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Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Mandy, Feye, Ben und Rica zur Seite.

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aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Mandy ist eine Vielposterin wie sie im Buche steht und hat insbesondere eine Hand auf ein paar Schülercharakteren, inklusive Harry, die das Schloß unsicher machen.

Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge und Peter Pettigrew sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
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Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
get killed on your own time
Wie Todesser dem Ruf ihres Dunklen Lords folgen, gibt es überlebende Ordensmitglieder, die dem Ruf Dumbledores folgen sollen. Sich wieder um ihn scharen sollen sie sich, um in einen Krieg zu ziehen, der noch gar nicht begonnen hat und von dem das Ministerium sagt, dass er auch nicht kommen wird. Voldemort sei nicht zurück, schreien die Medien einem entgegen. Harry Potter ein Lügner, Albus ein alter Narr. Doch die Ordensmitglieder wissen, wem sie glauben können. Wem sie glauben müssen - und wen sie im Bürgerkrieg verloren haben, der nicht umsonst gestorben sein soll.
"It's not much, but it's home."
I don't care if you fall off your broom
Einst gefeierte Quidditch Treiberin mit dem Spitznamen Melsie Marsh, der rasende Feger, mittlerweile schon lange im Ruhestand. Doch das hat dich nicht daran gehindert weiter in der Branche zu bleiben, denn seien wir mal ehrlich. Du liebst Quidditch, immer noch, auch wenn du längst nicht mehr aktiv auf dem Spielfeld unterwegs bist.

Jonah Weaver
"
vollständiger Name: Jonah Malachi Weaver
Zivilist
Halbblütig
04.01.1948
183 cm
Jonah Malachi Weaver ist ein 47-jähriger Heiler im St. Mungo’s Hospital und stellvertretender Leiter der Abteilung für Magische Krankheiten. Früher leitete er die Abteilung selbst, zog sich nach dem Tod seiner Ehefrau Linda jedoch bewusst zurück, um mehr Zeit für seine neun Kinder zu haben. Inzwischen besuchen auch seine jüngsten Kinder Hogwarts, weshalb manche Kollegen vermuten, dass er eines Tages wieder die Leitung übernehmen könnte. Aufgewachsen ist Jonah in einer streng religiösen Amish-Gemeinschaft in Ohio, deren Werte und Ängste ihn bis heute geprägt haben - wenn auch oft eher im negativen Sinne. Viele seiner heutigen Überzeugungen, besonders sein offener und liebevoller Umgang mit seinen Kindern, entstanden bewusst als Gegenentwurf zu seiner eigenen Kindheit. Im Alltag gilt Jonah als ruhiger, geduldiger und außergewöhnlich fürsorglicher Mensch, der sich stark über Verantwortung definiert - sowohl beruflich als auch als Vater. Seine Familie bildet den Mittelpunkt seines Lebens und auch Jahre nach Lindas Tod spricht er offen und liebevoll über sie. Wer ihn näher kennt, merkt schnell, dass hinter seiner ruhigen Fassade ein Mensch steckt, der sehr viel trägt und nur selten etwas davon nach außen zeigt.
Avaperson: Fassbender, Michael
Buchcharakter: Nein
Gesuch: nein
:
gespielt von Kobik
magische Details
Zauberstab
Schwarznuss, Phönixfeder, 13¼ Zoll, unnachgiebig
Jonahs Zauberstab besteht aus Schwarznuss-Holz mit einer Phönixfeder als Kern, ist 13¼ Zoll lang und unnachgiebig. Schwarznuss passt besonders gut zu Menschen mit großer emotionaler Tiefe und starken inneren Konflikten, während die Phönixfeder seine Loyalität, Widerstandskraft und die Fähigkeit widerspiegelt, trotz Verlusten weiterzumachen. Die unnachgiebige Beschaffenheit des Zauberstabs steht außerdem für Jonahs beständige Art: Wenn er Verantwortung oder Liebe einmal angenommen hat, lässt er beides nicht mehr los.

Amortentia
Jonahs Amortentia schimmert in einem warmen bernsteinfarbenen Ton mit roséfarbenen Schlieren darin. Der Trank schmeckt nach Earl Grey Tee mit Erdbeersirup - süß, leicht herb und genau wie das Lieblingsgetränk seiner verstorbenen Frau Linda. Der Geruch erinnert ihn an den Abend, an dem er sie zum ersten Mal im Theater sah: Weißwein, alte Samtpolster, frisches Popcorn und der kaum greifbare Duft einer Bühne kurz bevor sich der Vorhang hebt.
Irrwicht
Jonahs Irrwicht erscheint meist in Gestalt seiner verstorbenen Mutter, Miriam Weaver. Sie wirkt erschöpft, eingefallen und gezeichnet von den letzten Jahren ihres Lebens. Aber nicht als stumme Erscheinung. Sie spricht direkt mit ihm, schreit förmlich und macht ihn für ihren Tod verantwortlich. Sie wirft ihm vor, sie verlassen zu haben, bezeichnet ihn als Enttäuschung und schlechten Sohn und behauptet, dass sie noch leben würde, wenn er Weihnachten damals nicht in Hogwarts geblieben wäre. Besonders schlimm ist für Jonah dabei nicht ihr Aussehen, sondern die Tatsache, dass ein Teil von ihm bis heute glaubt, dass sie recht hat.

