Statt dessen sagte er, was und sah sie ganz seltsam an. Sie versuchte es noch mal. "Ja soooo groß ist das Baby." Na bitte ging doch! Newt nickte und sagte nun, Und du weißt, nicht Mamas Ofen anfassen. Denn der Ofen ist... "Hei!", kam es promt von der Kleinen. Eine der wenigen Worte außer Mama, Papa, da (für da und ja), nei und Aha (eigentlich ließ sich dank unzähliger Betonungen mit Aha ja fast alles sagen!), die sie bereits konnte. Die Öfen waren heiß. Das war wichtig! Sonst machte man sich Aua. "Ach herje!" , entfuhr es dem Vater. "Sie hat Mutters Gabe." Baby nickte und rührte eifrig mit ihrem Kochlöffel in der Schüssel. Ja sie konnte was Mama machte. Rühren. Kein bisschen verstehend warum und worüber die Eltern plötzlich so aufgeregt waren.


I'll give ya something to live for. Have ya, grab ya til you're sore
Dunkel. Vorsichtig beugte sich die Kleine über den offenen Koffer, in dem der Mann so eben verschwunden war, und blickte hinein. Eine Leiter führte hinunter ins Unbekannte und man hatte sie ermahnt, sie solle sich davor hüten mit ihren kleinen Füßen auf den Sprossen abzurutschen. Queenie Arwen Kowalski war nicht nur die Königin des hide and seek, wie sie erst neulich wieder beim Spielen mit ihrem Bruder und den Nachbarskindern ihrer Großeltern unter Beweis gestellt hatte, sondern auch eine Meisterin im Hüten vor Gefahren. Genau wie Ronja Räubertochter. Beherzt schwang die Sechsjährige daher ihr rechtes Bein über den Rand, und taste nach der ersten Sprosse, sich dabei gut mit den Händen am Koffer festhaltend. Kaum, dass sie diese gefunden, folgte auch schon das zweite Bein und husch kletterte das Mädchen behände die Leiter hinab. Dem Mann hinten drein, der ihr Großonkel war. Newton Scamander hatte die Schwester von Granny Queenie geheiratet, nach der die Kleine benannt war. "Ich pass schon auf. Ich kann das. Ich bin eine sehr gute Kletterin. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen." Newt hatte kein Wort gesagt. Wohingegen Babys Mund schon seit geraumer Zeit nicht still zustehen schien "Doch ich bin schon groß genug. Und ich werde alles genau so machen wie du sagt. Versprochen. Ich mag unbedingt den Baby Drachen sehen und alles andere auch!" Sie hopste die letzten zwei Sprossen der Leiter hinunter und landete mit einem leisem plumps auf ihren Füßchen. Staunend blickte die Kleine sich um, dabei eine freche dunkelbraune Haarsträhne hinter ihr Ohr schiebend. Zu ihrem Erstaunen fand sie sich in einer Hütte wieder, welche auch ein kleines Laboratorium beinhaltete. Als erstes fielen ihr die vielen Zettel auf. Sie waren mit Pinnnadeln an der Wand befestigt oder legen achtlos überall auf den Tischen. Danach bemerkte Baby die Werkzeuge auf den Regalen manche fremdartig und andere sehr vertraut wirkend. Und dann waren da noch Bücher und noch mehr Bücher und auf dem Boden in der Ecke, sowie wohl auch in einiger der Truhen stapelte sich allerlei Tierfutter. "Wow", entfuhr es dem Mädchen. "Hier arbeitetest du? Das ist ganz schön toll." Sie hüpfte vor Aufregung auf einem Bein. "Doch ich kann still halten sehr gut sogar, ich komm ja auch bald in die Schule. Ich kann stundenlang da sitzen und Schnecken beobachten. Ich liebe Schnecken. Das sind meine Lieblingstiere. Nee die Schleimspur stört mich nicht. Ich bin doch kein so ein Etepetete-Mädchen. Und ich kann auch gleich den Mund halten, keine Sorge. Ich weiß, dass viele Tiere sich sonst erschrecken. Wo sind die denn Alle? Hier seh ich gar kein Tierwesen...nur Kram und Zettel. Gehts da noch..."
Newt Scamander hatte die Tür der Hütte geöffnet und war hinausgetreten. Hinein in einen ganzen Biotop. Kofferkosmos. Und seiner Großnichte verschlug es die Sprache, beim Anblick dessen was sich da vor ihren Augen ausbreitete. Ja. Das war echte Magie. Das war phantastisch. Ihr Großonkel lächelte. "Die sind hier, jedes in seinem Lebensraum. Komm. Und du kannst das hier tragen." Sprachs und drückte ihr einen Eimer in die Hand.