Besonderheiten

Jonahs prägendste Besonderheit ist weniger magischer Natur als vielmehr die Lebensrealität, in die er vergleichsweise früh gezwungen wurde: die eines verwitweten Vaters von neun Kindern. Der plötzliche Tod seiner Ehefrau Linda veränderte sein gesamtes Leben grundlegend. Sie war nicht nur die Mutter seiner Kinder, sondern auch seine große Liebe, engste Vertraute und der Mensch, mit dem er sich eine gemeinsame Zukunft bis ins hohe Alter vorgestellt hatte. Für Jonah war Linda nie einfach „eine Partnerin“, sondern seine Seelenverwandte. Die Trauer begleitet ihn bis heute täglich. Jonah versucht nicht, diesen Schmerz loszuwerden oder zu verdrängen - eher im Gegenteil. Für ihn ist die Trauer ein Echo von Linda, gleichzeitig der Preis und der Beweis dafür, dass sie hier war und ihre Liebe echt gewesen ist. Dass er sie noch vermisst, empfindet er deshalb nicht als Schwäche, sondern als etwas Wertvolles, das er niemals vollständig verlieren möchte. Gleichzeitig wurden seine Kinder nach Lindas Tod endgültig zum Mittelpunkt seines gesamten Lebens. Jonah ist ein sehr präsenter, geduldiger und emotional offener Vater, der bewusst versucht, seinen Kindern die Sicherheit und Geborgenheit zu geben, die ihm selbst in seiner Kindheit gefehlt haben. Er legt großen Wert darauf, dass seine Kinder niemals Angst vor ihm haben müssen und mit ihren Problemen immer zu ihm kommen können. Dabei neigt er jedoch auch dazu, sich selbst vollständig über Verantwortung und Fürsorge zu definieren. Er stellt die Bedürfnisse anderer fast immer über seine eigenen, übernimmt schnell emotionale Verantwortung für Konflikte und hat große Schwierigkeiten damit, Kontrolle abzugeben. Seine Familie ist für ihn nicht nur ein Teil seines Lebens - sie ist der wichtigste Beweis dafür, dass trotz allem etwas Gutes und Bleibendes aus seiner eigenen Geschichte entstehen konnte.
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Jonah steht Reinblutideologien und vergleichbaren Formen von Überlegenheitsdenken sehr kritisch gegenüber. Dafür muss man nicht einmal besonders tief in seine Biografie schauen: Er ist in seinem Leben selbst oft genug mit Ausgrenzung, sozialer Abwertung und dem Gefühl aufgewachsen, „falsch“ oder unerwünscht zu sein. Zwar betrifft ihn die Thematik aufgrund seines eigenen Erscheinungsbildes deutlich weniger als beispielsweise seine Zwillingsschwester, trotzdem hat er früh erlebt, wie grausam Menschen auf alles reagieren können, das nicht in ihr Weltbild passt. Entsprechend wenig Verständnis hat er für Ideologien, die den Wert eines Menschen an Abstammung, Blutstatus oder Herkunft knüpfen.
Gleichzeitig ist Jonah jedoch kein besonders politischer Mensch. Er diskutiert selten öffentlich über gesellschaftliche Themen und gehört nicht zu den Personen, die aktiv auf Barrikaden gehen würden. Seine Haltung zeigt sich eher im Kleinen und Alltäglichen: darin, wie selbstverständlich er sich zwischen Muggel- und Zaubererwelt bewegt, wie er seine Kinder erzieht oder wie er Menschen begegnet. Durch seine verstorbene Ehefrau und ihre Familie spielte die Muggelwelt in seinem Erwachsenenleben immer eine große Rolle und fühlt sich für ihn ebenso normal an wie die magische Gesellschaft. Er lebt vergleichsweise bodenständig, kann mit vielen reinblütigen Statussymbolen wenig anfangen und empfindet die strikte Trennung zwischen beiden Welten oft eher als künstlich.
Trotzdem trägt Jonah durch seine Herkunft und Erziehung auch heute noch gewisse konservative Prägungen in sich, die sich vor allem in zwischenmenschlichen oder familiären Themen zeigen können. Er hinterfragt vieles bewusst und hat in seinem Leben bereits enorme persönliche Entwicklung durchlaufen, ist aber niemand, der behaupten würde, vollkommen frei von problematischen Denkmustern zu sein. Gerade deshalb versucht er oft sehr aktiv, seinen Kindern ein offeneres und angstfreieres Umfeld zu schaffen, als er selbst es je hatte.
Dem Ministerium gegenüber ist Jonah eher skeptisch eingestellt. Nicht aus grundsätzlicher Ablehnung heraus, sondern weil er Institutionen selten vollständig vertraut. Dafür hat er in seinem Leben zu oft erlebt, dass Systeme Menschen im Stich lassen oder nur denen Sicherheit bieten, die ohnehin bereits privilegiert sind. Dennoch arbeitet er innerhalb der bestehenden Strukturen, statt offen gegen sie zu rebellieren. Seine Priorität lag dabei allerdings immer deutlich stärker bei seiner Familie und seinem direkten Umfeld als bei politischen Debatten oder gesellschaftlichem Einfluss.


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Jonah Weaver wissen kann, dass...
Jeder, der Jonah kennt, weiß vermutlich ziemlich schnell, dass seine Familie der Mittelpunkt seines gesamten Lebens ist. Er spricht oft und offen über seine Kinder, engagiert sich überdurchschnittlich stark in allem, was sie betrifft, und ist die Art Vater, die bei Schulveranstaltungen auftaucht, Quidditchspiele besucht, Essen für andere mitbringt oder mitten in der Nacht erreichbar ist, wenn jemand Hilfe braucht. Ebenso bekannt ist, dass er vor einigen Jahren seine Ehefrau Linda verloren hat und sie bis heute eine große Rolle in seinem Leben spielt. Jonah trägt seine Trauer nicht versteckt oder verbittert mit sich herum, sondern spricht vergleichsweise offen über sie.
Außerdem gilt er allgemein als ruhiger, geduldiger und sehr hilfsbereiter Mensch, der nur schwer Nein sagen kann und oft mehr Verantwortung übernimmt, als eigentlich gut für ihn wäre. Viele erleben ihn als verlässlich und emotional sicher, gleichzeitig aber auch als jemanden, der über seine eigenen Probleme nur selten wirklich spricht. Aber wenn er darüber spricht achtet er immer darauf, dass er niemanden belastet. Ein sehr belastendes Problem, kann das schnell mal runtergeredet werden im Stil von "Ja, ist schon blöd, aber passt schon."
...Freunde und Familienmitglieder über Jonah Weaver wissen, dass...
Nur Menschen, die ihm sehr nah stehen, wissen wie sehr ihn der Verlust seiner Ehefrau Linda tatsächlich geprägt hat. Nach außen spricht er liebevoll und ruhig über sie. Er versucht ihre Lebensfreude und Schönheit in seinen Erzählungen lebendig zu halten, vor allem für seine jüngeren Kinder, die keine Erinnerung mehr an sie haben, doch in intimen Momenten wird deutlich, dass er sie nicht nur als verstorbene Partnerin sieht, sondern als seine einzige große Liebe. Enge Vertraute wissen, dass er seit ihrem Tod keine neue Beziehung eingegangen ist und auch emotional kaum Raum dafür zulässt, weil er Linda nicht als „vergangen“, sondern als festen Teil seines Lebens empfindet.
Seine Familie weiß zudem, dass Jonah dazu neigt sich selbst stark zu vernachlässigen. Er isst regelmäßig erst, wenn alle Kinder versorgt sind, schläft oft zu wenig und übernimmt automatisch mehr Last, als er eigentlich tragen sollte.
Trotz seiner liebevollen Art als Vater wissen seine Kinder, dass bestimmte Themen ihn emotional überfordern können. Dazu gehören insbesondere alles, was mit Verlust, Schuld oder moralischen Grauzonen zu tun hat. In solchen Momenten zieht er sich nicht zurück im Sinne von Kälte, sondern eher geht in eine stille, kontrollierte Distanz, die für Außenstehende kaum sichtbar ist, für Nahestehende aber deutlich spürbar.
...es außderdem über Jonah Weaver noch zu wissen gibt, dass...
Linda war die erste Frau, die er jemals geliebt hat. Sie war sowohl die Erste, als auch bis heute die einzige Frau mit der er je intim wurde. Seit ihrem Tod hat es niemand anderen mehr gegeben. Einige seiner älteren Kinder wissen das auch. Warum? Nun, aus dem einfachen Grund, dass sie gefragt haben. Jonah hat alle seine Kinder aufgeklärt, wenn er das Gefühl hatte, dass es an der Zeit war und er hat kein Problem damit auch offen über seine eignen Erfahrungen zu sprechen, wenn seine Kinder etwas wissen möchten. Der Umgang mit diesen Themen ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Jonah in seinem eigenen Erziehungsstil genau in die entgegengesetzte Richtung gekippt ist zu dem, was er selbst in seiner Kindheit und Jugend erlebt hat. Man muss es so hart sagen, wo er ursprünglich herkommt wurden Jugendliche nicht aufgeklärt - sondern erst völlig verängstig (du kommst in die Hölle usw.) und dann wurden sie verheiratet. Letzteres blieb Jonah zwar erspart, aber von der Scham und der Androhung der Hölle hat er in seiner Kinder und später durch die Erziehung seiner Großmutter noch genug mitbekommen und für ihn war es schädlich genug um zu entscheiden, dass er damit anders umgehen möchte. Es bedeutet nicht, dass er jedem ungefragt, seine sexuellen Erfahrungen erzählt. Aber er sagt seinen Kindern ganz offen, dass sie ihn alles fragen können - einige tun es, andere nicht.
Außerdem gibt es zu wissen, dass Jonah Weaver trotz seiner grundsätzlich sehr friedlichen, fürsorglichen Natur in Extremsituationen überraschend klar und entschlossen handeln kann. Wer ihn nur als ruhigen, geduldigen Heiler kennt, unterschätzt leicht, wie sehr ihn seine Vergangenheit geprägt hat: Er hat früh gelernt, Gefahren zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Krisen nicht zu erstarren. Diese Seite zeigt sich selten im Alltag, aber wenn es um die Sicherheit seiner Familie oder von Schutzbefohlenen geht, ist er in der Lage, sehr konsequent und auch kompromisslos zu reagieren.
In Kontexten rund um dunklere Zauberergruppen oder ideologisch radikale Kreise gilt außerdem: Jonah ist kein Mensch, der sich leicht einschüchtern lässt oder aus Angst schweigt. Er sucht keine Konfrontation, aber er weicht auch nicht dauerhaft aus, wenn es um Schutz oder moralische Grenzen geht. Gerade seine Tätigkeit als Heiler im St. Mungos hat ihn wiederholt mit schweren, teilweise auch politisch aufgeladenen Fällen konfrontiert, bei denen er gelernt hat, zwischen persönlichen Überzeugungen und beruflicher Pflicht zu unterscheiden.