Und Baby war ihm gefolgt, schweigend. Hinein in das größte aller Wunder. Sie hatte den Futtereimer getragen und die Mondkälber mit dessen Inhalt gefüttert. Sie hatte einen traurig dreinblickenden Augurey in seinem tränenförmigen Nest sitzen sehen und eine kleine Gruppe Graphörner auf einer Ebene erspäht. Kurz um sie war aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Hatte ab und an leise etwas gefragt und die Antwort darauf den Gedanken des Magizoologen entnommen. Und dann endlich, in einem Habitat, dem lichten ozeanischen Regenwaldtal, seiner Heimat Neuseeland nachempfunden, sah Baby was ihr Herz so sehr begehrte, seit sie davon gehört hatte. Das Antipodische Opalaugenbaby. Es lag eingerollt in seinem Nest aus Zweigen und Blättern, schlafend. Seine winzigen Schuppen glänzten als seien sie aus Perlmut und als es sich, ihrer Ankunft gewahr werdend, erwachte, entrollte und Queenie mit seinen Pupillenlosen in allen Regenbogenfarben schillernden Augen ansah, da war es um das Mädchen geschehen. Sie war schockverliebt vom ersten Augenblick an und seit dem gerade zu versessen nach Drachen aller Art, welchen es mit großer Leichtigkeit gelungen war Schnecken den Rang des Lieblingstiere abzulaufen.
"Es ist so süüüüüüß", flüsterte sie leise, sich extrem beherrschen müssend um nicht laut loszuquicken vor unbändigem Entzücken. "Und sooo klein." Baby griff nach Newts Hand. "Darf ich näher ran?" Sie fischte die Antwort aus seinem Kopf, noch ehe die Worte die Lippen des Magizoologen verlassen konnten und zog den armen Mann mit sich zu dem Nest.
Vor dem sie nun im nassen Gras hockte, mit dem kleinen Drachen auf ihrem Schoß, das junge Wesen liebevoll streichelnd. Bis dieses plötzlich laut nieste und grünen Rotz auf dem Mädchen verteilte. "Uhhh Gesundheit Drachenbaby." Die Sechsjährige wischte sich mit ihrem Handrücken kurzerhand den Rotz vom Gesicht, um diesen dann an ihr Kleid zu schmieren. "Ist er krank?" "Er hat sich erkältet. Deswegen muss er jetzt Medizin bekommen." "Ohhh." Baby streichelte das Tierchen abermals. "Du Armes. Ich kann ihn festhalten, dann kannst du ihm die Medizin geben."
Sie hielt das junge Opalauge genauso wie ihr Großonkel es ihr gezeigt hatte. Beide Flügelchen fest um fassend, während sie hinter ihm auf dem Boden saß, den Körper zwischen ihren Oberschenkeln. So konnte nichts passieren, während der Magizoologe vorsichtig das Maul des Drachen öffnete und ihm die Medizin mit einer großen Pipette eingab. Theoretisch! Praktisch jedoch zappelte das Junges wild bei dem Versuch zu entkommen, wobei seine Hinterkrallen Baby den rechten Oberschenkel aufrissen. Aber sie ließ nicht los, auch dann nicht als der brennende Schmerz durch ihr Bein jagte. Mit fest zusammengepressten Lippen hielt sie mit aller Kraft, die eine Sechsjährige aufzubringen vermochte das Drachenbaby fest bis dieses die ganze Medizin genommen hatte und Newt meinte, sie könne ihn jetzt loslassen ehe sie ihn noch erwürge.
Baby weinte nur ein ganz kleines bisschen, als der Drache sich schüttelte und in sein Nest floh, als das Blut an ihrem Bein hinunterlief und ihr verunsicherter Großonkel die Wunden mit seinem Zauberstab schloss, bis nur noch drei haarfeine weiße Linien zu erahnen waren. Und als der Schmerz nachließ, da versiegten sie auch sofort. Die Tränen. "Nein...," energisch schüttelte sie den Kopf. "...das war kein Fehler mich mitzunehmen. ich habs doch gut gemacht. Habe nicht losgelassen. Und es waren ja nur Kratzer. Mir ist gar nichts passiert."