Wirkung und Verhalten von Jonah Weaver

gegenüber der Familie
Für Jonah ist „Familie“ kein enger, biologisch definierter Begriff, sondern ein aktiver Zustand von Verantwortung, Nähe und Verlässlichkeit. Seine engste Familie besteht in erster Linie aus seinen Kindern und dem emotionalen Nachhall seiner verstorbenen Ehefrau Linda, aber auch aus Menschen, die über Jahre hinweg dauerhaft Teil dieses Systems geworden sind. Vor allem seine Muggel-Schwiegereltern, die in ihrer Nachbarschaft in Truro leben und seine Zwillingsschwester. Zu seiner Großmutter hat er ein eher distanziertes Verhältnis, aber glücklicherweise beruht dies auf Gegenseitigkeit. Sie schreiben sich Weihnachtskarten, aber Jonah versucht auch den Kontakt zwischen seinen Kindern und ihr so gering wie möglich zu halten. Er würde den Kontakt nie absichtlich sabotieren, aber er unterstützt ihn auch nicht aktiv. Seine Großmutter ist und bleibt eine Amish und Jonah ist davon überzeugt, dass seine Kinder - vor allem seine Töchter - davon so wenig wie möglich beeinflusst werden sollten. Im familiären Kontext ist Jonah stark präsent, zugewandt und strukturiert. Er ist derjenige, der den Alltag zusammenhält, Routinen schafft, an alles denkt und selten zulässt, dass organisatorische oder emotionale Lücken entstehen. Gleichzeitig ist er sehr darum bemüht, eine offene Gesprächskultur zu pflegen: Gefühle, Konflikte und Unsicherheiten sollen nicht unterdrückt werden, sondern Platz haben dürfen. Innerhalb seiner Familie übernimmt er häufig eine vermittelnde Rolle. Er reagiert geduldig, versucht Konflikte zu deeskalieren und legt großen Wert darauf, dass seine Kinder sich sicher fühlen, auch wenn Fehler passieren. Autorität übt er eher über Konsequenz und Erklärung aus als über Strenge oder Angst. Gleichzeitig ist Jonah im familiären Rahmen emotional stark gebunden und schwer losgelöst von Verantwortung. Er definiert seinen eigenen Wert sehr stark darüber, wie gut es seinen Kindern und seinem Umfeld geht. Das führt dazu, dass er sich selbst oft zurückstellt und Schwierigkeiten hat, eigene Bedürfnisse klar zu benennen oder Raum dafür zu beanspruchen. Für ihn ist Familie letztlich kein abgeschlossener Kreis, sondern ein fortlaufendes Versprechen: füreinander da zu sein, auch dann, wenn es schwierig ist, und Bindung nicht über Bedingungen, sondern über Verlässlichkeit zu definieren.

gegenüber Freunden
Jonah ist unter Freunden grundsätzlich ein sehr verlässlicher, zugewandter und aufmerksam beobachtender Mensch. Er gehört nicht zu denen, die sofort im Mittelpunkt stehen oder schnell sehr viele lockere Bekanntschaften schließen. Stattdessen braucht er meist etwas Zeit, um Vertrauen aufzubauen, wirkt dabei aber von Anfang an freundlich, respektvoll und interessiert an seinem Gegenüber. Hat er jemanden jedoch erst einmal als Freund in sein Leben gelassen, ist er außerordentlich loyal und beständig. Jonah meldet sich regelmäßig, erinnert sich an kleine Details aus Gesprächen, bietet praktisch Hilfe an, bevor sie eingefordert wird, und ist oft derjenige, der im Hintergrund organisiert, unterstützt oder schlicht da ist, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Gleichzeitig neigt er dazu, auch in Freundschaften Verantwortung zu übernehmen und sich emotional stark zuständig zu fühlen. Das kann dazu führen, dass er Probleme anderer schnell zu seinen eigenen macht und schwer loslassen kann, selbst wenn es objektiv nicht seine Aufgabe wäre. Viele seiner Freunde schätzen genau diese Verlässlichkeit, erleben ihn aber auch als jemanden, der sich selbst dabei manchmal vergisst. Insgesamt schließt Jonah Freundschaften nicht schnell im Sinne von oberflächlicher Nähe, aber sehr dauerhaft und tief, wenn er einmal Vertrauen gefasst hat.

gegenüber Bekannten
Im ersten Kontakt wirkt Jonah meist ruhig, freundlich und unaufdringlich. Seine Körpersprache ist offen, sein Ton höflich und warm, ohne übermäßig vertraulich zu sein. Bekannten gegenüber zeigt er sich hilfsbereit und respektvoll, oft mit einer natürlichen Bereitschaft, praktische Unterstützung anzubieten oder kleine Gespräche am Laufen zu halten. Gleichzeitig bleibt er in frühen Begegnungen eher vorsichtig in Bezug auf persönliche Themen. Er gibt nicht sofort viel von sich preis und wirkt dadurch manchmal ein wenig distanziert, ohne unnahbar zu sein. Auffällig ist zudem seine ausgeprägte Geduld: Jonah unterbricht selten, hört aufmerksam zu und reagiert meist überlegt statt impulsiv. Dadurch entsteht bei vielen der Eindruck von Verlässlichkeit und innerer Ruhe. Gleichzeitig kann er in oberflächlichen Bekanntschaften etwas schwer greifbar bleiben, weil er zwar freundlich und zugewandt ist, aber emotional nicht sofort vollständig „einsteigt“. Erst mit der Zeit wird deutlich, wie warm, engagiert und tief verbunden er eigentlich sein kann.

gegenüber Feinden
Jonah ist kein Mensch, der „Ich hasse dich“ leichtfertig sagt oder grundsätzlich in dieser Schärfe denkt. Selbst in Konflikten bleibt er meist kontrolliert, respektvoll und bemüht um Deeskalation. Aggression zeigt sich bei ihm selten offen, sondern eher indirekt – durch Rückzug, emotionale Distanz oder das bewusste Beenden von Kontakt. Gefährlich wird es bei ihm nicht im Sinne von impulsiver Gewalt, sondern durch Konsequenz. Wenn Jonah jemanden als dauerhaft unzuverlässig, grausam oder bewusst schädigend für andere erlebt, kann er sehr klar Grenzen ziehen und diese auch strikt durchhalten. Das bedeutet: Er vergibt nicht leichtfertig, wenn Vertrauen einmal gebrochen wurde, und er neigt dazu, Menschen dann dauerhaft aus seinem Leben zu entfernen. Man verdirbt es sich mit ihm vor allem durch wiederholten Vertrauensbruch, gezielte Grausamkeit gegenüber Schwächeren oder durch das bewusste Ausnutzen seiner Fürsorge. Besonders stark reagiert er auf alles, was seine Kinder oder allgemein Schutzbefohlene betrifft - dort endet seine Geduld deutlich schneller als in persönlichen Konflikten mit ihm selbst. Insgesamt ist Jonah kein „feindseliger“ Mensch im klassischen Sinn. Aber er ist jemand, der sehr genau unterscheidet zwischen Fehlern, die man gemeinsam tragen kann, und Verhalten, das eine Beziehung unwiderruflich beschädigt. Und wenn diese Grenze einmal erreicht ist, ist seine Distanz endgültig und konsequent.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
In Liebesbeziehungen ist Jonah ausgesprochen loyal, beständig und emotional tief gebunden. Oberflächliche oder rein körperliche Beziehungen spielen für ihn keine Rolle; One Night Stands oder unverbindliche Affären entsprechen weder seinem Charakter noch seinem Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit. Für ihn funktioniert Nähe nur dann wirklich, wenn sie mit Vertrauen, Verlässlichkeit und echter Zuneigung verbunden ist. Seine emotionale Offenheit ist dabei ambivalent: Einerseits ist er grundsätzlich in der Lage, Gefühle zu zeigen, Zuneigung auszudrücken und über emotionale Themen zu sprechen. Andererseits fällt es ihm schwer, eigene Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen oder Verletzlichkeit vollständig zuzulassen, da er stark über Fürsorge und Verantwortung definiert ist. Wirklich viel Erfahrung, im Sinne von vielen Partnerinnen, hat Jonah nicht. Daher fällt es schwer allgemeingültige Aussagen zu treffen. Zu Schulzeiten hatte er eine Beziehung, die sich aus einer Freundschaft langsam entwickelt hatte. Aber diese ging nicht wirklich über eine Teenie-Schwärmerei und ein bisschen küssen - manchmal sogar mit Zunge - hinaus. Sicherlich hatte das auch etwas mit dem Einfluss seiner Großmutter zu tun, bei der seine Schwester und er lebten, nachdem ihre Mutter gestorben war. Seine Großmutter hat zwar ausschließlich seiner Schwester eingetrichtert, dass sie sich bloß vom anderen Geschlecht fern halten soll und ihr in jeder Weise erklärt hat, dass sie ihren (durch ihre Hautfarbe sowieso schon geschmälerten Wert) verlieren würde, wenn sie Sex vor der Ehe haben würde, hatte es trotzdem auch einen prägenden Eindruck auf Jonah. Unterbewusst hatte er irgendwie das Gefühl, er würde jedem Mädchen dem er zu