Doch so ganz stimmte das nicht. Ihr war schrecklich viel passiert an diesem Nachmittag. Ihr Leben hatte mit einem Mal einen Sinn und ein Ziel bekommen! Sie würde Magizoologin werden und mit Drachen arbeiten!
Alles andere war fortan unvorstellbar.


Hello world, oh please shut up, I'm your ch-ch-ch-cherry bomb
Lärm. In ihrem Kopf. Wie ein Sturm hatte er sich zusammengebraut und fegte nun durch die Windungen ihres Hirn. Bis dort kein Platz mehr schien für eigene Gedanken. Und es war solch ein wildes Durcheinander, ein Potpourri von Wünschen und Hoffnungen, von Sorgen und Ängsten.Was wohl in meiner Schultüte ist das Fräulein scheint nett zu sein wie lange dauert das noch 23 Kinder dieses Jahr ich mag das Mädchen da vorne links nicht und einige wirken sehr lebhaft Mama hat gesagt wir gehen gleich alle zusammen essen und ich darf ein Eis zum Nachtisch was hat die Lehrerin gesagt langweilig was hat die da vorne denn heult die gleich man mein Wachsstift ist abgebrochen hält die sich echt die Ohren zu Ja sie hatte sich gerade die Ohren zu gehalten für einen Augenblick, doch das brachte ja nicht, weil all die durcheinander gewürfelten Worte in ihrem Kopf waren. Gellend laut. Unaussperrbar. Und unmöglich auseinander zu halten. Queenie Arwen Kowalski umklammerte ihren roten Wachsmalstift mit dem sie und die andern Kindern in ihrer Klasse eigentlich so Kringel in das Heft malen sollten, während sie versuchte wenigstens die gesprochenen Worte der Lehrerin aus dem Gedankengebrüll ihrer Mitschüler heraushören zu können. Was hatte sie gerade gesagt, das Fräulein Byler? Als nächstes heute Mittag wollen wir werd ich mich mit Tim hoffentlich ist in der Schultüte verabreden der Stundenplan ein kleines Auto Baby dröhnte der Kopf und sie begann zu zittern. "Queenie Arwen bist du in Ordnung? Geht es dir nicht gut." Das Mädchen starrte ihre Lehrerin, welche vor ihrem Schultisch stehen geblieben war und sie unvermittelt ansprach panisch an. "Ich kann nicht hören was Sie sagen, es ist so laut!" Einige der Jungen lachten. "Spinnt die, hat doch gar keiner was gesagt.", feixte einer von ihnen mit seinem Nachbarn. Auch Miss Byler sah ihre Schülerin verwirrt an. "Laut?" Was ist mit ob das denn die der krank für stimmt ist wer eine ist die doch was ob nicht Protestierend kreischte ihr Holzstuhl auf, als Baby schwungvoll aufstand und ihn über den alten Linoliumboden nach hinten schob. Um im nächsten Moment auch schon weinende aus dem Klassenzimmer zu fliehen, welches sie erst 20 Minuten zuvor zum ersten Mal so hoffnungsvoll betreten hatte. Dahin nun all diese Hoffnungen. Vom Lesen Schreiben und Rechnen lernen, vom Freunde finden. Schule war scheiße! Wie sollte sie das jeden Tag stundenlang aushalten? Mit so vielen lauten chaotischen Kindern in einem Raum. Bisher hatte sie sich bei Familienfeiern oder Festen immer dicht bei Mummy oder Daddy gehalten, sich auf deren ach so vertraute Gedankenmuster konzentrierend, war es möglich gewesen all die andern unausgesprochenen Worte zu einem Hintergrundrauschen verschmelzen zu lassen. Doch in der Klasse eben war dies undenkbar gewesen. Niemand dort stand ihr nahe genug, als dass seine Gedanken ihr ein Anker im tosenden Meer der unausgesprochenen Worte hätte sein können.

Draußen vor dem Schulgebäude umschlang sie schluchzend mit ihren Ärmchen die Hüfte ihrer verdutzen Mutter. "Baby was ist denn passiert?" "Ich geh da nicht mehr rein! Nie wieder! Ich will nach Hause. Ich halte das nicht aus. So viele Kinder. So laut! Bitte können wir nach Hause?" Nicht einmal ihre wunderschöne Schultüte wollte sie noch da raus holen. Die rot-weiß Karrierte, auf der ihr Name stand und die ihre Mutter selber für sie gebastelt hatte. Auf dem Tisch lag diese nun, zurückgelassen von Baby auf ihrer Flucht vor dem Lärm, den niemand außer ihr und Granny Queenie hören konnte. "Ich red rasch mit der Lehrerin Alice und hol Babys Schultüte.", hörte sie ihren Vater sagen, während die Mutter sich zu ihr auf den Boden hockte und sie in den Arm nahm. Etwas das Angesichts des Umstandes, dass in Alice Bauch ein neues Geschwisterchen war, sich als gar nicht so einfach herausstellte. Doch das machte nichts. Eigentlich war es schön. Auch dann noch als ihr kleiner Bruder Will sich auch noch dazu quetschte. "Sule von Baby son aus?" Queenie Arwen zog schniefend ihre Nase hoch. "Ja. Aus, Willi. Ich geh da nie wieder hin."

Doch natürlich musste sie am nächsten Tag bereits wieder hingehen. Und am darauf folgenden auch. Ganz gleich wie oft sie schreiend und sich die Ohren zu haltend aus dem Unterricht rannte.
Newt Kowalski hatte Miss Byler erzählt, Queenie Arwen habe eine leichte Form des Asbergerautismus, Menschenmengen überforderten sie, und hatte um Verständnis gebeten. Mit der Zeit, so hatte er versichert, werde es für seine Tochter leichter werden sich in der Schule zurecht zu finden, am Unterricht teil zu nehmen.

Und damit sollte er recht behalten. Doch es dauert. Und Babys Noten blieben ihre ganze Grundschulzeit über eher dürftig.
Etwas das sich dann in Hogwarts ins Gegenteil kehren sollte, weil ihr die Magie schier zuflog und sie sich die Theorie notfalls allein mit Hilfe ihrer Freundin im Stillen nach erarbeitete.