nah käme, etwas Schreckliches antun. So ist das mit seiner Jugendliebe auch nie körperlich weiter gegangen. In seiner Vergangenheit hat vor allem seine Ehe mit Linda seine Vorstellung von Liebe geprägt: als etwas, das nicht nur romantisch, sondern alltäglich, belastbar und lebensbestimmend ist. Zu dem 18. Geburtstag der Zwillinge hat seine Schwester ihn ins Theater in London eingeladen. Da hat Jonah seine zukünftige Ehefrau Linda zum ersten Mal gesehen. Auf der Bühne. Sie ist Schauspielerin und wenn man ihn fragt, dann definitiv die beste Schauspielerin auf der ganzen Welt - und nein, er ist überhaupt nicht befangen. Damals ist es Liebe auf den ersten Blick. Und für ihn ist klar, er muss es zumindest versuchen. Er wollte sie kennenlernen, aber wie lernt man eine Schauspielerin kennen? Nun, es folgte fast eine Woche in der er um das Theater schleicht. Wenn man es so erzählt klingt es fast schon stalkermäßig, aber er sitzt in Cafes in der Nähe und beobachtet, wann sie kommt und geht. Und eines Nachmittags, an einem Donnerstag spricht er sie tatsächlich an als sie auf dem Weg zum Theater ist. Dabei schummelt er auch ein wenig, denn er behauptet sie sei ihm gerade aufgefallen und würde sie gerne ausführen. Zunächst lehnt sie ab, aber er überzeugt sie schließlich in dem er scheinbar ihren Beruf und ihr Lieblingsgetränk "errät". Er begründet es mit guter Menschenkenntnis, was sie beeindruckt. Aber wir wissen, dass er sie zum ersten Mal auf der Bühne sah und fast eine Woche mitbekommen hat, welche Getränke im Café für das Theater gegenüber geordert wurden. Trotzdem hat es funktioniert und am Abend ihrer Verlobung hat er es ihr auch erzählt - und sie hat sich schlapp gelacht. Aber ja, aus dem Beiden wird ein Paar. Und ja, trotz der predigten seiner Großmutter hatte er Sex vor der Ehe - aber erst nachdem Linda ihm versichert hat, dass sie das auch wirklich wollte und sie nicht daran glaubte dadurch unrein zu werden. Dass er ein Zauberer ist hat er ihr übrigens schon beim zweiten Date erzählt - nur, dass sie es ihm damals nicht geglaubt hat. Als sie dann ein paar Monate später fest zusammen waren, hat sie es dann geglaubt. Er hat sich voll und ganz auf seine Ehefrau eingelassen und ja, viele Menschen heiraten, aber wahrscheinlich meinen eher Wenige "bis das der Tod uns scheidet" so ernst, wie Jonah. Er hatte wirklich geglaubt, dass die Frau, an die er seine Unschuld verloren hatte, auch die sein würde, mit der er ganz alt, schrumpelig und grau werden würde. Sie würden an Weihnachten an einem großen Tisch mit all ihren Kindern und Enkelkindern sitzen. Diese Art von Liebe war es. Denn auch als sie der Tod dann schied, ist Jonah ihr bis heute irgendwie treu. Ihre Liebe fühlt sich für ihn bis heute nicht "abgeschlossen" an, aber er ist dankbar dafür. Dennoch hat er sich nicht bewusst auferlegt Single zu bleiben, aber es hat Jahre gedauert bis er überhaupt mal an die Möglichkeit gedacht hatte, wieder jemanden kennenzulernen - und auch nur, weil eins seiner Kinder gefragt hatte. Es hat sich schlicht nichts mehr ergeben, seit dem Tod seiner Frau. Teilweise auch, weil seine Kinder ihm kaum Zeit zu daten lassen würden, aber auch, weil Jonah selbst kein Problem damit hätte Single zu bleiben. Einsam ist er nicht, oder zumindest lässt er diesen Gefühlen keinen Raum.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 12. April 1948: Geburt in Amish County, Ohio, USA
  • 01.09.1959: Einschulung in Hogwarts (Gryffindor)
  • 01.09.1962: Jonah wird Treiber in der Hausmannschaft
  • 30.06.1964: ZAGs
    • Geschichte der Zauberei: A
    • Kräuterkunde: O
    • Zaubertränke: O
    • Verwandlung: E
    • Zauberkunst: E
    • Astronomie: A
    • Verteidigung gegen die Dunklen Künste: E
    • Muggelkunde: O
    • Pflege magischer Geschöpfe: E
  • 01.09.1964: Jonah wird Vertrauensschüler
  • 30.06.1966: UTZ-Abschluss
    • Kräuterkunde: O
    • Zauberkunst: E
    • Zaubertränke: O
    • Verwandlung: E
    • Verteidigung gegen die Dunklen Künste: O
  • 01.10.1966: Antritt zur Ausbildung zum Heiler im St. Mungos
  • 01.12.1969: Ausbildung zum Heiler abgeschlossen
  • seit 1970: Anstellung als Heiler in der Abteilung "Magische Krankheiten"
  • 1981-1985: Leiter der Abteilung "Magische Krankheiten"
  • ab 1985: stellvertretender Leiter der Abteilung "Magische Krankheiten"