Hey street boy, what's your style, Your dead end dreams don't make you smile
"Nicht mich ansehen, Babe bitte. Du lenkst mich ab." Seufzend drehte Sean den Kopf und blickte wieder nach vorn auf das dunkle Wasser des Sees, ganz wie geheißen. "Ich seh dich aber viel lieber an, als das Wasser in dem man sowieso nix sieht, Queenie Arwen Kowalski." Im Licht der untergehenden Sonne wirkten ihre braunen Haare rötlich und ob seiner Worte, der ausgesprochenen ebenso wie der unausgesprochenen färbten sich ihre Wangen rot und sie verspürte mit einem Mal eine extreme Hitze. Bei Merlins Bart, er lenkte sie so unglaublich ab. Kein Wunder, dass sie sich hier andauernd verspielte und ihre Gitarre fast schon schmerzlich kreischende Töne von sich gab. Es war eine blöde Idee gewesen ihm etwas vorspielen zu wollen, war sie doch einfach noch nicht gut genug. "Und nenn mich nicht so! Queenie ist meine Großmutter und über Arwen reden wir besser erst gar nicht." Mit gespielter Ärgernis riss sie ein Büschel Gras heraus und warf es auf Sean, der sich daraufhin einzelne Halme aus seinen dunklen Locken wuscheln musste.
"Zu Befehl, Miss. Und du bist noch hübscher, wenn sich deine Wangen röten, Baby." Er blickte natürlich längst schon wieder die ganze Zeit zu ihr, und hatte dabei, wie selbstverständlich, auch ihr Erröten bemerkt. Natürlich. Eigentlich konnte sie es für heute aufgeben ihm etwas vorzuspielen. Ein leises Seufzen entglitt ihrer Kehle, als ihre Finger auf den Saiten verharrten und sie die Gitarre in ihren Schoß sinken ließ. "Warum hörst du auf?" Baby lachte kopfschüttelnd. "Das fragst du noch? Du lenkst mich ständig ab, so kann ich mich einfach nicht konzentrieren." Vielleicht war es auch besser so! Wurde sie doch, wenn sie ehrlich zu sich selber war, unglaublich gern von ihm abgelenkt. Unendlich verliebt war sie in den ein Jahr älteren ernsten Jungen, den sie so faszinierend fand.
"Als würdest du nicht wollen, dass ich dich ansehe, dass ich dich ablenke." Und der sie nach so kurzer Zeit bereits so verdammt gut kannte. Baby fühlte sich ein klitzekleines bisschen ertappt, war es doch so, als hätte er gerade ihre Gedanken gelesen. "Zugegeben da könnte etwas dran sein." Sie schürzte die Lippen und tat als müsse über seine Behauptung erst einmal gründlich nachdenken. "Vielleicht möchte ich sogar noch mehr abgelenkt werden, möchte hier und jetzt alles vergessen, Sean Murphy. Kannst du das?" Sie alles vergessen lassen, außer ihn. Seine grünen Augen, in dem blassen von dunklen Locken umrahmten Gesicht. Die Konturen seines Kinns, und seine Hände, stark und doch unendlich sanft. Er war so unglaublich schön, genau jetzt wo das Licht der schwindenden Sonne ihn in Schweigen hüllte. Allein die weicher werdenden Schatten des Baumes unter dem sie saßen, tauchten einen Teil seines Gesichts in tiefe Dunkelheit. Eine Düsternis aus der seine grünen Augen schier heraus strahlten. Die Liebe in ihnen. Ja er war wunderschön. Äußerlich wie innerlich, was noch viel wichtiger war. Denn Baby liebte seine Gedanken, auch die dunklen und düsteren, welche immer dann, wenn sie zusammen waren in weite Ferne rückten, Platz schaffend für buntere Bilder, so wie jetzt, als Sean den Grashalm, auf dem er bis eben herum gekaut hatte, ausspuckte und dicht, so dicht an sie heran rückte. Sie konnte seinen Atem auf ihrem Gesicht fühlen, konnte sein Aftershave reichen, ein herber moschusartiger Duft, und sehen wie er sie sich nackt vorstelle, in seinen Armen liegend. Ja.
Als sich seine Lippen ganz sachte auf die ihren legten schauderte sie und schlang ihre Arme um seinen Nacken. Ihr erster Kuss! Am schwarzen See unter einem alten Baume, während die Sonne leuchtend rot am Horizont unterging. Perfekter hätte es nicht sein können! Ihr Herz pochte so wild in ihrer Brust, dass sie dachte es wolle ihr herausspringen. "Und kann ich es, dich alles vergessen lassen?" Sie nickte nur, kein Wort herausbringend und ihre Gitarre so weit wie ihre Arme reichten von sich ins Gras legend. Ehe sie sich auf seinen Schoß setzte, ihre Hände in seinem Haar vergrabend, und in ihrerseits küsste. Zufrieden registrierend, dass auch er alles außer ihr vergaß.

Es folgten noch unzählige weitere Küsse. Längere, innigere , begierigere, auf jene ersten unschuldigen. Einmal spürte sie seine Zunge in ihrem Mund und keuchte leise, was sie beide lachen ließ. "Nicht schön?" Seine Frage ließ sie den Kopf schütteln. "Doch!" Doch es war schön gewesen,nur überraschend und so viele Gefühle und ein Verlangen in ihr auslösend. Sie würde es stillen, eines Tages. Mit ihm. Dessen war sich Baby sicher. Sean und sie würden immer zusammen bleiben. Nichts und niemand würde sie je trennen können. Nichteinmal ein neuer Krieg!
Er war so viel unbeschwerter, wenn er mit ihr zusammen war. Und sie selbst noch viel verwegener. Sie waren für einander bestimmt!
Ganz sicher!

Das zumindest hatten sie geglaubt, an diesem frühen Abend. Als sie unzählige Küsse getauscht und nebeneinander im Gras liegend sich eine Zigarette geteilt hatten, ihre Gitarre ganz vergessen neben ihnen unter dem Baum. Hoch hinauf in den Himmel hatten sie geblickt, wo sich die ersten Sterne zeigten, und sich eine gemeinsame Zukunft ausgemalt. Während die Finger ihrer Hände miteinander verwoben waren.

Doch wie so oft im Leben trog der Schein. Und es kam schon bald gänzlich anders.


Stone age love and strange sounds too. Come on baby let me get to you
Warum bitte verlierst du dann so erbärmlich im Zauberschach. Weniger die Frage selbst, lag deren Antwort doch auf der Hand, nagte an ihr, als die Art und Weise in der sie hervorgebracht worden war. Beth Verletztheit war in Verachtung und blanke Wut umgeschlagen, wie einen Todesfluch hatte sie ihrer besten Freundin die Worte entgegen geschleudert. In dem ersten wirklichen Streit den die Mädchen je gehabt hatten. Du hast mich all die Jahre angelogen und wagst es Dich 'Freundin' zu nennen. Eigentlich war es mehr ein nicht Erwähnen denn ein direktes Anlügen gewesen war. Und doch ja, sie hatte ihrer allerbesten Freundin etwas ganz wesentlichen über sich verheimlicht. Es war unleugbar. Und keiner der von ihr vorgebrachten Gründe hatte Bethany gelten lassen. Schön, dass du mir nicht vertraust. Danke dafür! Hatte sie das? Sie wusste es nicht. Ich vertrau dir auch nie wieder, nie wieder. Und ich glaub dir kein Wort mehr! Lass mich einfach in Ruhe! Baby schluckte, bei der Erinnerung daran, wie Beth nach diesen Worten einfach davon gerannt war, sie stehen lassend, ehe sie sich dann noch einmal zu ihr umgedreht hatte. Ach ja und wenn du jeden meiner Gedanken hörst, warum bitte verlierst du dann so erbärmlich im Zauberschach. Easy. Weil mich dieses blöde Spiel einfach nicht interessiert. Weil ich's nur für Dich mit dir gespielt habe, so wie du nur für mich 'The runaways' gehört hast. Deswegen. Aber das war jetzt wohl vorbei. Zerronnen wie Sand in der Hand. Sie musste froh sein, wenn Bethany nun nicht überall herum erzählte was sie war. Dann würden sicher alle nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen. Vermutlich nicht mal Dai, der seit einem Jahr nun bereits vergeblich versuchte sie zu daten.
Dai dem sie auf einem rosa Zettel um eine Verabredung, das von ihm so heiß ersehnte Date, bat. Doch als sich dann das Zettelchen von Zauberhand zu einem kleinen Vögelchen faltete und davonflattern wollte, da fing Baby es wieder aus der Luft und zerknüllte es in ihrer Hand. Das war doch alles Schwachsinn! So sehr wie sich nach den hübschen Gedanken des Jungen sehnte, so sehr sie jetzt auch nicht allein sein wollte, es blieb arschig Dai so für ihre Zwecke auszunutzen, mit seinen Gefühlen für sie zu spielen. Und so landete der rosa Zettel ungelesen im Müll, während Baby stattdessen ihrer Granny Queenie einen lang Brief schrieb, dieser ihr ganzes Herz ausschüttend, wissend, dass sie sie verstehen würde.
Sie versiegelte den Brief in dem Glauben sich richtig verhalten zu haben und machte sich auf den Weg zur Eulerei.
Später sollte sie sich fragen ob ihr Leben gänzlich anders verlaufen wäre, wenn sie an diesem Abend mit Dai einen Ausflug in den verbotenen Wald gemacht hätte.