Spielererwartung

Im Ingame-Verlauf wünsche ich mir vor allem, dass Jonah stärker mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert wird. Er ist ein Mensch, der viel trägt, viel hält und sich stark über Verantwortung definiert, besonders als Vater und Heiler. Spannend wäre für ihn daher eine Entwicklung, in der genau diese Stabilität auch Risse bekommt: Situationen, in denen seine Fürsorge nicht ausreicht, seine Kontrolle nicht funktioniert oder seine moralische Grenzen getestet. In erster Linie könnte das vor allem durch seine Kinder passieren, weil da der Hebel durch das emotional involviert sein natürlich am stärksten ist. Ich könnte mir aber auch andere Situationen bzw. Konstellationen vorstellen. Wichtig wäre mir dabei, dass er nicht „kippt“, sondern lernt, mit diesen Spannungen bewusster umzugehen, auch wenn er seine Grundhaltung (Fürsorge, Schutz, Gespräch statt Härte) im Kern beibehält. Bezüglich der aktuellen politischen Lage würde ich Jonah nicht als aktive Frontfigur einer Fraktion anlegen. Er ist kein politischer Kämpfer, sondern jemand, der eher indirekt betroffen ist und sich primär über seinen Beruf im St Mungo's und sein familiäres Umfeld in die Welt einbringt. Sollte sich der Konflikt zuspitzen, wäre er wahrscheinlich eher in einer unterstützenden, versorgenden Rolle verortet als in einer kämpferischen oder ideologisch getriebenen Position. Langfristig wäre es interessant, ihn mit der Frage zu konfrontieren, wie viel er noch „nur Vater und Heiler“ sein kann, wenn die Welt um ihn herum zunehmend politische Haltung und klare Positionierung verlangt. Gerade seine Tendenz, Konflikte zu vermeiden oder emotional zu entschärfen, könnte dabei sowohl Stärke als auch Schwäche werden. Mit Jonah ergeben sich bewusst einige sehr offene Plotfelder, die sich gut im Spiel entwickeln lassen und nicht vorab festgelegt sind, sondern sich organisch aus Beziehungen und Ingame-Situationen ergeben sollen. Familienkonflikte auf Erwachsenenebene: Durch seine große Kinderschar bietet sich viel Raum für sehr unterschiedliche Entwicklungen innerhalb der Familie. Möglich wären z. B. Spannungen durch politische/ideologische Richtungen einzelner Kinder, abweichende Lebensentwürfe oder Loyalitätskonflikte innerhalb der Familie. Gerade die Frage, wie weit seine bedingungslose Fürsorge trägt und wo seine persönlichen Grenzen liegen, kann hier interessant ausgespielt werden. Identitäts- und Akzeptanzfragen innerhalb der Familie: Auch Themen wie Selbstfindung, gesellschaftliche Erwartungshaltungen oder nicht klassische Lebensentwürfe innerhalb seiner Kinderstruktur können starke innerfamiliäre Dynamiken erzeugen, insbesondere in Bezug auf Jonahs sehr schützende, aber teilweise auch überverantwortliche Art als Vater. Neue Bindungen und Beziehungen: Jonah ist bewusst als Charakter angelegt, bei dem eine mögliche neue Liebesbeziehung nach dem Tod seiner Frau kein „einfacher Neustart“, sondern ein komplexer emotionaler Prozess wäre. Die Integration einer neuen Person in ein bereits stark bestehendes Familiensystem, inklusive Trauerverarbeitung und Loyalitätskonflikten, bietet hier viel Spielraum für langsame, realistische Entwicklung. Konflikt zwischen Fürsorge und persönlicher Grenze: Grundsätzlich eignet sich Jonah gut für Storylines, in denen seine Rolle als permanenter Stabilitätsanker hinterfragt wird – sei es im familiären, beruflichen oder gesellschaftlichen Kontext. Die Frage, wie lange jemand nur „für andere funktioniert“, ohne selbst auszubrennen oder sich zu verlieren, kann dabei zentral sein.

Freitext

Eintrag vom 03.03.1967:
Liebes Tagebuch,
Heute Abend hat sie Ja gesagt.
Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel Angst gehabt wie in den Minuten, bevor ich gefragt habe. Nicht einmal bei meinen Prüfungen in Hogwarts. Nicht einmal an meinem ersten Tag in St. Mungo’s. Ich hatte das Gefühl, mein Herz würde mir die Rippen brechen. Und dann hat Linda gelacht. Nicht über mich. Nie auf eine grausame Weise. Sondern dieses warme, helle Lachen, bei dem sie den Kopf leicht nach hinten legt und einen anschaut, als wäre ich das Beste in dieser Welt. Ich glaube wirklich, dass kein Mensch jemals schöner gewesen ist als sie in diesem Moment. Sie hat gesagt, natürlich würde sie mich heiraten. Als wäre das die offensichtlichste Entscheidung der Welt.
Wir haben noch lange zusammen gesessen am offenen Fenster der Feuertreppe. Diese Wohnung im verregneten London... Seit wir hier eingezogen sind, haben wir gesagt, dass wir hier ausziehen müssen. Es ist definitiv zu klein für eine Familie. Aber nun scheint es greifbarer, dass wir all das hier in naher Zukunft hinter uns lassen. Jetzt genieße ich es Linda in meinem Arm zu haben und die kalte nasse Abendluft zu spüren, während wir unseren Rotwein genießen.
Ich habe ihr erzählt, dass ich sie damals nicht „zufällig“ angesprochen habe. Dass ich fast eine Woche lang um dieses verdammte Theater herumgeschlichen bin wie ein Verrückter, nur um herauszufinden, wann sie kommt und geht. Dass ich wusste, welchen Tee sie trinkt, weil ich die Bestellungen im Café beobachtet habe. Ich hatte schon ein wenig Angst, dass sie mich für verrückt erklären würde. Aber wir haben gesagt, wir sind gnadenlos ehrlich zueinander, schließlich werden wir heiraten.
Aber sie hat so sehr gelacht, dass sie geweint hat. Und dann hat sie mich geküsst und gemeint, sie hätte sich damals schon gedacht, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt. "Abgesehen davon, dass ich ein Zauberer bin?" fragte ich sie und sie hat nur noch mehr gelacht.
Ich kann nicht aufhören, auf den Ring an ihrer Hand zu schauen. Meine Verlobte. Das klingt völlig absurd. Manchmal frage ich mich, ob Menschen wie ich überhaupt für so etwas gemacht sind. Für Liebe. Für Glück. Für ein Zuhause, das nicht aus Angst besteht. Ein Teil von mir wartet immer noch darauf, dass jemand auftaucht und sagt, dass ich das alles nicht haben darf. Aber heute Abend war dieser Teil leiser. Vielleicht zum ersten Mal überhaupt.