Bad nights cause'n teenage blues. Get down ladies you've got nothing to lose
Entsetzen und Angst schlugen ihr entgegen, kaum dass sie den Eulenturm betreten hatte. Am Fuß der Wendeltreppe stand sie, als panische wirre Gedanken sich von oben auf sie herab ergossen, wie ein Waserfall. Durchzogen von einzelnen immer wiederkehrenden Worten. Lauten und Leisen. Sie unterschieden sich nicht, als sei auch im Denken kein Raum für mehr. Nicht! und Bitte., bettelte Jemand, vermutlich ein Mädchen, und kombinierte beides abwechselnd zu Bitte nicht und . Immer und immer wieder, obwohl es nichts nützte. So als poche man darauf, dass ein Schlüssel funktionierte obwohl er das nicht tat. Als dann auch noch die entsetzten Schmerzensschreie einer Eule an ihr Ohr drang wurde der bis dahin sorgsam in der Hand getragene versiegelte Umschlag mit dem Brief an ihre Granny hastig geknäult und in ihre Manteltasche geschoben. Statt seiner hielt sie nun ihren Zauberstab in der Hand und rannte die Treppen nach oben, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. Am Ende der Wendeltreppe aber verlangsamte Baby ihren Lauf und spähte vorsichtig ins Innere der Eulerei um sich einen Überblick zu verschaffen. Da lag eine Erstklässlerin am Boden, bewegungslos, vermutlich von einem Ganzkörperklammerfluch in Schach gehalten. Tränen liefen ihr über die Wange, während sie immer weiter „Bitte. Bitte nicht. Nicht bitte.“ sagte. Immer noch ohne jeden Erfolg, denn der ältere Junge ließ nicht ab von dem kleinen Kauz in seiner Hand, riss dem Tierchen lachend weiter Feder um Feder aus. Blutig segelnden diese zu Boden. Babys freie linke Hand ballte sich zur Faust, als sie den runden Turmraum betrat. „Hey! Lass die Eule in Ruhe!“ Ihre Stimme überschlug sich fast vor Aufregung und zweifelsohne klang sie gerade weder beeindruckend noch sah sie so aus. Eine schlanke, nicht besonders große, brünette Sechszehnjährige war sie, aber auch er war Allein. Das zumindest redete sich Baby in Gedanken immer wieder ein, als der Junge sich hämisch grinsend zu ihr umdrehte. „Sonst was?“ Er richtete drohend seinen Zauberstab auf sie. In seinen Gedanken ging er bereits Möglichkeiten durch wie er sie ausschalten würde und wie er sie dann dafür bestrafen würde für ihre dumme Einmischerei. Sie sollte besser die Klappe halten und verschwinden, war ja auch nur ein dreckiges Halbblut Nicht besser als der Schlammblutabschaum da auf dem Boden. „Dachte ichs mir.“, höhnte er, als Baby zögerte, eins zwei Wimpernschläge lang. Eine weitere blutige Feder segelte zu Boden, landete zwischen unzähligen Anderen ihrer Art. War doch der ganze Boden der Eulerei mit Federn und Eulendung bedeckt. Sie sah sie fallen. Landen. „WINGARDIUM LEVIOSA!“ Babys Stimme hallte laut und bestimmt von den Wänden wieder. Ihr Hutscheln und Wedeln war ausladend und fast schon schneidend. Keine Zurückhaltung auf ihrer Seite. Seine Überraschung spülte wie eine welle über sie hinweg. Ihr folgte Spott. „Uh jetzt habe ich aber Angst.“ Ja. Ja, dachte sie, das solltest du auch, als nicht nur eine einzelne kleine Feder in die Luft schwebte, sondern Abertausende. Mehr und mehr und mehr, bis keine eine mehr auf dem Boden zu finden war. Und der Eulenkot tat es ihnen gleich. Eine ganze Armee aus Eulenfedern und Dung erhob sich und tanzte zwischen ihnen in der Luft. Was bei Salazar, dachte der Junge und es war das Letzte was er dachte bevor Baby ihm ihre Armee auf den Hals hetzte. „OPPUGNO!“. Die kleinen Kiele voran schossen die Federn nach vorn und stürzten sich auf ihren Gegner, versuchten diesem die Augen auszustechen. Piksten in jede Stelle freier Haut, die sie finden konnten. Während trockener Eulendung mit großer Mühelosigkeit in Atemwege drang. Den Mund vor Entsetzten weit aufzureißen war keine gute Idee, das merkte der Junge selbst. Hustend und würgend spuckte er Eulenscheiße aus. Doch atmen musste er und so wurde der zur Staub zerfallene Kot durch die Nasenlöcher zusammen mit der lebenswichtigen Luft eingesaugt. Frischer Eulendung hingegen klebte schon bald an Haaren und im Gesicht. Und blieb haften an der auch so feinen bis da dahin sauberen Kleidung. Federn blieben wiederrum blieben an ihm kleben. Geteert und gefedert. Fast. Panisch wurden Flüche blindlings abgeschossen, ehe Hände schützend vor Nase und Augen gehalten wurden. Keiner davon traf Baby.schließlich tat der Junge das einzig kluge. Er floh Hals über Kopf, stürzte sich förmlich die Wendel Treppe hinab. Nicht. Und nein und bitte. durchzog nun seine sich überschlagenden Gedanken. Baby sah noch durch das Fenster wie er aus dem Turm rannte, über die Ländereien, Federn und Dung hinter sich herziehend, wie ein Komet seinen Schweif. „Wer ist jetzt dreckig?“, brüllte sie, während sie sich mit zittrigen Knien an die Wand der Eulerei lehnte. Ja verdammt noch mal! Keuchend atmete sie aus. Luft aus ihren Lungen, ihre Anspannung und Angst. Dann stieß sie sich von der Wand ab und eilte zu dem Mädchen am Boden und zu dem kleinen halb kahl gerupften Kauz, der sich bereits in dem ganzen Durcheinander zu seiner Besitzerin geflüchtet hatte. Losgelassen, als Federn und Dung zum Angriff über gegangen waren. „Finite.“ Baby hob den Fluch auf, der die Erstklässlerin am Boden hielt. „Ist gut. Alles ist gut.“ Unwahr. Das wusste sie selbst. „Er blutet so...er hat kaum noch Federn. Ich, ich…“,brachte das Mädchen hervor. „Das wird wieder. Wir bringen den Kleinen zur Krankenstation. Da wird man ihm helfen. Ganz bestimmt.“ Und wenn sie die junge Krankenschwester dort damit erpressen musste, dass sie sich heimlich mit einem Schüler hinter den Gewächshäusern traf. „Komm, ich helf Dir, kannst du gehen?“. Baby half der Jüngeren hoch, stützte sie, begleitete sie.
Und sie stellte sicher, dass die kleine Eule versorgt wurde damit diese überlebte. Ganz ohne Erpressung sogar.

Der Brief an Granny Queenie wurde darüber völlig vergessen. Er steckte immer noch im Babys Wintermantel, als sie 11 Tage nach diesem Vorfall an Halloween, ein kleines Päckchen vor dem Eingang zu den Ravenclaw Räumlichkeiten fand. Für Queenie Kowalski. 1000 Dank nochmal, Deine Mel. Wie süß! Die Erstklässlerin hatte sich gefühlt schon hundertmal bei ihr bedankt. Und ihre Freundinnen warfen Baby ständig bewundernde Blicke zu. Als sei sie eine Heldin. Lächelnd nahm Baby das Päckchen an sich und fläzte sich im Gemeinschaftsraum in einen der bequemen Ohrensessel, wo sie es dann behutsam öffnete. Zum Vorschein kamen herrliche rosa Plüschohrenwärmer. Begeistert setzte Baby sich diese direkt auf. Und besiegelte damit ihr Schicksal.


Duncan, und die Andern, die zu diesem Zeitpunkt anwesend waren, erzählten ihr später, sie habe unvermittelt los geschrieen. Gellend laut. Und nicht wirklich menschlich habe das geklungen. Dann sei sie mit weit aufgerissenem Mund und ausgestreckten Armen gen Decke geschwebt und habe einfach irgendwie in der Luft gehangen. Ausgehend von diesen rosanen Plüschdingern auf ihren Ohren hätten sich ihre braunen Haare weiß verfärbt. Jedes einzelne Haar. Bis in die Spitzen hinein. Das sei Alles echt gruselig gewesen! Moira habe einen der Professoren geholt und dann sei sogar Dumbledore gekommen. Man habe sie da irgendwie runtergeholt und sofort ins St. Mungos Krankenhaus gebracht.


Hätte das länger gedauert, hätte sie bleibende Schäden davon getragen. Ja sogar sterben hätte sie können, das hatten ihr dann die Heiler dort gesagt. Aber sie hatte Glück gehabt, war nur für Monate taub gewesen.

Und war ihrem Schicksal gefolgt. Was sie heute noch tat.
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