Eintrag vom 18.02.1969
Liebes Tagebuch,
Linda ist schwanger. Ich schreibe diesen Satz jetzt zum fünften Mal, weil ich immer wieder lachen oder weinen muss, bevor ich fertig bin.
Ich werde Vater. Sie hat es mir heute Morgen gesagt, vollkommen ruhig, während sie in der Küche stand und Tee gemacht hat, als würde sie mir erzählen, dass wir Milch kaufen müssen. Ich glaube, ich habe sie einfach nur angestarrt wie ein Idiot. Sie fragte irgendwann: „Jonah, atmest du noch?“ Und offenbar habe ich tatsächlich vergessen zu antworten.
Dann hat sie angefangen zu weinen. Und ich auch. Ich hatte nie wirklich einen Plan für mein Leben. Nicht im eigentlichen Sinne. Als Kind dachte ich immer nur daran, irgendwie heil erwachsen zu werden. Später wollte ich einfach Heiler werden. Nützlich sein. Niemandem weh tun. Dann traf ich Linda und sie wurde mein Plan. Sie jeden Tag glücklich zu machen und für sie der beste Ehemann zu sein, der ich kann. Und jetzt wird da ein kleiner Mensch sein. Unser kleiner Mensch. Es fühlt sich gleichzeitig wunderschön und furchteinflößend an. Ich habe solche Angst davor, etwas falsch zu machen. Angst davor, meinem Kind dieselben Ängste mitzugeben, mit denen ich selbst aufgewachsen bin. Diese ständige Scham. Das Gefühl, nie gut genug zu sein. Immer falsch. Immer kurz davor, etwas zu verlieren. Aber vielleicht kann man Dinge wirklich anders machen. Vielleicht kann ein Kind aufwachsen, ohne Angst vor seinem eigenen Zuhause zu haben.
Linda meinte heute, unser Kind werde bestimmt meine Augen bekommen. Ich hoffe nicht. Meine Augen sehen ständig aus, als hätte ich seit drei Tagen nicht geschlafen. Ich hoffe, es bekommt ihr Lachen. Gott, ich hoffe wirklich, dass es ihr Lachen bekommt.

Eintrag vom 10.08.1984
Es sind zwei Tage vergangen und ich verstehe immer noch nicht, wie die Welt einfach weitermachen kann. Heute Morgen ging die Sonne auf. Wie kann die Sonne aufgehen, wenn Linda tot ist? Das klingt verrückt. Ich weiß. Aber ich meine es ernst. Irgendetwas hätte doch stehen bleiben müssen. Wenigstens für einen Moment.
Die Kinder brauchen Frühstück. Wäsche muss gemacht werden. Irgendjemand hat gefragt, wo die Schulsachen sind. Ich habe geantwortet. Ich habe Essen gekocht. Ich habe jemanden getröstet. Ich habe funktioniert. Und zwischendurch vergesse ich manchmal für vielleicht drei Sekunden, dass sie tot ist.
Dann trifft es mich wieder wie ein Fluch. Heute habe ich automatisch zwei Tassen Tee gemacht. Ich habe ihre Seite des Bettes angesehen und wirklich erwartet, dass sie dort liegt.
Ein Teil von mir wartet die ganze Zeit darauf, dass sich die Tür öffnet und sie zurückkommt, weil irgendwo ein Fehler passiert sein muss. Ich bin Heiler. Menschen sterben. Ich weiß das. Ich habe Familien diese Nachrichten selbst überbracht. Aber das hier fühlt sich an, als hätte jemand die falsche Person aus der Welt gerissen. Die Kinder versuchen tapfer zu sein. Manche reden viel, Flo und Daisy. Wobei Daisy eher damit beschäftigt ist Flo aufzufangen. Aber sie ist 13. Es sollte nicht ihre Aufgabe sein. Manche gar nicht, Meadow ist so still, dass ich nachsehen muss, ob sie noch da ist. Aber sie ist es. Zusammengerollt in eine Decke liegt sie in ihrem Bett und möchte Niemanden sehen. Ich weiß nicht, ob ich genug bin für sie. Oder für irgendeins meiner Kinder. Ich weiß nicht, wie ich gleichzeitig Vater und Mutter sein soll. Linda konnte Räume heller machen, allein dadurch, dass sie in ihnen stand. Ich kann nur versuchen, alles irgendwie zusammenzuhalten.
Vorhin hat eines Anthea gefragt, ob ich jetzt auch sterbe. Ich glaube, in diesem Moment ist etwas in mir zerbrochen. Ich habe natürlich Nein gesagt. Sofort. Ruhig. Sicher.
Aber die Wahrheit ist, dass sich ein Teil von mir bereits mit ihr begraben anfühlt.


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